Volkswagen Zwickau, Dresden und Chemnitz bauen Ladeinfrastruktur massiv aus

Volkswagen Sachsen baut Ladeinfrastruktur an seinen Standorten massiv aus

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Volkswagen strebt einen schnellen Durchbruch der E-Mobilität an und verstärkt dazu auch seine Anstrengungen bei der Ladeinfrastruktur. Europaweit baut der Konzern bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte auf, davon 11.000 durch die Marke Volkswagen. Installiert werden die Ladesäulen an VW Standorten sowie bei den rund 3.000 Volkswagen Händlern in allen größeren Städten. In Wolfsburg hat man die Ladeinfrastruktur für Elektroautos um 40 Säulen ergänzt, nun folgt Sachsen mit mehr als 400 Ladepunkte bis Ende 2020.

Volkswagen Sachsen baut seine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an den drei Standorten Zwickau, Dresden und Chemnitz massiv aus. In Zwickau ist jetzt der 200. Ladepunkt aller drei sächsischen Werke in Betrieb genommen worden. Bis Ende 2020 soll sich die Zahl auf mehr als 400 Ladepunkte verdoppeln. Hiervon entfällt gut ein Drittel auf den Standort Zwickau/Mosel, 70 weitere entstehen in Dresden, 30 in Chemnitz. Zum größten Teil hat VW die Ladestationen auf 11 kW ausgelegt, welche vor allem durch Mitarbeiter, Gäste und Kunden von Volkswagen genutzt werden sollen. Ein Teil wird auch auf öffentlichen Parkflächen rund um die Standorte entstehen.

„Mit dem ID.3 startet Volkswagen in die Ära der Elektromobilität. Dazu gehört auch eine adäquate Ladeinfrastruktur. Wir reden nicht nur darüber, sondern werden verstärkt selbst aktiv. Wir gehen davon aus, dass rund 30 Prozent aller Ladevorgänge am Arbeitsplatz stattfinden. Deshalb ist das Engagement der Unternehmen so wichtig.“ – Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik von Volkswagen Sachsen

VW gibt aber auch zu verstehen, dass die 400 geplanten Ladepunkte lediglich ein Zwischenziel seien. Wichtig: Gespeist werden alle Ladesäulen mit Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt. De Vries gibt ebenfalls zu verstehen, dass man durch den Ausbau der Infrastruktur die nachhaltige Mobilität der eigenen Beschäftigten unterstützt. „Denn das Laden am Arbeitsplatz ist ein Schlüssel zum Durchbruch der Elektromobilität“, so de Vries weiter.

Neben festinstallierten Ladesäulen hat VW am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Blick in die Zukunft gegeben, in der die Suche nach Ladeplätzen für E-Autos ein Ende hat. Denn geht es nach dem Wolfsburger Unternehmen soll der mobile Laderoboter der Volkswagen Group Components das Laden von E-Autos übernehmen. Vollkommen autonom, egal wo dieses parkt.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 30. Dezember 2019

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Das klingt alles ganz toll, aber solange ich als Mieter keine Chance habe mir auf eigene Kosten eine Wallbox in der Gemeinschaftsgarage installieren zu lassen, ist das Ganzet rotzdem nur Flickwerk.
Meine nächsten zwei Ladepunkte liegen 1,5 bzw 2 Kilometer entfernt.

Ich hoffe, das mit dem „Laden am Arbeitsplatz“ greift auch auf andere Betriebe über. Damit könnte vielen Laternenparkern geholfen werden und sie könnten dann auch das Potenzial des E-Autos im Alltag genießen, nie extra Laden zu müssen.

Irgendwie müssen die ja auch die „Bude“ an man(n) bringen.
Für mich sind es nur Wegwerfautos.
Mein Chef hat 5 Elektrowagen auf dem Hof stehen ,2 davon sind Vorführwagen ,meist für Betriebsfahrten genutzt. Und die anderen 3 sind Wirtschaftlich Tot nach 4 Jahren wo sich der Hersteller streitet wer die 6000€ für die Batterie bezahlt .
Also stehen 50000€ Sondermüll herum was monatlich Geld kostet.
Hach liebe ich mein 20Jahre alten Wagen.

tja .. jeder erzählt seine eigenen Geschichten. Ich kann dir Unternehmer benennen, die seit jahren BEV betreiben und oberzufrieden sind. Degradation ist ein Fremdwort.

So ist das – speziell bei Einführung einer neuen Technologie.

6000€ für eine Batterie kann ich auftreiben, denn Rest hohle ich am 06.Januar gratis ab.

Meistens werden Geschäftswagen, besonders Tesla’s, extrem beansprucht. Die Nutzer gehen wenig pfleglich mit den Fahrzeugen um. Nur wer persönlich für alle Schäden haften muß achtet auch auf das Fahrzeug.
Ich habe schon einige abfällig über Tesla reden hören die diesen sporadisch aus dem Fahrzeugpool nutzen durften. War das Fahrzeug aber personengebunden waren alle sehr zufrieden.
Was die Ladeinfrastruktur betrifft….ja es wäre am besten wenn jeder Arbeitgeben jedem Arbeitnehmer einen Ladeplatz, mindestens halbtags, zur Verfügung stellen müsste. Aber das ist wohl Utopie. Da ist der Staat gefragt um auch Laterne Parker die Elektromobilität möglich zu machen.

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