Tesla: 12 Monate nach dem Spatenstich fertigt Gigafactory China 1.000 Model 3 / Woche

Tesla: 12 Monate nach dem Spatenstich fertigt Gigafactory China 1.000 Model 3 / Woche

Copyright Abbildung(en): Tesla

Mitte Dezember kam von uns der Hinweis, dass mehrere Gerüchte darauf hindeuten, dass Tesla in China bald lokal gefertigte Model 3 verkauft. Seit Anfang der Woche ist es nun soweit und Tesla hat noch in 2019 den Verkauf seiner lokal in China produzierten Model 3 gestartet. Zunächst wurde mit dem Verkauf einer geringen Anzahl des Model 3 an Mitarbeiter begonnen. Bei der Veranstaltung gab Tesla China General Manager Wang Hao zu verstehen, dass bereits mehr als 1.000 Modell 3 jede Woche produziert werden, wobei 280 Einheiten pro Tag entstehen.

Mindestens 12.000 Model 3 seien in Q1/2020 zu erreichen

Durchaus eine Leistung, wenn man bedenkt, dass Tesla dieses Produktionsniveau weniger als 12 Monate nach dem ersten Spatenstich von Tesla auf dem Gelände der Shanghai Gigafactory erreicht. Wenn die 1.000 Einheiten pro Woche bereits einer anhaltenden und allmählich steigenden Produktionsrate entspricht, sollten im ersten Quartal 2020 mindestens 12.000 in Shanghai hergestellte Model 3 an die Kunden ausgeliefert werden. In Hinblick auf einen guten Anlauf, sowie einer ausreichenden Versorgung mit notwendigen Rohstoffen, Motoren und Batteriezellen sollte es Tesla möglich sein gar 20.000 Model 3 im 1. Quartal 2020 zu erreichen.

Nun könnte man noch hinterfragen, warum Tesla nur einige Model 3 ausliefert, obwohl eigentlich genügend Fahrzeuge für eine größere Auslieferungswelle vorhanden scheinen. Dies könnte mit den Rechnungslegungsvorschriften der Shanghai Gigafactory zusammenhängen. Da die Gigafactory ab dem Zeitpunkt der Auslieferungen wohl anders steuerlich behandelt wird, was sich gegebenenfalls für 2019 noch negativ auswirken könnte. So kurz vor Quartalsende wird man dieses Risiko nicht eingehen wollen. Beweist aber mit der Model 3-Auslieferung an Mitarbeiter – welche sicherlich steuerlich anders behandelt werden kann – dass man bereits lieferfähig ist.

Aufgrund dieser Überlegungen, könnte Tesla den Beginn allgemeiner Kundenlieferungen im Q1 2020 beginnen. Da man dann ein neues Kalenderjahr vor sich hat. Wir werden die aktuelle Lage vor Ort beobachten. Durch die lokale Produktion kann Tesla seine Elektroautos ohne hohe Einfuhrzölle deutlich billiger in China anbieten. Hinzu kommen eine Verkaufsförderung und die Möglichkeit der schnelleren Übergabe an chinesische Kunden.

Quelle: CleanTechnica – Tesla Says Shanghai Gigafactory Already Producing 1,000 Model 3s Per Week

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14 Antworten

  1. Was soll dieser GIGA-Unsinn?!
    Niemand wird jemals ohne zusätzliche KKW’s oder AKW’S, den Strom für diese Dinger und alle anderen erzeugen können!
    Sollten sie in Zukunft die normalen KFZ’s auch nur zu einem fünftel ersetzen, wird es entweder dunkel in der Welt,
    oder kein E-Car fährt mehr einen Meter! Es sei denn man bedeckt Asien im km-Abstand mit Windrädern oder die Sahara
    und die Hauptwüste von Absurdistan komplett mit Solarzellen.

    1. Dann können wir ja den kompletten Energiebedarf der Erdölförderung und rafinierung ignorieren, ist ja nicht so das alleine damit schon alle Autos elektrisch fahren könnten . . .
      Verschobene Ladezeiten um abgeregelten windstrom.zu nutzen sind natürlich auch undenkbar . . .
      Oder wie man heute treffend sagt:
      O.K. Boomer

      1. Oder den Nachstrom, den wir momentan dazu nutzen, um alle Städte zu beleuchten, was man ja aus der ISS gut sehen kann. Das Geniale an e Autos ist, die mehrfach Nutzung als flexibler Schwarmspeicher. Nachts geht der Grundbedarf auf 25% des Tagesbedarf runter. Nachts ist aber oft mehr Energie verfügbar, als Bedarf vorhanden ist, was Pumpspeicherkraftwerke in D und CH ausnutzen, weil der Strom dann extrem billig ist. Mit dem Strom weden via Pumpen nachts und bei Netzstrom Überangebotsphasen Seen gefüllt. Zu Phasen mit großer Nachfrage wird dann wieder eingespeist. Warum das nicht auch mit einem E Auto Zuhause nutzen ? Der Sono Sion kann das übrigens…. und https://www.lumenaza.de/de/ hat die Software mit dem dazugehörigen Ökosystem entwickelt.

      2. Net O.K. Boomer sagen. Der Walter muss jung sein. Wenn er ein Boomer, wie ich, wäre, wüßte er, dass sich die Dinge entwickeln. Nachfrage und Angebot. Wir Boomer haben in den letzten Jahrzehnten Entwicklungen erlebt, die keiner für möglich gehalten hätte. Viel Junge glauben, die Welt war schon immer so, Internet, Streaming, alle Elektrischen Geräte zu Hause, etc. etc., war doch schon immer so und der Strom kommt immer schon aus Kraftwerken, die der liebe Gott am 6. Tag der Schöpfung errichtet hat.

      1. Ja das wäre interessant zu wissen was die so sagen. Warscheinlich ham sie keine lust neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und sich drum zu kümmern.
        Aber so unterm strich meinte ich hier gelesen zu haben, dass es insgesammt kein problem sei, da der anteil von EVs ja auch nur langsam steigt
        Da hilft nur, ja liebe opas, dann wechselt halt mal von eurem grundversorger dahin, wos den service gibt

    2. Herr Günther trollt mal wieder; wie bewegen sich Verbrenner wenn die endliche Ressource Erdöl verbraucht ist? Meinen Sie, Sie hätten noch einen bezahlbaren preis bevor es ausgeht? Den *zusätzlichen* Stromverbrauch von weniger als 25kwh pro Tag wäre nicht irgendwie zu decken? Mit einem AKW block von 1.4gw kann man bei diesem Verbrauch mehr als 1.3 mio elektros versorgen, davon sind wir weit weg; pro 1MW Windrad schon 1000 fhz, der springende Punkt ist, dass das fhz nach Angebot geladen werden könnte; also genau dann wenn wir ein Überangebot hätten….außerdem ist nicht nicht zusätzlicher Energiebedarf, da der Treibstoff auch einen Energiebedarf repräsentiert; durch höhere Effizienz sinkt der Energiebedarf sogar

      1. jo!

        Der anfang sollte heißen: …kam von uns der Hinweis, dass mehrere Hinweise darauf hinweisen.

        Und deutschland muss seinen überschüssigen strom nicht durch Nachbarländer umleiten um ihn zu verheitzen

      2. Ja, die Endlichkeit des Erdöls sollte man mal in Betracht ziehen (ich glaube 2050 ist es leer?)… Vorweg: wenn wir 100km mit synthetischen Kraftstoffen fahren wollen (E-Fuels) reden wir nicht über 25kWh auf 100km sondern von >100kWh auf 100km. Wenn unser Strom nicht mal zum Batterieladen reicht, reicht er dafür (gleiches gilt für Wasserstoff) auf keinen Fall.
        Die Zahl an E-Autos wird in den nächsten Jahren langsam steigen. Deswegen testen Energieversorger ja jetzt schon in Feldversuchen (siehe EnBW) wie man in Stromnetzen damit umgehen kann. Die meisten Autos werden Nachts geladen wenn sowieso Überschuss an Strom da ist (Windkraftanlagen werden abgeschaltet weil viel zu viel Strom da ist). Wir Erzeugen bereits heute in Deutschland 46% des Stroms aus erneuerbaren Energien (2019). Leider wird der Ausbau offenbar von vielen Stellen behindert (36 Monate lange Verfahren zur Bewilligung von Windkraftanlagen, Bürgerinitiativen gegen Windkraft und Stromtrassen etc.). Sonst könnte es ja nicht sein, dass die deutsche Windkraftbranche zu Zeiten der sog. Energiewende Pleite geht (obwohl sie eigentlich boomen müsste) oder wir den Strom nicht von Nord nach Süd bekommen… Und ja, man kann Solar und Windkraft nicht nach belieben vor allem hoch und runter fahren. Dafür brauchen wir Speichertechnologien für die es viele Ansätze gibt: Wasserstoff, Pumpspeicherkraftwerke (Wasser den Berg hochpumpen), Lego mit Betonklötzen spielen (siehe Schweizer Start-Up) oder Batteriespeicher (z.B. aus alten Autoakkus die die Anforderungen fürs Auto nicht mehr erfüllen, aber durchaus als Pufferspeicher).
        Wichtig ist, dass das ein langwieriger Prozess ist und nicht innerhalb von 3 Jahren über die Bühne geht. Bei unserer Regierung dauert es wohl 10 Jahre bis sich überhaupt so richtig was bewegt ;-). Technisch sollte es möglich sein und die voranschreitende Forschung wird helfen (daher sollte man ja in die Forschung investieren, was mich als Wissenschaftler natürlich umso mehr freut ;-)). Die Erde dreht sich weiter und bleibt ja nicht auf dem heutigen Stand stehen. Vor 15 Jahren hatten wir noch nicht mal Smartphones.

    3. Eh net, kann niemals funktionieren. Wie alt sind sie 16? 18? Die Welt wie sie heute funktioniert war vor 30 Jahren noch unvorstellbar. Vor 50 Jahren haben wir nicht ein bisserl weniger Strom verbraucht, es war ein Bruchteil von dem, was wir heute verbrauchen, weniger als 20%.
      Niemals ging das Licht aus, weil zuwenig produziert wurde oder die Leitungen es nicht schafften. Aber jetzt 2020, bleibt die Entwicklung plötzlich stehen und keine neue Entwicklung kann sich mehr durchsetzen, weil wir dafür niemals nicht genug Strom haben werden.
      Sehr kurzsichtige Sichtweise und vollkommener Blödsinn.

  2. In Österreich mit ca. 5mio PKW’s wären es 15-20% mehr Strombedarf würde 1850 3MW Windräder entsprechen. Derzeit gibt es 1340 alles im Bereich des möglichen. Zwentendorf müssten wir dafür nicht aktivieren ;).

  3. 12 Monate? In Brandenburg könnten es eher 12 Jahre werden, wenn irgendein Behördenmensch ein passendes Popelparagräfchen unterm Aktenkeller ausbuddeln lässt und damit die Genehmigung endlos hinauszögert, um sich selbser seine alberne lächerliche Pupswichtigkeit zu beweisen, die mit den Worten beginnt: “Aber der Gesetzgeber hat gesagt, dass…”. Ironie off und guten Rutsch.

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