VW ID.3: Einstiegspreis unter 30.000 Euro, bis zu 550 Kilometer Reichweite (Top-Variante)

Volkswagen Showcar I.D.
Volkswagen

Ebenfalls im Rahmen der Jahrespressekonferenz verlor Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer  der Marke Volkswagen, ein paar Worte über den in diesem Jahr auf die Straße kommenden VW ID. – dieser soll als umweltfreundliches E-Auto zu erschwinglichem Preis auf die Straße kommen. Der Einstiegspreis liegt bei unter 30.000 Euro.

Dafür erhalte der Kunde dann ein vollvernetztes Auto. In der Top-Variante kann der Kunde eine Reichweite von bis zu 550 Kilometer wählen. Automatische Software Updates sorgen ihrerseits dafür, dass der ID. immer auf dem neuesten technologischen Stand der Digitalisierung bleibt. Hier lassen sich durchaus Parallelen zu Tesla erkennen. Nicht nur hinsichtlich der Over-the-Air Software-Updates, sondern auch in puncto Preispolitik.

ID. – E-Mobilität CO2-neutral „made in Germany“

Der ID. steht für E-Mobilität „made in Germany“.  So sind an der Entwicklung und Produktion der ersten Elektroautos auf MEB-Basis die meisten Volkswagen Standorte in Deutschland beteiligt. Trotz deutscher Wertarbeit stand zunächst ein Einstiegspreis von knapp unter 25.000 Euro im Raum, der nun wiederlegt wurde.

Mit dem ID. wird die Marke zudem zeigen, wie klimaneutrale Auto-Mobilität geht. Als erstes Elektroauto des Konzerns wird der ID. über die gesamte Lebensdauer bilanziell CO2-neutral sein. Er wird CO2-neutral produziert, und man bietet den Kunden über die VW-Tochter Elli auch 100 Prozent Grünstrom für den Betrieb an.

Volkswagen will das Elektroauto für möglichst viele Menschen attraktiv und bezahlbar machen. Ab Ende 2019 läuft in Zwickau der kompakte ID. vom Band. Wenig später folgen das SUV ID. CROZZ, der ID. BUZZ und die Limousine ID. VIZZIONBis 2023 investiert allein die Marke Volkswagen rund 18 Milliarden Euro in die Elektromobilität.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 13. März 2019

9 Kommentare

    1. Das ist doch schon wieder alles abgesprochen!
      Welches BEV, das halbwegs mit einem Verbrenner zu vergleichen ist, kostet unter 30K ? Keines! Warum? Weil nur große BEV mit nutzbarere Reichweite gebaut werden. Nutzbar heißt für viele nicht 50-80 km(Winterverbrauch) sondern 150 km +. Denn die so oft erwähnten „der Deutsche fährt DURCHSCHNITTLICH am Tag ja nur“ ist eben nur der Durchschnitt!! Das heißt viele fahren mehr und noch mehr fahren für diese Strecken mit einem Klein- oder Kleinstwagen, da man es nur für die Fahrt zur Arbeit Einkauf Kind abholen benötigt. Würde die Welt ein Interesse haben nicht Unmengen an Profit zu machen dann hätte man den z.B. Smart mit ner realen Reichweite von 150km und einem Preis von 12 -15K produziertet Schnellader ( damit man immer die Möglichkeit hat mal längere Strecken zu fahren. Aber in dieser Welt regiert das Geld, das sehe ich jeden Tag in den Nachrichten und der Dumme zahlende Mensch…..

      1. nur zur info: mein BEV (Renault ZOE R110) kommt im winter im alltagsbetrieb locker auf 200km+ (mit eingeschalteter sitzheizung und klimaautomatik auf 22°C eingestellt).
        der neupreis war im oktober 2018 in österreich ca. EUR 27.000,- (- 5000,- förderung = 22.000,-)
        und das laden mit typ2 stecker an 11 oder 22kWh ladestationen, die es schon an fast ‚jeder strassenecke‘ gibt, ist i.a. auch kein problem (ausser im winter bei kalten akkus, weil dann nur mit z.b. 7kW geladen wird – egal ob 11 oder 22kWh station).
        Betr. SMART + längere strecken: sorry, kein bedarf! da hilft auch kein schnelllader
        für mich jedenfalls ist die ZOE derzeit das auto mit dem besten preis/leistungsverhältnis und es ist eine wahre freude, mit ‚ihr‘ durch die gegend zu flitzen

    2. Hallo,

      ja so ist es nunmal…es gibt nichts umsonst auf der Welt ! Vielleicht sich auch mal Gedanken darüber machen was ein Elektroauto in der Produktion kostet…(die VW-Mitarbeiter wollen auch Ihre Gehälter bezahlt bekommen)…..was sollen eigentlich solche unüberlegten Fragen ??? Erstmal nachdenken….dann Kommentare abgeben !!!

      LG Thomas

  1. Nee, der statistische Mittelwert kommt genau durch das Gegenteil zu Stande:

    sehr sehr sehr viele (über 90 Prozent) fahren deutlich weniger als der Durchschnitt und nur wenige fahren mehr
    – dafür aber dann deutlich mehr, also die Urlaubsfahrt z.B. (1,5 Mal im Jahr) mit einer einfachen Entfernung von über 500 km = jeweils 2 Fahrten, gesamt drei Mal,

    bedeuten, dass mehr als 24 Fahrten mit der halben Tagesdurchschnittsleistung gefahren werden müssen um auf das Mittel zu kommen.

    Und die Antriebskonfiguration des e-Smart stammt noch aus der Zeit der Verhinderungstaktik deutscher Hersteller, die genau das Argument der Reichweitenphobiker stärken wollten.

    Ab 2020 wird auch der Smart mit 2 und 4 Türen mit 200 km Reichweite lieferbar sein.

    Dann gibt es ja auch über 100 Wettbewerbsmodelle mit durchschnittlich mehr als 200 km Reichweite.

  2. Einstiegspreis unter 30.000 Euro heißt bei VW konkret 29.999 Euro für ein Auto ohne Lenkrad, Türen und Reifen.
    Wenn man dann die Ausstattung wählt um mit dem Ding auch fahren zu können muss man 5.000-6.000 Euro an „EXTRAS“ 🙂 hinzu buchen, kommt dann auf ca. 35.000-36.000 Euro. Genau da wo heute schon andere locker hinkommen. Weil man auch bei VW nicht dumm ist spricht man schon heute von voraussichtlich 5.000-7.000 Stellen die man streichen will, bzw. streichen muss weil man scheinbar noch längere Zeit keine konkurrenzfähigen Produkte bauen kann.

  3. 30 000 EUR wären knapp 34 000 USD. Da konkurriert der ID auch gewissermassen mit dem Tesla 3 (der billigsten Version). Vielleicht muss der ID dann doch noch etwas mehr Rabatt kriegen…?

  4. „Unter 30.000€“ und dafür bekommt man nur die Basisversion. Das Tesla Model 3 wird dagegen immer nahezu (außer AP und Premiumpaket) in der Vollausstattung geliefert, für einen minimal höheren Preis.

    Welches Angebot wird der mündige (und nicht nur blind auf Tradition ausgerichtete alles Deutsche kaufende) Kunde wohl wahrnehmen? Vor allem lädt der ID weiterhin nur im Schneckentempo und das Model 3 bald am SuperCharger v3 mit 250 kW.

    1. Sorry, aber die 125 kW DC beim ID.3 sind jetzt nicht ganz das, was allgemein als „Schneckentempo“ bezeichnet werden kann…
      Und ja, an AC Typ2 wird er sicherlich 3-phasig 11 kW oder sogar 22 kW machen können. Und das reicht für Heimladen völlig aus. Es wird kaum private Haushalte geben, die mehr als 22 kW Ladeleistung von ihrem Energieversorger gestattet bekommen werden. Gerade bei dichter Wohnbebauung und evtl. älteren Hausanschlüssen wird es wohl eher nur 11 kW (Leistungsaufnahme wie beim haushaltsüblichen E-Herd unter Volllast) geben. Für eine Wallbox mit voller 22 kW Ladeleistung benötigt man zu meist die Zustimmung vom Netzbetreiber bzw. Energieversorger.
      Viel Spaß bei Mehrfamilienhäusern. Da wird es ohne LadeLeistungsLogistik (ab 3 x 11 kW-Wallboxen) wohl nicht mehr gehen…

      Ich kann nur für Hamburg und Umgebung sprechen.
      Hier stehe zumeist 22 kW AC-Lader und an 30% der über 900 Ladepunkte 50 kW DC-Lader.
      https://www.e-charging-hamburg.de/home/standorte

      Also reichen für „normal“ die 22kW AC und 125 kW DC bei dem ID.3 vollkommen aus!
      Klar, bei Langstrecke an den Autobahnladepunkt wäre 350 kW oder besser 1000 kW mit Stickstoffkühlung für den Akku super und der ID.3 wäre in 5 Minuten wieder voll (oder evtl. abgebrannt…) 😉

      Richtiges Laden geht nicht von 0% bis 100%, sonder im Bereich zwischen 20% bis 80%!
      Alles andere macht den Akku (das teure Teil im Unterboden) defekt… 😉

      Extremes Schnellladen mit DC mag die Akku-Chemie auch nicht auf dauer.
      AC bei 11 kW ist wie „Wellness“ für alle Akkus, ob Auto oder Handy…

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