Düsseldorfer Taxi-Unternehmen stellt auf E-Taxi um

Düsseldorfer Taxi-Unternehmer stellt auf Tesla-Taxis um und spart 35.750 Euro/Monat

Copyright Abbildung(en): Intax GmbH

Elektro-Taxis sind aktuell noch nicht in Deutschland angekommen. Zumindest nicht in größerem Ausmaß. Daran wird der Düsseldorfer Taxi-Unternehmer „Taxi Norman“ etwas ändern. Nach zwei Tesla Model S sollen in den nächsten Wochen 50 weitere Tesla Model 3 Einzug in seine Taxi-Flotte halten. Bis 2023 will man vollelektrisch unterwegs sein. Das Ganze rechnet sich für den Unternehmer noch durch Unterstützung des Strom-Anbieters vor Ort.

Knapp 2,5 Mio. Euro Investment für Taxi-Flotten-Elektrifizierung

Laut Berichten von RP Online und Bild-Zeitung ist Taxi Norman eines der größten Taxi-Unternehmen Deutschlands. Das Unternehmen bringt es bundesweit auf 300 Fahrzeuge. Nach dem man zunächst zwei Tesla Model S für einen Gesamtpreis von 230.000 Euro eingeflottet hat, sollen weitere E-Taxis folgen. Aufgrund der angegebenen Kosten darf man davon ausgehen, dass es sich um die schnellste und teuerste Perfomance-Version des Model S handelt.

Die kommenden 50 E-Autos spielen ein paar Preisstufen unter dem Model S, mit dem Model 3 in der Standard-Reichweite plus (SR+)-Version will Taxi Norman die Flotte nach und nach ausbauen. Dieses ist ab 45.000 Euro erhältlich – ohne Abzug des Umweltbonus. Geplant sei bis 2023 vollständig auf eine E-Flotte umzustellen. Leicht gemacht bekommt der Taxi-Unternehmer den Umstieg unter anderem durch die Stadt Düsseldorf, welche privilegierte Parkplätze für E-Autos schafft.

35.750 Euro Kostenersparnis durch E-Autos im Monat

Entscheidender, gerade aus Kostensicht, ist allerdings die Tatsache, dass der Taxi-Unternehmer seinen Strom für die Stromer im Sonderangebot beziehen kann. 35 Euro pro Fahrzeug werden im Monat von den Stadtwerken in Rechnung gestellt. Geht man nun von 50 Model 3 aus, welche ebenso viele Verbrenner ersetzen, kommt man alleine im Unterhalt auf rund 35.750 Euro Ersparnis im Monat. Denn eigener Aussage nach schlagen Normans Verbrenner mit 750 Euro für Diesel im Monat zu Buche. Des Weiteren kann man den Vorteil der geringeren Wartungsaufwände verzeichnen.

Wie lange die Stadtwerke den Strom zu solch günstigen Tarifen zur Verfügung stellen ist fraglich. Auch, ob unsere simple Überschlagsrechnung in der Realität tatsächlich Bestand hat. Auf Grundlage der bisherigen Fakten lässt sich aber erkennen, dass Taxi Norman in jedem Monat ein Großteil die Anschaffungskosten eines neuen Tesla Model 3 durch die Gesamtersparnisse hereinholt.

Weitere E-Taxen in Europa

Bereits 2016 hatten wir berichtet, dass Pembe Müller, Taxifahrer aus Basel, die Zeichen der Zeit erkannt hat und zumindest teilweise auf ein Elektrofahrzeug umgestiegen ist. Der Jaguar I-PACE ist spätestens seit Juli 2018 in München des Öfteren zu sehen. Denn in der bayrischen Landeshauptstadt ist zu diesem Zeitpunkt eine Flotte mit elektrischen Taxis gestartet. Insgesamt zehn Jaguar I-PACE rollen seitdem durch München.

Quelle: Teslamag – Düsseldorfer Taxi-Unternehmer will 50 Tesla Model 3 kaufen, Model S schon in Betrieb

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Ich bin schon seit 06/16 mit einem Tesla Model S 90 D als Taxi unterwegs und es rechnet sich auch ohne Unterstützung. Außerdem muss man berücksichtigen daß ich jetzt 365000 km auf dem Tacho habe und eine normalerweise anstehende ( bei einem Verbrenner) Neuanschaffung derzeit kein Thema ist.

Das ist schön zu vernehmen, dass Du mit dem Tesla offenbar nicht nur oekologisch sondern auch sehr wirtschaftlich unterwegs bist. Vorausgesetzt dies wäre ein MB Diesel so würdest Du ihn auch nochmals 3 Jahre fahren können und hättest dann ca 600 000 Km drauf. Alles machbar und das Auto würde dann ins Ausland verkauft, nochmals Euro 1000.- bringen. Ehrliche Frage, wie stellts du dir diese Rechnung mit dem Tesla vor? wer kauft den in zwei Jahren noch und zu welchem Preis. Wohlverstanden das Auto ist jetzt schon ausser Garantie für den AKKU. Ein vergleichbares Auto für Taxibetrieb , kann auch ein BMW oder Peugeot sein, ist in der Anschaffung 3x günstiger. Ist der Unterhalt und Verschleiss dermassen günstiger das dieser Wertverlust rechnerisch hereingeholt werden kann?

Tesla hat in der Garantiezeit nicht nur Batterien , nein auch „drive units„ ausgetauscht. Nach der Garantiezeit kostet der Austausch von 4 Türschlössern über 1000 Euro. Der riesige Wertverlust , grosses Risiko, wegen dem AKKU nach 8 Jahren hat nicht nur Tesla, sondern alle die keine
Mietbatterie anbieten. Also die Herren Dudenhöffer, Diess und der von OPEL Rüsselsheim, die Fernöstler lassen wir aussen vor, erklärt dies den Kunden. Dies ist z. Zt. noch das grössere Problem als ein fehlendes Netz genügender Ladestationen.

Sehr gehrter Herr Doessegger, welch wahre Worte. Immer nur die schwarz Seher, ständig nur am rechnen und Angst um den eigenen Geldbeutel. Jeder schimpft nur auf die anderen, aber selber nicht viel besser. Wennˋs ans eigene Geld geht, ist bei den meisten schluß.

Ahoi.
Ladestationen werden jetzt gerade und in Zukunft überall stehen. Shell und Aral steigen schon auf den Zug mit auf.
Ein Akku kann bis zu 96% wieder Recycelt werden. Schon jetzt werden 50% unserer Haushalts Batterien recycelt. Es sollten laut EU aber schon 65% sein. Also Batterien immer an den Einzelhandel zurück geben.
Das wird es für Auto Akkus auch geben.
Ein Gebrauchtwagen kann bei Tesla online in Zahlung gegeben werden, auch wenn er 600000 km hat.
Alles ist besser wie Energie durch verbrennen zu erzeugen außer Kernenergie.
Auch Wasserstoff wird noch eine große Rolle in unserem spielen. Der Energiemix macht es aus.
Das Laden am besten Fall Zuhause mit einer Photovoltaik Anlage oder mit Grünstrom Verrag. Die Sonne schickt auch keine Rechnung. Ansonsten sind immer ca. 40% Grünstrom um Netz egal wo man läd.
Über E-Fahräder regt sich keiner auf. Die haben auch einen Akku.
Es werden Jährlich 1,6 Milliarden Handys gekauft. Auch die haben einen Akku.
Akkuschrauber, E Zigaretten, Laptops usw. Immer mehr muss geladen werden.
Wir sind schon lange in der E Mobilität angekommen. Nur beim geliebten Auto wird diskutiert.
Fortschritt nenne ich es einfach mal.
Das bringt auch Arbeitsplätze wenn es gewollt ist.
Ich freue mich auf die Zukunft mit vielen schlauen Menschen die etwas bewegen wollen.
Jeder ist verantwortlich mit unserer Welt verantwortungsvoll umzugehen. Wir werden immer mehr Menschen auf der Welt.
Also ich ziehe demnach das E-Taxi vor, da es Ökologisch besser ist wie ein Verbrenner.
Den Rest laufe ich gerne.

Völlig einverstanden mit dir Markus. Bin auch Besitzer eines Bio Landwirtschaftsbetriebes wo neben Fotovoltaik auch seit bald 10 Jahren praktisch nur noch E Autos auf dem Betrieb sind. Leider sind wir „Oekologischdenkenden„ immer noch in der Minderheit. Du siehst aber immer wieder in den Beiträgen, dass solche die Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und SUV Prestige nicht aufgeben wollen, nicht einfach sind zum Umdenken zu bewegen. Wir wollen aber auch die „Scharfrechner in unserem Boot„. Zum Glück läuft die Entwicklung zu besseren , kleineren , leichteren und vor allem preisgünstigeren Akkus rasant voran. Ist aber z.Zt. immer noch das Hauptproblem fehlender Rentabillität gegenüber Verbrennern, die der Mieter viel einfacher mit Energie versorgen kann, als wir praktisch gratis ab dem Dach. Wir Praktiker müssen Druck machen , dass die Industrie Einheitsbatterie macht mit so um 60 KWh die überall passen und man künftig sehr einfach austauschen kann. Nur so kommt man an die Preise der Verbrenner heran. Die werden z. Zt. ohnehin zu billig verkauft. In dem Sinne haben wir gute Wünsche ins 2020 und danken Stephan für seine immer ausgezeichneten Berichte.

Die Erkenntniss, dass das Klima ganz oben auf unserer Priortätenlist stehen sollte und deshalb Nachhaltigkeit auf allen Ebenen des täglichen Lebens Einzug halten sollte ist 300 Wh/km. Deshalb, eine unbedingte Tempobegrenzung auch für BEV’s auf max. 120 km/h wie in der Schweiz schon seit Jahren üblich. Und die Schweizer Wirtschaft hat sich seither um kein Jota verschlechtert. Es geht, der Kopf muss es wollen und loss gehts. Es spricht absolut nichts dagegen Verantwortungsvoll zu handeln.

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