Teslas Supercharger-Netzwerk liefert 72 GWh Strom in einem Monat

Tesla Supercharger-Netzwerk wächst unaufhaltsam

Copyright Abbildung(en): Manu Padilla / Shutterstock.com

Tesla hat zum Ende der vergangenen Woche einen äußerst interessanten Blick auf das Supercharger-Netzwerk freigegeben. Dabei ging es nicht um neue Laderaten oder die Art der Abrechnung, sondern vielmehr um die abgesetzte Menge an Strom in einem Monat. Tesla gab zu verstehen, dass sein Schnellladenetz 72 GWh Strom in nur einem Monat geliefert hat. Im Jahr 2014, etwa 2 Jahre nach dem Start des Supercharger-Netzes, hatte Tesla nur 10 GWh geliefert und konnte an einem Tag etwa 72 MWh liefern.

Im Laufe des letzten Jahres ist das Tesla Supercharger-Netzwerk stark gewachsen und der Autohersteller sagt nun, dass er 72 GWh in nur einem Monat liefern kann. Interessant wird diese Zahl erst richtig, wenn man sie im Vergleich dazu stellt, dass man bis zum vergangenen Jahr insgesamt 405 GWh Strom geliefert hat. Sprich, Tesla konnte nun in einem Monat fast so viel Strom absetzen, wie ansonsten in einem ganzen Jahr.

Der Autohersteller verglich die Energiekapazität mit der Leistung, welche Hawaii beispielsweise für drei Tage benötigt oder Irland an einem Tag. Stand heute besteht das Supercharger-Netzwerk aus 1.617 Stationen und 14.087 Ladepunkten auf der ganzen Welt. Man darf gespannt sein, ob das langfristige Wachstum des eigenen Tesla-Ladenetzwerkes andauert.

Quelle: Tesla

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Wenn Tesla 0.15 Euro Gewinn macht pro kWh ergibt das immerhin 130 Mio. Euro pro Jahr.

72 GWh in nur einem Monat liefern kann. Interessant wird diese Zahl erst richtig, wenn man sie im Vergleich dazu stellt, dass man bis zum vergangenen Jahr insgesamt 405 GWh Strom geliefert hat. Sprich, Tesla konnte nun in einem Monat fast so viel Strom absetzen, wie ansonsten in einem ganzen Jahr.

405 GWh im vergangenen Jahr und 72 GWh in einem Monat dieses Jahr, sicherlich der aktuellste da die Flotte ja permanent wächst und es noch kaum Ausfälle aufgrund von Alter gibt, ein Verkauf in Entwicklungsländer ist nur eingeschränkt möglich, ergo kommen jedes Quartal sehr viele Fahrzeuge netto dazu, dennoch:

72 GWh ist „fast“ so viel wie 405 GWh?! Dann würde ich die „kleine“ Differenz von 333 GWh (wenn ich mich nicht vertan habe?^^) zum Spottpreis kaufen 😀 Eigentlich würden mir bereits 0,001% auf ein Jahr verteilt genügen…

Welche Preise hast du dafür genommen? Außerdem rechnet Tesla in Dollar da ihr Hauptmarkt natürlich außerhalb der Euro-Zone liegt. Strom daheim kostet in den USA im Durchschnitt 0,12 US-$ je kWh, üblich sind halt 120V und 10 Ampere. Womit das Gegenstück zum „Schuko“-Kabel bei uns wohl wirklich nur mit solchem mobilen Lösungen (juicebox?! Habe mich nie damit richtig beschäftigt, aber soll ja auch in Deutschland mehrere Phasen anzapfen nur eben kleiner und mobil, wobei ich nicht verstehe wie er aus einer Steckdose mal eben 3-phasigen Strom zieht mit relativ hoher Amperezahl oder ob auch diese Lösung „nur“ doppelte 230V liefert.

Ich kenne die US-Preise nicht, aber gerade wo der €uro mal seit längerem wieder etwas Stärke gewonnen hat, sind diese 0,12 US-Cent (zumindest 2019 war das der Preis, mit natürlich starken Schwankungen nach oben in Hawaii, Alaska und Kalifornien und in vielen Staaten dafür aber 0,10 – 0,11 die dann eben für den Ausgleich Sorgen und 12 US-Cent hatte ich gestern geschaut, da waren es rund 10,2 €-Cent.

Da müsste man wissen wie die Amis drauf sind, sie haben auch bedeutend niedrigere Benzinpreise, aber ob die Mehrheit der Tesla-Fahrer auch vergleichsweise hohe Strompreise akzeptiert (0,39 bis 0,49 US-$ wäre demnach aus unserer Sicht günstig, aber als US-Kunde, der in der Regel eine Garage inkl. Steckdose hat würde ich dann wirklich eher für einen Bruchteil dessen daheim laden und nur an den Charger wenn ich muss.

Dazu kommt, dass ich glaube alle High-End Modelle vom Model Tesla X für eine einmalige Gebühr kostenloses Supercharging dazu buchen konnten, ich glaube in den USA waren es 1.000 oder 1.500 US-$. Das wurde im Mai 2020 (Zulassung/Auslieferung/Kauf?!) aufgehoben für zukünftige Fahrzeuge, aber die „alten“ behalten es – vorerst jedenfalls. Habe da bei YouTube ein interessantes Video gesehen, da hat jemand für fast 130.000€ seinerzeit ein Model S in der besten Variante und dieser Option gekauft, hat das Auto vermietet und es dann aber nach 2 bis 3 Jahren (glaube knappe 3) für immer noch etwas über ~65.000€ auch verkaufen wollen und in der Zwischenzeit war/ist es eben weiter zur Miete auch verfügbar. Diese kostenlose Ladefunktion ist bei uns auf jeden Fall für Vielfahrer ein echtes Argument und generell kann man dafür tatsächlich nicht wenig Aufpreis verlangen wenn man bedenkt,

dass das Teil Power (also „PS“ bzw. kW sagt man ja jetzt nur noch…) hat und die üblichen Mehrkosten beim „Gas“ geben entfallen, ab 150+ steigt der Verbrauch überproportional, selbst der nagelneue VW ID. 3 braucht bei 160 dann schon ~30kWh/100km verglichen mit ~20kWh bei 130 und ~14.5 als normale Angabe, da will ich nicht wissen was der Tesla X mit dieser Motorisierung bei 200+ schluckt…viele Käufer die auch diese Option oft dazu gebucht haben sind besonders viel gefahren, in einem Tesla-Forum berichteten mehrere wie sie die ersten 10.000 Kilometer/Meilen teilweise innerhalb von kurzer Zeit aus Spaß bei der Beschleunigung/Fahrt absolviert haben, und 10 Laden sind schon 1.000 kWh, dennoch ein absurder Preis in Deutschland für Strom… sowohl daheim als auch an Säulen, Ionity nimmt 0,79€ je kWh von „Gästen“ die keine der Bedingungen für einen Rabatt erfüllen….

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