Aiways startet Vorverkauf des Elektro-SUV U5 in Deutschland

Copyright Abbildung(en): Aiways

Beim für einen Autohersteller eher ungewöhnlichen Partner, dem Elektrofachmarkt Euronics, startet zum 14. August der Vorverkauf des chinesischen Elektro-SUV Aiways U5 in Deutschland. Das 140 kW (190 PS) starke und mit einem 63 kWh großen Batteriepaket ausgestatteten Elektroauto ist in zwei Ausstattungsvarianten erhältlich: Standard für 37.990 Euro und Premium für 40.990 Euro. Käufer beider Varianten profitieren von den 9480 Euro Kaufpreiszuschuss des Bundes.

Die Batterie, welche den U5 mit einer Vollladung laut WLTP-Messung bis zu 400 km weit bringen soll, kann an Schnellladestationen mit bis zu 90 kW Leistung aufgeladen werden. Der Stromer ist mit für seine Preisklasse recht üppigen Fahrerassistenzsystemen wie Abstandsregeltempomat, Notbremsassistent, präventivem Kollisionsschutz-Assistent, Spurhalteassistent und Toter-Winkel-Assistent ausgestattet. Der Aiways U5 ist dafür mit 22 Sensoren und Kameras ausgerüstet. 12 Ultraschallradare, 5 HD-Kameras, 3 Millimeterwellen-Radare und 2 Innenkameras. Alle Systeme helfen dabei, Straßen, Fahrzeuge, Fußgänger und Hindernisse zu erfassen. Daneben verspricht der Hersteller eine umfassende Vernetzung über das Infotainment.

Aiways vertreibt den U5 ausschließlich im Direktvertrieb zusammen mit dem Partner Euronics. „Auf Grund hoher Nachfrage haben wir gemeinsam mit Euronics entschieden, schon jetzt eine Vorverkaufstour in ausgewählten Filialen zu starten“, erklärt Alexander Klose, verantwortlich für das Auslandsgeschäft von Aiways. Die Vorverkaufstour macht an 30 Euronics Standorten in Deutschland halt.

Interessenten können sich auf der Euronics-Website über das Auto sowie die Standort- und Terminplanung informieren. Im September soll demnach der Online-Konfigurator starten, für Oktober ist die Auslieferung der ersten Kundenfahrzeuge geplant.

Quelle: Elektronik Net – Aiways startet Vorverkauf des U5 in Deutschland // Motor 1 – Aiways U5 (2021): Elektro-SUV zu Preisen ab 37.990 Euro bestellbar

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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jetzt wirds interessant….
gleich mal ne Probefahrt buchen

es bleibt spannend….

Dafür dass man beim Flatscreen-Kistenschieber kaufen muss und das Teil grottenhässlich ist .. dafür ist es ziemlich teuer.
Meine chinesische Kettensägen hielten alle nur einen Winter (höchstens) … jetzt hab ich sein europäisches Markenprodukt vom Fachhändler mit angeschlossener Werkstatt und die Säge tut immer und wenn sie mal nicht tun sollte ist ein Freundliche immer da.

Das war eine Investition von 500Euro (die China-Säge 80 Euro)

Wenn man diese Erfahrung gemacht hat überlegt man sich mehrfach, ob man bei jemandem ohne jedweden Background 40.000 Euro versenkt.

Der Vergleich hinkt ja mal sowas von. Aus China gibt es auch Qualität. Man muss sie alt bezahlen.

„Das war eine Investition von 500Euro (die China-Säge 80 Euro)“

Auch die 500€-Säge wird nur 80€ kosten und eventuell in Fernost hergestellt.

Mooshammer sagte mal: Der Preis bestimmt die Qualität. 😉
Also teuer muss gut sein?

Diese Aussage ist nicht zu halten. Leider.

Ob das ein guter bzw. für viele Deutsche als akzeptabel angesehener Weg ist, Autos beim Elektrogroßmarkt zu ordern? Spontan würde ich eher „nein“ antworten, aber im Laufe der Jahre und Jahrzehnte haben sich viele Neuerungen an und in Vertriebswegen in allen möglichen Branchen entwickelt und darunter auch einiges von dauerhaftem Erfolg. Gerade unter den chinesischen Kfz.-Herstellern gab’s auch früher gelegentlich schon Flops beim Markteintritt in Deutschland oder Europa.
Mann wird sehen und Frau auch.

Interessant finde ich beim Aiways U5 die Inspektionsintervalle von 100tkm. Hätten sie ein Händlernetz in D wäre davon auszugehen, dass die Fahrzeuge ebenfalls einmal jährlich in die Werkstätten beordert würden. Bedeutet im Umkehrschluss: die lächerlich kurzen Inspektionsintervalle der sonstigen E-Fahrzeuge sind vermutlich ausschließlich dem Händler-Interesse geschuldet. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass manche in Politik und Wirtschaft unbedingt so lange wie möglich an der Verbrenner-Technologie festhalten wollen. Da lässt sich der Autofahrer durch regelmäßigen Verschleiß viel besser schröpfen! Mal sehen, wann es die ersten E-mobile mit „eingebauter Obsoleszenz“ geben wird. In der Software lässt sich -wie wir alle im Zuge des Diesel-Betruges erfahren durften- schließlich so manche Funktion verstecken.

Ich glaub die obsoleszenz gibts schon bzw, ist vorprogrammiert:
-tesla könnte evtl 1 mio meilen akku machen.
-Wie man die tage hörte, ham die plugins einen erheblichen mehrverschleiss der batterie

Bleibt abzuwarten, ob der adac da mal ne statistik raushaut…
Die obsoleszenz ist beim akku wohl durch Qualität der zellen, Größe des akkus vorprogrammiert. Klar die hersteller werden sichs überlegen

„ham“ – gibt’s das auch als ham and eggs? 😉

Tja, warten wir doch einfach mal ab, ob diese E Autos aus China besser sind als ihre Motorsägen und der frühere Reinfall ihrer Verbrennerautos. Alles was komplizierter ist als ein Pflugschar können die nicht . Ausser es helfen die Schweden wie beim Polestar. Also neumes, lass dich nicht auf die Folter spannen…….

Lieber von den Premium Schraubern über den Tisch ziehen lassen und das „Schmerzensgeld“
den Brüdern und Schwestern über dem großen Teich zukommen lassen

Wer das glaubt wird selig, wer es nicht glaubt Kommt auch in den Himmel!

Sag mal, wisst Ihr denn nicht, dass fast alles (außer von VW und Renault) aus China stammt. Der Opel Corsa e (und Peugeot 208e) stammt von DongFeng (wie zukünftig auch der Dacia ), der Smart kommt von Geely, der BMW iX3 von Briliance usw. usw. Und auch die Technik vom Polestar ist chinesisch. Wie grottenschlecht chinesische Technik ist zeigt uns ja Huawei. Sie waren in Q2 2020 Weltmarktführer bei den Smartphones (noch vor Samsung und Apple). Ganz sicher, weil sie ja so schrecklich schlecht sind. Und wo die Akkus der „Deutschen“ herkommen, sollten wir eher nicht fragen. Also warum dann nicht gleich eine reine Chinakiste kaufen?

Meikel , dann kauf doch eine solche Kiste aus CHina . Sage mir aber vorher noch welches E Auto sich von denen bei uns bewährt hat.
Tristan, Du scheinst kein Weltenbummler zu sein. Ham heisst in diesem Zusammenhang im bayrischen Dialekt HABEN. Ich bin auch kein Bayer aber weiss dies.

Wahre Worte! Ich kaufe einen weil ich mich hier nicht abzocken lassen will! Die Zuliefererteile der ganzen europäischen Autos? Wo die wohl herkommen! Wer jetzt nicht aufwacht! Sorry!

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