Audi: „E-tron ist das neue Quattro“

Audi: „E-tron ist das neue Quattro“

Copyright Abbildung(en): North Monaco / Shutterstock.com

Die 2020er-Jahre, das zeigte sich zuletzt immer deutlicher, wird das Jahrzehnt, an dem die Elektromobilität den Massenmarkt erobert. Der Hersteller Audi will sich in diesem Gefüge als Premiumanbieter für nachhaltige Mobilität positionieren. Das Fachmagazin Horizont hat mit dem Marketer Sven Schuwirth, Leiter des Bereichs Marke Audi, Digital Business und Customer Experience, ausführlich über die neue Werbekampagne der Marke mit den vier Ringen gesprochen. Der Startschuss dafür fiel publikumswirksam mit einem Spot während des Super Bowls, bei dem Game-of-Thrones-Star Maisie Williams als neue Markenbotschafterin eingeführt wurde.

Der Film sei „der Auftakt zu einer umfangreichen Kampagne, die aus verschiedenen Kapiteln besteht und sich in die kommenden Monate erstreckt“, erklärt der Werbefachmann. Der erste Teil soll sich bis zum Launch des e-tron Sportback erstrecken, der in der Kampagne bereits zu sehen ist. Anfang des zweiten Quartals, zum eigentlichen Marktstart, soll die in sich konsistente Geschichte weitererzählt werden.

Wenn wir unsere Marke auf der Basis der inhaltlichen Substanz, die wir haben, in eine neue Richtung bringen möchten, dann brauchen wir ein kommunikatives Ereignis“, begründet Schuwirth den Prime-Time-Spot während des Super Bowls, als „mediales Superereignis“ einer der weltweit begehrtesten und auch teuersten Sendeplätze für Werbespots – gut zehn Millionen Euro soll die Schalte eines Spots während der Live-Übertragung kosten. Audi habe sich „als Teil des VW-Konzerns ganz klar dem Thema Nachhaltigkeit“ verschrieben. „Wir sehen darin eine gewaltige Chance für die Automobilindustrie und für uns als Marke“, so Schuwirth. „Wir drehen derzeit das gesamte Unternehmen in diese Richtung“, sagt er. Audi will bis 2025 30 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, mit 20 der Großteil davon rein elektrisch.

Auch in anderen Bereichen will Audi nachhaltiger werden: „Wir bauen unsere Fabriken um, mit dem Ziel der CO2-Neutralität, tätigen signifikante Investments in diese Richtung, verändern die Allokation von Budgets und verändern Prozesse“, erklärt Schuwirth. Der Hersteller sei „davon überzeugt, dass der Kurs richtig ist“. Audi wolle „Haltung beweisen“ bei den immer wichtiger werdenden Themen „Nachhaltigkeit respektive Elektrifizierung, Konnektivität und Design“. Am Ende sollen die Maßnahmen dazu beitragen, den traditionellen Audi-Claim „‚Vorsprung durch Technik‘ neu aufzuladen“.

Prägte „Quattro“ einst die schon fast legendären Eigenschaften von Audi-Allradantrieben, soll nun das Prädikat „e-tron“ in dessen Fußstapfen treten. „Das ist die Zukunft. Und diese Zukunft gibt es heute schon“, sagt Schuwirth.

Quelle: Horizont — Wie Audi-Marketer Sven Schuwirth die Marke auf nachhaltige Mobilität trimmt

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Na ja, schaun wir mal. Bis jetzt ist der e-Trumm die rollende Ineffizienz. Aber sicher stimmen die Spaltmasse sehr gut und der Kunde darf gegen Aufpreis die Farbe der Ziernähte bestimmen.

Der rollende Granitblock ist eine Fehlkonstruktion sondergleichen. Das es ein neuer Quattro ist, glaub‘ ich sofort:
Besitzer des Autos staunen immer wieder, dass das Elektroauto zum Beispiel einen Ölwechsel fordert, in der Cockpit Anzeige (Display) und noch andere unsinnige Meldungen anzeigt.
Audi baut nämlich Teile der älteren Verbrennungsmotoren einfach in das Elektroauto ein, ohne lange zu überlegen. Der Betrug an den Kunden geht lustig weiter. Man hat aus der Vergangenheit absolut nichts gelernt.
Wenn Tesla weiter so große Fortschritte macht, sehe ich für den VW Konzern keine gute Zukunft. (Und für Mercedes überhaupt keine Zukunft) Leider!

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