Volkswagen pusht Batterielieferanten zum Aufbau von Batteriefabriken

VW pusht Batteriezellenlieferanten zum Aufbau von Fabriken

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In unserer Podcast-Folge „VW macht sich für E-Mobilität stark – eine Momentaufnahme“ sind wir darauf eingegangen, welche Hebel derzeit in Bewegung gesetzt werden, um die E-Mobilität spürbar voranzubringen. Nicht nur bei VW selbst, sondern auch bei den dazugehörigen Tochter-Unternehmen. Nun scheint VW auch Druck auf seine Batteriezellen-Lieferanten ausüben zu wollen, um diese zum Aufbau von Elektroautobatterieanlagen mit mindestens einer Gigawatt Produktionskapazität zu bewegen.

Bereits im Februar haben wir berichtet, dass der Wolfsburger Autokonzern gemeinsam mit dem koreanischen Zellspezialisten SK Innovation mehrere Milliarden Euro in den Bau von bis zu drei Gigafabriken in Werksnähe von VW investieren möchte. Doch damit zeigt sich LG Chem nicht einverstanden. Die Koreaner drohten damit, unter Umständen nicht mehr zu liefern, wenn VW mit SK Innovation in die Produktion einsteige. Und das möglicherweise ab sofort. Dies haben Manager berichtet, die mit den Verhandlungen vertraut sind.

Dennoch gab VWs Vorstandsvorsitzender Herbert Diess gegenüber Reuters, am Rande der Shanghai Auto Show, zu verstehen, dass man weiter auf seiner Forderung beharrt. Diess geht sogar einen Schritt weiter und sagt: „Alles unter diesem Wert würde wenig Sinn ergeben“ – bezogen auf die eingangs erwähnte Gigawatt Produktionskapazität der Batterieanlage.

Vonseiten VW wird darauf hingewiesen, dass man über eine Investition in einen Batteriehersteller nachdenkt, um die Elektrifizierungsoffensive zu verstärken und das notwendige Know-how aufzubauen. Durchaus sinnvoll, führt ein Batterieengpass doch gerade zu Schwierigkeiten bei der Produktion des Audi e-tron, die Produktion des e-tron Sportback verzögert sich gar komplett.

Bereits im März 2018 wurde angekündigt, dass CATL Batteriezellen an Volkswagen liefern wirdKomplettiert wird die Batteriezellen-Lieferanten-Riege durch Samsung. Insgesamt benötigt der Konzern bis 2025 eine Batteriekapazität von mehr als 150 GWh pro Jahr, welcher unter anderem durch die vier Batteriezellen-Lieferanten abgedeckt werden soll.

Der deutsche Automobilhersteller rüstet 16 Fabriken für den Bau von Elektrofahrzeugen um und plant, bis Mitte 2023 33 verschiedene Elektroautos der Marken Skoda, Audi, VW und Seat zu produzieren.

Quelle: Reuters – Volkswagen pushes battery partners to build Gigafactories

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Jetzt endlich wird allen klar, wo die Haupthindernisse für die weitere Verbreitung der e-Mobilität liegen : in der Lieferfähigkeit in Bezug auf die benötigten Batterien, und damit zusammenhängend der Preis für die e-Autos. Die Infrastruktur fürs Laden ist selbstverständlich auch wichtig, kann aber suksessive im Laufe der kommenden Jahre verbessert bzw. aufgebaut werden.
Batteriefabrikken entstehen wohl nicht von heute auf morgen. Den Zeitraum der dafür benötigt wird, steht den grossen Automobilherstellern praktisch zur Verfügung, sich in „allem“ auf den Umschwung zur e-Mobilität vorzubereiten.

VW soll als Gegenleistung für die Millionen an TESA, wo man nicht genau weiss warum , sich von denen Batterien liefern lassen. Diese Summe Geld hat nichts zu tun mit der Zahlung von 2 Mila. an die Electify Amerika wo für den Dieselskandal 2015 in ein Ladenetz USA gepfeffert werden musste. Offenbar möchte Tesla auch Speicherbatterien von der Uebernahme Maxwell, gebraucht oder wiederaufbereitet, dagegen liefern.

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