KIA Elektroauto-Studie „Imagine by KIA“ erschafft eine neue Fahrzeugkategorie

Imagine by Kia - Genf Automobilsalon Elektroauto-Studie (3)
KIA

KIA hat weitere Informationen zur KIA Elektroauto-Studie „Imagine by KIA“ veröffentlicht – der Artikel hat daher am 05. März 2019 ein Update erfahren, nachdem dieser ursprünglich am 21. Februar 2019 veröffentlicht wurde.

KIA präsentiert auf dem Genfer Salon die neue Studie „Imagine by Kia“. Ihre Geburtstätte hat die vollelektrische Studie im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt. Das Besondere an dem viertürigen Elektroauto ist die Tatsache, dass sich dieses keiner klassischen Fahrzeugkategorie zuordnen lässt. Vielmehr zeigt „Imagine by KIA“ sowohl Merkmale eines SUVs, einer sportlich-eleganten Familienlimousine und eines geräumig-variablen Crossovers – vereint in einem Fahrzeug.

„Wir möchten der rein rationalen Sichtweise der Elektrifizierung eine emotionale entgegensetzen, die wärmer und menschlicher ist.“ – Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe

Somit hält der Automobilhersteller Wort, dass die E-Auto-Studie nicht nur ein weiteres Fahrzeug ist, welches „nur“ hinsichtlich der Verbraucherbedürfnisse Reichweite, Leistung, Ladeinfrastruktur und Fahrdynamik zu überzeugen weiß, sondern auch für Gänsehaut sorgt.

Von der Größe her bewegt sich die Studie im oberen Bereich des C-Segments und verfügt über einen kompakten Antriebsstrang mit einer kabellos aufladbaren Batterie. Gegenüber konventionell angetriebenen Fahrzeugen ändert sich durch den Elektroantrieb auch die Fahrwerksarchitektur. Diese Chance hat KIA genutzt, um das Platzangebot im Innenraum zu maximieren und ein sehr großzügiges, luftiges Interieur zu schaffen, das durch Portaltüren zudem bequem zugänglich ist.

KIA Elektroauto-Studie „Imagine by KIA“: Design weitergedacht

KIA zeigt und teilt mit, dass die E-Auto-Studie an der „Tigernase“ sofort als Kia zu erkennen sei. Die Besonderheit ist hier allerdings, dass hier nicht der Kühlergrill diese Form aufzeigt, sondern eine beleuchtete „Tigermaske“, die auch die Scheinwerfer umfasst.

„Die charakteristische Lichtsignatur dieser ‚Tigermaske’ könnte ein künftiges Erkennungszeichen von Kia-Elektrofahrzeugen werden.“ – Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe

Eine weitere Besonderheit ist die Frontscheibe, die nahtlos in ein Glasdach übergeht. Dadurch spannt sich ein riesiges „Himmelsfenster“ von der Basis der A-Säule bis über den Fond. Von der Seite betrachtet zeigt die Studie mit ihren hohen Schultern und der schmalen Fenstergrafik ein sehr schnittiges Profil. Dessen Dynamik wird durch eine auffällige Linie unterstrichen, die sich von der A- bis zur C-Säule zieht.

Die Fahrwerksarchitektur wird ebenfalls durch den Elektroantrieb verändert. Dies wirkt sich so aus, dass ein sehr großzügiges, luftiges Interieur geschaffen wird. Dabei gehen die KIA Designer betont spielerisch mit der zunehmenden Bedeutung von Bildschirmen im Fahrzeug um: Die 21 separaten Displays auf dem Armaturenbrett wirken wie zufällig dort aufgestellt, sind aber exakt positioniert und voll miteinander koordiniert.

Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe, gab mit Ankündigung der KIA Elektroauto-Studie zu verstehen: „Automobildesign soll das Herz höher schlagen lassen, das gilt auch für Elektroautos“. Daher habe man sich nicht damit zufrieden gegeben, ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug zu entwickeln, dass die Verbraucherbedürfnisse hinsichtlich Reichweite, Leistung, Ladeinfrastruktur und Fahrdynamik erfüllt.

Man wollte vielmehr ein Elektroauto erschaffen, das schon beim bloßen Betrachten für eine Gänsehaut sorgt, die sich beim Fahren dann noch verstärkt. Dies passt auch ganz gut zum ganzheitlichen, emotionalen Ansatz, den das Unternehmen bei der Elektrifizierung verfolgt. Durch diese Studie wird dieser noch einmal deutlich unterstrichen.

„Die straff gezogenen Metallflächen und die scharf geschnittene Schulterlinie, die sich um das gesamte Fahrzeug zieht, strahlen Spannung und Reinheit aus. Mit den Riffeln im Metall wollten wir einen Effekt erzielen ähnlich den Wellen, die entstehen, wenn man einen Stein in einen stillen Bergsee wirft.“ – Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe

Hohe Priorität hatte bei der Gestaltung des Imagine die Aerodynamik. Zu den Elementen, die für eine Minimierung des Luftwiderstands sorgen, gehören die doppelwandige Motorhaube, der komplett verkleidete Unterboden, die Kameras anstelle von Außenspiegeln, die scharfe Abrisskante am Heck und die doppelwandige C-Säule, die zugleich einen Spoiler darstellt.

Elektrifizierung wird ein wenig gebremst

Steffen Cost, Geschäftsführer KIA Deutschland, gab in diesem Zusammenhang erst kürzlich zu verstehen, dass man „die Elektrifizierung mit ungebremstem Tempo fortsetzt“. Wie das Branchen-Portal Electrive.net zu berichten weiß, wird das Tempo doch ein wenig gebremst. Den Käufer des Kia e-Niro in Europa müssen derzeit mit Lieferzeiten von mehr als einem Jahr rechnen.

Nach dem Marktstart von e-Niro und e-Soul am 6. April folgen im Laufe des Jahres viele weitere Neuheiten mit alternativem Antrieb, darunter die Mildhybrid-Versionen von Ceed und Ceed Sportswagon. Der e-Niro, wird in zwei Motorisierungen angeboten und besitzt eine kombinierte Reichweite von bis zu 455 Kilometern und fährt mit einer Batterieladung nach dem neuen Testverfahren WLTP im City-Zyklus sogar bis zu 615 Kilometer weit.

Quelle: KIA – Pressemitteilung vom 21. Februar 2019 // KIA – Pressemitteilung vom 27. Februar 2019 // KIA – Pressemitteilung vom 05. März 2019

2 Kommentare

  1. Das teuerste an so einem Auto ist nicht der Elektro-Antrieb, sondern die völlig überdimensionierten Räder incl. Bereifung.

    Nur gut, dass in drei Jahren die nächste Generation auf den Markt kommt:

    Rad+Reifen aus dem 3D-Drucker. Sommer-Winter-Bereifung durch Profilaufdruck in der PITSTOP-BOX und alles aus Pflanzenmaterial.

    Und in max. 10 Jahren kann man das zu Hause in der Garage mit dem eigenen 3D-Drucker erledigen.

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