Artega KARO-Isetta: Verkaufsstart erfolgt; Auslieferung an Kunden und Händler in Q2/2020

Artega Karo-Isetta - Modelle

Copyright Abbildung(en): Artega

Erst Anfang Januar konnten wir verkünden, dass Micro Mobility Systems und Artega getrennte Wege gehen. Geplant ist, dass der Microlino 2021 in einer Version 2.0 in die Produktion startet. Artega hingegen beginnt bereits im Januar 2020 mit dem Verkauf und verspricht eine kurzfristige Auslieferung (April 2020) der modernen E-Isetta. Mittlerweile ist der Verkaufsstart der Artega KARO-Isetta erfolgt. Erste Auslieferungen an Kunden und Händler soll in Q2/2020 erfolgen.

Durchstarten mit zwei Karo-Varianten zum Serienstart

Zur Markteinführung präsentiert Artega zwei Ausstattungslinien. Die „Intro“-Serie als limitierte Auflage sowie die flankierende „Edition“-Ausführung. Beide Linien weisen in Material und Design die Handschrift des Firmengründers auf, zudem trägt der „Intro“ seine Signatur und eine individuelle Nummerierung. Die Stückzahl 54 bzw. 55 der zwei zum Start aufgelegten Intro-Serien ist als Hommage an das Original der 50er Jahre zu verstehen.

“Zwei Jahre waren für die Iso Isetta von besonderer Bedeutung. Am 22. April 1954 wurde das revolutionäre Fahrzeug auf dem Turiner Automobilsalon erstmals vorgestellt, und im Folgejahr 1955 belegte eine Isetta bei der berühmten Mille Miglia im Leistungsindex – einer Formel, die Hubraum, Motorleistung und Fahrtzeit berücksichtigte – hinter den beiden 300 SLR von Moss und Fangio sogar den dritten Platz! Damals wie heute fasziniert das Duell David gegen Goliath.” – Klaus Dieter Frers, CEO von Artega

Neben “Intro” wird es die Ausstattungsvarianten “Classic”, “Style” und “Edition” geben. Klar ist, Antriebstechnik und Fahrwerk sind bei allen Varianten identisch. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 90 km/h erreicht, das Leergewicht beträgt nur 514 Kilogramm, das Kofferraumvolumen wird mit 514 Liter angegeben. Neben der reinen Auswahl einer der vier Ausstattungsvarianten kann man als Vorbesteller des Karo die technische Ausstattung und die Optik zusätzlich individuell bestimmen.

Beide Modelle der KARO-Isetta kommen ab Werk mit Stoffverdecken, beheizten Komfortsitzen sowie einem temperaturregulierenden Innenraumgebläse daher. Des Weiteren weist die an das Bluetooth-Soundsystem gekoppelte Smartphone-integration eine zusätzliche Anbindung an die zukünftige KARO-App auf. Die eigens entwickelte Anwendung erlaubt es per kostenfreien Update im Sommer dem Nutzer, via einer Sprachsteuerung ohne Ablenkung sein Ziel sicher zu erreichen. Gefertigt werden alle Modelle klimaneutrale „Made in Germany“, wie Frers zu verstehen gibt.

Bestellprozess und Anzahlungen der Artega KARO-Isetta

Über den Online-Konfigurator kann man bei Interesse seine Karo-Isetta konfigurieren und kann hierzu aus verschiedenen Optik- und Technik-Ansätzen auswählen. Das Datenblatt des zu Ende konfigurierte E-Auto kann man im Anschluss herunterladen. Für die Bestellabwicklung übermittelt der Käufer im ersten Schritt seine konfigurierte Wunschausstattung an Artega. Dies ist auf elektronischem oder postalischem Weg möglich. Daraufhin wird im zweiten Schritt ein Vorbestellvertrag ausgestellt, der eine über eine entsprechende Bürgschaft abgesicherte Anzahlungsleistung in Höhe von 2.500 Euro einschließt.

Die Lieferung soll, wie eingangs erwähnt, bereits im 2. Quartal 2020 erfolgen. Hierbei hat man die Wahl zwischen einer innerdeutsche Heimanlieferung inklusive professioneller Einweisung. Diese ist jedoch nur gegen Aufpreis buchbar. Alternativ besteht die Möglichkeit der Werksabholung der  KARO-Isetta. Auf Wunsch bekommt man vor Ort eine exklusive Werksführung. Nach und nach will Artega nun sein weltweites Händler- und Werkstattnetz aufbauen; die Erstausstattung der Regionalzentren in Deutschland und der ersten europäischen Importeure erfolgt bereits im zweiten Quartal 2020.

Quelle: Artega – Pressemitteilung vom 28. Januar 2020

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14 Antworten

  1. Der Karo ist und bleibt die Kopie/Raubkopie und der Preis ist viel zu hoch. Für den Preis gibt es ein “richtiges” Elektroauto. Ich warte lieber noch 18 Monate auf das Original den Microlino.
    Gruss aus der Schweiz
    Werner

  2. Ich hoffe das artega auf dem völlig überteuerten karo sitzenbleibt.
    Man sollte so ein Plagiat nicht auch noch mit Erfolg belohnen. Abgesehen davon geht das Ganze auch völlig an der Grundidee, ein kleines
    BEZAHLBARES, Stadtauto zu entwickeln, vorbei.
    Spielzeuge für Besserverdienende haben wir schon mehr als genug. Da warte ich lieber auf das Original von MICROLINO.

    1. Exakt das ist auch meine Meinung.
      Irgendwer wird es bis 2021 vielleicht schaffen ein bezahlbares Kurzstreckenfahrzeug zu entwickeln,
      welches etwas mehr Komfort als den Twizzy bietet.

  3. Ich warte ebenfalls auf das Original aus der Schweiz! Der Karo ist überhaupt nicht stimmig. Eine reine Bastelbude.
    Schäm Dich, Artega. Das Plagiat wird es nicht schaffen.

  4. Ich glaube nicht mehr an den Microlino!
    Vor Ewigkeiten bestellt! Leider immer wieder Rückschläge und nur Hinhalten. Komplett verpennt!!
    Artega baut trotz der angeblichen Gerichtlichen Verfügung von Microlino!
    Irgend etwas stimmt da nicht.

    So einen Plastikbomber stellen die Chinesen in 14 Tagen auf die Beine wenn es sein muss. Worauf warten die Schweizer?
    Bevor das Fahrzeug ausgeliefert wird, hat jeder das Brennstoffauto. Aber das verpennt die Industrie auch seit Jahren.
    Wo liegt da das Problem? So ein Motor basteln heute sogar Privatpersonen im Keller zusammen. Das ist keine Hexerei.
    Nur will es die Industrie genau so wenig wie das 3 Literauto.
    Einfach nur peinlich.
    Was gibt es denn heute für bezahlbare e-Autos? Ja, mit bescheuerter Miet-Batterie und Reichweiten die ich mit dem Fahrrad zurücklegen kann. Ladestationen sind so weit auseinander, dass man mit dem e-Auto hinschieben muss um sie zu erreichen.
    Ich sehe schon in der Stadt, dass aus jedem Wohnzimmerfenster ein Stromkabel kommt, bis zum parkenden Auto am Straßenrand. Dafür dann noch jedes Jahr ein Atomkraftwerk wegen Überlastung hoch geht.

    1. Peinlich ist nur, dass Artega „rechtlich unterstützt“ die MICROLINO-Familie austrickst.
      Da hoffe ich nur, dass es genügend Menschen durchschauen und noch 18 Monate warten können.

  5. Das Basismodel von Microlino soll, wenn ich nicht irre 12000€ kosten, das von Artega 17995€. Durch die, für die Schweizer, unglückliche Vertragslage nach Übernahme des anvisierten Fertigers durch Artega, sollte man meinen, dass eine Menge an Entwicklungsleistung eingespart werden konnte, dennoch 50% Preissprung? Hinzu kommt, dass nach den Auseinandersetzungen mit Micro Mobility Systems, das Vertrauen möglicher Interessenten bei diesem Hersteller in guten Händen zu sein wohl eher weniger ausgeprägt sein dürfte.

    1. Das Basismodell vom Microlino hat keine Heizung, kein Radio und die kleinsten Akkus, nur eine dünne Sitzbank, Monsterlampen, eine unschöne Lackierung der Tür, unschöne schwarze Radkappen, keine Stoßstangen und weniger Ähnlichkeit mir der Isetta. In der Variation, wie ich ihn vorbestellt hatte kam auch auf über 15.200€. (vorerst)
      Zudem gibt es einen gravierenden Unterschied. Die Karo-Isetta wird gebaut, der Microlino noch lange nicht, wenn überhaupt. Ich warte schon Jahre drauf und lasse mir dieses Angebot von Artega nicht entgehen. Wer weiß, wie lange es dieses Angebot noch gibt.
      Eine Original Isetta in sehr gutem Zustand liegt heutzutage auch bei 30.000€. Deshalb passt das schon mit dem Preis.

      1. Der Microlino ist vom Design eine Hommage an die Original Isetta.
        Ich finde es sehr schön, dass Micro nicht alle Elemente 1:1 übernommen, sondern viele Elemente neu interpretiert hat.
        Der Karo ist einfach eine Design-Kopie von der Isetta (0% Stil) und eine Plattform-Kopie vom Microlino V1 (0% Anstand).

      2. Das ist auch ok wenn’s für Dich passt. — Für mich passt es nicht: a ) ein originaler Isetta ist etwas ganz anderes als dieser Elektro-Nachbau, b) design-/konzeptmässig ist der Karo ein völliges Gebastel und last but not least c) ich vertraue Artega nicht und möchte mit denen nichts aber auch gar nichts zu tun haben.

        Stört mich nicht, wenn E-Isettas rumfahren. Betreffend Angebot würde mich aber wundern wenn dieser (hohe) Preis längerfristig Bestand haben wird. Und falls die Qualität nicht stimmt, was machst Du dann? Schlaglöcher, Rütteln, Federung?

  6. Welches das bessere ist – find ich raus. Man wird sehen. Marketing Micro super- der andere schwach. Dto. für Produktion- der Andere ready – der Andere schwach – möge der bessere gewinnen – mir wäre lieb BEIDE

  7. Ich begrüße es, dass Artega mit dem Karo auf den Markt kommt. Wer hier von Plagiat usw. redet, sollte sich mal genauer mit der rechtlichen Situation beschäftigen. Mir gefällt der Stil des Karo besser als der Microlino, und billiger wird der Microlino bestimmt auch nicht.

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