AIWAYS setzt für E-SUV auf Kooperationen mit renommiertesten Zulieferern

AIWAYS setzt für E-SUV auf Kooperationen mit renommiertesten Zulieferern

Copyright Abbildung(en): AIWAYS

Der Marktstart des AIWAYS U5 war in Deutschland für den April 2020 angesetzt. Doch dann kam der Coronavirus und es entwickelte sich alles bekanntlich anders. Für das Projekt „Electrify Corsica” brachte das Start-Up mehrere hundert E-SUV AIWAYS U5 auf den Weg. Aber auch für den Produktionshochlauf in Europa und China zeigt man sich bestens gerüstet. Somit soll es dann ab Juli/August möglich sein, dass erste Privatkunden in Europa den AIWAYS U5 bestellen können. Die Auslieferungen erfolgen voraussichtlich ab Ende September.

Damit der U5 auch in entsprechender Qualität auf die Straße kommt setzt das Start-Up auf die Zusammenarbeit mit den weltweit größten und renommiertesten Automobiltechnologie-Zulieferern. Die kooperierenden Unternehmen stützen das Qualitätsbekenntnis des chinesischen Start-ups in punkto Produktentwicklung und Fertigung. So sind deutsche Unternehmen wie Robert Bosch, BASF, Benteler Automotive und Siemens am Start, aber auch Spaniens größten Automobilzulieferer, die Grupo Antolin sowie Autoneum und Georg Fischer aus der Schweiz, tragen dazu bei, dass der AIWAYS U5 auf die Straße kommt.

“Wir sind davon überzeugt, dass sich die Zusammenarbeit mit den internationalen Top-Zulieferern bestens mit der Kreativität unserer Entwicklungsingenieure ergänzt. Der Gründergeist des Start-up AIWAYS und die langjährige Erfahrung renommierter Lieferanten bringen das Beste aus zwei Welten zusammen: Der AIWAYS U5 ist ein moderner Personenwagen auf hohem technischen Niveau, ausgestattet mit innovativer, zukunftsorientierter Technologie.” – Alexander Klose, Executive Vice President Overseas Operations bei AIWAYS

Die Robert Bosch GmbH, nach Verkäufen weltgrößter Automobilzulieferant, hat nach AIWAYS Vorgaben das elektrische Lenksystem des AIWAYS U5 beigesteuert. Es vereint leichte Handhabung mit optimaler Lenkpräzision. Für die überzeugende Hybridbauweise des E-SUV; welche eine effiziente Energieausbeute ermöglicht, zeichnet sich unter anderem Karosseriebauexperte Benteler Automotive verantwortlich. Die Karosserie des AIWAYS U5 verwendet einen Mix aus 52 Prozent Aluminium und 48 Prozent hochfestem Stahl. Letzterer ist viermal stärker als herkömmlich verbauter, hochfester Stahl.

Wegweisende Verbindungs-, Guss- und Formtechniken, die mit der Schweizer Firma Georg Fischer entwickelt wurden, verhelfen zu einer 50 Prozent steiferen Karosserie im Vergleich zu einer konventionellen Stahlbauweise. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug mit einem Leergewicht von 1.750 Kilogramm – wesentlich leichter als vergleichbare SUV und trotz der 360 Kilogramm schweren Batterie (63 kWh), die vollgeladen eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern (WLTP) erlaubt. Der Innenraum muss sich ebenfalls nicht verstecken. Dort sind qualitativ hochwertige Materialien und Sitzpolster von den führenden europäischen Ausstattern Autoneum aus der Schweiz und der Grupo Antolin aus Spanien vorzufinden.

Aber nicht nur beim Fahrzeug selbst tragen die Kooperationen für eine gesunde Basis bei. Das AIWAYS Werk in Shangrao arbeitet mit einem Automatisierungsgrad von 90 Prozent. Dazu trägt auch der schweizerisch-schwedische Ausstatter von Industrierobotern, die ABB Ltd. bei. Im Karosseriebau arbeiten Roboter der Kuka aus Deutschland: Einzeln und in Gruppen zum Fügen von Chassisteilen und Karosseriepaneelen.

Vom deutschen Anlagenbauer Eisenmann errichtet, umfasst die Lackiererei 59.073 Quadratmeter. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Karosseriebau und Fahrzeug-Montage. Die Lackiererei arbeitet nach höchsten Effizienzstandards und übertrifft aktuell gültige Umweltschutzrichtlinien. Im Anschluss an die Fahrzeugmontage werden an der Batteriestation von AIWAYS vorgefertigte Speicherzellen zu geschlossenen Akkumodulen gefügt. Ein Akkublock besteht aus 24 Modulen zu jeweils vier Lithium-Ionen-Zellen. Die Zellen stammen von CATL, dem chinesischen Weltmarktführer für Batterien.

Quelle: AIWAYS – Pressemitteilung vom 19. Juni 2020

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Eine Antwort

  1. … ‘vorgestern hat ein Kunde bei mir angerufen, der hat ein E-Auto gekauft und sucht jetzt ganz verzweifelt einen öffentlichen Ladepunkt. Hätte er sich mal vorher dazu Gedanken gemacht’ …so antwortete mir der erst nach zwei vergeblichen Telefonaten gefundene für öffentliche Ladesäulen zuständige Mitarbeiter eines mittelgroßen regionalen Stromversorgers in der letzten Woche. Der Vorstand habe sämtliche Erweiterungen der öffentlichen Ladestruktur gestoppt, nachdem bereits ein Verhältnis von fünf zugelassenen E-Fahrzeugen pro Ladesäule erreicht sei. Die erzielten Umsätze seien absolut unbefriedigend.
    Wirtschaftlich kann man den Vorstand sogar verstehen.
    Aber bedeutet das nicht unter dem Strich, dass die Bundesregierung auf der einen Seite den Einsatz von E-Fahrzeugen ganz massiv fördert und andererseits der Ausbau der Ladeinfrastruktur allenfalls gebremst verläuft. Statt dessen wird mit Mill. Euro zur Entwicklung von grünem Wasserstoff um sich geworfen. Aus meiner Sicht wiedermal ein zweiter Schritt vor dem ersten, zumindest in Bezug auf den Personenwagen der nächsten 10 Jahre. Die rasante Entwicklung zu immer neuen leistungsfähigen Batterien mal nicht gewertet.
    Das Bundesverkehrsministerium unter der Leitung von Generationen von CSU-Ministern verkommt unter Andreas Scheuer zu einem Bremsklotz allenthalben. Die Neuschaffung von Ladepunkten wird mehr gebremst als forciert – alles anscheinend unter der fadenscheinigen Begründung, dass man mit Wasserstofftechnik (Brennstoffzelle) so viele Ladepunkte ja nicht mehr brauchen wird. Wer stoppt diese Denke? Aber A.M. findet ja,’dass der Andi eine gute Arbeit macht’. Den letzten CSU-Minister, den sie so gelobt hat, den gab es bald nicht mehr. Es war kein geringerer als Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg

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