VW ID.3 Weltpremiere: Das ist er, so schaut er aus und das kann er. Alle Details im Blick

Volkswagen AG
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Dass das erste Modell der neuen ID. -Familie ID.3 heißen wird konnten wir im Mai 2019 offiziell erfahren. Seitdem hat sich einiges getan. Nach der Weltpremiere des VW ID.3 im Vorfeld der IAA 2019 gibt’s hier alle Daten, Fakten und Fotos zum E-Auto der neuen Generation von Volkswagen.

ID. – E-Mobilität CO2-neutral “made in Germany”

Der ID. steht für E-Mobilität „made in Germany“.  So sind an der Entwicklung und Produktion der ersten Elektroautos auf MEB-Basis die meisten Volkswagen Standorte in Deutschland beteiligt. Trotz deutscher Wertarbeit stand zunächst ein Einstiegspreis von knapp unter 25.000 Euro im Raum, der im April widerlegt und auf knapp unter 30.000 Euro –  29.990 Euro für einen ID.3 mit mit einem 48-kWh-Akku – angepasst wurde.

“Der ID.3 ist ein alltagstauglicher Allrounder. Er ist kompakt, dabei wendig wie ein Kleinwagen und bietet den Innenraum eines Mittelklassewagens. Er kombiniert spannendes Design mit innovativer Technologie und hohen Reichweiten.” – Silke Bagschik, Leiterin Vertrieb und Marketing der ID. Familie

Mit dem ID. wird die Marke zudem zeigen, wie klimaneutrale Auto-Mobilität geht. Als erstes Elektroauto des Konzerns wird der ID. über die gesamte Lebensdauer bilanziell CO2-neutral sein. Er wird CO2-neutral produziert, und man bietet den Kunden über die VW-Tochter Elli auch 100 Prozent Grünstrom für den Betrieb an.

Auf den ersten Blick lässt der ID.3 eine neue Design DNA erkennen, welche ihn sofort als Zero Emission Vehicle auszeichnet. Nicht umsonst gibt Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen zu verstehen: “Mit dem ID.3 fährt Volkswagen in die Zukunft. Die natürliche Formensprache und das absolut intuitive Fahrerlebnis zeigen eine neue, elektrische Denkweise.”

Open Space im Innenraum des VW ID.3

Der Innenraum des VW ID.3 überzeugt durch viel Platz, ein einladendes Raumgefühl sowie viel “Open Space”, wie VW das Innenraumkonzept beschreibt. Ermöglicht wird dies durch den langen Radstand des MEB-Layouts sowie sehr kurze Überhänge.

Des Weiteren blickt man beim ID.3 auf digitale, völlig neu konzipierte Anzeigen- und Bedienelemente. Diese gestatten es, dass sich jeder Fahrer schnell und intuitiv im ID.3 zurechtfinden wird. Neben dem Display im Cockpit liefert ein neu entwickeltes, zentral positioniertes Touch-Display mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll dem Fahrer alle wichtigen Informationen.

Ebenfalls neu ist das sogenannte ID.Light, dies unterstützt mit einem LED-Band bei der Navigation und kann den Fahrer bei Gefahr beispielsweise auffordern zu bremsen. VW gibt zu verstehen, dass sämtliche Bedienelemente – auch am elektrisch einstellbaren Multifunktionslenkrad – über Touch-Funktionen mit berührungssensitiven Tasten bedient werden.

Lediglich für die Fensterheber und das Warnblinklicht kommen noch haptische Schaltern zum Einsatz. Zudem setzt man beim ID.3 auf eine  intelligente „Natural Voice“-Sprachsteuerung. Über App-Connect ist der ID.3 binnen Sekunden mit dem Smartphone vernetzt.

“Der ID3. ist ein Volkswagen, der das Elektroauto von der Nische in die Mitte der Gesellschaft bringt und für jeden erreichbar macht.” – Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG

VW ID.3 mit drei Batteriegrößen zum Serienstart

Zu Beginn wird der VW ID.3 mit drei unterschiedlichen Batteriegrößen angeboten. Man unterscheidet hierbei in die Basisvariante, welche einen nutzbaren Energiegehalt von 45 kWh mit sich bringt und eine elektrische Reichweite von bis zu 330 Kilometern (WLTP) ermöglicht. Der Einstiegspreis dieser ID.3 Version liegt bei unter 30.000 Euro.

Darauf folgt eine Batterievariante mit 58 kWh; in diesem Fall bietet der ID.3 eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern (WLTP). Bei der größten Batterievariante des ID.3 bekommt man ein 77 kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 550 km nach WLTP ermöglicht.

Geladen wird der ID.3 schnell. Denn dank seiner Schnellladefähigkeit lassen sich beim ID.3 mit 100 kW Ladeleistung innerhalb von 30 Minuten rund 290 Kilometer Reichweite nachladen. Die Batterien selbst sind in den Fahrzeugboden integriert. Diese Lage wirkt sich positiv auf die Fahrdynamik aus, da der Schwerpunkt des ID.3 tief nach unten rückt. Zudem zeichnet den ID.3 eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse aus.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 09. September 2019

2 Kommentare

  1. Was soll da günstig sein an nahezu 30.000 €??
    Damit wird doch wieder die protzige Entwicklung der ersten E-Autos jenseits von 200 – 300 PS finanziert, die unter 4 sekunden auf 100 km/h kommen?

    E-Autos müssten wesentlich billiger als Mineralöl-Autos sein – bei einem 10-tel der Teile.

    Die ersten Produktionszahlen sollten durch die Gelder, die sicher vom Staat fließen, erst mal subventioniert sein – und nicht die Entwicklung von Utopie-Autos!
    Die Stafen für den Dieselbetrug soll ja nicht durch die Käufer der E-Autos bezahlt werden, sondern von den Zig-Millionengehältern der Manager

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