Aufschrei: „Der Wahnsinn geht weiter – Tesla will noch mehr Wald roden“

Aufschrei: "Der Wahnsinn geht weiter - Tesla will noch mehr Wald roden"

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1802447731

Erst Ende September hat eine Meldung der ÖDP Brandenburg, in Bezug auf die Baufortschritte der Tesla Giga Berlin, für Aufsehen bei uns im Portal gesorgt. Zudem konnten wir Anfang November über ein paar Neuigkeiten zum Stand der Bauarbeiten von Teslas erster Autofabrik in Europa berichten. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Bauarbeiten am Tesla-Werk in Grünheide nicht so voran zukommen wie geplant. Von Baustopp war die Rede. Heimlich still und leise soll allerdings weiter gearbeitet worden sein.

„Seit kurzem steht ein weiterer Zaun in Grünheide. Damit bereitet Tesla heimlich, still und leise den nächsten Schritt zur Vernichtung der dortigen Waldbestände vor. Obwohl immer noch keine endgültige Baugenehmigung vorliegt, werden hier unwiderrufliche Fakten geschaffen. Ohne Rücksicht auf die Anwohner, ohne Rücksicht auf die Natur. Wenn die Rodung beginnt, verhindert der Zaun sogar die Flucht der Tiere“, so Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP, in einer entsprechenden Mitteilung. Er sei selbst an den Ort des Geschehens gereist, um sich ein eigenes Bild vor Ort machen zu können.

Inwiefern seiner Aussage „Die Dimensionen der Naturvernichtung sind unvorstellbar. Etwa 90 Hektar Wald wurden schon zerstört, jetzt werden wohl bald 100 weitere dazu kommen“, zugestimmt werden kann ist fraglich. Fest steht für seine Fabrik in Grünheide südwestlich von Berlin will Tesla weiteren Wald roden lassen, wie wir im September bereits berichtet haben, um einen Autobahnzubringer zum Fabrikgelände errichten zu können. Dafür habe Tesla bereits Ende August einen Antrag gestellt.Die Prüfung läuft“, informierte der Referatsleiter Immissionsschutz im Umweltministerium, Frank Beck, den Wirtschaftsausschuss des Landtags in Potsdam, ebenfalls im September.

Insgesamt soll eine Fläche von 420 Fußballfeldern für die Fabrik versiegelt werden, so die ÖDP. Aus deren Sicht gäbe es in Brandenburg genug brachliegende Industrieflächen, wo keine wertvollen Trinkwasservorkommen durch ein solches Großprojekt beeinträchtigt werden. Dennoch ist es wohl so, dass der Zeitplan von Tesla einen unveränderten Produktionsstart Anfang Juli 2021 vorsehe. Einverstanden scheint die ÖDP damit weiterhin nicht:

„Schon bei den bisherigen Rodungen wurden geschützte Reptilien und Fledermäuse in Grünheide getötet. Das haben Behördenvertreter dann im Nachhinein sogar noch genehmigt. Im Löcknitztal, einem nur 40 Meter entfernt gelegenen Natura 2000 Gebiet, leben seltene Fischotter, Biber, Zauneidechsen, Schlingnattern, Fledermäuse und Schmetterlinge. Außerdem wachsen dort seltene Pflanzen, das Gebiet und dessen Flora und Fauna ist nach EU-Recht streng geschützt. Viele Tiere dort stehen europaweit auch unter Artenschutz.“ – Julia Neigel, Musikerin

Es scheint aber vonseiten des Automobilherstellers gar nicht der Wunsch, dass lediglich eine brache Fläche entsteht. Ein Blick darauf, wie Teslas Giga Berlin aussehen soll, offenbart Wald, Natur und Tesla können nebeneinander existieren. Die vielen Bäume auf dem im verlinkten Beitrag eingebundenen Bild seien nicht zufällig dort platziert, heißt es weiter: Tesla wolle auf dem Gelände, wo Bäume eingezeichnet sind, auch welche pflanzen. Dabei dürfte es sich sicherlich nicht um jene Art Wald handeln, den Tesla auf dem Gelände zunächst gerodet hat. Der Wald, besser: Forst, bestand zuvor aus einer industriell angepflanzten Monokultur Kiefern mit geringer Biodiversität, welche für die Produktion von Papier und Pappe vorgesehen waren und früher oder später ohnehin gefällt worden wären.

Die ÖDP stellt aber nicht nur Tesla an den Pranger, sondern auch Wirtschaftsminister von Brandenburg, Jörg Steinbach (SPD), welcher das Vorgehen des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide als beispielhaft auch für Industrieprojekte deutscher Unternehmen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beeinflusse die Mitarbeiter in den Genehmigungsbehörden öffentlich. Sie hat sich positiv über das beschleunigte Verfahren ausgesprochen und es als gutes Beispiel für künftige Industrieprojekte in ganz Deutschland angeführt, so die ÖDP. Dies sei nicht förderlich, da das gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren im Naturschutz durch den Zeitdruck, den das Unternehmen, als auch die Politiker den Behörden gegenüber aufbaut, unter die Räder komme, so die Umweltschützer.

„Hier werden demokratische Prozesse auf dem Altar der Profitmaximierung geopfert. Es würde Jahrzehnte dauern, bis die gerodeten Bäume wieder nachwachsen könnten, falls die endgültige Genehmigung nicht erteilt wird und alles wieder zurückgebaut werden müsste, wie mit Tesla vereinbart. Verschmutzes Grundwasser wäre für immer verloren“, so Christian Rechholz abschließend im aktuellen Statement.

Quelle: Pressestelle ÖDP Brandenburg – Per Mail

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Ja, manchmal steht zuviel Demokratie der Vorwärtsbewegung im Weg.
Es wird immer Gegner von Irgendetwas geben, auch wenn ich irgendwo einen Kinderspielplatz oder einen Kindergarten baue wird es Gegner geben, deren Argumente plausible sind.
Und das ist auch richtig so, denn wir leben in einer Welt aus Kompromissen.
Jeder, der in einer Beziehung lebt, weiß wovon ich rede. Aber deswegen keine Beziehung mehr einzugehen, ist doch keine Antwort, sondern eine Ausflucht.
Also liebe ÖDP, bitte etwas mehr Lösungsorientierung und Kompromissbereitschaft.

Zuletzt bearbeitetet 4 Tage zuvor von babelfisk

Ja – falsch verstandener Naturschutz.

Im Bild ein „Zahnstocher-Wald“, auch auf anderen Bildern von dem Wald zeigt sich eine Nadelholz-Monokultur – was soll daran schützenswert sein? Lieber anderswo den vorhandenen Mischwald schützen.

Irgendwann dürften die Borkenkäfer oder die trockenen Sommer diesen Bäumen eh den Garaus machen – einziges Gegenargument gegen die jetzige Abholzung wären die misserablen Holzpreise, aber dafür die Zukunft der Autoindustrie behindern? Ohne Tesla sind die deutschen Autohersteller rückfallgefährtet.

Ich habe mich schon gewundert, der Wald in Grünheide sieht schlechter aus… 😉

Das ist richtig. Das Bild dürfte nicht die Monokultur in Grünheide zeigen. Auf dem Bild sieht man recht viel Unterwuchs. Wenn man sich die Bäume um die Baustelle ansieht, da findet man nicht einen Strauch unter den Bäumen. Nachdem man dort ja die Bäume ernten wollte, hat man wohl den Unterwuchs kurz gehalten.

Die Gefahr liebt er ja schon, dieser Elon. In der EU, in Deutschland, bei Berlin, am dümmsten und korruptesten Fleck, eine Fabrik errichten – wär nicht nötig gewesen. Unsere Verbrennerlobby wird über sogenannte Umweltverbände alles versuchen um ihren Tod hinauszuzögern.

Wer auf den Mars will, muss auch in lebensfeindlichen Gebieten überleben können.

Zuletzt bearbeitetet 1 Tag zuvor von Markus V.

Unabhängig davon ob der „Aufschrei“ nun gerechtfertigt ist oder nicht: warum gibt es keinen Aufschrei, wenn DHL/Amazon/… mal wieder ein Logistikzentrum auf fruchtbarem Ackerland errichtet? Oder ein Neubaugebiet für bürgerliches Wohnen im Einfamilienhaus entsteht?
Ich habe den Eindruck, dass die Fossillobby die Aufmerksamkeit der „besorgten Bürger“ speziell auf Projekte richtet, die sie behindern möchte. Siehe auch Windkraft, siehe auch Kongo-Kobalt.
Einzige Ausnahmen derzeit: der Protest in „Danni“ (A49) und „Hambi“ (Kohle)

@Kobalt Zu gerne wird auch verschwiegen oder man weiß es schlicht einfach nicht, dass Kobalt seit Jahrzehnten für die Entschwefelung der Kraftstoffe benötigt wird. („Hydrodesulfurierung“ mit Kobalt-Molybdän-Katalysatoren.s. Wikipedia). Molybdän ist eine der „Seltenen Erden“, von denen fälschlicher Weise bezüglich der E-Mobilität oft die Rede ist.

sorry, Korrketur: Molybdän zählt nicht zu den „Seltenen Erden“.

Kobalt wird auch für die Härtung der Zylinderlaufflächen von Verbrennungsmotoren benutzt.

Folge dem Geld… Wer finanziert wohl diese Baumfreunde? Es werden ein paar tausend Bäume aus einer fürchterlichen Monokultur gerodet und dadurch wird künftig das Klima weltweit beeinflusst. Auch mit minimalstem IQ kann man feststellen, dass es hier nicht um Natur geht sondern umd die Verhinderung der Innovation. Und da ist die Deutsche Autoindustrie ja federführend. Man wird alles versuchen, um Tesla möglichst viele Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
Die ungeheuerliche Frechheit in Deutschland und dann noch bei der Hauptstadt ein Werk zu errichten war eine dermassen krachende Ohrfeige für BMW, Mercedes, VW & Co., dass man über solche Reaktionen nur schmunzeln kann. Kindergarten. Rückstand lässt sich nicht durch solche Massnahmen aufholen.

Genial auf den Punkt gebracht.

Mir war schon seit ich meinen Tesla Roadster im Jahr 2011 gekauft habe klar, dass wir eine Eruption von solchem Aussmass sehen werden, weg vom ICE Zeitalter (Zwitter inkl.) und hin zum BEV Zeitalter. Dass es eine der grössten Herausforderungen sein würde, welche die Menschheit je gesehen hat.

Und wir stehen mit vielleicht gerade mal ein paar wenigen % Punkten für die Elektromobilität ja erst am Anfang ! Die Öl-H2 Lobby wird sich mit Allem was sie aufbieten können, dagegen wehren.

Je mehr wir begreifen, dass die Infrastruktur inkl. nachhaltiger Stromerzeugung eine ganz entscheidende Rolle spielen wird, desto gösser wird auch die Akzeptanz der Bevölkerung werden. Jedes Gebäude auf der Welt ist bereits an ein Netz angeschlossen, kann ausgebaut und genutzt werden und sogar mit V2G zu einem perfekten System avancieren.

Tag für Tag wird der %-Satz der BEV’s grösser. „The tide is turning fast“ und das macht BMW, Mercedes, VW & Co. Angst, denn es ist halt wirklich ein Paradigmenwechstel der da stattfindet, der so bei den meisten Herstellern noch nicht „wirklich gelebt und verinnerlicht“ wird. Behalten wir stets eins im Auge. Die Autoindustrie ist in Deutschland ist im Moment „NOCH“ Systemrelevant und damit too-big-2-fail.

Ein unheimlicher Schub an Visionen und neuen Technologien wird eben gerade Dank dieser Entwicklung in die Wege geleitet. Und all das im 1 Viertel eines Jahunderts. Geben wir Visionären und ihren Start-Ups doch eine Chance.

Zuletzt bearbeitetet 4 Tage zuvor von Markus Doessegger

Alte Betriebsgelände sind oft weit teurer und auch unkalkulierbarer als ein Bau auf der Wiese.
Und welches von den vielen Betriebsgeländen meinte der Herr? Da gibt’s so gut wie gar nichts in dieser Größenordnung.
Welche mit Bauruinen, teils aus dem Weltkrieg, mit Altlasten, wie Öl/Schlackeablagerungen, Asbest und Blei, womöglich auch noch mit historisch wertvollen Vergrabungen… Das tut sich keiner an, solche Verzögerungen sind nicht mit Geld aufzuwiegen und enden nur im Streit zwischen den Parteien.

Das wird jeder Gemeinde eine Lehre sein, auf einem ausgewiesenen Gelände für Gewerbe Bäume zu pflanzen, bis das Gelände verkauft werden kann.

Wie soll Ihre Zukunft aussehen? Werden Ihre Kinder und Enkel noch in Frieden leben können? Oder werden sie in den Krieg ziehen für Trinkwasser, Öl und seltene Erden?

Aus der Webseite von dem komischen Verein. Die machen sich Sorgen, dass wir Kriege wegen Öl führen werden. Darum sind sie gegen den Bau einer Eautofabrik. Logisch!

warum man so blödem Geschrei überhaupt einen Artikel widmet verstehe ich nicht.

„Etwa 90 Hektar Wald wurden schon zerstört, jetzt werden wohl bald 100 weitere dazu kommen.“ Insgesamt soll eine Fläche von 420 Fußballfeldern für die Fabrik versiegelt werden.“ (Quelle: ÖDP Landesverband Brandenburg)

190 Hektar wären nur 266 Fußballfelder in Standardgröße 105 x 68 m – der ÖDP Landesverband Brandenburg kann offensichtlich nicht rechnen oder nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau – auch beim Umweltschutz?

Sorry – 266 Fußballfelder Nadelholzmonokultur und 154 Fußballfelder waldfreie Fläche.

„Der Flughafen Schönefeld wird im Zuge des Ausbaus zum Flughafen Berlin Brandenburg um eine Fläche von 970 Hektar erweitert. Damit wird der Airport BER insgesamt 1.470 Hektar groß, das entspricht rund 2.000 Fußballfeldern.“ (Quelle: rbb24.de)

Tesla braucht 420 Fußballfelder, um in den nächsten 10 Jahren bis zu 40.000 Arbeitsplätze zu schaffen.

Der BER braucht über 2.000 Fußballfelder, um in den nächsten 20 Jahren bis zu 60.000 Arbeitsplätze am BER und den im Umfeld geplanten Stadt- und Geschäftsquartieren zu schaffen – rechnet Engelbert Lütke Daldrup, wenn er sich nicht verrechnet hat – und er braucht noch zusätzliche Flächen dafür.

„Hingen 2016 umgerechnet etwa 40.000 Vollzeitstellen direkt oder indirekt von den Flughäfen Tegel und Schönefeld ab…“ (Quelle: airliners.de)

Das zeigt den Unterschied beim Flächenverbrauch von umweltfreundlicher Technologie mit vielen Arbeitsplätzen, die früher zur Verfügung stehen gegenüber einem Verkehrskonzept, das wohl noch jahrzehntelang die Luft verpestet und dessen Arbeitsplätzezahl wohl eher länger bei 40.000 bleiben.

Ja genau,schaft 40000 Arbeitsplätze und schaft ca.1000000 ab Motoren-Getriebewerke und deren Zulieferer!
Ich glaube das manche Leute garnicht wissen was es für eine Umweltbelastung ist diese Akkus herzustellen und zum entsorgen.
Ach so jeder von euch Umweltschützer hat bestimmt ein Handy oder???
In jedem Handy steckt ein wenig oder mehr Gold,dieses Gold wird auch in ärmeren Ländern mit Quecksilber abgebaut und in die Flüsse geschwämmt,also keine großen Sprüche wegen der Umweltbelastung.
Schaut erst mal bei Euch nach Ihr voll
……..

Nur schon alleine die Tatsache, dass Sie hier auf diese Homepage kommen konnten setzt voraus, dass Sie mindesten 1 Google Search machen mussten und dann noch 1 Klick der dann die Seite öffnete.

Das haben Sie entweder mit einem Mobile Phone, einem Notebook, einem Pad oder einem Desktop PC tun müssen.

Das Alles entlarft Sie als Hypocrat, „Wein trinken und Wasser predigen“. Niemand wird Sie ernst nehmen. Eine ganze Menge Gold in Elektronischen Geräten, das Sie schon nutzen mussten, nur um Ihren Kommentar zu postulieren.

Eine ganze Menge Energie, die Sie schon verbraucht haben, und tun Sie jetzt nicht so als wüsten Sie das nicht !

Ich kenne wirklich niemanden in der Elektromobilitätsszene, der verleugnen würde, dass auch ein Elektroauto Resourcen von unserem Planeten benötigt einschliesslich mich, einen Rucksack, den es gilt bestmöglichst abzubauen. Elektroautofahrer sind aber keine Dummköpfe und haben meistens eine gute Ausbildung genossen. Schon alleine aus dem Grund, werden sich diese Leute selbstverständlich mehr Gedanken über ihr Handeln machen als bei Leuten mir gar keiner Bildung.

Die Orte wo alle diese Resourcen her kommen und die Art und Weise wie sie abgebaut werden, sind hinreichend dokumentiert.

schau dir doch bitte mal die links an nur mal so als Beispiel zu betrachten ! es wird daran gearbeitet … und ich denke auch dieses Problem wir sich in naher Zukunft relativieren ! https://www.closingtheloop.eu / https://www.responsible-gold.de

He Leute, nicht aufregen – es ist nur die ÖDP! Ohne Relevanz und Sachverstand, die können ja nicht mal Wald von Forst unterscheiden.

Südwestlich von Berlin, da an der Autobahn, da ist kein Wald, das ist Industriegebiet. Diese Ökospinner, haben die nichts besseres zu tun?

Na jetzt Fall doch nicht auf diese offensichtliche Industrieaktion herein. Wer da demonstriert sind keine Ökos, das sind instrumentalisierte Wichtigtuer die auch mal was sagen wollen. Irgendwo darunter gibt es vielleicht auch den einen oder anderen ehrlichen Menschen den man über clevere Scheinargumente oder einfach über seinen Wutbürgertrieb zu einem „Umweltschützer“ umtituliert hat. Nichtsdestotrotz sind das keine Ökos. Es sind Schachfiguren einer Lobby.

Das ist ein „Nutzwald“, der angelegt wurde, um ihn zu roden…. Kasperkram…. Vielleicht hätten die Alliierten doch lieber einen Karoffelacker aus Deutschland machen sollen, wäre schön Öko !!!

Mhm ist das jetzt was schlimmes?
Das ist Ikea Holz was in den nächsten 2 Jahren eh gerodet worden wäre.
Wo ist das Problem???
Haben wir nicht andere Probleme in Deutschland wo man besser etwas erreichen könnte?
Ganz ehrlich dieser Organisation sollte man die Gemeinnützigkeit entziehen!

War vorauszusehen , dass Tesla bei ihren Stückzahlen auch einen festen Standort in Europa braucht. So bekommt man jetzt nähere Einblicke in deren Produktion, und vor allem der Batteriefertigung. Man muss wachsam sein, wie sie dies mit den Altakkus handhaben. Nach Kalifornien zurücknehmen wird wohl kaum mehr die Lösung sein. In der Beziehung muss vor allem auf die langjährigen Markführer der E Mobilität geschaut werden.Renault Frankreich liegt zwar näher, wird aber dieses Prozedere durch die sehr hohen Stückzahlen vom Zoe, besonders serieus anpacken müssen.

Wer hinter der ÖDP steht, wäre auch Mal interessant zu lesen. Das ist eine AfD im Öko-Deckmäntelchen, mit Demokratie hat die nicht viel am Hut. Schon gar nicht mit unserer, die schließlich die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Industrieansiedlung vorgibt. Wenn jetzt schon jede Nutzfichte als Wald bezeichnet wird, fehlt nicht mehr viel, bis die irren Aktivisten und Öko-Terroristen sich in Maisfeldern verbarrikadieren…

Macht euch vorher schlau, liebe Waldschützer! Es handelt sich bei diesem Gebiet um minderwertiges Nutzholz, welches in kurzer Zeit sowieso gefällt worden wäre. Musk wird wahrscheinlich das 3 oder 4 fache an Mischwald nachpflanzen lassen. Also atmet mal alle ganz entspannt durch den Anus…

Für jeden gerodeten Hektar Wald wird ein Ausgleich geschaffen, also Wald auf bisher nicht als Wald genutzten Flächen aufgeforstet. Das weiß auch die ÖDP.

Ich muss mich für diese Menschen hier entschuldigen.
Mein Gott was schreibt ihr für Mühl hier.
Das interessiert keinen
Was ihr meint oder möchtet.
Ja klar Telsa hat das E- auto erfunden.
Guter Witz.
Die haben bloß den besten Computer
eingebaut.
Ist mir aber egal. Ihr wisst ja schon alles und werdet genau so hinters Licht geführt wie jeder andere auch.

Hach, wieder so ein Aufreger-Artikelchen für eine virtuelle Wirtshausschlägerei. Muss man eigentlich jede chronisch gehirndurchschossene Dummherummeinerei irgendeines profilneurotischen Partei-, Verbands- oder sonstwie Funktionärspopels als Artikel veröffentlichen und auf diese Weise als „Nachricht“ verkleiden? Aus diesem Grunde habe ich bereits ecomento vor längerem von meiner Leseliste geschmissen und gucke hier nur noch selten rein.

Da gibt es keinen Wald! Richtig ist, da stehen Bäume die als Nutzholz angepflanzt würden. Ein Spargel Acker ist auch keine Wiese.
Aber Hauptsache aufregen, dagegen sein, Veränderungen aufhalten. Industriegebiete sind sicher nicht schön aber notwendig. Wo arbeiten alle Leute die dagegen sind, im Forstamt sicher nicht, sonst wüssten sie, dass die Monokultur dort kein Wald ist.

…wenn der eine oder andere Aufschreiende sich die Mühe gemacht hätte in seiner politisch korrekten Ecosia Suche nach Waldrodung und Brandenburg zu suchen, wäre er darüber gestolpert, dass in Brandenburg die Auflage ist, quasi jeden Baum aufzuforsten! https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/tesla/beitraege/tesla-wald-gruenheide-rodung-beendet.htm/alt=amp.html

Das viele Nadelholz von den 450 Fussballfeldern könnte man doch prima verbrennen und damit die am selben Ort befindlichen Wasservorräte aufheizen (alles aus einer Hand), um dann mittels einer Dampfmaschine mit angeschlossenem Generator Strom zu erzeugen, mit dem über das Elektrolyseverfahren grüner Wasserstoff hergestellt werden kann. Die Restwärme könnte der Klimaerwärmung dienen, sodass künftig sogar Heizkosten gespart werden können. Vernetzt denken – so geht Umweltschutz!

Die ÖDP sollte seine/ihre Wortwahl überdenken. Eine Pauschal-Überdramatisierung mit Extrem-Wortwahl verniedlicht im Endeffekt die Situationen, in denen diese Wortwahl tatsächlich angebracht ist. Ich bin auch nicht damit einverstanden, dass es offenbar eine „Lex-Großindustrie“ gibt, aber man muss doch die Kirche im Dorf lassen. Diese Überdramatisierung sehe ICH als größte Gefahr für die Demokratie. Diese Technik wird nämlich auch von Fraktionen verwendet, die mit Demokratie so gar nix am Hut haben (auch wenn sie ihre Jünger fleissig damit einlullen).

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