ThyssenKrupp baut Elektroauto-Komponenten künftig auch in Ungarn

ThyssenKrupp lässt sich mit Fertigung in Ungarn nieder

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ThyssenKrupp hat vor wenigen Tagen die Investitionsentscheidung für den Bau eines neuen Automobilzulieferwerks in Ungarn getroffen. Am Standort Pécs im Südwesten des Landes soll in den kommenden Monaten ein neues Komponentenwerk entstehen. Die Investitionssumme liegt bei rund 50 Millionen Euro.

In der neuen Produktionsstätte sollen zukünftig unter anderem Bauteile für Elektromotoren hergestellt werden. Mit den Bauarbeiten für das neue Werk soll bereits im September dieses Jahres begonnen werden. Der Start der Serienbelieferung ist für Ende 2020 geplant. Durch den neuen Produktionsstandort schafft ThyssenKrupp in den kommenden Jahren rund 200 neue Arbeitsplätze.

„Die CO2-Vermeidung im Flottenverbrauch ist nach wie vor eine der entscheidenden Herausforderung für unsere Kunden. Mit unserer Antriebstechnologie bieten wir ihnen genau dafür Lösungen an – sowohl für hocheffiziente Verbrennungsmotoren als auch für hybride oder vollelektrische Antriebe. Mit unserer neuen Investition in Ungarn erweitern wir nicht nur unser Produktionsnetzwerk in Europa sondern auch unser Produktportfolio und fertigen E-Motorkomponenten zum ersten Mal auch außerhalb Deutschlands.“ – Dr. Karsten Kroos, CEO der Automobilzuliefersparte bei ThyssenKrupp

ThyssenKrupp hat in den letzten Monaten Aufträge zu Entwicklung und Serienbelieferung von gebauten Rotorwellen für große Elektromobilitätsplattformen von Kunden erhalten. Dieses wesentliche Bauteil des Elektromotors fertigt ThyssenKrupp bereits in Ilsenburg in Sachsen-Anhalt und zukünftig auch in Ungarn.

ThyssenKrupp gehört in Ungarn zu den am schnellsten wachsenden Automobilzulieferunternehmen. Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten drei Jahren rund 150 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau neuer Zulieferwerke für die Autoindustrie in dem Land investiert.

Neben einem Softwareentwicklungszentrum in Budapest betreibt das Unternehmen Produktionsstandorte für Lenksysteme, Motorkomponenten sowie Federn und Stabilisatoren in Jászfényszaru und Debrecen. In Györ verfügt das Unternehmen zudem über ein Achsmontagewerk sowie ein Stahl-Service-Center für Automobilkunden. An insgesamt sechs Standorten beschäftigt thyssenkrupp in Ungarn rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

ThyssenKrupp produziert mit über 34.000 Mitarbeitern weltweit Hightech-Komponenten für die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Im Automobilsektor reicht die Produktpalette von gebauten Nockenwellen und Zylinderkopfmodulen mit integrierten Nockenwellen über Kurbelwellen, Lenkungs- und Dämpfersystemen bis hin zu Federn und Stabilisatoren sowie der Montage von Achsmodulen.

Im Industriebereich liefert ThyssenKrupp Komponenten für Baumaschinen, Windkraftanlagen und zahlreiche Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die Business Area Components Technology erreichte im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Umsatz in Höhe von rund 7,9 Milliarden Euro.

Quelle: ThyssenKrupp – Pressemitteilung vom 21.06.2019

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