Zwischenstand des Umweltbonus zum 31. Oktober 2019

Zwischenstand zum Umweltbonus

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Die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride – umgangssprachlich Umweltbonus –wurde im Juni 2019 offiziell bis Ende 2020 verlängert; allerdings in seiner bestehenden Form, ohne Erhöhung der Förderung. Wobei sich dies noch im November ändern soll. Anlass hierfür war der zweite Autogipfel in Berlin, welcher am 04.11.2019 stattgefunden hat. Was sich sicher festhalten lässt, ist dass im Oktober 2019 10.107 neue Anträge hinzugekommen sind. Im Detail betrachten wir diese nachfolgend.

151.534 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Oktober wurden gestellt

151.534 Förderanträge wurden bis Ende Oktober beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im Oktober um die eingangs erwähnten 10.107 Anträge erhöht. Damit erreicht der Umweltbonus / Kaufprämie für Elektroautos erstmalig die Grenze von 10.000 Anträge und überschreitet diese sogar. Wenn es in diesem Tempo weitergeht sollten 2020 tatsächlich die 200.000 Anträge zu knacken sein.

Im Detail sieht man, dass 7.738 Anträge für Elektroautos, 2.367 Anträge für Plug-in-Hybride sowie zwei Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Sowohl bei den Anträgen für E-Autos und PHEV liegt man deutlich über dem Vormonat. Bei Anträgen für den Umweltbonus bei Brennstoffzellen-Autos pendelt man sich auf dem gewohnten Niveau der Vormonate ein, beziehungsweise leicht darunter.

101.882 Anträge für reine E-Autos, 49.554 für Plug-in-Hybride und 98 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

101.882 Anträge für reine E-Autos, 49.554 für Plug-in-Hybride und 98 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 151.534 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Käufer eines reinen Elektroautos  erhalten durch den Kaufbonus der Bundesregierung einen Zuschuss von 4.000 Euro. Gleiches gilt für Brennstoffzellenfahrzeuge. Fahrer eines Hybridfahrzeugs mit Elektro- und Verbrennungsmotor erhalten eine Prämie in Höhe von 3.000 €. Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen.

Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Allerdings nur, wenn es sich um ein Neufahrzeug mit einem Netto-Listenpreis für das Basismodell bis maximal 60.000 Euro handelt.

Die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge hat Anfang Oktober 2019 ein Update erfahren und zeigt daher ganz gut auf, für welche Fahrzeuge der Umweltbonus aktuell beantragt werden kann.

Anträge nach Antragsteller im Detail im Oktober 2019

Ein wenig über 151.000 gestellte Anträge für den Umweltbonus kann man durchaus als positiv ansehen. Wie sich diese im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt.

Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

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  • Privatperson: 64.390
  • Unternehmen: 84.392
  • Stiftung: 113
  • Körperschaften: 734
  • Vereine: 702
  • Kommunaler Betrieb: 1.044
  • Kommunaler Zweckverband: 159

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Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin die starke Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei. So zeichnen sich Unternehmen für knapp 55 Prozent der gestellten Anträge verantwortlich.  Mittlerweile gilt auch die Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im Oktober 2019

Betrachtet man die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller ergibt sich folgendes Bild im Oktober 2019. An vorderster Front steht weiterhin BMW (24.113), gefolgt von Renault (19.506) und Volkswagen (16.724), welche damit smart (15.846) von ihrem dritten Rang verdrängen.

Darauf folgt StreetScooter, welche mit 11.224 Anträgen Mitsubishi mit 10.698 gestellten Förderanträge den fünften Rang streitig machen. Im September 2019 hat sich Tesla an Hyundai vorbeigeschoben und hält auch im Oktober mit 9.781 Anträgen gegenüber 9.184 Umweltbonus-Anforderungen die Stellung. Dahinter folgt KIA (7.054), bevor Mercedes-Benz das Ranking mit 6.993 Anträgen beendet.

Beim Ranking der Anträge für den Umweltbonus für einzelne Modelle ergibt sich im Oktober 2019 folgendes Bild:

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  • Renault ZOE (18.201)
  • BMW i3 & i3s (13.820)
  • StreetScooter Work/Work L (11.224)
  • Mitsubishi Outlander PHEV (10.633)
  • Smart ForTwo EQ (10.600)
  • VW e-Golf (8.962)
  • Tesla Model 3 (7.488)
  • Audi A3 e-tron (6.385)
  • BMW 225xe (5.548)
  • smart ForFour EQ (5.246)

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Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

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  • Baden-Württemberg – 24.925
  • Bayern – 28.664
  • Berlin – 5.063
  • Brandenburg – 2.699
  • Bremen – 760
  • Hamburg – 2.966
  • Hessen – 11.758
  • Mecklenburg-Vorpommern – 1.162
  • Niedersachsen – 11.827
  • Nordrhein-Westfalen – 40.570
  • Rheinland-Pfalz – 6.427
  • Saarland – 1.277
  • Sachsen – 3.861
  • Sachsen-Anhalt – 1.833
  • Schleswig-Holstein – 4.693
  • Thüringen – 3.008
  • Sonstiges (Ausland) – 41

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Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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