VW nimmt sich der Elektrifizierung von Oldtimer an

VW Konzern will sich auf Oldtimer-Umbau zum E-Auto spezialisieren

Copyright Abbildung(en): Peter Kniez / Shutterstock.com

Nicht nur Privatpersonen scheinen auf den Geschmack gekommen zu sein, wenn es um den Umbau vom Verbrenner zum E-Auto geht. Der VW Konzern entwickelt mit seiner Volkswagen Group Components (VWGC) die nachträgliche Elektrifizierung von Oldtimern zu einem neuen Geschäftsmodell. Auf der IAA 2019 soll hierzu ein Käfer mit E-Antrieb gezeigt werden, der gemeinsam mit der Partnerfirma eClassics aus Renningen bei Stuttgart entstanden ist.

„Gemeinsam arbeiten wir bereits daran, die Plattform für den Bulli vorzubereiten. Auch der 356er-Porsche ist als E-Version denkbar“ – Thomas Schmall, CEO Volkswagen Group Components (VWGC)

Beim umgebauten VW Käfer soll die Technik des VW e-up! zum Einsatz gekommen sein. Dabei setzt man auf die Komponenten der deutschen Werke Kassel – 60 kW E-Motor und Braunschweig – 36,8 kWh-Lithium-Ionen-Akku. In der Automobilwoche wird die Reichweite des umgebauten Verbrenners mit „mehr als 200 Kilometern“ und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 150 km/h angegeben.

Zur IAA wird auch die Vorstellung des neuen e-up! erwartet. Mit der Markteinführung wird bei VW e-up!, SEAT Mii als auch ŠKODA CITIGOe iV bis Ende des Jahres, Anfang 2020 gerechnet. Preise werden zeitnah kommuniziert, wobei man davon ausgehen kann, dass der CITIGOe IV die wohl günstigste Variante sein wird.

In den Umbauten durch den Volkswagen Konzern dürfte wohl zunächst aber auf vertraute, alte Technik gesetzt werden. Wobei künftige Umbauten vom Verbrenner zum Elektroauto sicherlich auch durch die Weiterentwicklung der technischen Komponenten der Volkswagen Group Components (VWGC) profitieren wird.

Zunächst wird allerdings festgehalten, dass die Leistungsdaten des aktuellen e-up! Antriebes für einen Käfer oder Porsche 356 mehr als ausreichen. Beim Umbau größere und schwerere Modelle müsste man allerdings auf Alternativen zurückgreifen. Ein Umbau auf Basis der MEB-Plattform-Komponenten könnte möglich sein. Dieser würde nicht nur deutlich größere Batterien (bis zu 77 kWh), sondern auch stärkere E-Motoren ermöglichen.

Quelle: Automobilwoche (Paywall) – Die Komponente lässt Strom fließen: Volkswagen baut Oldtimer zu E-Fahrzeugen um

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VW könnte sich auch über die Herstellung von E-Umbaukits für Modelle wie z.B. meinen Caddy Bj.2014 – Schummeldiesel kümmern. Das wäre doch mal ein Statement.

Na, da freuen sich Oldtimerliebhaber. Macht auch Sinn, die H-Zulassung zu verlieren und den Wert des Wagens zu halbieren…

Hihihi, das ist Mal wieder eine Idee der Marketing Abteilung.
Gut es gibt sowieso zu viel H-Käfer da macht die Reduzierung Sinn

Na endlich! Darauf hat die Old- und Youngtimer Welt doch gewartet ! Schöne, originale , rare, erhaltungswürdige Fahrzeuge auf E umzubauen-
Herzlichen Glückwunsch ! Das „E“ ist doch viel kultiger auf dem Kennzeichen als ein biederes „H“
ganz zu schweigen vom unverwechselbaren Sound ;-))

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