Tesla Impact Report: 4 Millionen Tonnen CO2 eingespart, 13,25 TWh Solarstrom erzeugt

Tesla spart vier Millionen Tonnen CO2 ein
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Am gestrigen Montag hat der amerikanische Automobilhersteller Tesla erstmals einen “Impact Report” veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Produkte und Aktivitäten des Unternehmens auf die Umwelt und seine Bewohner. Im Impact Report 2018 zeigt sich, dass nicht nur die Produkte von Tesla Wirkung zeigen; auch die Geschäftstätigkeit und Kultur des Unternehmens tragen dazu bei, die Nachhaltigkeit zu fördern.

Aus dem Bericht erfährt man, dass Tesla seit Beginn der Produktion seines ersten Elektroautos, des originalen Tesla Roadsters, über 550.000 Fahrzeuge ohne Emissionen verkauft hat. Seitdem hat die Fahrzeugflotte von Tesla bisher über 10 Milliarden Meilen (~ 16 Mrd. km) zurückgelegt und dazu beigetragen, dass über vier Millionen Tonnen CO2 die Umwelt nicht belasten.

Interessant ist auch die Betrachtung der Energie-Sparte, so hat die solare Stromerzeugung des Unternehmens rund 13,25 TWh Strom erzeugt und lag damit bisher weit über den 5,26 TWh, die die Elektroautos des Unternehmens beim Laden verbraucht haben.

In diesem Zusammenhang auch kurz der Verweis auf unseren Artikel: “Warum der Mythos vom Elektroauto-Akku mit 17 Tonnen CO2-Rucksack nicht stimmt”

Auszug aus dem Tesla Impact Report

Des Weiteren zeigt der Impact Report auf, dass Tesla ganzheitlich an Nachhaltigkeit denkt und arbeitet. Als Beispiel werden erste Batteriepack-Installationen in der Gigafactory in Fremont aufgeführt. Diese überwachen den Energieverbrauch des Standorts den ganzen Tag und verwalten den Strombedarf in Spitzenzeiten. Auch für das Werk in Fremont werden weiterhin Effizienzsteigerungen eingeführt, darunter Verbesserungen an den Fertigungssystemen und eine neue energieeffiziente Lackiererei. Es ist auch geplant, nach Möglichkeit Dachsolarmodule in der Anlage zu installieren.

Tesla profitierte beim Aufbau der Gigafactory 1 von der Tatsache, dass man diese von Grund auf neu entwerfen und aufbauen konnte, um so von Beginn an nachhaltige Lösungen in allen Facetten umzusetzen. Dazu gehören das Fehlen einer Erdgasleitung innerhalb der Gigafactory 1, ein für die Installation von Solarmodulen optimiertes Dach, die Nutzung natürlicher Prozesse zur Erzeugung trockener Luft und die Nutzung einer Kaltwasseranlage zur Erzeugung eines natürlichen Kaltwasserüberschusses nachts, um den Kühlbedarf tagsüber zu decken. Zudem wurde das Montage- und Verteilungswerk von Tesla in Tilburg, NL, mit einer 3,4 MW Solaranlage ausgestattet, die den größten Teil des Jahres über genügend Strom erzeugt, um den Bedarf der Anlage zu decken.

Im Rahmen des Impact Report 2018 betont das Unternehmen auch den Umgang mit seinen Mitarbeitern und den Einfluss auf die Gesellschaft. Die Arbeitskultur präsentiert sich fair und lohnend. Was erst kürzlich dadurch bestätigt wurde, dass die Human Rights Campaign (HRC) Foundation Tesla als einen der besten Arbeitsplätze für Mitglieder der LGBTQ-Community eingestuft hat.

In der Gemeinschaft ist Tesla auch stark in Partnerschaften mit lokalen Schulen, gemeinnützigen Organisationen und Bildungseinrichtungen involviert, um Programme zu entwickeln, die Schüler ermutigen, an der Spitze der Nachhaltigkeitsrevolution zu stehen, wie das Unternehmen kürzlich gezeigt hat, als es Schüler für sein drittes jährliches Postgraduierten-Programm für Produktion und Entwicklung in Nevada befragte. Den vollständigen Tesla Impact Report 2018 gibt’s auf Teslas Webseite.

Quelle: Tesla – “Sustainable Products and Manufacturing” vom 15. April 2019

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