Tata Motors stellt Indiens ersten Elektro-SUV vor: den Nexon EV

Tata Motors stellt Nexon EV SUV vor

Copyright Abbildung(en): Tata Motors

Tata Motors plant vier E-Autos in den nächsten 18 Monaten auf Indiens Straße zu bringen. Auf dem Weg dorthin hat man mit ZIPTRON eine neue Elektroauto-Technologie-Marke an den Start gebracht. Diese soll als Basis für zukünftige Elektrofahrzeuge in Indien dienen. Der Nexon EV wird bereits 2020 das erste E-Auto auf Basis dieser Technologie. Erste Fakten und Fotos gibt’s nachfolgend.

Nexon EV – E-SUV mit 300 km Reichweite und Schnellladefähigkeit

Mitte Dezember hat Tata Motors den Nexon EV, einen Elektro-SUV für den indischen Markt vorgestellt. Dieser richtet sich laut Aussage des Unternehmens an private Autokäufer, die nach einem aufregenden, verbundenen Fahrerlebnis mit null Emissionen suchen. Beim Antrieb setzt der E-SUV auf die neu entwickelte hochmodernen Ziptron-Technologie. Diese verspricht nach Aussage des Unternehmens ein effizientes Hochvoltsystem, spritzige Leistung, große Reichweite, schnelle Ladefähigkeit, verlängerte Batterielebensdauer und klassenführende Sicherheitsmerkmale.

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Das Elektroauto aus Indien ist mit einem leistungsstarken und hocheffizienten 129 PS starken Permanentmagnet-Wechselstrommotor ausgestattet, der von einem hochkapazitiven 30,2 kWh Lithium-Ionen-Akku angetrieben wird. Der Motor erzeugt aus dem Stillstand heraus ein Drehmoment von 245 Nm, so dass der Nexon EV in nur 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt werden kann. Das Akkupaket wird unter der Fahrzeugkarosserie platziert, wodurch der Schwerpunkt des SUVs eher dem einer Limousine oder eines Fließhecks ähnelt und maximale Stabilität und hervorragende dynamische Leistung auf kurvenreichen Straßen gewährleistet.

Bereits im Januar 2020 soll der Nexon EV auf den Markt kommen. Preislich bewegt sich dieser zwischen umgerechnet 18.700 bis 21.300 Euro. Der Preis richtet sich je nach gewähltem Modell, so wird es den Nexon EV in drei Varianten geben: XZ+ LUX, XZ+ und XM. Farblich hat man die Wahl zwischen den Farbtönen Signature Teal Blue, Moonlit Silver und Glacier White.

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Der Nexon EV liefert eine Reichweite von mehr als 300 km mit einer einzigen Ladung. Angeschlossen an einem Fast DC Charger, füllt der Akku innerhalb von 60 Minuten 80% der Batteriekapazität wieder auf. Außerdem kann der Nexon EV an jeder 15-Ampere-Steckdose aufgeladen werden.

“Es handelt sich um ein hochleistungsfähiges, vernetztes Fahrzeug, das in einzigartiger Weise geeignet ist, die Wünsche der indischen Kunden zu erfüllen und alle Hindernisse für die Einführung von Elektrofahrzeugen zu überwinden. Wir sind zuversichtlich, dass diese Entwicklung einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Elektrifizierung Indiens darstellt und unser Engagement für die Entwicklung nachhaltiger und verantwortungsvoller Mobilitätslösungen für Indien weiter verstärken wird.” – Günter Butschek, CEO & MD, Tata Motors

Durchdachtes Design & Connected Features

Der Nexon EV bietet ein selbstbewusstes Design, dass die Sprache von IMPACT DESIGN 2.0 ins Spiel bringt. Bewusst sticht Tata Motors mit dem Nexon EV aus der Masse der Fahrzeuge hervor. Ein schlanker, breiter Kühlergrill, Elemente in Chrom sowie eine plastische Formgebung machen den E-SUV zum Blickfang. Im Innenraum bietet der Nexon EV ein modernes Design, geräumigen Innenraum und erstklassiges Soundmanagement für eine komfortable, ruhige Fahrt. Das Fahrzeug ist außerdem mit einem 7-Zoll-Harman-Infotainment-System ausgestattet, das erstklassige Anschlussmöglichkeiten und eine unübertroffene Akustik bietet. Es unterstützt außerdem Android Auto und Apple CarPlay.

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Mit dem Nexon EV bringt Tata Motors 35 Mobile App-basierte Connected Features, die von Remote-Befehlen, Fahrzeugverfolgung, Fahrverhaltensanalyse, Navigation und Ferndiagnose reichen, auf die Straße. Mit der ZConnect App können Besitzer die nahegelegenen Ladestationen, TML-Tankstellen, die Einrichtung von Geschwindigkeitswarnungen, die Verfolgung der Fahrzeugposition und viele weitere Funktionen lokalisieren.

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Quelle: Tata Motors – Pressemitteilung vom 19. Dezember 2019

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11 Antworten

  1. nach dem Nano den Nexon.

    Scherz beiseite. Tata hat natürlich schon Flops geliefert aber zeichnet daneben auch für Jaguar und Landrover Verantwortung. Dort macht der Konzern betriebswirtschaftliche vieles richtig und gehört mit dem i-pace zu den Unternehmen, die in Sachen BEV was bewegen wollen.

    Ich bin mal gespannt, wie sich auf dem indischen Markt der BEV-Absatz entwickelt und inwiefern seine SUV-Reichweite von 300km (nach welcher Norm gemessen?) ausreicht.

    1. Die 150 km schaffe ich mit einem Smart ForTwo ED im Sommer mit Tempomat bei 70-80 km/h und moderater Fahrweise, dieser hat einen 17,4 kWh Akku. In der Stadt natürlich nicht zu erreichen.

      1. Gerade in der Stadt hat ein eAuto eine gute Reichweite. Wegen der Energie Rückgewinnung, wenn der eMotor als Bremse genutzt wird. Daher reicht ein schlanker Akku bei einem Smart, da er hauptsächlich in der Stadt genutzt wird.
        Hoffentlich kommt der Nexon EV nach Europa. Wenn es für ihn eine Anhänger Kupplung gibt, würde ich mir ihn kaufen.

    1. Na die Inder haben keinen Winter wie wir, ergo immer Sommer, da sollte das bei moderater Fahrweise und kleinerem Motor als der Sion von Sonomotors durchaus drin sein.

  2. Bitte auch in Deutschland auf den Markt bringen. Das könnte ein echter “Volkswagen” werden. Unsere VW sind ja in das premium Segment verschwunden und haben große Nischen hinterlassen, die nun andere füllen werden. Dacia hat damit schon erfolgreich begonnen…..

    1. ach diese Wünsche an Russland, China, Indien (bitte beliebig fortsetzen), ihre Produkte auf den deutschen Markt zu bringen sind schon rührend.
      Wenn sie es denn tun (früher: Lada… ) ist es vielfach ein einziges Grausen – oder was blieb vom viel bejubelten Tata Nano übrig. Die Mittelschicht in den betreffenden Ländern weiß schon, warum sie sich Autos aus Deutschland und Japan kaufen.

      Ach: das war schon früher so. Gauguin bewunderte die Menschen der Südsee und ihr Leben. Die dortigen Bewohner hielten ihn für einen Spinner .. die wussten von ihrer heimischen Suizidrate.

      1. @Egon Meir: Der Vergleich mit dem Nano und Lada hinkt. Als in den 70’ern japanische Fahrzeuge auf den Deutschen Markt kamen, gab es die selben Zweifel über diese. Das Selbe dann mit koreanischen Fahrzeugen in den 90’ern und Anfang 2000 mit rumänischen. Russland ist kein Vergleich, weil sich dort kein westliches Kapital reintraut, weil dort immer Totalverlust aufgrund der staatlichen Allmacht droht. In Indien ist das anders. Dort wird auf Grund des großen Binnenmarkt mit seinen Wachstumschancen immer mehr von westl. Konzernen investiert. Und das trägt Früchte, wenn ich mir den Nexon ansehe. Mir gefällt er sehr und ich bin gespannt, was die ersten Tester berichten.

  3. Ehrlich gesagt, ich halte auch fast mehr von den Indern als den Chinesen in dieser Beziehung. Die Letztgenannten, mal rein in die E Mobilität, dann wieder raus, eher zu H2. Schliesslich können die Inder auch besser englisch und beherrschen die Mathematik. TATA ist vor allem im Fernen Ostern und auch hier kein Unbekannter. Wie schon berichtet , kann aber die Reichweite im Verhältnis zu Akku-Grösse und CW Wert der Karosserie wie angegeben, höchstens halb so weit gehen. Aber nur her mit dem Ding, dies belebt den Wettbewerb. Vielleicht kann man von denen betr. Batterietechnik noch was lernen. Schliesslich trennt sich künftig die Spreu vom Weizen gerade dort. Der heutige Stand der Technik, inwendig vom E Auto, ist bei fast allen gleich ausgereift und steht dem Diesel bezüglich Dauerhaftigkeit in nichts mehr nach.

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