Amazon elektrifziert Deutschland – beginnt in Essen mit 340 Ladestationen

Amazon elektrifziert Deutschland - beginnt in Essen mit 340 Ladestationen

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Bereits vergangenen September hat Amazon gemeinsam mit Global Optimism “The Climate Pledge” ins Leben gerufen und fordert andere Unternehmen dazu auf sich ebenfalls daran zu beteiligen. Damit verpflichtet man sich die Ziele des Pariser Abkommens zehn Jahre früher zu erreichen. Amazon selbst geht mit gutem Beispiel voran und hat die ersten 100.000 E-Transporter von Rivian für diesen Zweck geordert. Bis alle im Einsatz sind wird es ein wenig dauern, so lange geht Amazon in “kleineren Schritten” voran.

Wir erinnern uns, Anfang Januar hat das Unternehmen für die bayrische Hauptstadt München 40 Elektrotransporter des Typs StreetScooter WORK Box bestellt. Die dafür notwendige Ladeinfrastruktur hat man ebenfalls bei StreetScooter geordert. Das Verteilzentrum in Essen hat man mittlerweile mit 340 Ladestationen ausgestattet und betreibt täglich über 150 Elektrolieferfahrzeuge. So weiß Branchendienst Electrive.net zu berichten, dass acht von elf Lieferpartner in Essen ihre Flotten auf E-Transporter umgestellt haben. Insgesamt seien 150 elektrische Vans in Essen unterwegs. Zudem würden zwei weitere Lieferpartner im Verteilzentrum Bochum 40 E-Lieferwagen betreiben.

“Das neue Amazon Verteilzentrum in Essen macht es vor: E-Mobilität ist bereits Gegenwart in der Paketzustellung. Für den Handels- und Dienstleistungsstandort Essen sind die sicheren 180 Arbeitsplätze des wachsenden Netzwerks an Amazon Logistics Verteilzentren wichtig, genauso wie die ca. 400 Fahrerstellen der lokalen Zulieferer.” – Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen

Fahrzeugvermietung, Schadenmanagement und -behebung, Parkraumvermietung und Ladeinfrastruktur am Verteilerzentrum werden durch die LUEG BaseCamp GmbH abgewickelt. Nicht umsonst bezeichnet Martijn Storm, Vorstandssprecher Fahrzeug-Werke LUEG AG, diesen Ansatz als “einen der innovativsten und vielversprechendsten Geschäftsmodelle unserer LUEG Gruppe”. Vonseiten Amazon zeigt man sich ebenfalls erfreut und gibt zu verstehen, dass man sich über die kommenden E-Transporter von Rivian freue. Wobei immer noch nicht kommuniziert wurde, ob diese “nur” in den USA oder auch in Europa/ Deutschland zum Einsatz kommen werden.

Weltweit leitet Amazon 91 Projekte im Bereich erneuerbare Energien. Darunter 31 Wind- und Solarprojekte für erneuerbare Energien und 60 Solardachanlagen auf Logistik- und Sortierzentren. Sie erzeugen eine Kapazität von über 2.900 MW und liefern jährlich mehr als 7,5 Millionen MWh an Energie.

Quelle: Electrive.net – Amazon baut 340 Ladestationen im Verteilzentrum Essen

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4 Antworten

  1. Amazon soll lieber mal in Deutschland Steuern zahlen.
    Fridays for Hubraum.
    Was soll der ganze Hype, um den Elektro Krempel. Eine ElektroGurke muss 130 000 km fahren, um die Emissionen von der Akkuherstellung einzusparen (bis dahin muss der Akku getauscht werden). Zweitens wird der zusätzliche benötigte Strom aus Kohle oder Gas gewonnen. Sehr löblich.

    1. Wer den Status Quo zementieren will, der findet stets irgendwo Argumente, um eine Nachhaltige Zukunft nicht stattfinden zu lassen. Ich kann auch den Finger in die Luft halten und Pi x Handgelenk irgend eine Zahl postulieren. Sie können sich da das Leben ganz einfach machen und den Anderen die Gestaltung der Zukunft überlassen. 70% der Menschheit sind vermutlich so gestrickt.
      In einer Demokratie ist das ihr das ihr gutes Recht. Plötzlich werden Sie aber auch merken, dass Ihr Verbrenner im Laden dann nur noch im Ersatzlager vorhanden ist. Spätestens dann kommt auch auch, aber nur vielleicht die Erkenntnis, dass es doch besser wäre sich auch umzugewöhnen.
      Einziges Problem, das Klima wartet möglicherweise nicht soooo lange auf Sie.
      Wünsche amazon viel Erfolg wo auch immer es ist und Gratulation auf dem Weg hin in eine nachhaltigere Zukunft.

    2. Für mich gehören Menschen wie gustl12000 zu den Erdenbürgern, welche offenbar nicht bereit sind, ihre Klimasteuern zu entrichten, und dies mit allen möglichen Falschinformationen begründen!…

    3. Gustl, deinen ersten Kommentar teile ich voll und ganz. Aber bei den übrigen gebe ich mal zu bedenken:
      1. Über welche Abbaumethoden, Transformationsprozesse und Logistiken bekommen denn die “Stinker” ihren Sprit und hauchen den Verbrennungsdunst lungenschädlich wieder aus ?
      2. Es gibt nichts CO2 neutraleres als über die PV- das zeitgemäße E-Mobil zu laden (was ich liebend gerne in der sonnigen Mittagszeit mache)
      3. Zukünftig ist nicht nur die reine E-Mobilität angesagt sondern auch Themen wie bi-Birektionalität ,Smart-Grit und Schwarmspeicherung etc.
      4. desweiteren sind die Akkus heute schon zu 90 bis 95% recyclingsfähig
      Und zur Haltbarkeit eines Akkus kann ich dir positiv mitteilen, das wir einen 8 Jahre alten Peugeot IOn mit einer Laufleistung von jetzt 96 Tsd. km haben. Ohne einen technischen Defekt.
      Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu sehr dein antiquirtes Weltbild zerstört …

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