VW: Ab 2023 soll E-Auto unter 20.000 Euro kommen, auf neuer E-Plattform

VW stellt kleine, günstige E-Autos in Aussicht

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

E-Mobilität kann nur dann in der Masse ankommen, wenn man sich E-Mobilität über alle Schichten hinweg leisten kann. Aktuell sind gerade für Familien mit kleineren Einkommen Elektroautos unerschwinglich. Dies haben wir im Mai 2019 bereits aufgegriffen. Schon damals standen Gerüchte im Raum, dass VW ein E-Auto unter 20.000 Euro auf die Straße bringen wird.

Hatte man zunächst gehofft, dass es sich hierbei um den neuen VW e-up! handelt, wurde man zumindest in puncto Preis nach der Weltpremiere enttäuscht. Noch immer stand die Zwei ganz vorne.  Ein solcher Kleinwagen für unter 20.000 Euro sei bei VW bereits geplant und soll auf Basis einer mit Seat gemeinsam entwickelten E-Auto-Plattform realisiert werden.

Denn der Automobilhersteller VW will binnen fünf Jahren mit einer neuen Baureihe günstiger Elektroautos möglichst viele Kunden erreichen. „Wir sehen Mobilität als Bürgerrecht, sie muss erschwinglich sein – und das ist auch eine Aufgabe von Volkswagen“, gab VW-Vorstandschef Herbert Diess gegenüber der “Automobilwoche” zu verstehen.

Bei den E-Fahrzeugen für unter 20.000 Euro könnte es sich um einen Kleinwagen in Polo-Größe (ID.1) und einen kleinen SUV, ähnlich zum T-Roc (ID.2) handeln. Auf den Markt kommen dürften diese Modelle aber erst 2023 oder 2024, wie die britische Autocar auf der IAA von VW-Chef Herbert erfahren hat.

Michael Jost, VW-Chefstratege, gab ebenfalls zu verstehen, dass das Unternehmen an einem E-Citycar arbeite, das weniger als 20.000 Euro kosten solle. „Wir wollen ein solches Fahrzeug 2023/2024 auf den Markt bringen.“ Als Reichweite dürften demnach 220 bis 250 Kilometer genügen.

Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen Pkw, merkte an, dass zunächst die größeren ID-Modelle, die auf den bereits vorgestellten Konzeptfahrzeugen Crozz, Buzz, Vizzion und Roomzz basieren, die nächsten Fahrzeuge sein sollen, die in Serie gehen würden. Der Manager betonte jedoch das Bestreben des Unternehmens, auch für die breite Masse wirklich bezahlbare Elektroautos herzustellen. „Langfristig müssen wir die Preise deutlich senken und aggressiver werden“, sagte Stackmann Autocar zufolge.

Quelle: Handelsblatt – VW will bis 2024 E-Auto für unter 20.000 Euro anbieten

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13 Antworten

  1. Das verstehe ich nicht ganz..
    Der e-up incl des Nachlasses wg. Bafa (2000 Euro) liegt deutlich unter 20.000 Euro.
    Was gibt es denn da zu meckern ..
    Die Bafa-Förderung selbst kommt natürlich oben drauf ..

    Also hat VW mit dem dem UpMiGo ein alltagstaugliches Fahrzeug unter 20.000 euro: 4 Türen, 4-5 Sitzplätze, Kofferaum, fast 300 km WLTP

    Wo ist die Enttäuschung?

    1. Wo ist in diesem Kleinwagenwagen Platz
      für 4 Erwachsne Plus 1 Kinder?Plus Gepäck.
      Und bei eine Urlabsreise alle 200 Km laden
      Na dann viel Spaß.Erst braucht man Reichweite
      So ein Auto wird man nicht mehr los,mit diesen
      Werten.Reicht nur zum Einkaufen,und nicht
      Für lang Reisen…Verstanden ??

      1. dieser Kleinwagen ist für deine Einsatzszenarien nicht gedacht. Genau so wie ein Trecker nicht fürs shopping gebaut wird. Es ist ein Kleinstwagen für die Kleinstwageneinsatzzwecke.

  2. Kleinwagen für 20.000 Euro? Ein Auto in der Größe eines Up darf nicht über 10-12.000 neu kosten.
    Einen gut ausgestatteten Golf VII Variant bekommt man für etwas mehr als 24.000 Euro (Rabatt eingerechnet). Da müssen eAutos auch hinkommen, sonst kauft die niemand, kann sich die Masse einfach nicht leisten bzw. will sich die Masse nicht kaufen.

  3. Es geht hier um einen Kleinwagen. Der e-up ist ein Kleinstwagen, also eine Fahrzeugkaterorie darunter.
    Die Reichweite müsste dann auch klassenüblich für einen Kleinwagen sein sein.
    Beim ID.3 ist bis 2023 mit einem Batterieupgrade zu rechnen.

    1. “Hatte man zunächst gehofft, dass es sich hierbei um den neuen VW e-up! handelt, wurde man zumindest in puncto Preis nach der Weltpremiere enttäuscht. Noch immer stand die Zwei ganz vorne.”

      Es geht nicht um Kleinwagen – es geht um ein BEV unter 20.000 Euro. Und das wurde vom e-up erwartet und das ist geliefert worden. Den Herstellernachlass musst du VW schon zu Gute halten denn den muss VW ja zahlen. Und mit dem Zwangsrabatt steht ganz klar eine 19 vorne und wenn man die Foren durchliest wird klar, dass man die Wagen auch für viel weniger Geld – vor Bafa – kriegt.

  4. Mein Kleinwagen! Mercedes Benz
    Gebrauchtwagen Preis 19000 € 220 cdi
    170 Ps,Verbrauch 5,3 Liter auf der Autobahn
    BAUJAHR 2010 Reichweite 950 Km
    Platz wie in einem Wohnzimmer.ich brauche
    Keinen Up……

      1. Hey , es ist ein Kampf gegen Windmühlen Flügel, die ewig Gestrigen werden sich nie überzeugen lassen ,ich fahre seit bald 3 Jahren Vollelektrisch und dass ist das beste Fahrerlebnis das ich bisher hatte . Lass sie doch alle weiter ihre Verbrenner Fahren, mehr Platz an den Ladestation für den einzig wahren Antrieb.

        1. Mein geschäftliches Umfeld ist immer noch zu über 90% ewig gestrig. Ich bin seit 8 Jahren 100% elektrisch unterwegs und sehr aktiv an Events rund um die Erde beteiligt. Wenn ich mir anschaue, dass die meisten Autohersteller der Welt immer noch Verbrenner und Hybride zelebrieren, dann können sich die ewig gestrigen immer noch zu lange in der Sonne wohlfühlen lassen, wie Herr Linden.

          Sie schulden uns, die bereits jetzt emissionsfrei fahrenden, einen finanziellen Beitrag an die Investition von Elektrofahrzeugen um des Klimas Willen.
          Wir sollten sie in die Verantwortung miteinbeziehen. Uns fehlt aber noch die Strategie dazu.

          Vielleicht weiss: “On Fire: A case for the Green New Deal” eine Antwort. Wir müssen eine Strategie haben, die Alle an Bord nimmt, sonst bleiben eben nur 10% aktiv und der Rest fühlt sich weiterhin pudelwohl und hat nichts zu befürchten und lacht sich nur ins Fäustchen.

  5. Hier geht es um einen Kleinwagen von VW, offenbar unter Golf und e up. Und dies erst 2024. Denkweise von VW, man will bei den kleinen noch billiger bauen. Das kann aber ins Auge gehen! Mit dieser Idee kam schon Chevrolet ins schlingern. Es fehlten die Stückzahlen. Sehr fraglich ob diese jetzt wirklich dermassen nach oben schnellen. Ausser Tesla baut die gesamte Autowirtschaft Plattformen die noch zu 90% mit Verbrennern ausgerüstet werden.

  6. Der Mix macht es!
    Der ID.2 wird sicher sowas wie die Renault ZOE.
    Der eUP stellt eher den ID.1 dar und den wird es von 2030 nicht geben. Warum?

    Was kostet an einem eAuto am meisten Geld? Was ist das teuerste Bauteil? na, jo der AKKU!
    Bei 100Euro/1kWh sind kaum Reichweite und Bezahlbarkeit eines Klein- noch eines Kleinstwagens zu realisieren!
    Ein Kleinwagen für die Familie ist auch ein Widerspruch! Eine Familie braucht Platz. Auch eine EinKindFamilie braucht Platz. Gerade wenn noch ein Kinderwagen mit muss! Nimm eine ZOE50 und versuche dort verkehrssicher einen Kinderwagen, einen Koffer und eine Reisetasche in den Kofferraum unterzubringen! Viel Spass… 😉

    Nein, wer ist Zielgruppe von Kleinwagen? Keine Familien!!!

    Der Golf ist bei Familien mit 2 Kindern beklemmend eng. Daher ist ab ID.3 schon Reisen mit 4 Personen eine “nette Sache”.
    Was Fehlt, und da hoffe ich noch auch VW, ist ein eKOMBI! Wer sowas zu einem guten Preis auf den Markt bringt, der wird alle Gold-Variant-Fahrer ansprechen. Auch ein eVan in Form eines C-Max oder Touran wird seine Käufer finden. eSUVs hingegen wird es noch sehr sehr lange nicht zu familienfreundlichen Preisen geben! da ändert auch der ID.4 (CROZZ) nichts dran.

    Daher ist ein Kleinwagen sinnvoll aber nicht die Lösung für den eMassenmarkt!

    PS: die ZOE ist zumindest für Kinderlose Paare eine gutes eAuto, da der Kofferraum auch für Reisegepäck reicht (Selbsterfahrung 😉

    Lassen wir uns von den Herstellern und der Zeit…überraschen!

  7. Die Aufregung zeigt, dass immer noch zuviel Auto in den Köpfen ist. Was nicht so gerne gesagt und gehört wird: Das Auto ist in Zukunft nicht mehr so bedeutend. In München, Köln, Berlin haben nur rund 33 % ein eigenes Auto!!!

    Viele Inseln sind autofrei. In Spanien gibt es eine Stadt mit über 80.000 Einwohner, die komplett autofrei ist: Pontevedra.

    ÖPNV, Flugtaxi, Autos mit Docking-Box (dann fahren die Autos wie Waggons eines Zuges im Verbund teilweise ohne eigenen Antrieb) in gelenkten (Autonom/Teilautonom) Strömen auf Autobahnen, die mit intelligenten Verkehrsleitsystemen Geschwindigkeit und Fahrzeit steuern – dass jeder in selbstbestimmter Geschwindigkeit mit unkontrolliertem Verbrauch rumdüst, geht nicht mehr lange. (Verbrenner sowieso nicht).

    Und über Arbeit, Rente und Einkommen will ich hier gar nicht erst reden.

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