USA, Europa und Japan kooperieren bei Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien

USA, Europa und Japan machen sich für Wasserstoff stark
shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 680729236
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Am Rande des G20-Ministertreffens über Energiewende und globale Umwelt für nachhaltiges Wachstum unterzeichneten der stellvertretende US-Energieminister Dan Brouillette, der japanische Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie Hiroshige Seko und der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie Miguel Cañete eine gemeinsame Erklärung über die künftige Zusammenarbeit bei Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien.

Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien für eine grüne Zukunft

Erstmalig fand der Umwelt- und Energie-Gipfels der G20-Staaten vom 15. bis 16. Juni in Japan statt. Im Rahmen des Gipfels wurde ersichtlich, dass ein gemeinsames großes Interesse an Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien vorhanden ist. Da man der Meinung sei, dass diese dem Energiesektor, der Wirtschaft und der Umwelt erhebliche Vorteile bringen könnten.

Erst vor kurzem habe ich mich in unserem Podcast ausführlicher mit dem Thema beschäftigt. Unter anderem habe ich die Fragen: Was ist eigentlich eine Brennstoffzelle, wie funktioniert sie und wo wird sie eigentlich genutzt? beantwortet.

Des Weiteren haben wir einen Blick nach China geworfen und betrachtet, welche Rolle die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie dort spielt? Warum mit einer Abkehr von reinen E-Autos zu rechnen ist und ob die deutsche Automobilindustrie für diesen Wandel gewappnet ist. Und was Hyundai aktuell plant.

Die Organisationen METI, ENER und DOE treiben Entwicklung nachhaltiger Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien voran

Die Organisationen sind seit mehr als drei Jahrzehnten weltweit führend bei der Finanzierung von Wasserstoff- und Brennstoffzellenprogrammen und wollen mit der gemeinsamen Erklärung ihre Einheit stärken, um die Entwicklung nachhaltiger Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu beschleunigen.

Man zeigt sich vonseiten USA, Europa und Japan zuversichtlich, dass die geplante Zusammenarbeit zu einer Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit führen und dazu beitragen kann, Wasserstoff in der Weltwirtschaft zu verbreiten. Man plant zudem mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die Fortschritte bei den Wasserstofftechnologien weltweit zu beschleunigen.

Die Organisationen beabsichtigen zu prüfen, wie sie im Einklang einen wirksamen Rahmen für die Zusammenarbeit in Bezug auf Wasserstoff am besten initiieren und umsetzen können, gegebenenfalls durch die Entwicklung einer Kooperationsvereinbarung  zur Vorbereitung des zweiten Ministertreffens für Wasserstoffenergie, das am 25. September 2019 stattfinden wird.

Quelle: GreenCarCongress – US, Europe and Japan to cooperate on hydrogen and fuel cell technologies

Ein Kommentar

  1. Diese Minister würde man besser verpflichten selber Hand anzulegen beim Aufbau eines flächendeckendes Ladesystem für Typ ll und CCS bei Tankstellen. Denen Löhne und Spesen zu bezahlen für solchen Quatsch ist herausgeworfenes Geld. Wieviel Geld hat Mercedes schon für ihren Brennstoffzellen Unsinn in den Sand gesetzt, oder vermutlich die Förderbeiträge zur Verbilligung ihrer Verbrenner eingesetzt.

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