Tesla Model X 90D „Deuxy“ knackt die 482.803 Kilometer-Marke – Batterie verschlechtert sich um nur 13%

Tesla Model X in der Wüste unterwegs

Copyright Abbildung(en): Tesla

Die Langlebigkeit der Batterien in E-Autos ist immer wieder ein Thema, welches zur Diskussion steht. Gerade die langfristigen Erfahrungen fehlen hierbei aber. Bereits in der Vergangenheit haben wir über das Tesla Model S berichtet, welches nach 400.000 Kilometer noch 93% Akkukapazität aufweist. Die Umstände über die tatsächlichen Gegebenheiten waren im Nachhinein nicht ganz klar.

So soll dieses erste Tesla Model S durchaus die bis zu achtjährigen Garantie auf unbegrenzte zurückgelegte Kilometer von Tesla in Anspruch genommen haben und die Batterie einmalig getauscht haben. Zwar ganz am Anfang, aber es scheint wohl nie nur mit einer Batterie gefahren zu sein.

Tesla Model X 90D „Deuxy“: Batterie verschlechtert sich gerade einmal um knapp 13%

Anders schaut es bei dem Tesla Model X 90D „Deuxy“ aus. Dieses legte in den vergangenen Jahren über 482.803 Kilometer zurück. Am Steuer mehr als 7.000 Fahrer, welche zwischen L.A. und Palm Springs beinahe täglich pendelten. Die 90 kWh-Batterie des Model S zeigt in der Tesla-App auf, dass sich die Reichweite bei 95% Ladung von 398 Kilometer auf 346 km verringert hat. Die „Gesundheit“ der Batterie wird mit 87% angegeben.

Tesloop gibt aber noch weitere Informationen zu ihrem Model X preis. So wurde dies im Mai 2016 gebaut und war ursprünglich ein Showroom-Fahrzeug in der Tesla Fremont Factory. Das Fahrzeug hat die 482.803 Kilometer-Marke mit seiner Originalbatterie und seinen Antriebseinheiten zu einem Preis von 0,06 $/Meile geknackt. Dabei ist zu beachten, dass Tesla eine Ladegrenze von nicht mehr als 80% für das tägliche Fahren empfiehlt.

Besondere Herausforderung durch viermal täglich Laden am Supercharger

Tesloop lädt seine Fahrzeuge regelmäßig viermal täglich auf bis zu 95% der Kapazität der vollen Batterie für den Shuttle-Service. Das sind rund 120.000 Kilowatt im Jahr. Laut Teslas Supercharging Support-Seite liegt der kalifornische Preis pro Kilowattstunde bei 0,26 US-Dollar pro kWh. Somit werden pro Monat rund 1.300 $ an Strom-Kosten für das Tesla Model X 90D fällig. Ein vergleichbares Fahrzeug, in diesem Fall die Mercedes GLS-Klasse, welches auf Autogas setzt, kommt mit durchschnittlichen kalifornischen Gaspreisen von 3,20 Dollar auf rund 1.800 Dollar Kosten pro Monat.

Wer sich nun fragt, wie man 7.000 Fahrer hinter das Steuer eines Tesla Model X bekommt, dem sei gesagt, dass das E-Auto für einen Shuttle-Service eingesetzt wurde. Dieses hat seinen Vorteil aus den kostenlosen Aufladungen an den Supercharger gezogen. Im Video selbst werden zudem ein paar Worte zum generellen Zustand des Fahrzeugs verloren. Alles in allem steht es wohl noch ziemlich gut da. Aber sieh selbst.

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Diese Nachricht sollte man mal den Skeptikern weitergeben, die argumentieren, bei e-Autos hätte man das Problem, dass die Batterien nach wenigen Jahren unbrauchbar wären … ich habe das jedenfalls öfters gehört. Daher eine sehr wesentliche Nachricht !

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