Tesla verliert erneut seinen Produktionsleiter

Tesla verliert Produktionsleiter

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Noch kein Jahr ist es her, dass Teslas Ex-Produktionsleiter Peter Hochholdinger, der für die gesamte Fahrzeugfertigung im Werk Fremont verantwortlich war, seinen Job an den Nagel gehängt hat. 2018 wurde Bert Bruggeman, einen erfahrenen Produktionsleiter aus der Halbleiterindustrie, als neuen “Vizepräsidenten für Produktion im Werk Fremont” eingestellt. Der als Nachfolger Hochholdingers gehandelt wurde. Mittlerweile habe aber auch Bruggeman seine Koffer gepackt und Tesla verlassen.

Tesla verliert 2019 mehrere wichtige Manager

Bruggeman selbst war somit gerade einmal ein Jahr bei Tesla beschäftigt, bevor er sich nun zu neuen Abenteuer aufmacht. Ein Schlag, welchen das Unternehmen wohl nicht so leicht verkraften kann. Denn neben Bruggeman haben weitere Tesla-Manager das Unternehmen verlassen. Insgesamt haben in 2019 alleine fünf für die Fertigung zuständige Manager das Unternehmen verlassen, darunter Bruggemans Vorgänger auf dem Produktionschefposten, Peter Hochholdinger, und Eric Purcell, Chef der Qualitätskontrolle. Die anderen beiden Produktionsmanager, Charles Mwangi und Shen Jackson, hatten Tesla bereits zuvor in Richtung eines Startups verlassen, dass nichts mit der Autobranche zu tun hat.

Des Weiteren packte Jan Oehmicke, Vice President Tesla Europe seine Koffer und hat im Juli das Unternehmen verlassen. Zuvor gab es bereits zweit weitere Wechsel auf Vorstandsebene, Ende Januar 2019 ging CFO Deepak Ahuja. Ende des zweiten Quartals folgte dann noch CTO JB Straubel. Teslas Führungsriege weißt eine entsprechende Fluktuation auf, wobei gerade die Schwächung im Produktionsbereich nicht ganz ohne weiteres zu stemmen sein dürfte.

Insbesondere in Hinblick auf den Serienanlauf des Model 3 in China, den nahenden Produktionsstart des Tesla Model Y sowie den Aufbau einer eigenen Batteriezellen-Fertigung könnte der Zeitpunkt nicht schlechter gewählt sein. Es gilt daher abzuwarten, wie sich das Personal-Bingo bei Tesla weiterentwickelt und ob langsam Ruhe einkehrt.

Quelle: electrive.net – Nächster Tesla-Produktionschef nimmt seinen Hut

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3 Antworten

  1. “der Zeitpunkt könnte nicht schlechter gewählt sein”, das hörte man schon fast so oft wie “Tesla geht in 3 Monaten pleite”. Bis jetzt hätten sich die Abgänge nicht negativ bemerkbar gemacht, eher im Gegenteil.
    Im Sektor der Fahrzeughersteller gibt es genug fähige Personen, die bereit sind zu wechseln und bringen somit wieder neue Kompetenzen mit.
    Man kennt nicht die genauen Hintergründe, aber solange der Kern besteht und läuft, muss es nicht umbedingt negativ sein.

  2. Solange nicht konkret bekannt ist, warum die Leute bei Tesla aufgehört haben, ist alles nur kalter Kaffee und sehr schlechter Journalismus bzw. Public Relations. Die Leute haben vielleicht genug Geld angespart und gönnen sich nun eine Auszeit. Oder, wollen wieder eine neue Aufgabe an einem anderen spannenden neuem Ort übernehmen. Sie haben noch mehr Geld geboten bekommen – von den Schlafmützen, die jetzt auch auf E-Auto setzen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Oder, wollen nur einfach wechseln.

  3. Das sehe ich ähnlich, wie die anderen Kommentare. Diese Manager werden ihre Gründe haben und suchen neue Herausforderungen in der größer werdenden eAuto Branche. Das ist bei Aktiengesellschaften im Management ein normaler Vorgang. Und im Profifußball auch.

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