VW treibt Ladeoffensive mit gutem Beispiel voran

Volkswagen AG macht sich für Ladeinfrastruktur stark
Volkswagen AG
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Bereits 2018 konnten wir berichten, dass VW neben dem Stammwerk Wolfsburg auch anderen Standorten neue Ladestationen für Elektroautos spendiert. Erst kürzlich wurde der Mitarbeiter-Ladepark am Standort Braunschweig mit 60 Ladepunkten in Betrieb genommen. Bis 2025 entstehen schrittweise 4.000 Ladepunkte an den zehn deutschen Volkswagen Standorten.

Konzernweit investiert das Unternehmen rund 250 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur an den europäischen Standorten. Im Zusammenspiel mit den Händlern sorgt VW für rund 36.000 neue Ladepunkte in Europa.

Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz erfährt hohe Aufmerksamkeit bei VW

“Ausreichende Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz sind ein wesentliches Element unserer Elektro-Offensive. Unsere Mitarbeiter sollen ihr E-Auto künftig einfach und bequem während der Arbeitszeit laden können. So zeigen wir, wie der schrittweise Umstieg auf die E-Mobilität gelingen kann.” – Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen

Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, zeigte sich erfreut darüber, dass VW  in die Ladeinfrastruktur für die E-Autos investieren wird. Dass das Braunschweiger Werk bei dieser Großinvestition ganz vorn dabei ist stößt natürlich besonders positiv auf.  Markurth spricht sich aber auch dafür aus, dass die Bedingungen für die Einrichtung privater Ladestellen verbessert werden sollen, und Unternehmen sollten einen Beitrag leisten.

Die 60 Ladepunkte bei Volkswagen Group Components in Braunschweig befinden sich auf dem Parkplatz Ohefeld, der an das Werksgelände angrenzt. Geladen wird mit 11 kW und einem Typ-2-Stecker, dem europäischen Standardsystem. Der dafür benötigten Strom stammt ausschließlich aus regenerativen Quellen. Der Strom ist durch den TÜV Nord zertifiziert und stammt vollständig aus CO2-freier Erzeugung, etwa aus Wind- und Wasserkraft.

“Am Komponentenstandort Braunschweig ist der erste Ladepark von Volkswagen realisiert worden. Das freut uns sehr. So unterstreicht der Volkswagen Konzern seine E-Offensive und macht gleichzeitig die E-Mobilität für die Mitarbeiter und später auch für alle anderen E-Fahrzeug-Fahrer real erleb- und nutzbar. Ein klarer und greifbarer Schritt in Richtung E-Mobilität.” – Otto Joos, Geschäftsfeldleiter Fahrwerk der Volkswagen Konzern Komponente

Neben den eigenen Bemühungen setzt VW auf IONITY. Ein gemeinsames Joint-Venture der BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und des Volkswagen Konzern mit Porsche und Audi, welches ein ultraschnelles Hochleistungsladenetz an wichtigen Verkehrsachsen in Europa installiert.

Zudem wurde bekannt, dass die Ende Dezember 2018 vorgestellte mobile Schnellladesäule, ab 2020 in die Serie überführt wird. Dadurch wird es möglich sein, weitere Plätze mit Ladestationen flexibel auszustatten.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 22. August 2019</small<

4 Kommentare

    1. Der Ladepark befindet sich auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz.
      Das bedeutet, auch Elektrofahrer ohne Werkszugehörigkeit können hier laden.

      Gruß
      Björn

    2. VW richtet Ladesäulen in seinem Wirkungsbereich. Davon profitieren zunächst die (nicht wenigen) Angestellten. Das ist aber auch ein Vorbild für andere Arbeitgeber.
      Ein Elektroauto lädt man am bequemsten dort, wo es ohnehin steht. Das ist 1. zu Hause und 2. am Arbeitsplatz.
      Bei den Leuten zu Hause hat VW nicht so großen Einfluss. Aber als großer Arbeitgeber kann es mit gutem Beispiel vorangehen. Der alltägliche E-Autofahrer hat vielleicht auch bald einen Arbeitgeber, der Ladestationen für seine Mitarbeiter einrichtet.

  1. Es verbessert auch die Möglichkeiten für die VW-Mitarbeiter und damit vielleicht auch den Marktanteil der E-Autos unter den Mitarbeitern; und vergrössert damit vielleicht auch die “hausinterne” “Testflotte”, um Kinderkrankheiten schneller und “geräuschloser” erkennen (und ausbessern) zu können; und vergrößert auch die Anzahl der E-Autos auf den Straßen und damit beschleunigt es den Übergang zur “E-Auto-Normalität”.

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