Tesla will eigene Batteriezellen-Produktion um Faktor 35 steigern auf eine Terawattstunde/Jahr

Tesla will Batteriezellenproduktion deutlich steigern

Copyright Abbildung(en): Grigvovan / Shutterstock.com

Tesla verriet kurz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen, dass man derzeit an einem Plan für einen massiven Produktionshochlauf von Batteriezellen auf Terawattstundenniveau pro Jahr arbeitet. Jedoch wird man nicht, wie zunächst angenommen, die Pläne noch diesen Herbst bekanntgeben, sondern erst im Februar/März 2020. Man darf bei diesem Quantensprung im Produktionsniveau durchaus davon ausgehen, dass der Unternehmenszukauf von Maxwell eine Rolle spielt.

Als Tesla auf der Hauptversammlung 2019 über die Erhöhung der Batteriezellen-Produktion sprach, deutete Tesla Pläne an, dies selbst anzugehen. Während einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Tesla für das zweite Quartal 2019 bestätigte CEO Elon Musk, dass man im Rahmen einer Präsentation einen “Produktionsplan” für die Herstellung von “einer Terawattstunde” Batteriezellen pro Jahr vorstellen wird. Die Vorstellung hat er nun zunächst auf das Frühjahr 2020 verschoben.

“Ja, ich denke, für den Battery Day werden wir eine umfassende Überprüfung der Zellchemie, des Moduls und der Verpackung, der Architektur und des Produktionsplans durchführen, der eine klare Roadmap für eine Terawattstunde pro Jahr hat. Die Zeit für diesen Willen ist wahrscheinlich etwa sechs Monate, wie vielleicht Februar oder März nächsten Jahres zeigen und erzählen.” – Elon Musk, CEO Tesla

Greifen lässt sich die angestrebte Dimension erst, wenn man diese ins Verhältnis setzt. Derzeit gilt die Batteriezellenproduktion von Panasonic in Teslas Gigiafactory 1 in Nevada als eine der wichtigsten der Welt und liegt aktuell bei nur etwa 28 GWh pro Jahr. Sollte Musk seine Pläne in die Tat umsetzen, bedeutet dies eine 35-fache Steigerung der bisherigen Produktionsmenge und mehr Kapazität für die Produktion von Batteriezellen als die ganze Welt derzeit besitzt.

Die Technologie von Maxwell wird unserer Meinung nach eine wichtige Rolle bei diesen Plänen spielen. Nach Aussage des Unternehmens seien bei den eigenen Elektrode eine Energiedichte von über 300 Wh/kg in aktuellen Demonstrationszellen möglich. Künftig könnten über 500 Wh/kg umgesetzt werden.

Aktuelle Elektroauto-Batterien haben eine Energiedichte von 130 bis 140 Wh / kg. Dies würde eine deutliche Verbesserung gegenüber den von Tesla verwendeten aktuellen Batteriezellen darstellen und eine größere Reichweite oder ein geringeres Gewicht ermöglichen.
Quelle: Electrek.co – Tesla plans path to massive production of battery cells, delays unveiling to next year

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