130 auf der Autobahn: Was würde ein Tempolimit dem Klima bringen?

Audi AG muss sich ernsthafte Gedanken über E-Auto-Design machen

Copyright Abbildung(en): Audi AG

Der Vorstoß für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen ist im Bundesrat gescheitert. Der Vorschlag des Umweltausschusses fand in Berlin keine Mehrheit in der Länderkammer. Im Vorfeld der Abstimmung wurde neben dem Thema der Verkehrssicherheit vor allem die Auswirkung eines Tempolimits auf den CO2-Ausstoß des Verkehrssektors diskutiert: Ein Tempolimit auf Autobahnen bringt dem Klima nichts, sagen die einen, andere bringen Einsparungen von mehreren Millionen Tonnen CO2 ins Feld.

Dass ein Tempolimit gar nichts bringt, stimmt nicht. Wie groß der Effekt ist, lässt sich jedoch mangels stichhaltiger Daten nicht eindeutig sagen. Eine umfassende, allerdings veraltete Analyse des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 1999 kommt für ein Tempolimit von 120 km/h auf etwa drei Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr.

Ebenfalls für Tempo 120 errechnete das Öko-Institut im Auftrag der Agora Verkehrswende, die sich für klimafreundlicheren Verkehr einsetzt, im Jahr 2018 ein Einsparpotenzial von 2 bis 3,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Allerdings wird in Deutschland über 130 km/h diskutiert, womit Einsparungen von nur noch ein bis zwei Millionen Tonnen möglich wären. Das entspreche einem Anteil von 0,6 bis 1 Prozent des derzeitigen Ausstoßes des Verkehrssektors, erklärt der Direktor der Agora Verkehrswende, Christian Hochfeld. Der Automobilclub ADAC geht auf der Grundlage von Daten des Handbuchs für Emissionsfaktoren (HBEFA) ebenfalls von einem CO2-Einsparpotenzial von bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr aus.

Zwei Millionen Tonnen CO2 wären zwar nur 0,2 Prozent des Gesamtausstoßes, der sich in Deutschland auf gut 858 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr summiert. Andererseits wäre die Einführung eines Tempolimits einfach und kostengünstig zu bewerkstelligen, vor allem wenn man es mit aufwendigeren und teureren Maßnahmen mit einem vergleichbar hohen Einsparpotenzial vergleicht.

Agora-Verkehrswende-Direktor Hochfeld erwartet neben dem direkten Effekt einen weiteren, der allerdings nicht abschätzbar sei: Mit einem Tempolimit würden die Autos für den deutschen Markt langfristig wohl nicht mehr so groß und so leistungsstark gebaut.

Quelle: DPA-Newskanal auf SZ.de — Was bringt ein Tempolimit fürs Klima?

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103 Antworten

  1. Einen Scheiss bringt es, wenn nicht alle Staaten der Welt mitziehen.
    Indien, China, Afrika, …..dort wird CO2 Ausstoß begangen das es auch nachts hell leuchtet.
    Nein
    Es ist nur eine Verarschung

    1. Liebe Frau Wagner, sachliche Teilnahme an der Diskussion scheint nicht Ihre Stärke zu sein!

      Inhaltlich möchte ich auf das „Floriani-Prinzip“ verweisen: Das Sankt-Florian-Prinzip (österreichisch: Floriani-Prinzip) oder die Sankt-Florian-Politik bezeichnet Verhaltensweisen, potentielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben – Wikipedia

      Es macht die Diskussion angenehmer, wenn auch Sie sich an die Forenregeln halten.

      Im Übrigen haben RaserInnen in der Gesellschaft keinen hohen Stellenwert.

      1. Wer auf einer freien Autobahn mit Vernunft schnell von a nach b fährt ist kein Raser. Die Kosten für den Mehrverbrauch und das Gewissen zur Klimafreundlichkeit sollte jeder selber mitbringen und nicht mit einem Gesetz erzwungen werden!

        1. Und genau da liegt das Problem. Die Leute sind größtenteils unvernünftig.
          Wenn die Verwandtschaft und auch die Nachbarn einen für blöd halten, weil man sein Geld in die Umrüstung zur Umweltfreundlichkeit steckt und kleinmotorisierte und sparsame Autos kauft.
          Ich bin sicher, das mindestens 90% der Menschen sagen: „ich lebe jetzt. Für wen soll ich denn auf Umwelt, Klima und Sicherheit achten?“
          Sie denken nur an sich, und an jetzt. Was morgen ist, spielt keine Rolle.
          Man kann nicht vernünftig schnell fahren..

          1. Diesen Eindruck hatte ich auch, die Reaktionen nach meinem Fahrzeugwechsel auf elektro waren von Mitleidsbekundungen bis Gutmensch Betitelung.
            Natürlich gab es auch Interesierte aber die gefühlte Mehrheit kommt mit den gängigen Klische Falschinformationen 🙁

      2. Lieber Herr Summer , ganz ehrlich machen sie mal die Augen auf und fahren Sie nach Tunesien , da wo alle Autos ohne Katalysator fahren , den Menschen da unten interessiert es einen Dreck von Klima , ganz zu schweigen das der Anteil von Deutschland Grad mal 2 Prozent des gesamten Welt CO 2 Ausstoß beträgt runter gerechnet auf den Verkehr hier ein Drittel also ca 0,75 Prozent , sie lassen sich genauso veräppeln wie viele Bürger hier , genauso wie die Unfall zahlen sinken angeblich . Nur ein Beispiel aus Bayern hier , am Irschenberg ist das Tempo auf 100 begrenzt , ausgerechnet hier passierte im letzten Oktober ein auffahr Unfall der einem 9 jährigen Buben das leben gekostet hat , und warum ? Weil viele Autofahrer ihr Hirn vergessen wenn sie langsam fahren , außerdem kommt es immer wieder zu schweren Unfällen im limitierten abschnitten , bei höherer Geschwindigkeit muss man absolut bei der sache sein und nicht mit zum beispiel dem Beifahrer reden und sich ablenken lassen , in diesem sinne alles gute

        1. Na das ist ja erst ein Schwachsinn. Nach dieser Logik sollte der Staat auf Autobahnen nicht über ein Tempolimit nachdenken sonder eine vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit von 180 kmh gesetzlich festlegen, und die Autobauer dürften nur noch Autos bauen, die 200kmh oder mehr fahren können. Gehts noch???

      1. Also wenn ich mit 130 km/h auf der Autobahn fahre bin ich gefühlt immer der Langsamste bis auf einige wenige. Da frage ich mich wo die zwei Drittel sind, die angeblich für ein Tempolimit sind. Haben die kein Auto oder sind diese angeblichen Umfragen manipuliert.

        1. Also wir fahren zwischen 110 u. 120 kmh und selbst wir müssen immer wieder andere Autos überholen. Soviel zur subjektiven Wahrnehmung man wäre mit 130 der Langsamste.

        2. Ich weiß nicht wie sie fahren, aber wenn ich schneller als 130km/h fahre, dann fahre ich schon sehr konzentriert und angespannt.
          Bis 130km/h ist das Autofahren entspannt. Das Fahren ist angenehmer, sparsamer vom Verbrauch her und man kommt entspannter am Ziel an.

      2. Das soll doch nicht heißen, dass man gleich die negativen Beispiele aufnimmt. Es soll heißen, dass es andere weit wichtigere und sinnvollere Baustellen gibt. Man muss das Klima in der Welt verbessern und nicht in Deutschland. Ärmere Länder müssen dahingehend aktiv unterstützt werden. Was bringt es denn wenn wir insgesamt mit Zero Emission unterwegs sind, ihr denkt doch nicht wirklich, dass dann plötzlich die Drittländer auf Elektrofahrzeuge umsteigen?! Gutes Beispiel hin oder her aber solange es den anderen schlecht geht, findet sicher keine globale Umerziehung statt.

        1. Das wäre wie Wasser predigen und Wein trinken. Unser Vorteil ist es doch, dass wir die Technoligie entwickeln und zeigen könnten, dass man auch CO2 neutral auf nichts verzichten müsste. Der Export dieser Technologie hilft dann wieder allen.

        2. Ist schon richtig aber wenn in den Industrieländern keine Verbrenner mehr gebaut werden , dann wird es in den Entwicklungsländern
          spätestens nach 20 Jahren auch kaum noch Verbrenner geben. Denn dann werden die alten E Autos dort hin verschifft.

    2. 1% ist ein 1%. alle suchen den großen Hebel bis der große Kollaps kommt.
      Es werden eh mehr Prozent sein, weil die Zahl der Dickschiffe rapide gestiegen ist. je fetter der cw Wert, desto mehr Prozent Ersparnis bei reduzierten Geschwindigkeiten. Dadurch würden auch Staus und Stop and Go vermieden, was zu weiteren Prozenten führt.
      Fängt endlich alle an zu handeln, anstatt Hebel zu suchen und euch aus der Verantwortung zu stehlen

      1. Ich halte von diesen Mist gar nix. Sollen bei Schiffe ,Flugzeuge,Biogas, und die Industrie anfangen sie zu bereinigen , Verbrennungsanlagen wie die stinken da sagt keiner was. Unsere Abfälle ins Ausland schicken statt selbst zu verwerten ,wo führt uns das hin

    3. Wie hoch ist der Pro Kopf-Ausstoss an CO 2 in China, Indien und Afrika? 1/10 von dessen Deutschland. Sie haben wohl keine Kinder, darum sind Ihn die Konsequenzen Ihres Handelns scheißegal.

      1. Lieber Herr Schmidt , auch sie sollten bedenken , daß nicht alles stimmt was man uns glauben lassen sollte . Machen Sie doch mal eine Reise nach Afrika , was da für alte Autos Rum fahren die das Zig fache ausstoßen als hier in Deutschland, meine Frage hierzu : machen sie Urlaub auf einem KreuzFahrt Dampfer? Diese Dreck schleudern stoßen bei einer einzigen Fahrt soviel Dreck in die Luft als wie wenn 750 000 Diesel hierzulande gleichzeitig fahren , fassen sie sich doch mal selbst an die Nase bevor sie solche unter qualifizierten Sätze von sich geben

    4. Wenn die anderen nichts machen, dann mache ich auch nichts???
      Das ist ja wohl die einfachste und billigste Art, keine Verantwortung für unsere Nachkommen zu übernehmen.

  2. Ich sehe das so. Wenn jemand 120kmh fahren möchte dann kann er es tun. Wenn jemand 100kmh fahren möchte dann kann er es tun. Niemand Brauch da Vorschriften.
    Das eigentliche Problem sind die Menschen die nicht Autofahren können und deshalb mit kritischen Situationen nicht umgehen können. Dies verursacht Störungen.

    1. @BEVkombiFan: Na ja, auch eine Meinung.
      Ganz ohne Vorschriften, das hätten viele AutofahrerInnen wohl gerne.

      Jedenfalls beschreiben Rene und Thorsten in den nachfolgenden Kommentaren die Problematik für (hoffentlich) jede/n klar und verständlich.

    2. Und genau das ist das Problem. Der Mensch ist nicht für die hohen Geschwindigkeiten geschaffen.
      Die meisten Unfälle passieren bei hohen Geschwindigkeiten, weil das Gehirn bei den Menschen nicht so schnell reagieren kann, wie ein Computer.
      Dazu kommen dann noch die Idioten, deren Bleifuss vermutlich auf dem Gaspedal festgenagelt scheint, und einfach darauf hoffen, das andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig Platz machen können.
      Das Ergebnis hoher Geschwindigkeiten sind hohe Sachschäden, bestenfalls nur Schwerverletzte oder aber auch Tote.

  3. „Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf.“ (Christian Morgenstern)

    Natürlich müssen wir in Deutschland die Wahrheit hinsichtlich Tempolimit verbiegen – es geht schließlich um unsere Autoindustrie!
    Die Wahrheit ist ein physikalisches Gesetz: der Luftwiderstand steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit – und das weiss wirklich jeder Autofahrer, dass der Spritverbrauch mit höherer Geschwindigkeit ansteigt.

  4. Da scheint die deutsche Auto Lobby ja wieder ganze Arbeit geleistet zu haben.
    Wenn man sich einmal vor Augen führt, dass der Luftwiderstand im Quadrat ansteigt und somit auch der Benzinverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten exponenziell nach oben geht muss man glaube ich nicht studiert haben, um darauf kommen zu können, dass somit wohl auch der CO2 Ausstoß exponenziell nach oben geht. Ich würde einfach vorschlagen kauft Euch einen Tesla und fahrt so schnell ihr wollt – aber das wenigstens mit gutem Gewissen.
    Spätestens im nächsten Jahr, wenn die Realverbräuche der ganzen Plug in Hybride in die CO2 Rechnung eingeht wird die deutsche Autoindustrie wieder einmal aufwachen und Milliarden Strafen zahlen müssen – so langsam habe ich aber auch kein Mitleid mehr

    1. Wenn man wirklich weniger CO2 ausstossen will, dann muss man den Benzinpreis erhöhen.
      Heute macht es Sinn ein Auto mit hoher Höchstgeschwindigkeit zu kaufen.
      Wenn es ein Tempolimit gibt und der Benzinpreis keine Rolle spielt werden noch mehr SUV und Vans statt Limousinen gekauft.
      Da man wegen des Verkehr heute schon selten über das Tempolimit kommt könnte sich der Verbrauch sogar noch erhöhen.

      1. Würden wir abrupt bei der Kohleindustrie aussteigen würden wir im Dunkeln sitzen. Die Windräder sind ebenfalls nicht so Energiefördernt, es sei denn man möchte überall welche zu stehen haben. Und was das Tempolimit angeht gibt es eh nicht mehr soviele Teile in Deutschland wo man Frei fahren kann, und selbst da ist es kaum möglich aufgrund der hohen Nutzerzahlen. Ebenfalls ist es Unsinn mit Statistiken aus dem Jahr 1999 zu arbeiten, da die Autoindustrie sich auch weiter entwickelt hat und man schon lange nicht mehr einen so hohen Co2 Ausstoß wie damals hat. Man sollte eher öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen, sodass sich mehrere dafür entscheiden diese zu nutzen. Aber leider rentiert sich dies preislich einfach nicht, so ist es meist Preiswerter das eigene Auto zu nutzen anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel zu verwenden. Auch ist die Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel im ländlichen Gebiet nicht ausreichend, sodass viele auf ihr eigenes Fahrzeug angewiesen sind. In meinen Augen hätte man die Bahn und die andern Verkehrsmittel nicht privatisieren dürfen, so hätte man da besser für alternative Nutzungsmöglichkeiten sorgen können um es den Otto Normalverbraucher auch attraktiver zu machen.

        1. Nicht jeder will mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, selbst wenn diese günstiger als ein eigens Kfz wären. Es ist einfach unbequem mit Einkaufstüten oder die Taktung ist zu unregelmäßig und Nachts fühlt man sich vielleicht nicht sicher genug. Individualmobilität wird man nicht abschaffen können, aber man Sie effizienter und sauberer machen.

        2. Da scheinen Sie wirklich keine Ahnung von zu haben. Von wegen, ohne Kohlekraftwerke stehen wir im Dunklen.
          Wenn Jeder auch nur ansatzweise etwas für die Umwelt tun würde, dann hätten wir schon lange keine Kohlekraftwerke mehr nötig, die 130 km/h auf der Autobahn normal, Benzin nur noch als Reinigungsmittel Diesel- und Wasserstoffantriebe in allen Fahrzeugen.
          Solange die Politiker (vornehmlich CDU, CSU, SPD, AFD , Linke und FDP) noch den Lobbyisten hörig sind, solange wird sich nur sehr langsam etwas bewegen.
          Übrigens bin ich gerne bereit Ihnen bei mir vor Ort zu zeigen, was schon vor 12 Jahren machbar war. Wie planen jetzt schon weitere Verbesserungen um ganz von den Energiekonzernen los zu kommen.

        3. Ist ja alles ok aber das Problem ist bei uns Deutschen das ein Auto ein Statussymbol ist . Seht euch doch die Politiker und Firmenbosse
          an was die für Autos fahren da ist keiner interessiert 130 zu fahren. Alles nur dummes Geschwätz um von anderen dingen abzulenken.

      2. Wieder einer der nicht begreift das Vans und Suv nichts mit co2 zu tun haben. Das ist lediglich eine Bauform. Die gleichen Motoren werden auch in Limousinen verbaut. Kein Hersteller baut für Van’s und Suvs extra Motoren. Erstaunlich wieviel technische Pfeifen das Maul aufreißen

        1. Super, und wieder jemand, der nicht begriffen hat, das ein Motor entsprechend seiner Leistung viel oder weniger verbraucht.
          Ein Motor, der einen Kombi mit einem Gewicht von 1,6 t bewegt, verbraucht sicherlich weniger, als wenn er einen SUV mit einem Gewicht von 2,3 t.bewegen muss.
          Im Vergleich mit dem windschnittigeren Kombi hat der SUV einen baulich bedingt höheren Luftwiderstand.
          Ein Nachbar und ich haben die gleiche Motorisierung aus dem gleichen Konzern.
          Ich habe einen Kombi, der Nachbar einen SUV. Ich bekomme in meinem Kombi mehr Sachen rein, wie unser Nachbar in seinem SUV, und hat zudem einen Mehrverbrauch von 2,5 l auf 100 km. Dss haben wir vergangenes Jahr festgestellt, als wir zusammen vollbesetzt gemeinsam zu einem Weihnachtsmarkt gefahren sind.
          Ach ja, einen Teil seiner Einkäufe hatte ich auf dem Rückweg im Auto, da er einen kleineren Kofferraum hat als unser Kombi..

    2. Lieber Herr Schmidt , auch sie sollten bedenken , daß nicht alles stimmt was man uns glauben lassen sollte . Machen Sie doch mal eine Reise nach Afrika , was da für alte Autos Rum fahren die das Zig fache ausstoßen als hier in Deutschland, meine Frage hierzu : machen sie Urlaub auf einem KreuzFahrt Dampfer? Diese Dreck schleudern stoßen bei einer einzigen Fahrt soviel Dreck in die Luft als wie wenn 750 000 Diesel hierzulande gleichzeitig fahren , fassen sie sich doch mal selbst an die Nase bevor sie solche unter qualifizierten Sätze von sich geben

  5. Und wieder eine Chance vertan. Die Regierung tut ansch. alles um die Klimaziele nicht zu erreichen.
    Kohleausstieg: sabotiert
    Tempolimit: verhindert
    Windkraft: gestoppt

    Was fällt ihnen als nächstes ein?

  6. Deutschland ist in Europa das einzige Land in dem noch ohne Limit gerast werden darf. Autobahnen auf denen ein Tempolimit eingeführt wurde haben eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Unfallzahlen nach sich gezogen. Weniger schwere Unfälle mit Toten und Verletzten sollte jeder befürworten! Die extremen Sachschäden, die bei Raserunfällen entstehen gehen immer auch zu Lasten der Versicherungen und treffen uns am Ende alle. Allein das sind schon Gründe genug endlich 120 oder 130 km auf Autobahnen einzuführen. Studien haben außerdem nachgewiesen, dass mit einem Tempolimit neben dem CO2 Ausstoß auch wirtschaftliche Vorteile zu erzielen sind. Der geringere Kraftstoffverbrauch überwiegt bei weitem den Gewinn den man mit einer kürzeren Reisezeit erzielen kann. Wer schneller Reisen will sitzt beim Auto im falschen Verkehrsmittel.
    Ich empfehle jedem Raser einfach mal etwas mehr Ruhe walten zu lassen und im Urlaub mal in den Nachbarländern „Probe“ zu fahren.

    1. Und ich empfehle Ihnen mal die Statistik anzusehen in welchem Geschwindigkeits Bereich die meisten Unfälle passieren , auf gar keinen Fall im hoch GeschwindigkeitsBereich sondern die meisten Unfälle passieren im mittleren Bereich zwischen 100- 140 km /h, mal abgesehen davon das weit mehr Unfälle auf den Landstraßen passieren als auf Autobahnen , viele grüße . Alexander Böhm

      1. @Alexander, stimmt. Deutschlands Autobahnen zählen zu den sichersten Straßen der Welt. Es ist in Statistiken nach zu lesen das in Ländern mit Tempolimits mehr Unfälle passieren. In sofern ist das Argument für mehr Sicherheit eher vorgeschoben…

      2. Ja Herr Boehm, dann nehmen Sie doch bitte einmal die Auswertung zur A24 in die Hand und lesen Sie nach was die Geschwindigkeitsbeschränkung auf einem Teilstück von 62km gebracht hat … Ich zitiere aus Focus Online:
        „Die Studie untersuchte anhand der A24 in Brandenburg die Auswirkungen eines Tempolimits. Auf einem 62 Kilometer lange Streckenabschnitt wurde zum Jahresende 2002 ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern eingeführt.“
        Weiter heißt es:
        „Die Auswirkungen einer Begrenzung des maximal erlaubten Tempos sind deutlich zu sehen: Zwischen 2000 und 2002, also vor dem Tempolimit, kam es zu 654 Unfällen mit Personenschaden und schwerwiegendem Sachschaden. In den drei Jahren nach der Einführung ging dieser Wert um 48 Prozent auf 337 Unfälle zurück.
        Die Zahl der tödlichen Unfälle sank sogar noch stärker – hier ging der Wert von 838 auf 362. Das entspricht einem Rückgang von 57 Prozent.“
        Das sind Fakten, die jeden zum Nachdenken bringen sollten! Mit Raserei über die Autobahn lässt sich im heutigen Verkehr kein wirklich großer Zeitvorteil herausfahren. Rasen führt zu Stress, übermäßigem Energieverbrauch, Verschleiß und gefährdet unsere Gesundheit und das Klima unnötig. Es gibt keine sinnvollen Argumente für hohe Geschwindigkeiten auf den Autobahnen.

  7. W=m/2 V² ist ein Naturgesetz,
    Die Masse eines Fahrzeugs und der Zuladung bleibt wohl konstant auf der Fahrt
    80×80=6400 eigentlich LKW
    95×95=9025 ist LKW auf der Autobahn, könnte bei 80km/h also 40% Kraftstoff sparen
    120×120=14400
    130×130=16900
    200×200=40000 ist genau die Geschwindigkeit, welche alle Teslafahrer eigentlich meiden und auch die anderen den Strudel im Tank beobachten
    und wer jetz noch rechnen will und kann, braucht über die Ignoranz der deutschen Autolobbiisten nur noch den Kopf schütteln

    Wir brauchen uns nicht wundern, wenn wir uns die Brunnen vergiften und dann das wasser nicht schmeckt. Da sollte man auch hier anfangen und nicht nur auf die anderen und die weite Welt zeigen.
    Vor der eigenen Türe kehren macht den Platz sauber. Wenn alle mitmachen, geht es schneller.
    Fahre seit 20 Jahren elektrisch und bin aktuell im VW E-up begeistert.

    1. w=m/2 v2 ist di durch die gefahrene Geschwindigkeit gespeicherte Energie und hat nichts mit dem Energieverbrauch zu tun (außer bei Vollbremsungen wo ich diese Energie in Wärme umsetze)

  8. 2% sind schon lächerlich und die 100% des Gesamten deutschen Verkehrs als Anteil im Weltvergleich der Klimasünder sind schon lächerlich genug. Und ja klar! Freiheiten rauben und alles vorschreiben ist schnell getan, dafür braucht man nicht viel Gehirn. Jeder einzelne hat es in seiner Hand, da braucht man nicht alles zu verbieten. Mich regt jeder einzelne Beitrag zu dem Thema immer mehr auf.
    Mein Appell an alle: hört auf euch verarschen zu lassen, bildet eure eigene Meinung und hört auf alles nachzuplappern. Dieser Beitrag ist mehr als peinlich und hat rein gar nichts mit News zur Elektromobilität zu tun

    1. Genau weil es Leute wie Sie gibt, müssen in einer stetig wachsenden Bevölkerung auch immer mehr Regeln eingeführt werden, weil nicht alle – was Ihr Post beweist – über gesunden Menschenverstand verfügen und auch mal zugunsten anderer eigene Interessen zurückstellen.

      1. Das sind AfD-Trolle:

        Wagner/Böhm/Leonhardt.

        Fakten leugnen, Klimawandel leugnen, Foren stören.

        Unsinn kopieren und in vielen Foren verbreiten. In der Hoffnung, dass die Foren nicht mehr genutzt und gelesen werden.

    2. Richtig! Es hat rein gar nichts mit Elektro-Mobilität zu tun.

      Aber zur Meinungsbildung gehört auch:

      Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit der Allgemeinheit beginnt.

      Freiheit saubere Luft zu atmen, wo immer man sich befindet,
      Freiheit, gefahrlos einen LKW zu überholen, ohne dass ein telefonierender und wütend blinkender Idiot mit 200 von hinten ins Auto rast,
      Freiheit, zu Hause die Antriebskraft ins Auto zu laden, ohne abgezockt zu werden,
      und die Freiheit eine Antriebskraft durch weiter Forschung und Entwicklung auf den technischen Stand zu bringen, wie wir ihn alle wollen:

      Wirkliche Nachhaltigkeit.

      Und das ist nur elektrisch möglich. Vollelektrisch. Ohne Kobalt, ohne Lithium.

      In fünf bis sieben Jahren ist es soweit.

      Bis dahin ist die Übergangstechnologie von heute immer noch besser als die stinkende, lärmende Status-Karossen-Flotte des Pöbels, der Goldkettchen-Träger und die ist dem Untergang geweiht.

      Diesel-Fahrzeuge werden schon kaum noch angeboten. Die Zulassungszahlen sinken bereits unter die 20 %-Marke. Bald schließen Tankstellen und der Run auf die billigen E-Autos beginnt.

      Es gibt sie schon in großer Zahl unter 20.000 Euro. Und in zwei Jahren auch in SUV-Grösse unter 25.000 Euro. Jeweils nach Abzug der Förderung.

      Wer nicht mitmacht, ist selber schuld.

      Der darf dann für 2,50 Euro/Ltr. tanken und immer größere Umwege fahren, um die nächste Tankstelle zu erreichen.

      Elektrisch wird auf dem Marktplatz, vor dem Büro, am Supermarkt und zu Hause getankt.

      Tankstellen – besser Ladesäulen wird es als Geschäftsmodell nur noch an Autobahnen geben.

      Wenn jede Straßenlaterne umgerüstet werden kann – zur Ladesäule – dann macht es keinen Sinn, Tankstellen dafür teuer umzurüsten.
      (Ubitricity)

  9. Eine allgemeines Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen hätte auch zur Folge, dass die, die jetzt noch schnell fahren nicht mehr permanent beschleunigen wieder abbremsen und beschleunigen müssten oder könnten. Dabei denke ich wird viel mehr Treibstoff verbraucht und Feinstaub erzeugt als wenn man kontinuierlich 150 oder 180 fahren würde.
    Das Argument, man kann wegen des Verkehrs meist eh nicht schneller als 130 fahren gegen ein allg. Tempolimit ist nicht sinnvoll, da wenn es so wäre sich ja auch niemand aufregen müsste wenn man ein Tempolimit einführen würde. Also ist es scheinbar schon so, dass es noch genügend Möglichkeiten gibt sich auszutoben. Es gibt noch mehr Gründe für ein allgemeines Tempolimit. Jeder der öfter mal länger im europäischem Ausland auf den Autobahnen unterwegs ist merkt wie entspannt man dort fahren kann und wie schnell das Stresslevel steigt, sobald man wieder auf AB in Deutschland ist.
    Das eigentliche Problem warum es ein Tempolimit in Deutschland so schwer hat ist die Angst der Politiker, erfolgreich geschürt durch die Autolobby, es könnte unserer Automobilindustrie schaden und damit Arbeitsplätze kosten. Das ist immer ein gutes Argument der Lobbyisten „…aber dann müssen wir Leute entlassen“ – als ob Sie das nicht eh machen. Die Sportwägen werden aber in USA genauso verkauft wie in Deutschland, trotz Tempolimit auf Highways die kilometerlang nur geradeaus gehen.
    Unsere Autoindustrie müsste sich bei einem Tempolimit vielleicht einer veränderten Nachfrage anpassen und mit anpassen hat es unsere Autoindustrie nicht so, wie man aktuell an der nur schleppend anlaufenden e-Mobilität und den wenigen Angeboten dafür sieht und hier laufen noch Fördermittel.
    Für ein Tempolimit gibt es keine Fördermillionen also auch kein Interesse 😉
    Würde der Staat den Verkauf eines Auto, dass auf 150 oder 160 kmh Höchstgeschwindigkeit begrenzt ist, mit 2.000,- € fördern gäbe es auch schnell entsprechende Angebote und eine Forderung nach einem Tempolimit, damit die Autofahrer auch kein Interesse mehr haben ein schnelleres Auto zu kaufen.

    1. Nun warum gerade deutsche Autos Hohe Geschwindigkeiten fahren und gerade hier ein Tempolimit so viel Gegenwind bekommt ist schon lange klar.
      Wer ein schneller Fahrendes Auto baut muss dieses mit einer sehr hohen Sicherheit Ausstatten sonst würde jeder damit sich selbst und andere Töten, dies können Billig Marken nicht also sorgt man somit dafür das der Markt für Deutsche Marken Produkte und auch weltweit geschützt ist.
      Wenn jetzt aber weil es Ökologisch Sinnvoll ist jeder nur noch kleinwagen und 130 fährt und das auch noch Elektrisch ist die Sicherheit nicht mehr so wichtig.
      Somit wird gerade der Kleinwagenbereich den Jeder Hersteller abdecken kann wieder Interessant für den Billigheimer, es wird also in der Zukunft nicht mehr DEN Hersteller geben sondern wieder mehr kleine 🙂

      1. Die gesamte Branche (Hersteller, Antrieb, Plattformen, Karosserie-Materialien, Herstellungsprozesse, Fabriken) absolut alles wird sich radikal ändern!

        In wenigen Jahren werden Fahrzeuge im Internet im Detail konfiguriert – d.h. Karosserieform und Teile – machen aus der Plattform einen SUV, einen Kombi, ein Cabrio, einen Pickup oder Van – und die Teile werden vor Ort endmontiert und können später auch getauscht werden (also Umbau einer Plattform vom Van zum SUV oder umgekehrt.

        Die Teile kommen aus dem 3D-Drucker und sind aus Recycling-Material oder nachwachsenden Rohstoffen.

        Die Reifen genauso – es wird keinen Reifenwechsel mehr geben. Der 3D-Drucker druckt vor Winter-Nutzung ein Winterprofil auf die bestehende Karkasse.

        Alles wird sich radikal ändern.

        Mit oder ohne die deutsche Automobil-Industrie.

        Und mit oder ohne das Gezeter der Lobbyisten.

    2. Volvo will seine Motoren auf max. 180 drosseln. Daran sieht man mal wieder, das es auch Automobil Konzerne gibt, die weiter denken, wie unsere Politiker.
      Außerdem haben sie den Wasserstoffantrieb schon intensiver ausgebaut, während unserer Autoindustrie gerade anfängt darüber nachzudenken.
      Man muss sich schon fast schämen, deutscher zu sein.

  10. Warum müssen die selbst ernannten Top – Fahrer immer auf Autobahnen rasen? Es ist auch nicht zu verstehen, das genau dieser Tatbestand politisch gefördert wird.
    Hier entstehen wahnsinnige Mengen CO2, Feinstaub, Lärm und die Politik macht nichts dagegen. Es reicht so langsam wirklich, werdet endlich wach und erwachsen!

    1. Volta, Sie sind wie das Rentnerehepaar, dass in Bayern neben eine Bäckerei zog, sich über den Brötchenduft beschwert und dessen Schließung fordert und noch gewinnt.

  11. Es ist schon seltsam….immer wenn irgendwo im Netz ein Blog zum Thema Tempolimit auftaucht, finden sich sofort jede Menge Befürworter und verteufeln diese schrecklichen Raser. Zum Glück spiegelt das nicht den wirklichen Meinungsquerschnitt der deutschen Autofahrer wider. Ich finde es ausgesprochen entspannend nach langen Autofahrten endlich wieder in Deutschland weitgehend unbeschränkt fahren zu dürfen. Eine Wohltat! Warum? Ich liebe Reisegeschwindigkeiten zwischen 140 und 160kmh. Die deutschen Autobahnen und Fahrzeuge geben das auf unlimitierten Strecken ganz entspannt her. Tempo 130 würde dieses Fahren nur kriminalisieren. Denn man darf getrost davon ausgehen, das Tempolimit Einführung innerhalb weniger Jahre das Strassennetz mit entsprechenden Blitzer übersät ist. Dann konzentriert man sich nicht mehr auf den Strassenverkehr, sondern zum Gutteil auf den Tacho. Bloß nicht zu schnell fahren! Und Ups..schon ist der Wagen der seit geraumer Zeit mit gleicher Geschwindigkeit hinter mir im toten Winkel fährt, beim Spurwechsel übersehen. Das passiert in Holland alle Nase lang. Und Raser und Drängler gibt es dort auch. Leute entspannt euch doch und erfreut euch daran auf deutschen Autobahnen entspannt zu fahren. Ungeeignete Streckenabschnitte sind doch eh schon limitiert.

    1. Bei Urlaubsfahrten versuche ich möglichst schnell über die Grenze zu kommen.

      Es fährt sich wesentlich entspannter in Frankreich, Belgien, Spanien, Italien, Dänemark, Schweden – einfach überall.

      Und einfach überall gibt es schon Tempolimit.

      Nur in Deutschland nicht.

      Aber überall fahren die gleichen Autos! Deutsche, französische und italienische, die gleichen SUVs und Sportwagen.

      Nur in Deutschland dürfen sie rasen, drängeln und Staus und Unfälle produzieren.

      Machen wir die nächste Petition für eine neue Vorlage zur Gesetzesänderung.

      Die kommt! Wetten!

      1. @Kalle: nur ein Tempomat mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung sorgt für etwas entspannteren Fahrens in Deutschland. Bei 120 bis 130 muss man aber immernoch zu oft über überholen und ohne Tempolimit einfach zu sehr auf schnell herannahenden Rückwertigen Verkehr achten muss, wenn man nicht egoistisch einfach rauszieht. Mit Tempolimit hat man dieses Problem nicht.

  12. Ich als Schweizer fahre auch gerne mal auf der deutschen Autobahn schnell. Oftmals hat es aber so viel Verkehr dass es dann vermehrt um Gas geben mit massivem Bremsen geht. Besonders gefährlich sind die Autofahrer die einfach nach links ausschehren ohne den Blinker zu setzen und auch ohne zu schauen ob jemand von hinten schnell daher kommt. Wie wäre es denn einmal Temporär einen Versuch mit Tempo 130 für so drei Monate zu machen? Das würde eins zu eins zeigen was passiert. Mit Sicherheit würde es sehr viel weniger Unfälle mit Todesfolge geben. Wäre das nicht ein Versuch wert?

  13. Was machen Sie für den Klimaschutz?
    Internet produziert auch sehr viel Co2 und trotzdem benutzen Sie es offensichtlich. Streamen ist mit das schlimmste und steigt sehr stark an. Soll deswegen das Internet verboten werden, oder der Verbrauch für jeden einzelnen vorgeschrieben werden? Ein abstellen des Internets ist noch einfacher als ein Tempolimit.
    Kleidung: muss produziert werden – > Co2. Soll es deswegen vorgeschrieben werden, dass jeder nur (bspw) 3 t-shirts und Unterhosen im Jahr kaufen darf?
    Heizung: verbraucht viel Co2. Soll deswegen eine höchsttemperatur für Ihre Wohnung vorgeschrieben werden (Bsp 18 Grad, oder doch nur 16, da eine geringer Temperatur weniger Co2 produziert) ?
    Strom: wollen Sie auch hier eine Beschränkung, wie viel Sie max. Pro Tag verbrauchen dürfen?
    ICE Das selbe wie beim Auto. Weniger Geschwindigkeit, weniger Co2.

    Ich kann den ganzen Tag so weiter machen. Den meisten Menschen ist die Umwelt nur dann wichtig, solange es Sie nicht selber betrifft.
    Wenn jeder selber Co2 einsparen würde, hätten wir keine Probleme die Co2 Neutralität zu erreichen. Leider denken die meisten Menschen nicht mit und meinen, dass Co2 immer nur bei ein paar wenigen Sachen entsteht.

    JEDER MUSS SELBER SEINEN VERBRAUCH SENKEN! IN WELCHEN BEREICHEN IST DER UMWELT EGAL. SELBST WENN SIE NUR 10MIN STATT 15 DUSCHEN BRINGT DAS WAS.

    MEHR VERBOTE BRAUCHEN WIR NICHT.

    WIR BRAUCHEN NUR AUFKLÄRUNG UND MITWIRKEN VON JEDEN EINZELNEN.

    1. Genau so ist es! Sehr gut auf den Punkt gebracht.
      Und bezüglich Unfalltoter liegt Deutschland innerhalb der EU bei den niedrigsten Quoten. Lediglich England und Schweden, die aufgrund ihrer Lage, keinen Durchgangsverkehr haben, sind geringfügig besser.

    2. Aufklärung war mal in den 60er-Jahren möglich. Da gab es den „öffentlichen Auftrag“ der Medien und den Bertelsmann als Enzyklopädie.

      Heute beziehen die meisten ihre „Aufklärung“ aus dem Internet – aber nicht durch „googeln“ sondern aus Instagram, Whats-App-Gruppen, Facebook-Posts.

      Es ist unmöglich, diese Menschen in ihren Blasen zu erreichen.

      Wir stehen unmittelbar vor der Diktatur des Proletariats.

      Maßnahmen, wie „Tempolimits“, CO2-Limits, sind verzweifelte Versuche, die gescheiterte Aufklärung durch Gesetze zu ersetzen.

      Aufklärung ist nicht mehr möglich.

      Oder besser – nur durch sehr langfristige Massnahmen, die wieder gesetzliche Rahmen brauchen – wie Facebook-Verbot.

  14. In Deutschland gilt 130 km Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen. Wer möchte kann langsamer fahren. Auch wird keiner gezwungen schneller zu fahren, Geschwindigkeitsbegrezungen gibt es meist an besonders kritischen Stellen. Wenn man die Komentare hier liest müssten alle mit mindestens 200km unterwegs sein, so ist es aber in der Realität nicht. Ich bin oft auf Autobahnen unterwegs, und wenn es einer mal eilig hat, bitte dann kann er vorbei. Das sind aber die wenigstens.. Und wer denkt bei 130 km/h fließt der Verkehr gleichmäßig kann ja mal die A2 fahren. Auch da ist Stop anders Go, ob mit oder ohne Geschwindigkeit Begrenzung. Leute fahrt einfach vernünftig, dann geht auch alles ohne immer neue Vorschriften.

  15. Klar, die Autofahrer müssen 130 fahren um CO2 zu sparen. Aber die LKWs Rasen weiter mit 100 über die Autobahn.
    Der Staat sollte erstmal alle LKWs die älter als 15 Jahre sind aus den Verkehr ziehen und den Rest 80 auf Autobahnen und 60 auf Landstraßen. Dann erst sollten wir mit einer Messung beginnen.

    1. Hallo Franz Walter, ich habe schon weiter oben darauf verwiesen: Das Sankt-Florian-Prinzip (österreichisch: Floriani-Prinzip) oder die Sankt-Florian-Politik bezeichnet Verhaltensweisen, potentielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben – Wikipedia

      Ich hänge mich mit meinem Hyundai Ioniq electric auf der Autobahn gerne mit adaptivem Tempomat in den Windschatten von Reisebussen (i. d. R. +-110 km/h), der Verbrauch wird sensationell niedrig!

      Übrigens, auch wenn Sie mich jetzt steinigen, ich wäre für Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 100 auf Autobahnen.

      So schaut es im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ aus: Die maximalen Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen in der Regel bei 75 Meilen/Stunde (mph) (= 121 km/h) in den westlichen Staaten und bei 70 mph (113 km/h) in den östlichen Staaten. Einige Staaten, vor allem im Nordosten, erlauben höchstens 65 mph (105 km/h), auf Hawaii darf höchstens 60 mph (97 km/h) gefahren werden. Ein kleiner Teil des Straßennetzes von Texas und Utah erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 mph (129 km/h).
      An diese Bestimmungen sollte man sich streng halten, da Vergehen (auch bei Ausländern) unnachsichtig geahndet werden.

      1. Geht es einigen BEV Fahern nur noch darum mit möglichst wenig Kwh Pro Kilometer zu fahren?Um damit zu prallen wie sparsam man unterwegs ist? Übrigens finde ich es schon gefährlich so dicht hinter Bussen oder LWK hinter zufahren um von deren Windschatten zu profitieren/ den Verbrauch zu senken. Denn dann hält man keinen Sicherheitsabstand mehr ein! Bei Minimum Halben Tachostand den man haben sollte ist man aus dem Windschatten raus.

        1. Deswegen fährt Herr Stummer ja auch mit dem Abstandstempomat. Der hält von selbst den Sicherheitsabstand.
          Windschatten heißt nicht automatisch wie ein Möchtegernrennfahrer direkt an der Stoßstange zu kleben 😉

          1. tja wenn man den Sicherheitsabstand einhält, ist nix mehr mit Windschatten. In diesem Bereich verwirbelt die Luft schon.. Der niedrige Kw Verbrauch kommt wohl eher von niedriger, gleich bleibender Geschwindigkeit…

          2. @Michael.O Das ist wohl richtig. Den optimalen Effekt kann man nur dann erzielen, wenn man relativ nahe (ich meine der Wert lag irgendwo bei <60cm oder so) hinter einem LKW her fährt. Ich für meinen Teil bilde mir aber ein auch mit Abstandstempomat einen kleinen Vorteil im Verbrauch verglichen mit der gleichen Geschwindigkeit auf freier BAB zu erzielen 🙂

        2. @Michael.O
          Natürlich bin ich bemüht einen geringen Verbrauch durch möglichst effiziente Fahrweise zu erreichen.
          Das sollte für ALLE AutofahrerInnen, unabhängig von der Antriebsform, eigentlich selbstverständlich sein und hat absolut NICHTS mit Prahlerei zu tun.
          Das Wissen um die Gründe für sparsamen Umgang mit Energie setze ich voraus!

          Zur Antwort von Moriz Hader möchte ich noch ergänzen:
          Der Ioniq electric hat in der Basisausstattung (!) einen adaptiven Tempomat samt Notbremsassistent. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kann in 4 Stufen zwischen 52,5m und 25m eingestellt werden.
          In o. a. Situation taste ich mich stufenweise bis auf 25 Meter Abstand heran. Am Fahrzeug-Display kann ich den Verbrauch ohne Windschatten als auch mit Windschatten direkt ablesen. Ich versichere Ihnen der Wert ist bei einem Abstand von 25 Meter deutlich geringer.
          Manches Mal schon bekam ich vom Busfahrer bei dessen Abfahren von der Autobahn ein freundliches Hupen und Winken, was bestätigt, dass meine Anwesenheit im Windschatten wohlwollend registriert wurde.
          Gelegentlich werde ich die Verbrauchswerte dokumentieren um bei Bedarf damit aufwarten zu können.

      2. Die niedrigere Geschwindigkeit auf Landstraßen finde ich gar keine so blöde Idee. Statistisch (siehe z.B. https://www.bussgeldkatalog.org/unfallstatistik/) finden die meisten Unfälle auf Landstraßen und in Ortschaften statt. Ohne mich hier jetzt auf genauere Daten zu berufen kann ich mir durchaus vorstellen, dass hier eine geringere Geschwindigkeit das Unfallrisiko verringern würde.

  16. LKW fahren auf der rechten Spur 80 und daneben freie Fahrt? Auch auf eine zwei spurigen Autobahn, hm.
    Ich stimme zu entspanntes fahren sieht anders aus. Wer mal von der französischen Autobahn auf die deutsche Autobahn wechselt weiß das

  17. Um die Sicherheit und Anreiz von Elektrofahrzeugen zu fördern, sollten 130 km/h, besser 120 km/h, nur für Verbrenner gelten (siehe Österreich, wo bei Lärmschutz die Geschwindikeitsbegrenzung nur für Verbrenner gilt). Dadurch wird CO2 gespart, ein Anreiz geschaffen auf E-Auto wegen des Spassfaktors umzusteigen sowie die Hersteller gezwungen, E-Fahrzeuge auch bei über 150km/h noch sicher zu machen. Mit solchen in „Realbedingungen getesteten“ Sicherheitsaspekten liesse sich wahrscheinlich auch weiterhin deutsche Qualität weltweit gut vermarkten und so unsere Wohlstandsgesellschaft in Deutschland sichern. Es sind ja die Wohlstandsgesellschaften, die den technologischen Fortschritt beim weltweiten Umweltschutz finanzieren müssen.

    1. @Bonazzi: „…E-Fahrzeuge auch bei über 150km/h noch sicher zu machen.“ Tesla S gehört zu den sichersten, wenn nicht überhaupt ZUM sichersten PKW, auch über 150 km/h.
      Selbstverständlich erfüllen ALLE BEV sehr hohe Sicherheitsstandards.

      Ich bin Österreicher und halte mich auch beim sogenannten „Lufthunderter“ an diese Geschwindigkeitsbeschränkung, schon aus Solidarität.
      Es gibt (unverständlicher Weise) viele E-Auto-Gegner, da sollte man nicht noch Öl ins Feuer gießen.

      Beispiele gefällig?
      https://teslamag.de/news/waechter-video-maenner-wollen-ladekabel-aus-tesla-model-3-reissen-und-treten-26492
      https://twitter.com/ray4tesla/status/1170400915611766784
      https://futurezone.at/digital-life/tesla-hasser-blockieren-ladestationen-mit-pick-up-trucks/400366898

      „Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ (Albert Einstein)
      Wenngleich nicht sicher feststeht ob dieses Zitat tatsächlich von A. Einstein stammt.

      1. @Manfred, man kann es niemanden recht machen und es wird immer radikalere Mitmenschen geben. Dennoch sollten m.E. diejenigen, die in die Zukunft investieren, deutliche und spürbare Privilegien bekommen. Kein Tempolimit auf Autobahnen wäre nur eines, auch wenn viele E-Autofahrer kein Interesse am Schnellfahren haben, es ist aber möglich.
        Viele Menschen wünschen sich im Urlaub das beste Zimmer im Hotel mit dem schönsten Blick, das größte Stück Torte vom Geburtstagskuchen oder den schönsten Tisch im Restaurant bei einem Dinner zu Zweit…… Elektroauto fahren mit Privilegien kann diese Gefühle jeden Tag vermitteln solange es andere gibt, die diese Privilegien (noch) nicht haben. Das sollte mehr Umsteiger anreizen als die Umweltprämie auf E-Autos.
        Da ich selbst noch beide Welten Verbrenner und Elektro nutze, treffe ich jetzt schon Entscheidungen nach Privilegien. Z. B. mit dem Elektrowagen in die Innenstadt wegen stressfreier unbeschränkter kostenloser Parkmöglichkeit auch wenn mein Zweitwagen das kleinere (Verbrenner) Auto ist und weniger Parkraum benötigt.

        1. Schon da fängt der Blödsinn an mit dem E Auto in die Stadt , wenn man bedenkt das bevor diese Kiste einen Meter fährt schon 18 Tonnen Co 2 für die Batterie Herstellung verbrannt worden sind und Millionen von Liter Trinkwasser verbraucht worden sind , geschweige denn das die Batterie Grad mal 7- 8 Jahre Lebensdauer hat und man wieder eine neue braucht sprich nochmal 18 Tonnen Co in die Luft bläst und wieder Millionen Liter Wasser verbraucht wichtig ist das man dann bei uns ohne Emissionen in die Stadt fahren kann , obwohl es einen Bus bzw U oder Straßenbahn gibt , willkommen bei der verarsche von euch

      2. Und ganz besonders ihr Tesla hat auch schon 18 Tonnen Co 2 in die Luft geblasen und Millionen an Trinkwasser verbraucht bevor sie ihn zugelassen haben und den ersten Meter damit gefahren sind , da fahre ich doch lieber meinen bmw X 6 vier Liter Diesel mit 306 PS, und kann mir Guten Gewissens sein das ich das erst nach einer Laufzeit von 200 000 km in die Luft gelassen habe , ganz zu schweigen davon das die Batterie eine begrenzte Lebens Dauer hat und nach 7-8 Jahren ihr Leben verwirkt hat , sprich neue Batterie und wieder soviel in die Luft geblasen womit ich noch mal 200 000 km fahre , wer ist da jetzt umweltfreundlich unterwegs ? Sie oder ich ?

        1. Die Diesel haben eine super Entwicklung durchgemacht. Zwischen dem Mercedes /8 200 Diesel, den ich im Studium fuhr bis zu meinem späteren CLS 350 d lagen Welten. Es hat lange gedauert, bis der Verkaufsschlager TDI von Volkswagen diese super Entwicklung möglich gemacht hat.
          Um Verkaufsschlager zu kreieren müssen Anreize her ansonsten werden Ihre Argumente immer genutzt, um sich dem Fortschritt beim Umweltschutz zu entziehen.
          In einem Elektroauto-news Artikel wurde einmal die Lieferketten-Gegenüberstellung CO2/km für alle Fahrzeugantriebe von Herstellung bis Fahrzeugentsorgung gezeigt. Der Diesel war dabei unwesentlich höher als ein E-Auto, das mit dem deutschen Strommix geladen wird. Wenn man jedoch Ökostrom nutzt, belastet ein E-Auto die Umwelt mit weniger als ein Drittel des Diesels. Also interessante Argumentation für den X6 Diesel, aber leider nicht zielführend. Es bleibt natürlich eins ganz klar, ohne umfassenden Ansatz werden wir die Zukunft nicht genügend beeinflussen können, jeder Schritt zählt.

        2. @Alexander.boem
          Na ja, dass mit dem „hocheffizienten, sauberen Dieselmotor“ – https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1140866
          Das wir wohl nichts mehr.

          Sicher ist eines, wenn Sie sich jetzt einen X6 leisten, haben Sie künftig zumindest kein finanzielles Problem sich ein BEV anzuschaffen.
          Da können Sie zwischen wirklich tollen Modellen wählen, Glückwunsch!

    2. Ja Österreich, man fährt für die Umwelt und CO2 zu sparen Tempo 100 km/h auf der Autobahn. Und was sieht man dann auf den Skipisten? Rechts und links daneben die Schneekanonen, da spielt es dann keine Rolle wie viel CO2 dafür verblassen wird. Da fängt der Blödsinn doch an, auf einer Seite sparen und sei es noch so wenig, auf der anderen Seite ist es dann egal…

      1. Hallo Michael O, wie schon Andreas E. schreibt geht es hier nicht um Schifahren, dennoch möchte ich darauf eingehen.

        Der Grund warum Sie links und rechts der Schipisten in Österreich Schneekanonen sehen ist eine der Folgen des Klimawandels, welcher wiederum, zu einem nicht unwesentlichen Teil, durch die Verbrennung von Treibstoffen für die persönliche Mobilität verursacht wird.
        Tendenz, sowohl bei der Anzahl der Fahrzeuge als auch bei deren Größe und nicht zuletzt an den immer mehr gefahrenen Kilometern je Fahrzeug und Jahr, steigend.
        Mit inzwischen 64 Lenzen am Buckel kann ich mich noch sehr gut an meine frühe Kindheit in einer kleinen oberösterreichischen Landgemeinde erinnern. Jede Ankunft eines Autos am Ortsplatz war eine kleine Sensation. Nur wenige Personen im Ort hatten ein Auto.
        Heute stehen vor einem Wohnhaus mit einem 4-Personenhaushalt häufig 4 Autos. Autos gemeinsam nützen kommt meist gar nicht in Betracht, da darf man sich nicht wundern wenn die Straßen zusehends zu gestaut sind

        Hier – https://www.austriatourism.com/tourismusforschung/studien-und-berichte/naechtigungsstatistik-wintersaison-20182019/ – können Sie übrigens nachlesen, dass den Löwenanteil beim Wintertourismus deutsche Touristen ausmachen.
        Nicht falsch verstehen, natürlich freuen wir uns über die deutschen Gäste.
        Wenn Sie schreiben „Da fängt der Blödsinn doch an, auf einer Seite sparen und sei es noch so wenig, auf der anderen Seite ist es dann egal…“ möchte ich darauf hinweisen dass die überwiegende Anzahl der Touristen mit dem Auto anreisen und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer kürzer wird, was letztlich zu noch mehr Fahrten pro Saison führt.

        Seien Sie versichert, dass sehr viele ÖsterreicherInnen mit dem Aufwand der Pistenpräparierungen längst nicht mehr einverstanden sind und dies auch bei vielen Gelegenheiten kundtun.

    3. Ihnen ist wohl nicht bewußt , daß das E Auto schon bevor sie nur einen ein einzigen Meter fahren können soviel CO 2 in die Luft bläst als wie wenn ich mit meinem Diesel 200 000 km fahre , rechnerisch gesehen bei einer durchschnittlichen Strecke von 20000 km pro Jahr kann ich zehn Jahre fahren bevor ihr Vehikel einen Meter rollt . 17 -18 Tonnen Co 2 für die Herstellung einer einzigen Batterie , wenn ich das jetzt hoch rechne dann verbessert sich das Co 2 nicht im Gegenteil es nimmt ganz drastisch zu , außerdem verlangt der Abbau von Lithium von einer Tonne ca 2 Millionen Liter Trinkwasser , und das in einer Gegend wo Wasser knapp ist und der Grundwasser Pegel ständig sinkt , sie sind genau der richtigE wo man sagen kann Hauptsache ich fahre e mobil . Sehr gut gemacht

      1. @Alexander.boem – ich bin nicht sicher ob das „Ihnen ist wohl nicht bewusst“ an mich als E-Auto-Fahrer gerichtet ist.

        Wenn ja – https://www.agora-verkehrswende.de/presse/newsuebersicht/mit-technologieneutralitaet-zur-klimaneutralitaet-1/ – Die umfangreiche Prüfung verschiedener Technologieoptionen anhand von mehr als zwei Dutzend Einzelaspekten kommt zu dem Ergebnis, dass von den zur Debatte stehenden innovativen Antriebskonzepten bei Pkw und im Güternahverkehr batterieelektrische Antriebskonzepte „einen erheblichen Vorsprung haben“ – verglichen mit der Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellen und synthetischen Kraftstoffen in Verbrennungsmotoren. Dies spreche für „einen zielgerichteten Einsatz technologiespezifischer Instrumente in diesen beiden Entscheidungsfeldern“.
        „Wer in der aktuellen Debatte die reine Lehre der Technologieneutralität postuliert, nimmt de facto in Kauf, dass der notwendige Umstieg auf klimaverträgliche Antriebstechnologien verschleppt wird“, sagt Christian Hochfeld, Geschäftsführer von Agora Verkehrswende. „Dabei steht außer Frage, dass der Verbrennungsmotor mit fossilem Kraftstoff schnurstracks die Erderwärmung antreibt.“

        http://www.alainveuve.ch/wp-content/uploads/CO2-Emissionsvergleich-Rotta.pdf

        Zu Lithium: https://www.youtube.com/watch?v=o6Cy5N6IVls&feature=youtu.be – und – https://www.elektroauto-news.net/automobilindustrie/forscher-lithium-tesla-akku-laesst-sich-mit-30-tassen-kaffee-gleichsetzen/

        Falls es Sie interessiert woher das Platin für Ihren Katalysator kommt – https://www.youtube.com/watch?v=7lwVUTr4hek

        und vielleicht das Rohöl für den Betrieb Ihres Autos? – https://www.youtube.com/watch?v=Js6S9Gwyg_s – und – https://www.youtube.com/watch?v=HIZ5-Muc_1c

        Was will ich damit sagen, mit unserem (übertriebenen?) Drang nach Mobilität mit dem eigenen Auto, bleibt IMMER irgend jemand auf der Strecke. Es geht hier selbstverständlich IMMER um die Größenordnung des Schadens im Vergleich der unterschiedlichen Antriebsarten.

        Keine Ahnung ob es Sie interessiert, der Verbrauch meines Hyundai Ioniq Electric liegt Sommer/Winter bei 11 bzw. 14 kWh/100 km.
        Der Strom kommt zumindest von März bis Oktober komplett von der PV-Dachanlage samt Speicher. Der zusätzlich benötigte Strom von WEB-Grünstrom, dorthin liefere ich auch den PV-Überschussstrom.
        Nicht vergessen 1 Liter Benzin/Diesel hat einen Energiegehalt von ca. 10 kWh, ergibt bei einem aktuellen Flottenverbrauch von 7 Liter/100 km…

        Meine Bitte: Keine Halbwahrheiten vom Wirtshaustisch in den Raum stellen, sondern SACHLICH mitdiskutieren!

        1. Danke, vor allem für die Links. Vielleicht liest das Alexandee.boehm ja auch.
          Eigene Erfahrungen im realn Leben haben aber gezeigt, das solche Menschen nur schwer bis überhaupt nicht mit Daten und Fakten zu überzeugen sind.
          Wenn Ihnen dann die sachlichen Argumente ausgehen kommt China und USA ins Spiel. Sehr traurig das Ganze.
          Zum Glück gibt es aber auch andere, die was ändern wollen und dafür auch was tun. Über die Jahre fahren wir damit sogar noch wirtschaftlicher.

  18. Als Münchner in der Schweiz habe ich den direkten Vergleich und man gewöhnt sich schnell ans Tempolimit. Die, die schneller fahren wollen machen das auch hier und bezahlen regelmäßig ihre Strafen am Radar und machen danach weiter.
    Nicht zu vernachlässigen sind auch andere Faktoren: weniger Geschwindigkeitsunterschied=weniger Bremsen=weniger Reifen- und Belagabrieb=weniger Feinstaub.
    Nichtsdestotrotz: eine höhere CO2 Steuer würde wahrscheinlich mehr bringen. Schließlich sind Transportsektor und Fleischproduktion weit größere Verschmutzer und der aktuelle Überkonsum hauptsächlich zu niedrigen Preisen geschuldet.

  19. Warum reden alle über zu schnelles Auto fahren, wir stehen doch nur im Stau, da hilft kein Tempolimit.
    Keiner rechnet die Staus mit ein, da verbraucht mein Wagen 2 Liter mehr.
    Wird alles schön gerechnet.
    Brücken kaputt, usw, wir stehen schon auf Landstrassen im Stau.

    1. Man kann halt alles schön rechnen, oder so wie man es braucht. Fackt ist aber das in Deutschland oft Stau ist, wir eine hohe Verkehrsdichte haben da wäre man froh wenn man 130 km fahren könnte….Und wenn eine Strecke frei ist, und jemand möchte kann er ja so fahren wie er es möchte. Dafür wird er dann an der Zapfsäule zur Kasse gebeten und zahlt für mehr CO2..Das Geld kann wieder Umwelt Projekten zu gute kommen..

  20. Schön wie alle in der Schule aufgepasst haben.
    Und nicht wissen das Pflanzen co2 brauchen. Darum stellt man auch auf Elektro Autos um um für Strom Wälder und Tiere zu töten. Und fürs litium ganz Existenz zerstörte oder tötet.
    Macht echt sind aber so sind die dummen deutschen, die der Grünen Politik folgen.

  21. @Manfred, ich habe das ja auch nicht im Kontext gesetzt. Ich meinte damit eher das der Straßenverkehr nicht allein für den Klimawandel und CO2 Ausstoß verantwortlich ist.Der Mensch verursacht auf vielfältige Weise CO2.Zum Thema Tourismus, bis vor 10 Jahren war es gar nicht anders möglich als mit einem Auto mit Verbrenner anzureisen. Tourismus ist nicht nur Geld verdienen, es gibt da halt auch Schattenseiten…

  22. Es ist doch immer wieder schön wie sich menschen manipulieren lassen von unseren Politikern , vor 15 Jahren War es der Diesel der das sauberste Auto War, jetzt soll es das E Auto bringen im Zug mit einem Tempo Limit , absoluter Schwachsinn , wenn man die Co 2 Bilanz mal ansieht , da bringt auch ein Tempo Limit gar nichts ins Verhältnis gesetzt beträgt der Co 2 Ausstoß von dem Verkehr Deutschland weit gerade mal 0,6- 0,7 % uns wird ein schlechtes gewissen damit eingeredet und eine Co 2 Steuer aufgedrängt , die nichts anderes ist als der Ersatz des Soli Beitrages , selbst die grünen müssen sich die frage gefallen lassen was sie denn mit den Erträgen aus der öko Steuer ( 5 Cent pro Liter sprit ) gemacht haben, sicher nicht für das verwendet für was es gedacht wäre. Was mir auffällt ist das keine Rede von alternativen Antriebs und Kraftstoff Technologien bei den Politikern kommt , zum beispiel die Gewinnung von sprit aus klärSchlamm, absolut Klima neutral und zur Verwendung von Benzinern und Diesel gleichzeitig gemacht erprobt von einem der bekanntesten Rallye Fahrern in Deutschland Walter Röhrl, gesehen im bayerischen Rundfunk , Thema sprit aus klärSchlamm, ebenso eine Technik aus den USA wo man heute bereits Co 2 aus der Luft filtern kann in pellets umwandeln und daraus wieder sprit für Fahrzeuge macht , heißt das was ich an die Umwelt abgebe kann ich wieder verwenden , davon ist keine Rede und warum nicht ? Ganz logisch weil man dann keine Mineral Öl Steuer darauf erheben kann , und das ist das was eigentlich gewollt ist . Die Umwelt steht da nicht im Vordergrund . Ein Tempo Limit ist angesichts solcher tauschen völlig unangebracht

  23. Man stelle sich mal folgenden irrwitz vor : es wird uns ein schlechtes gewissen eingeredet von wegen Tempo Limit muss kommen wegen Klima Wechsel Co 2 Einsparung und so weiter , gleichzeitig werden immer größere Luxus Dampfer gebaut , die soviel Co 2 in die Luft blasen wenn man es umrechnet auf pro Kopf die eine Reise damit buchen kann man wohlgemerkt pro Kopf ! 20 000 km mit dem Auto fahren ! Für einen Urlaub wo beginnt hier eigentlich der Schwachsinn und wo hört er auf ? Ich wäre dafür die ganzen Luxus Dampfer abzuschaffen da hätten wir viel mehr erreicht als mit einem Tempo Limit das sowieso nichts bringt weil man unter Tags bei der Verkehrs dichte eh nicht schneller fahren kann , zum anderen werden Millionen an Steuer Geldern verschwendet das wieder die Allgemeinheit bezahlt , die Unfähigkeit der Politik wird wieder einmal zu Lasten des Steuer Zahlers zu tage gebracht

    1. Es ist immer wieder faszinierend wie die Leute Ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen versuchen indem Sie mit dem Finger auf andere zeigen und sagen „soll der erstmal keine unötigen Luxus-Schiffsreise mehr machen“ und selbst in Ihren X6 4.0 d „Kleinwagen“ steigen um damit mit 306 „sauberen Diesel“ PS die Luft in der Stadt zu verbessern.
      Ein Grund mehr für ein Tempolimit.

    2. Faszinierend wie Sie über die letzten paar Kommentare immer wieder das gleiche Argument runter gebetet haben. Glauben Sie, es gewinnt an Gewicht, wenn Sie es nur möglichst oft aussprechen? Glauben Sie, Ihr Auto taucht einfach beim Händler aus der Luft auf? Auch ein Verbrenner hat Emissionen bei der Produktion und Anlieferung. Aus anderen Bereichen, ja, aber statistisch gesehen im gleichen Maße wie ein BEV. Wer Avocados isst, Kaffee oder Kakao trinkt etc. ist nach Ihren Gesichtspunkten ja wohl kein Stück besser (https://www.smarticular.net/avocado-kritik-umweltbilanz-wasserverbrauch-nachhaltig/).
      Ja, stand aktuell „helfen“ BEVs der Umwelt nur dann nachhaltig, wenn regenerative Energien verwendet werden. Und am Recycling der Akkus wird ja auch schon gearbeitet. Wenn aber niemand diese Autos fährt, hat auch niemand Interesse daran, Geld in dessen Forschung zu stecken (war ja bei Verbrennern auch nicht anders).

  24. Ich selber fahren einen Diesel und habe mir den Verbrauch einmal angesehen. Bei 130 KM die Stunde liegt der Verbrauch bei ca 5 Ltr pro 100 KM und bei einer Geschwindigkeit von 180 KM pro 100 KM geht der verbrauch auf ca 7 Ltr pro 100 KM hoch. Also bei einer Kilometerleistung von ca 15000 KM verbraucht mein Wagen ca 300 Liter weniger Kraftstoff im Jahr und das mal hoch gerechnet für ganz Deutschland. Also ich verstehe unsere Regierung nicht. Lieber höhere Steuereinnahmen als CO 2 sparen

    1. Zudem müssten doch auch die Versicherungen billiger werden, wenn auf der BAB nur noch 120 oder so gefahren werden darf. Immerhin verschwindet damit ja ein Risikofaktor aus der Rechnung. Wobei ich den Versicherungsgesellschaften auch zutrauen würde, das dann einfach in die eigene Tasche zu wirtschaften 😐

  25. Das Auto das bei 180 Km/h nur 7 Liter verbraucht möchte ich mal sehen. Wie lange kannst du so fahren? Meistens sind die welche so fahren im Leben ein fauler Hund und gerade beim Auto fahren solls pressieren! Praktisch alle Länder in Europa haben Beschränkung auf ihren Autobahnen.
    Da läuft doch der Verkehr viel flüssiger. Nicht nur die Verbrenner stinken weniger, auch der kluge Teslafahrer weiss , dass sein Auto bei 130 KMh günstiger läuft und weniger verbraucht. Weniger Energieverbrauch ist immer umweltfreundlicher egal wie angetrieben wird. Und man fährt viel entspannter. Der fragliche Schnellfahrer mit 7 Literverbrauch könnte so seinen Nervenarzt einsparen.

  26. Ich höre bei der Diskussion zum Tempolimit immer nur „Das bringt nichts“. Die Gegner eines Limits (in erster Linie der Verkehrsminister Herr Scheuer) sollten die Argumentation mal umdrehen und sachlich begründen, warum es nützlich ist, auf Autobahnen ohne Tempolimit unterwegs sein zu dürfen. Niemand hat bisher in der öffentlichen Diskussion dafür sachliche Argumente geliefert. Ein „Das bringt nichts“ ist doch sehr ärmlich!

  27. An Uwe und Strauss,
    es bringt einfach nichts sich über einige aufzuregen, es gibt hier einige Wichtigtuer die nichts wichtiges tun. Die haben weder im Physikunterricht noch im Matheunterricht und auch nicht im Erdkundeunterricht aufgepasst. Ich werfe jetzt mal eine Zahl in den Ring, in Deutschland fahren mehr Autos als in ganz Afrika! An alle möchte ich appellieren doch sachlich zu bleiben, sonst wird irgendwann ein Kommentar nicht mehr möglich sein. Ich verstehe die Leute nicht die in 1h von Köln nach Frankfurt fahren und auch noch Sprit erzeugen (das soll ironisch gemeint sein), laßt uns doch bitte alle weiter vernünftig diskutieren. Ein Verbrauch von x Litern auf 100km erzeugt CO2/Feinstaub/Stickoxid und weiß sonst was, warum zweifelt Ihr das an, liebe Verbrennerfraktion – und je schneller man fährt desto mehr verbrennt man, dass ist Fakt. Und wenn bei jemandem die Konzentration nachläßt (bei 130km/h) sollte er den Führerschein abgeben! Was soll denn der LKW-Fahrer sagen?
    Der E-Techiker

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