ARI 345 – Die kleine Elektro-Ameise mit großer Zuladung

ARI 345 - Die kleine Elektro-Ameise mit großer Zuladung

Copyright Abbildung(en): ARI Motors GmbH

Es müssen nicht immer neue E-Auto-Modelle, ausgefallene Concept Cars oder außergewöhnliche neue Technologie-Fortschritte sein, welche unsere Welt ein wenig grüner machen. Erst im Dezember vergangen Jahres haben wir uns die Piaggio Ape E-City, ein italienisches Lasten-Dreirad mit Elektroantrieb angesehen, welches es nach Indien zieht. Mit der ARI 345 mischt nun ein weiterer Mitspieler am Markt mit und bringt ein elektrisches Lastenmoped mit hoher Nutzlast auf die Straße.

So soll es dem dreirädrigen Elektro-Nutzfahrzeug der Fahrzeugklasse L2e-U möglich sein eine Zuladung von 325 Kilogramm von A nach B zu bewegen. Gefahren werden kann das E-Fahrzeug mit Mopder-, als auch PKW-Führerschein werden. Das Unternehmen schreibt dem E-Lastenmoped ein luftige Fahrgefühl und die Wendigkeit eines Motorrollers zu, welcher gleichzeitig aber die Zuladung und Ausstattung eines Transporters bietet. Der ARI 345 kommt als Pritsche und Koffer in je drei Laderaum-Größen auf den Markt. Wobei der spätere Kunde je nach Einsatzzweck entscheiden kann, welche Variante er fahren möchte.

ARI Motors GmbH

Auf Extras muss man als Fahrer des E-Fahrzeugs auch nicht verzichten. Ab Werk kommt der ARI 345 mit einer Rückfahrkamera sowie einem Radio inklusive Bluetooth-Funktion und USB-Anschluss zum Kunden. Als zusätzliche Ausstattung wird für den ARI 345 noch praktische Optionen wie eine Rundumleuchte, einen Dachgepäckträger oder eine auf die eigene Firma abgestimmte Folierung des Fahrzeugs angeboten.

Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 3 kW-Elektromotor, welcher eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht. Durch das Kabinendach entfällt die Helmpflicht, während der Fahrer durch einen 3-Punkt-Sicherheitsgurt optimal geschützt ist. Los geht’s in der Pritschen-Variante ab 5.995 Euro, die Koffer-Version startet ab 6.395 Euro. Die Betriebskosten liegen dank des geringen Stromverbrauchs bei gerade einmal etwa 1,80 Euro auf 100 Km (bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh). Ebenso preiswert ist die Haftpflichtversicherung für jährlich 227 Euro.

Quelle: ARI Motors GmbH – Pressemitteilung per Mail

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2 Antworten

  1. In den Grosstädten im Fernen Osten werden solche Veikel immer noch als Taxis für Personentransport eingesetzt. Zumindest solche mit stinkenden 2 Takt- Motoren könnten damit elektrisch ersetzt werden. Das System vom tragbaren Wechselakkus wäre da denkbar. Auch mit einbauter Ladebox im Fahrzeug, wie es die heutigen E Roller schon haben. So kann man überall mit 22o Volt anstecken wenn die herumstehen. Beim Taxifahren normal.

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