Tankstellenbetreiber nicht begeistert von Ladesäulen-Pflicht

Tankstellenbetreiber nicht begeistert von Ladesäulen-Pflicht

Copyright Abbildung(en): Andrey Bayda / Shutterstock.com

An einem Absatz im Masterplan Ladeinfrastruktur, mit dem die Bundesregierung den Markterfolg von Elektroautos beschleunigen will, finden die Mineralölwirtschaft und Tankstellenbetreiber wenig Gefallen: Unter Punkt C.I.5. „Ladeinfrastruktur an Tankstellen“ des 14 Seiten starken Papiers heißt es, dass „durch eine Versorgungsauflage geregelt werden soll, dass an allen Tankstellen in Deutschland auch Ladepunkte angeboten werden.“ Das kommt de facto einer Pflicht gleich, die gut 14.500 Tankstellen Deutschlands mit Lademöglichkeiten auszustatten.

Die leichte Entschärfung, dass dabei sichergestellt werden soll, „dass für die individuell Betroffenen keine unzumutbaren, weil unverhältnismäßige finanziellen Belastungen entstehen und wo nötig einzelfallbezogene Übergangsregelungen sowie Ausnahme- und Befreiungsvorschriften geschaffen werden“, konnte die Kritik der Betroffenen nicht verhindern.

Von Shell etwa heißt es Edison zufolge, dass nicht gesichert sei, dass Elektroautofahrer überhaupt im großen Stil an Tankstellen laden wollen und womöglich das Laden Daheim oder am Arbeitsplatz vorziehen. Zumindest in Städten, wo es noch kaum Ladesäulen gibt und die wenigen Lademöglichkeiten oft von Verbrennern blockiert sind, könnten Tankstellen-Lader aber durchaus Zuspruch finden.

Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands MWV Christian Küchen kritisiert die hohen Förderungen für Elektroautos, die sich seiner Meinung nach bereits auf 20.000 Euro belaufen sollen. Wie Küchen auf diese hohe Summe kommt, bleibt leider unklar. Eine weitere indirekte Förderung „in Form eines Ladesäulenzwanges an Tankstellen, die am Ende auch der klassische Tankstellenkunde mitbezahlen müsste“, findet Küchen jedenfalls nicht erforderlich.

E-Fuels für CO2-arme Verbrenner?

Sinnvoller sei es aus Küchens Sicht, klimaneutrale synthetische Kraftstoffe zu fördern, damit auch Verbrennerfahrzeuge zum Klimaschutz beitragen können: Klimaschutz im langfristigen Bestand an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sowie an Öl- und Gasheizungen könne „nur mit alternativen Kraft- und Brennstoffen erfolgreich sein, also E-Fuels und fortschrittlichen Biofuels.“ Diese Kraftstoffe allerdings müssen momentan noch mit hohem Energieaufwand und zu hohen Kosten hergestellt werden. Zwischen vier und neun Euro kostet ein Liter E-Fuel, wie der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands TIV Herbert W. Rabl erklärt. Der Vorteil wäre allerdings, dass sich die bereits vorhandene Tankstelleninfrastruktur weiter nutzen ließe.

Vielleicht stimmt Punkt C.I.6. „Schnellladesäulen als Dekarbonisierungsmaßnahmen“ des Masterplans Ladeinfrastruktur die Verantwortlichen etwas milder gegenüber Ladepunkten an Tankstellen. Denn das Bundesumweltministerium will demnach bis Ende 2020 prüfen, „ob die Errichtung von Schnellladesäulen als Dekarbonisierungsmaßnahmen der Mineralölwirtschaft behandelt werden können.“ Wenn sich durch die CO2-Bepreisung entstehende Kosten dank Ladesäulen abmildern lassen, reagieren die Betroffenen womöglich etwas aufgeschlossener.

Quellen: Masterplan Ladeinfrastruktur // Edison — Laden an Tankstellen soll zur Pflicht werden

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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prinzipiell eine der besten Ideen 2019 – jedoch MUSS es eine Abrechnung nach kW/h geben und die Preise müssen geregelt werden – in Österreich steht bei vielen Autobahntankstellen auch schon „mit e-Auto Ladestation“ (ob freiwillig oder verpflichtend weiß ich nicht) jedoch werden hier Apothekerpreise aufgerufen und das Wort Wegelagerei bekommt 2020 wieder Sinn. (> 55ct / kW/h)

Ladesäulen an Tankstellen finde ich gut (müssen aber logischerweise DC Schnelladesäulen sein). E-Fuels scheinen mir ein immer schlechterer Ansatz. Energieaufwand ist um ein vielfaches höher als zum fahren von BEVs und wer will denn Preise 4-9€ pro Liter bezahlen? Sollte es so weit kommen gehen die Betriebskosten für Verbrenner ja komplett durch die Decke und selbst den größten Verfechtern von Verbrennern müssten die Argumente ausgehen. Selbst wenn das BEV mehr kostet hat man ja die höhere Anschaffungskosten nach 2 Jahren oder so wieder raus… Ob E-Fuels die Verbrenner am Leben halten werden, wage ich zu bezweifeln. Die Leute die sich kein BEV leisten können, können sich bei Spritpreisen von 5€ pro Liter auch das Verbrenner fahren nicht mehr leisten…

Eine Entscheidung pro Klima.
Moto: „Jedes Gebäude ist eine potenzielle BEV Ladestation“ wird hier angewendet, ganz Super Idee.

Es sollte auch eine entsprechend gute Beschilderung geben sowie Massnahmen getroffen werden, dass die Ladestationen nicht von ICE Vehikeln zugeparkt werden können oder allenfalls ganz saftige Bussen ausgesprochen werden können.

Mehrheitlich haben Tankstellen die Zapfsäulen mit Flachdächern überdacht. Darauf könnten Solarpanels installiert werden und zumindest ein Teil der Energie für die Ladesäulen liefern.

BEV’s müssen endlich auch in Sachen öffentlichem Energiebezug gleichgestellt werden. Mehr noch, da in Zukunft immer mehr BEV’s unterwegs sein werden und demnach immer weniger ICE Fahrzeuge, müssten eigentlich auch deren Zapfsäulen in gleichem Masse reduziert werden. Eine Kraftstofferhöhung würde den Lade-Tankstellen den Wegfall etwas entschädigen und gleichzeitig auch einen Umstieg vom ICE zum BEV erleichtern.

Ich hoffe, dass in der Schweiz die Politik ebenfalls schon von so einem Lademasterplan gehört hat. Ansonsten werde ich mal entsprechende Parteien darauf ansprechen.

Vorteile:
Elektroautofahrer, welche die Möglichkeit haben ihr Auto über Nacht und auch sonst zu Hause mit AC zu laden, werden dies auch zu 95% tun und dadurch auch viel weniger öffentliche Ladetankstellen benützen. Solche Ladepunkte bei Tankstellen kommt denjenigen zugute, welche mittlere und längere Strecken zurücklegen müssen.
Private Lademöglichkeiten werden sich aber dennoch finanziell lohnen, da geladen werden kann, wenn günstige Preise vorhanden sind.
Ausserderdem sind die Einflussmöglichkeiten der nachhaltigen Stromerzeugung ( Solar, Wind, Wasserkraft, etc. ) viel besser.

Aha, und das Öl bleibt in der Erde. Oder würd es womöglich bloß in einen anderen Teil der Erde verbrannt? Ich nenn sowas „ von der Wand bis zur Tapete gedacht!

Der normale Tankstellenkunde bezahlt die Tankstelleninfrastruktur mit! Da soll der Elektrofan seinen Müll auch selbst bezahlen!!!

Hört bitte auf die Realität zu ignorieren!!!
Nicht Quatschen und Diskutieren, ….loslegen !!!!!

hallo
es gab mal e50 und e85 aber das war nie gewollt von dieser armseligen regierung.

in frankreich gibt es sowas nur hierzulande nicht.

Wer soll dennnsein E-Auto an ner Tankstlle laden? Ich jedenfalls nicht. Ich stelle mich nicht in den Benzindunst bis der Akku voll ist.
In vielen Städten mit Laternenparkplätzen sollten schleunigst Steckdosen innden Strassenlaternen installiert werden, damit die E-Autos der Anwohner langsam über Nacht geladen werden können. Keiner fährt zur Tanke auf die grüne Wiese zum Laden.

Solange es nicht genügend Lademöglichkeit in *Wohnortnähe* gibt, wird das nix mit den E-Autos.

Dieser Masterplan ist ein Meisterwerk der Ahnungslosen.

Lesen Sie den Text im Bericht richtig: „… an ALLEN Tankstellen in Deutschland auch Ladepunkte …“. Insgesamt 14’500 Tankstellen. Könnte also in Ihrer Wohnnähe sein, wenn Sie nicht ganz ahnungslos sind. Vielleicht haben Sie da nur 1 Gehminute, also fast schon wie bei zu Hause 🙂

Bei uns rüstet OMV auf 2xCCS and der Tankstelle auf. Ist in der Nähe der Autobahn und viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants daneben. So müßte es funktionieren.

Ich denke auch, dass es nicht „ganz richtig“ ist, vorzuschreiben, dass alle Tankstellen Ladestationen haben müssen :
– hohe Investition – kann sich als Fehlinvestition erweisen
– auf lange Sicht werden viele Tankstellen verschwinden, mit anderen Worten, es hängt von der Lage der Tankstrelle ab, ob eine Ladestation in der Zukunft Sinn macht.
– aber es ist andererseits richtig, dass an „vielen“ Tankstellen auch Ladestationen sein sollten, zumindest in der jetzigen Phase (2020 – 2028)

Das ist doch eine völlig nahe liegende Idee. Die Infrastruktur der Tankstelle ist ideal. Es gibt Stellplätze, die Tankstellen liegen verkehrsgünstig. In der Regel gibt es auch ein Café oder Imbiss, so dass der fernreisende Elektroauto- Fahrer neben der Energie auch noch etwas konsumieren wird und für zusätzlichen Umsatz sorgt. Natürlich sollten wenn möglich Schnell-Lader eingesetzt werden.
Die Abwehrhaltung der Tankstellen Betreiber und Verbände ist mir ein Rätsel…

Ich glaube genau das mit dem konsumieren (Tankstellenbetreiber machen einen großen Teil des Umsatzes mit dem Shop) ist der Grund warum Shell schon zuvor damit angefangen hat Ladesäulen zu planen. Die springen auf den Zug der Supermärkte auf (allen voran Aldi Süd) die schon lange erkannt haben, dass man über Ladesäulen auf dem Parkplatz Kunden in den Markt bekommt (auch wenn es an der Tanke wohl eher nicht kostenlos sein wird). Wenn der Kunde sowieso 20-30min warten muss, kann er auch nen Kaffee trinken oder ne Zeitschrift kaufen.

oh Markus, kurz mal überlegen, Du schreibst es gibt 14.500 Tankstellen, gehen wir davon aus das diese im Schnitt 3 Zapfsäulen haben. Wie viele Auto tanken da täglich???Rechne mal hoch wieviele Ladeplätze es bei gleicher Anzahl PKW wären…Ach so, die Stromer kommen rein rechnerisch dank geringer Reichweite auch öfter zum laden…
So wird das nix mit dem großen Durchbruch…

Hallo Michael, danke für die Steilvorlage bezüglich Ladepunkten. Über 90% der BEV Fahrer laden heute schon zu Hause und zwar zu fast 100%. An den Hauptachsen für Mittel und Langstreckenfahrten sind bereits heute Supercharger ( Tesla S/X/3/Y etc. ) installiert. Dazu kommen Ionity Ladestationen und weitere Firmen werden dazu kommen. Das sind Alles Schnellladestationen. Auf https://www.tesla.com/en_EU/supercharger finden Sie sowohl alle Ladepunkte, auch solche in Hotels, Restaurants etc.

Gehen Sie einmal auf http://www.plugsurfing.com, eine Deutsche Firma, dann können Sie sehen, dass Deutschland schon regelrecht mit Ladepunkten, auch DC Ladestationen, zugepflastert ist. Auch in den Innenstädten, Kleinstädten.

Es gibt auf http://chargehotels.com/ bereits heute 5414 Hotels, wo Sie gratis laden können, während dem Sie die Ferien geniessen. Die Pioniere der Elektromobilität haben da schon grosse Vorabeit geleistet. Ich gehe per Definition nur noch in Hotels mit Lademöglichkeiten. Wenn das immer mehr Elektroautofahrer tun, dann werden die Hotels ohne Ladestation in Zukunft Gäste verlieren und die mit Ladestationen werden das Geschäft machen. Fazit: In Zukunft werden Ladestationen ein integrierter Bestandteil der Hotels werden, wie der WLAN Anschluss. Ganz einfach ausprobieren.

In den kommenden Jahren wird dieses Netz immer dichter werden und nochmals „Jedes Gebäude ist eine potenzielle Ladestation“, da es bereits jetzt schon Strom gibt. Der muss nur inteligent genutzt werden.

Dazu kommen jetzt schon unzählige Ladepunkte bei Aldi, Lidl, McDonalds etc. etc.
Ich könnte die Liste beliebig weiterführen.

Nochmals vielen Dank für die Steilvorlage. Ein Gutes Neues Jahr 2020. Die kommende Dekade bringt den Change pro Klima und weg vom Öl, ob Sie das wollen oder nicht.

Hallo Markus, ich habe nichts anderes an Reaktion auf einer elekroauto- News Seite erwartet. Wenn alles so super wäre, müsste ich der einzige sein der noch Diesel fährt. Aber in Punkto Reichweite und Anhängelast gibt es halt nur sehr wenige E Autos, und wenn sehr hochpreisige. Insofern ist es im Moment keine Alternative für mich. Zumal die Akkus der Sondermüll für die nächste Generation sind. Bis jetzt gibt es noch kein vernünftiges Recycling. Das sehe ich noch als sehr problematisch…In diesem Sinne, gute Fahrt.:)

Hallo Michael,

Akkus werden heute z.B. bei Tesla zu 90% wieder aufbereitet. Sie werden auch in Speichereinheiten eingesetzt. Das Recycling kann und wird noch verbessert werden müssen. Allerdings, wenn werden die LI-Ion Akkus mittelfristig durch Festkörper Akkus abgelöst werden. Diese belasten dann die Umwelt um Faktoren weniger.

Ja das mit der Anhängerlast ist momentan low prio, wird aber über Kurz oder Lang kommen. Ist natürlich auch eine Niesche, würde ich mal sagen, wenn ich mir täglich die Autos auf der Autobahn ansehe, dann ist vielleicht 1 von 1000 Fahrzeugen eines mit Anhängerkupplung.

Mit VW werden wesentlich günstigere Autos auf den Markt kommen als die Tesla’s. Sobald Europa mal die Türen für die Chinesen, Inder öffnet, wird einige Konkurenz kommen. Ist halt momentan noch nicht so weit.

Elektroautos sind völlig anders als Verbrenner auch beim fahren. Ich gebe zu es braucht noch ein klein wenig Mut, aber Informieren Dich mal unter Elektroauto Fahrern der ersten Stunde. Wenn Du einmal wirklich richtig gut informiert bist über Laden, Infrastruktur, Effizienz, Rekuperation und all die anderen Vorteile ( sicher Nachteile gibt es immer noch ein paar aber stets weniger ), dann hast Du immer noch die Möglichkeit Nein zu sagen, aber vielleicht wirst Du dann auch Ja sagen. Und was das wichtigste ist, Du musst mal selber fahren, egal welches Elektroauto. Ich mache regelmässig Probefahrten mit meinem Tesla. Ich leihe sogar meinen Tesla als Poolfahrzeug aus in meiner Firma.

Ich glaube Klima ist die falsche Schiene um die Masse der Bevölkerung zu bewegen. Wenn man ehrlich ist, ist das 70% der Bürger nicht so wichtig wie der eigene Lebensstandard. Wenn die Masse mitnehmen will, muss man die finanziellen Aspekte besser herausstellen. Wie diese kürzliche Studie (ich glaube es war im Auftrag der Grünen) herausgestellt hat, können sich E-Autos durch die geringeren Unterhaltskosten heute schon rechnen. Nach 5 Jahren war ein Model 3 24.000€ günstiger wie ein vergleichbarer 3er BMW (ich vermute aber der Preisunterschied ist da auch gering). Das ganze bei 15.000km pro Jahr. Je mehr man fährt, umso mehr wird der Vorteil.

Recycling ist technisch schon heute gelöst und wird noch weiter entwickelt werden. Eine Firma bei Braunschweig kann jetzt schon 96% recyceln. Länder müssen 65% der Akkus recyceln wenn ich mich recht erinnere (ob sie das tun ist ne andere Sache). Was meinst was heute schon an Akkus von den Milliarden Handys anfallen? Es ist aber auch so, dass es noch keine großen Mengen an Autoakkus gibt weil die 15 Jahre oder so (das ist heute nur eine Schätzung) in Betrieb sein werden. Erst im Auto, dann als Speicher z. B. in heimischen Solaranlagen. Das heißt die großen Akkus kommen erst in größeren Mengen Bericht um 2030 rum. Wenn die Mengen anfallen, wird das auch wirtschaftlicher als heute und wo es Geld zu verdienen gibt, wird es auch immer jemanden geben der das macht. Wie gesagt: techbisxh geht das heute schon.

Ich glaube Klima ist die falsche Schiene um die Masse der Bevölkerung zu bewegen. Wenn man ehrlich ist, ist das 70% der Bürger nicht so wichtig wie der eigene Lebensstandard. Wenn die Masse mitnehmen will, muss man die finanziellen Aspekte besser herausstellen. Wie diese kürzliche Studie (ich glaube es war im Auftrag der Grünen) herausgestellt hat, können sich E-Autos durch die geringeren Unterhaltskosten heute schon rechnen. Nach 5 Jahren war ein Model 3 24.000€ günstiger wie ein vergleichbarer 3er BMW (ich vermute aber der Preisunterschied ist da auch gering). Das ganze bei 15.000km pro Jahr. Je mehr man fährt, umso mehr wird der Vorteil.

E-Fuell haben einen sehr schlechten Wirkungsgrad, noch schlechter als Wasserstoff und ändern nichts am schon miesen Wirkungsgrad der Verbrenner. Die Aktion mit den Ladesäulen an Tankstellen greift höchstens an Autobahnen und eventuell in großen Städten aber auch nur als Schnellladung DC. Alle anderen werden über Nacht oder beim Arbeitgeber laden, weil die Autos dort sowieso stehen und langsam laden besser ist, das geht oft auch in der Stadt und ist billiger. Mal sehen welcher Baumarkt und sonstiger Markt noch dazu kommt.

Das der Wirkungsgrad bei E Motoren besser ist, ist schon ein alter Hut. Schon in den 30 ziger Jahren wurde an E Autos entwickelt. Da erzählst Du nix neues. Nur gibt es auch da Nachteile, die geringe Reichweite und das Nachladen. Bestimmt baut jeder Arbeigeber Ladesäulen. Ich stell mir auch gut vor wie jeder in der Stadt sein Kabel über den Fußweg wirft und sein Auto auflädt….Ich möchte nicht immer auf der Suche nach einer Ladestation sein..Und dann da meine Zeit verbringen. Wer da Spaß dran halt kann das gern machen.

Hallo Michael,

Das Thema Wirkungsgrad gehört eigentlich gar nicht zum Titelthema.

Aber wenn Du schon wieder eine weitere Steilvorlage liefern willst, bitte:
Dass Du Dir mit dem Wirkungsgradvergleich ICE (25-40%) vs. Elektromotor (>90%) irrst muss ich hier nicht weiter kommentieren ( siehe Tech Details auf Google )

Mein Tesla Model 3 hat eine Reichweite von ( je nach Jahreszeit ) von 500km – 550km. Ich lade zu 99% zu Hause mit 100% Strom aus Wasserkraft während dem ich schlafe. Meine Ladedauer ist 10 Sekunden und das ca. 60 x/Jahr. Einstecken=5 Sekunden, Ausziehen=5 Sekunden. Fertig. Wenn Du ebenfalls 60 x/Jahr an die Tankstelle fahren, dann hast Du im besten Fall Hin-/Rückfahrt zur Tankstelle = 2 Minuten, Tankzeit=5 Minuten, Bezahlenzeit=2 Minuten, das ergibt 9 Minuten. Damit sind keine Wartezeiten an Tanksäule und Wartezeiten an Bezahlstation mitgerechnet. Das heisst also pro Jahr 540 Minuten. Ich dagegen benötige nur 60×10 Sekunden=10 Minuten. Du vergeudest also 530 Minuten Zeit an der Tankstelle gegenüber mir. Aber bitte, wenn Du Spass daran hast! Das zum Thema Ladezeiten.

Firmen, die sich modern in die Zukunft ausrichten, möchten, dass Ihre Mitarbeiter nachhaltig denken und deshalb entweder zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem ÖV oder eben mit dem Elektroauto zur Arbeit fahren. Konsequenz daraus: Firmen bieten Ihren Mitarbeitern entweder vergünsitgte ÖV Fahrtickets an oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das wird dann schnell mal zum Thema in einem Vorstellungsgespräch. So viel zu Deinem Thema „Arbeitgeber und Ladestationen“.

Mein Tesla Model 3 zeigt mir alle Ladestationen ( Supercharger und Destinationcharger ) auf dem Touchscreen an, wie weit es noch ist etc. etc.
Ausserdem gibt es google maps auf dem Handy zum Beispiel mit plugsurfing, plugshare, smatrics, electromaps, sodetrel usw. usw. Google maps kann heute jeder bedienen. Ganz Europa ist heute mit öffentlichen Lademöglich zugekleistert. Das dumme ist nur, niemand klärt die Öffentlichkeit darüber auf und das muss sich zweifellos stark verbessern. Alles klar ? Soviel zum Thema suchen von Ladestationen.

Michael, wann kommt Deine nächste Steilvorlage für mich ? Ich fahre seit 9 Jahren 100% Elektroauto und hab auch schon in der Wüste Gobi, in den Steppen von Kazakhstans, auf den Campingplätzen der USA und in den Weiten Russlands mit meinem Elektroauto Lademöglichkeiten gefunden. Eben: „Jedes Gebäude und jede Strassenkreuzung sind potenzielle Ladestationen“. Auch Elektrizitätswerke und unendlich viele andere Anlagen gehören dazu.

Hallo Markus, wieso verschweigst du die Anhängelast deines Model 3???? Meines Wissens maximal 750 kg….Was ist mit dem Recycling deines Akkus? Nach dem Brand eines Teslas wollte selbst die Firma ihn nicht zurücknehmen. Stand lange in den Medien. Das Thema ist zur Zeit nicht annähernd geklärt. Übrigens wenn ich tanke stehen bei mir 830 km zur Verfügung. Da kommt auch noch kein Tesla ran. Ist so.Übrigens zahltst du nur für sauberen Strom aus Wasserkraft. Der Strom ist überall gleich.lach. Oder liegt bei Euch ein extra Kabel zum Kraftwerk. :))))Übrigens habe ich auch nix über den Wirkungsgrad vom ICE geschrieben. Und zu deiner Beruhigung, ich nutze Beruflich ein Nissan e-NV 200 und kenne die Vor und Nachteile. Es gibt halt nicht nur Sonne sondern auch Schatten, auch wenn es Dir nicht gefällt:)))

Hallo Michael, also ich kenne absolut niemanden aus meiner Umgebung und aus dem Tesla Club Schweiz, der ein Tesla Model 3 mit einer Anhängerlast vergewaltigen würde. Ich verstehe eh diese Anhängerkupplungsdiskussion nicht. Auf den Schweizer Strassen sehe ich ev. mal ein Fahrzeug mit einem Pferdetransport vor einem Pferdesportereignis oder ein verirrter Holänder der mit seinem Wohnwagen die Haarnadelkurven über einen Alpenpass fährt. Na ja, eben deshalb für mich eine Niesche.

Habe von Tesla brereits einen von Tesla aufbereiteten Akku (72kWh) bekommen beim Upgrade meines Tesla Roadsters auf 500km. Vom Brand habe ich gehört. Tesla rennt an der Spitze und es ist klar, dass alle Anderen nicht auf die letzten im Feld schiessen. Aber klar, Tesla hat auch noch viel zu tun in Sachen Nachhaltigkeit.

830km bei ca. 1.8 Tonnen Leerewicht und einem Akku von ca. 48kWh und ca. 210 Wh/km ? Sorry, Du sagst ja „… wenn ich tanke …“

Die Kraftwerksgesellschaft bei mir in der Schweiz produziert den Strom ( 100% Naturstrom ) selbst oder bezieht ihn von Partnerkraftwerken ( ebenfalls in der Schweiz ), die ebenfalls zu 100% Naturstrom produzieren. Darin enthalten sind Wasserkraft, Solar und Windkraft und dieser wird auch transparent ausgewiesen. Nie zu früh lachen.

Schattenseiten des Tesla Roadsters: Nur 1-phasiges Laden bis max. 15kW AC. Batterie liegt fast auf der Hinterachse und nicht im Unterboden, damit werden die Hinterräder viel stärker belastet. Wenig Kurvenstabilität. Und ein paar Dinge mehr.

Schattenseiten des Tesla Model 3: 3-phasiges Laden nur max. 11kW AC. Das ist, in Anbetracht dessen, dass Tesla ihre eigenen Destination Charger mit bis zu 22kW spezifiziert ein peinlicher Zustand. Eine Option mit Dualcharger sollte möglich sein, ist aber leider immer noch nicht erhältlich.

Ich bin seit 10 Jahren im Swiss Tesla Owners Club ( 1300 Mitglieder ) und wir haben recht gute Kontakte bis nach oben bei Tesla. Auch sind bei uns immer Tesla interne Mitarbeiter im Club und informieren über den neuesten Stand beim Recycling und unsere Tech Gruppe weiss da auch recht viel.

Wie ich Anfangs gesagt habe, auch Tesla hat noch viele Defizite in Sachen Nachhaltigkeit, steht aber meines Wissens schon heute an der Spitze.

Wünsche Dir viel Spass mit Deinem Nissan e-NV 200, hoffentlich immer und nur 100% elektrisch. Ein Elektrisches Gutes Neues Jahr 2020.

Hallo Markus, auch ich „vergewaltigte “ mein Auto nicht bei der Nutzung eines Anhängers. Für mich ist das Auto ein Gebrauchsgegstand/ Arbeitsmittel. Keine heilige Kuh.:) Ich bin auch in keinen Club organisiert, weder Diesel noch Elektro. Ich bin für beide Seiten offen, sehe aber nichts durch ne rosa Brille. Die Zeit wird zeigen welche Art der Mobilität sich am Markt etabliert. Vielleicht auch mehrere. Insofern allen eine gute Fahrt, egal welcher Antrieb:))

Hallo Michael,
Schön, dass Menschen verschieden sind, wir beide sind es und müssen das halt gegenseitig so akzeptieren. Auch Dir eine Gute Fahrt.

Sehr gut. Man muss auch schlicht sagen, dass ein E-Auto auch nicht zu den Bedürfnissen von jedermann passt. Das muss man als Elektroautofahrer und auch als Elektrogegner eingestehen und akzeptieren. Genauso war es auch schon immer mit den Verbrennern. Man suchte sich das Modell, was zu seinen Bedürfnissen passt. Wenn ich Pferde durch die Gegend ziehen will kaufe ich keinen Smart sondern meist einen SUV. Das Auto muss zu den Bedürfnissen passen.

PS: Irgendwie glaube ich gehört zu haben, dass die diversen Elektro-SUVs (e-Tron, EQC, Model X etc). schon einiges ziehen können.

Ich kann Dir nur 100% bei allen Deinen Ausführungen beipflichten, sehr gut ! Und danke, dass Du Dir die Mühe machst alles detailliert auszuführen. Sehr hilfreich.

Ladesäulenpflicht auf grossen Parkplätzen statt an Tankstellen !
Denn wer parkt denn schon längere Zeit an der Tankstelle ?
An P&R-, Klinik-Parkplätzen, Parkhäusern etc. sollten zumindest ein paar Schukosteckdosen für’s Langzeitladen Pflicht sein !

Ein E-Auto-Fahrer

Genau !!

Deswegen müssen da auch wenn dann CCS Säulen hin.

Tankstellen gibt es, weil Diesel und Benzin nicht wie fließend Wasser in jeder Straße und jedem Haus verfügbar sind. Elektrischer Strom aber schon. Warum also Tankstellen zwingen Strom zu verkaufen?

Herr Fleisch, eine Tankstelle ist ebenso ein Haus oder Gebäude mit einem Stromanschluss.
Wieso muss unbedingt ein weiteres Haus gerade neben der Tankstelle errichtet werden, nur um Elektrofahrzeuge Laden zu lassen ?
Ich nenne das Wiederverwendbarkeit. Die meisten Gastankstellen, für Biogasautos sind heute auch bei Diesel/Benzin Tankstellen. Wieso ärgert sich da niemand ? eigenartig. Halt, die Biogasautos sind halt keine ernst zu nehmende Konkurenz für die Verbrenner.

„Warum also Tankstellen zwingen Strom zu verkaufen?“, weil das die Zukunft Pro Klima ist und uns erlaubt Nachhaltigkeit bei der Mobilität zu erreichen. Ein ICE Zeitalter geht zu Ende und ein neues Zeitalter mit BEV’s bricht an. Und das wird ganz bestimmt auch sehr ertragreich werden.

Wegen der Lage der Tankstellen, siehe Kommentar von Arsasa…

Hat schon jemand daran gedacht, dass ein E-Auto auch ein Auto ist. Es braucht zwar kein Ölwechsel, aber es will auch mal ausgesaugt werden, oder ab und zu muss auch mal Luft geprüft werden. Was ist mit Waschanlage? Bei uns meistens an der Tanke! Oder werden E-Autos zu Hause gewaschen?

So hab ich das noch nicht gesehn. Gutes Argument.

Sinnvoller wäre es, aus meiner Sicht, Parkplatzbetreiber zu verpflichten eine Ladeinfrastruktur bereitzustellen. Dann kann das Auto laden, wenn ich einkaufe, esse, im Kino bin usw. Ich will ja nicht ne Stunde an der Tanke sitzen…

Sicher auch an Parkplätzen wäre es sinnvoll, aber ne Stunden wird keiner an der Tanke mehr sitzen. 100kW scheint in den nächsten Jahren das Minimum an Ladeleistung zu werden. Dann braucht man dann maximal ne halbe Stunde genug drin zu haben. Also Kaffee trinken in der Tanke und wieder weg fahren.

In Kleinstädten gibt es häufig noch traditionelle Familienbetrieb Tankstellen, die aufgrund ihres Alters so eingebaut sind, dass die dort gar keinen Platz haben, Elektroautos lange parken zu lassen. So eine Pflicht sollte daher auf große Tankstellen und Neubauten beschränkt sein.

An sich fast schon unsinnig, 2030 werden Tankstellen ohne Ladestationen einfach an Kundenmangel sterben. Mal davon ab das es genug Partner gibt die sich um alles kümmern, und der Tankstellenbesitzer keinen einzigen € in die Hand nehmen muss so werden auch im Jahre 2050 noch Leute Rohr Auto waschen und zum saugen und nach Polieren mindestens 30 Min. Alle 2 ~ 8 Wochen an der Tankstelle zubringen (hier reichen 100KW Schnellader aus) und es wird auch nach wie vor Leute geben die einfach auf eine „Tankstelle“ angewiesen sind, weil sie viel fahren (Vertreter, Leute mit Firmen wagen die nicht in der Firma Laden können) natürlich wird sich der bedarf massiv verlagern, viele werden beim Supermarkt oder etc. Laden, viele langsam und netzdienlich, was für die Energiewende absolut wichtig ist, aber eben nicht alle. Zukünftige Tankstellen werden weniger „Tankpunkte“ haben.

Zu künstlichen Kraftstoffen braucht man nichts sagen, jeder der sich 2 Min. Damit beschäftigt hat weiß das es absoluter Schwachsinn ist.

1+, Super Argumente.

Jap. Gut geschildert. Was mir fehlt als Kunden die auf sowas angewiesen wären, sind diejenigen die Privat auf Grund einer Mietwohnung nicht laden können. Daher macht an der Tanke nur CCS Sinn. Wie geschildert es heißt ja nicht, dass der Betreiber für die Kosten aufkommen muss. Wenn ein Partner die Säule aufstellt und den Strom abrechnet (CCS liegt meist bei >35Ct/kWh) hat der Betreiber immer noch was davon. Denn der Kunde lädt ja ne halbe Stund oder so, die er aber nicht neben dem Auto stehen muss wie beim klassischen Tanken. Hinstellen, anstecken, in der Tanke einen Kaffee trinken gehen (hat der Betreiber auch was davon) und wieder weg fahren. Das Modell was immer mehr Supermärkte für sich entdecken und das Laden auch noch kostenlos anbieten. Kunden fahren meinen Supermarkt eher an, wenn sie beim Einkaufen laden können…. Warum soll das nicht auch für Tankstellen funktionieren, die sowieso einen beträchtlichen Teil ihres Umsatzes mit dem Shop machen.

Bevor man Tankstellen dazu verpflichtet ladepunkte bereit zu stellen, sollte man sich lieber erstmal auf einen Lade Normstecker einigen! Ich war neulich bei ATU auf dem Parkplatz und parkte neben einer Ladestation die 3 verschiedene bunte ladekabel hatte,…..warum kriegt man es nicht gebacken einen europäischen einheitlichen ladestecker zu entwickeln

Hey Torsten, fährst du schon ein E-Auto? Wenn ja, solltest du wissen, es gibt schon mal zwei unterschiedliche Lademöglichkeiten (AC und DC)! Mit zwei verschiedenen Steckern. Und wie ist es an der Sprit-Tanke? Wie viele verschiedene Spritpistolen gibt es denn für die Verbrenner? Selbst für normale Elektogeräte gibt es europaweit nicht einmal einheitliche Steckdosen oder Stecker! Da ist die E-mobilität mit drei Steckern schon super!

Das hat die EU schon vor Jahren geregelt. Für AC Typ 2 Stecker und für DC (Schnelladen) CCS (Typ 2 mit zwei zusätzlichen Pins unten dran). Gilt Europaweit.

…. synthetischen Kraftstoffe

https://www.swr.de/wissen/Energiewende-Welchen-Nutzen-bringen-synthetische-Kraftstoffe,synthetische-kraftstoffe-100.html

…. synthetischen Kraftstoffe. Wenn man das mal vergleicht mit einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug, dann braucht man für die gleiche Dienstleistung, also zum Beispiel 100 Kilometer Fahrt von A nach B das etwa sechs- bis siebenfache an Ausgangsstrom, um diesen Kraftstoff herzustellen. Zudem hat der Verbrennungsmotor eine schlechtere Effizienz als ein Elektromotor.

All diese Verteidiger der synthetischen Kraftstoffen hoffen dann sicherlich, dass die Allgemeinheit die fälligen Subventionen übernehmen.
Jede Energieumwandlung, Stoffumwandlung ist unnütz. In Zukunft geht es immer mehr um Effizienz. Weniger Rohstoffe, weniger Energie, weniger Mitarbeiter. Das Wenige, wird mehr Erzeugen. Es geht wie immer nur um eine gerechte Verteilung der Gewinne.

Moin, gestern wurde mir zwei mal für eine Steilvorlage gratuliert. Heute darf ich mich freuen.
Zum Thema Subventionen mal soviel. Im Moment wird massiv das E Auto Subventioniert. Zueinen gib es ein in diesem Jahr nochmals angehobene Prämie beim kauf eines solchens.
Dann wird gern verschwiegen das E Auto eine Infrastruktur nutzen( Straßen, Brücken etc .) die zum großen Teil über KFZ Steuer und Mineralölsteuer finanziert werden. Bekanntlich zahlt ein E Auto beides nicht. Insofern sind die Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit sehr geschönt zu Gunsten der E Mobilität. Also muss man keine Kaaffesatzleserei betreiben was mal Subventioniert werden könnte… Fackt ist E Mobilität wird stark gefördert!
Wenn aber die Einnahmen aus KFZ Steuer und Mineralölsteuer wegbrechen wird Väterchen Staat bestimmt eine neue Abgabe/Steuer auch für E Mobilität einfallen… nur das sagt im Moment niemand und lässt es beim Vergleich zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit mal gern weg…

Stimmt alles…. ist aber kein Argument gegen die e-Mobilität, meine ich (Subventionen, Steuerabgaben haben primär nichts mit der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der e-autos zu tun).

Ja E-Autos werden aktuell massiv subventioniert. Ich sehe das aber primär darauf zurück zuführen, dass man versucht die Autofahrer, also uns, in die E-Mobilität reinzuschubsen (ich fahren selber demnächst einen E-Golf, begrüße das also sehr ;-)). Ich bin weder E-Auto Fanatiker der in einer Blase lebt, noch jemand der strickt dagegen ist, sondern jemand der versucht das sachlich zu betrachten (habe auf Grund der E-Golf Bestellung auch reichlich Diskussion und Zweifler in der Familie).
Es ist nunmal so, dass E-Autos neu sind und ein anderes Verhalten als das Fahren mit den Verbrennern die letzten 50 Jahre erfordern. Heißt die meisten Leute haben keine Lust sich damit mal auseinanderzusetzen und sich umzustellen. Die Politik versucht aktuell eben die Bevölkerung in Richtung E-Mobilität zu schieben (was mir immer mehr als für den Individualverkehr sinnvollste Lösung aussieht). Das geschieht halt durch setzen von Kaufanreizen wie der Umweltprämie in Deutschland. Denn der aktuell noch höhere Anschaffungspreis ist der Pferdefuß der Elektroautos. Die Steuerfreiheit über 10 Jahren vergessen wir mal, das bezahlt man für einen Verbrenner mit normalgroßem Motor auch nur 100€ im Jahr. Fakt ist, dass sogar in Deutschland, wo der Strompreis unnormal hoch ist, das Elektroauto im Betrieb günstiger ist wie jeder Verbrenner. Man fährt 100km für 3-5€, hat keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen, Zahnreimen, Steuerkette und kaum Bremsenverschleiß durch die Rekuperation (alles problematisch für die Werkstätten aber gut für den Nutzer).
Eigenheim besitzer haben kein Problem. Ladestation einbauen oder Steckdose nutzen, nachts laden und den Tankstellen beim vorbeifahren freundlich zuwinken. Aber die Ladesäulen an Tankstellen sind trotzdem interessant, weil eben nicht jeder ein Eigenheim hat wo er machen kann, was er will. Mieter haben das Problem und die müssen halt zur Not dann trotzdem noch zu einem längeren Tankstopp fahren. Also zum Beispiel zu einer Tankstelle an eine CCS Säule und ne halbe Stunden bei nem Kaffee und Croissant aufladen. Ist ja nicht so, als müsste man neben dem Auto stehen bleiben wie beim Sprittanken.

Wenn man Norwegen betrachtet, die hier durchaus die mögliche Zukunft der anderen Ländern zeigt, wird eine Zwangsverordnung nicht nötig sein. Kommen weniger zum Tanken werden diese selbst umdenken und Ladesäulen aufstellen.
Betreiber die nicht möchten, lassen sich halt Gewinn entgehen. Wäre ja so, als würden sie nur Benzin anbieten, aber das Geschäftskonzept sollte jedem selbst überlassen sein in einem gewissen Rahmen.

Wenn ich so einen Schwachsinn lese, das 2030 die Tankstellen ohne Ladestation an Kunden Mangel kaputt gehen, kann ich nur Lachen. Glaubt Ihr wirklich das in den nächsten 10 Jahren sich 48 Millionen Verbrennungsfahrer in Deutschland ein E Auto kaufen?
Träumt mal weiter.

Moin, ich hatte erst vor kurzen ein Bericht gelesen das es wenn ab jetzt nur noch E Autos verkauft würden es 20 Jahre dauert bis alle ersetzt sind. Man geht in der Realität aber eher von bis zu 30 Jahren aus…Die erste Straßenzulassung für eine E Auto war 1881. Es hat knapp 110 Jahre gebraucht bis sie halbwegs konkurrenzfähig waren. Wenn man jetzt meint man kann den Vorsprung den der Verbrenner in 110 Jahren in Punkto versorgen und Angebot hat in 10 Jahren aufholen, grenzt das an Träumerei. Wir brauchen schon 10 Jahre für ein Flughafen:))))

Ich verstehe Ihre Hassgefühle gegenüber Elektroautos. Jemand der den Status Quo auf jeden Fall behalten will, Klima hin oder her, darf kein Interesse haben, dass er in 10 Jahren eine andere zukunftsorientierte Umgebung vorfindet.

Vor 10 Jahren hat sich noch keiner über die Elektroautos geärgert, nein man wurde nur belächelt, eine vernichtend kleine Randgruppe von der sicher keine Gefahr droht. Seither hat sich aber einiges getan und die Elektroauto Community vergrössert sich exponentiell. Der Status Quo ist plötzlich in Frage gestellt, Uhhh Gefahr droht. Wenn wir jetzt nicht handeln wird es in Zukunft nur teuerer werden für Alle von uns.

Eine Analogie: Hotels mit Ladestationen werden in Zukunft diejenigen Kunden haben, die mit dem Elektroauto ankommen. Diejenigen, die diesen Service nicht anbieten, werden Kunden verlieren, bis sie auch umsteigen. Ladestationen bei Hotels werden wie der WLAN Anschluss zum integrierten Bestandteil in Hotels werden. Diese Hotels werden dann auch Nachhaltige Kost anbieten und nachhaltig Wäsche waschen usw. usw.

Dementsprechend ist es Folgerichtig, dass auch Tankstellen ihre Zapsäulen reduzieren und die Ladepunkte erhöhen müssen. Weniger Verbrenner brauchen auch weniger Zapfsäulen.

Kein Traum, jedoch eine Vision für die Zukunft. „Wer zu spät kommt den bestraft das Leben!“ ( Michail Sergejewitsch Gorbatschow )

+1

Hallo Markus, Speichereinheiten sind kein Recycling, nur eine Art das Problem erstmal zu verlagern. Ob es in Zukunft ein vernünftiges Recycling gibt ist Kaffeesatz lesererei. Und wir reden hier über Li-Ionen Akkus. Denen sind Grenzen gesetzt. Wenn die Feststoff Akkus Serienreif sind sieht die Sache anders aus. Aber bis dahin dauert es halt noch.Übrigens , bedenke all die Urlauber die mit Wohnwagen unterwegs sind. Keine Nische, eher ein großer Markt. Und jeder Eigenheimbauer der ein Anhänger benutzt. Fahr mal zu Hornbach, das siehst Du wie viele ein Anhänger ziehen… Und ich fahre wie gesagt Beruflich ein E Auto. Für mich ist es halt noch keine Alternative. Auch kein Tesla:)))

Recycling gibt es schon, ist aber noch nicht für alle Rohstoffe wirtschaftlich. Was passiert wohl mit den Millionen Handy Akku die jährlich anfallen? Eine Firma bei Braunschweig kann 96% der Rohstoffe recyceln. Die großen Akkus gibt es aber schlicht noch nicht, weil die noch durch die Gegend fahren und danach als Batteriespeicher ein zweites Leben haben. Ich vermute um 2030 werden erst größere Mengen langsam anfallen.

Solang immer noch Menschen nur auf Leistung und Größe beim Auto schauen (oder warum muss es e Mobile in Größe einer Schrankwand und Leistung eines Ferraris geben?) Statt Gewicht zu sparen was ja auch Akku Leistung kostet oder irre ich mich?
Meine Vermutung ist aber ehr das in 10 Jahren das Thema e Auto nur noch eine Randnotiz ist da wir bis dahin andere Kraftstoffe haben die auch bezahlbar sind für alle .
Ausserdem warum wird nicht mehr ins Gas unternommen?

Hallo, wo leben den viele der Damen und Herren die hier einen Kommentar schreiben. Menschen die auf dem Land leben und ein geringes Einkommen haben, was machen DIE den? Alles zu Fuss? Wisst Ihr und unsere Regierungs Menschen überhaupt wie es da zu geht. Nächster Laden zum einkaufen ohne KFZ nicht zu erreichen. Buss oder Bahn fahren ein mal am Tag! Wenn hier unsere Autos weggeredet werden und ich arbeiten muss um arbeiten zu können, sollte die ältere Generation in Rente gehen und vom Staat leben. Dann wird allen die so garnicht mehr hier in der Welt leben wollen und nur große Sprüche auf Lager haben das Lachen schnell vergehen! Umweltschutz ist berechtigt, aber BITTE der Umweltschutz und alles was da dran hängt muss für den kleinen Mann auch bezahlbar bleiben. Wie gesagt auch unsere doch so verehrte Regierung mit den überzogenen Einkommen wird sich noch umschauen wenn der kleine nicht mehr mitspielt. Wir die kleinen finanzieren solch einen grossen Lebensstil nicht mehr lange. Ihr nehmt uns alles weg, selbst die letzte Scheibe Brot. Leute wenn wir nichts mehr zu beißen haben möchte ich nicht in der Haut der Reichen oder unsere Regierung stecken. Dann nützen auch keine BW oder Polizeibeamten mehr etwas. Also alles Bitte in Massen und bleibt auf dem Boden der Tatsachen. Benziner und Diesel werden noch gebraucht und eben das muss bezahlbar vorallem für den kleinen Mann bezahlbar bleiben. Aber ich hätte da eine Idee. Soll unsere Regierung doch eine Glaskuppel über Deutschland bauen, dann würden wir alle nur UNSERE Luft atmen und nicht den Dreck von anderen Staaten die weiß Gott die Umwelt mit unserem importierte Müll verschmutzen. Siehe die brennenden Stellen in Indien oder Afrika wo Platinen aus Kunststoff verbrannt werden um an die Rohstoffe zu kommen. Die Platinen sind von uns der zivilisierten Welt. Warum werden die exportiert? Der Kohle wegen und des Image wegen. Also Bitte mal alles mit einem gesunden Menschenverstand sehen.

Kleine Rechenaufgabe: 10 Wohnungsinhaber haben in 2km Umkreis eine Ladestation. Einer von 10 stellt da sein e-auto für die Nacht ab. Wieviel Wohnungsinhaber können ihr Auto nachts laden?

Bei 6000 Einwohner pro km² kaufe ich sicher kein E-auto. Und 15km zur Arbeit mit Fahrrad mache ich auch nicht. Auf der Arbeit mache ich schon bis zu 20km gehen pro Tag. Ladestation bei Arbeitgeber wäre nice aber die haben selber nicht genug Strom für eigene Stapler.

Ein 60kmh E-roller(herausnehmbare Akku) mit Auto Führerschein wäre für die Städte hilfreich.

Wieso wird eigentlich nie über das Brennstoffzellenauto vom Ingenieur Roland Gumpert geredet? Durch seine Methanol Brennstoffzelle vereint es die Vorteile von Verbrenner und E-Auto.
Das Methanol stammt aus Biogasanlagen als Abfallprodukt. Es wird mit Wasser gemischt (1:1) und kann durch handelsübliche Zapfsäulen getankt werden.
Mit 60 Litern (40 Cent pro Liter) können 1000km erreicht werden. Tankvorgang ist genau so wie beim Verbrenner.
Immer wenn das Auto abgestellt wird zB zum Einkaufen, dann lädt die Brennstoffzelle den weiter Akku auf.
Infrastruktur ist da, die Technik ist da, der Treibstoff kann klimaneutral hergestellt werden…. wieso wird diese Idee nicht weiter geführt?
Schon 2018 hat Herr Gumpert das Auto gebaut (Gumpert Nathalie), hat zwar 800PS bekommen aber ist ja nur zum „angeben“ hehe.

Toyota bringt 2020 das Wasserstoff Auto Mirai für 30000€ auf den Markt, der gleiche Preis wäre mir der Methanol Brennstoffzelle sicherlich auch machbar.
Und man muss nicht mit Kabeln hantieren, Steckdosen suchen und ggf ewig auf die Ladung warten. Wo ich wohne wäre eine Ladeinfrastruktur undenkbar. Die Laternen Anzahl wurde hier halbiert und die stehen seit 2 Jahren nun direkt an den Hauswänden und nicht am Bordsteinrand…
Wie wäre es evtl mit induktiven Ladeplätzen. Normal parken und über Nacht laden lassen… ganz ohne Kabel.

Aber wie gesagt… Infrastruktur für Methanol Brennstoffzellenautos wäre halt schon da.

Für mich hat das E-Auto Moment noch einen großen Nachteil. Ich wohne im dritten Stock eines Mehrfamilienhaus. Keine Chance ein Auto zu laden. Höchstens ich lege 100 Meter Kabel zum Fenster raus, über die Straße zum Auto. Wenn das die 10 Nachbarn in mehreren Haus auch machen, und die 30 Häuser um unser Haus auch dann kann jeder sich selbst vorstellen was da los ist.
Um mich herum ist die ganze Straße so. Zur nächsten Tankstelle ist es zu Fuß locker 20 Minuten. Mal schnell hinfahren und laden ist da nicht. Auch das Auto dort über Nacht stehen lassen ist da nicht wenn sich 50-100 Leute Nachts auf eine Tankstelle stürzen wollen.

E-Autos sind Top für Leute die Nachts daheim laden können. Wenn ich das könnte würde ich mir vielleicht auch eines holen.
Für andere, welche Ladesäulen suchen müssen und sich dann in Zukunft um freie Ladestationen im Häuserblock schlagen müssen sehe ich es leider nicht als Konkurrenten zum Verbrennen. Selbst wenn so ein Teil nach 20 Minuten geladen wäre : 1-2 mal in der Woche abends wo hin fahren und 20 Minuten warten. Wenn viel los ist und ein paar Autos vor einem sind dann auch vielleicht mal eine Stunde warten bis die Batterie voll ist. Na danke.

Alle die denken das man auf der Arbeit laden kann. Kommt mal runter. Bei uns in der Firma stehen auf dem Parkplatz locker 200 PKW. Keine Firma installiert da 200 Ladestation, welche auch noch Platz wegnehmen.

Wie im Artikel beschrieben kann ein E-auto Vorteile haben. Solang es aber länger als ein Tankvorgang beim Benziner dauert das Ding zu laden hat es halt für mich und viele andere keinen Sinn.

Für mich ist die Zukunft ein Mix aus den diversen Antrieben.

E Antrieb : für Leute welche daheim laden können und Kurz – Mittelstrecke am meisten Fahren.

Verbrenner: klar gehört denen die Zukunft nicht. Aber in den nächsten 20 Jahren werden die aufgrund des Vorteil des schnellen Tanken für viele Stadtbewohner im Plattenbau die logische Wahl sein

E-Fuels : wenn der Preis auf ein halbwegs vernünftiges Niveau runter kommt ist das die Alternative zum Benzin/Diesel. Da ist mir als Endverbraucher der Wirkungsgrad egal, solange ich nicht ewig warten muss bis ich wieder fahren kann.

Wasserstoff : für Leute die täglich Langstrecke ( > 500 km/Tag ) und Transportunternehmen bestimmt interessant.

Fazit : momentan hat jeder Antrieb Vor und Nachteile. Es kommt arg auf die Lebebssituation des Endverbraucher an. Daher der Mix aus den verschiedenen Antrieben.

Wenn das alles so viel Sinn macht und wirtschaftlich ist, was sein kann – ich weis es nicht. Dann ist es aber völlig unsinnig Tankstellenbetreiber zu zwingen, wenn es Umsatz bringt, dann werden die von alleine umrüsten und der Staat muss sich nicht in deren Geschäft einmischen. Allgemein kann man meiner Meinung nicht sagen das e-autos besser/ günstiger sind, aktuell wird da so viel gefördert und subventioniert das ich denke es wird sich erst später zeigen. Und grade was autonomes fahren angeht, wird es wohl schwer weil dann viel mehr Strom benötigt wird was die Reichweite stark senkt. Allerdings ist mir unklar was bei Verbrennern da besser sein soll denn auch da wird ja vermutlich dieselbe Energie benötigt.

Trotzdem denke ich das Akkus und Strom nicht die Lösung sind, auch die aktuellen Kraftstoffe nicht, es sollte mehr in Forschung und neue Kraftstoffe investiert werden, da wäre es denke ich am sinnvollsten angelegt. Akkus und Sondermüll, sowie Fahrzeuge die nur 5-10 Jahre fahren sind doch mist.

Nun sind ja doch noch einige Meinungen zu diesem Thema hier abgegeben worden.
Zum Thema Lade Infrastruktur eine Anmerkung. Das Leitungsnetz in Deutschland liegt auch schon einige Jahre im Boden und hat natürlich Grenzen. Man kann nicht beliebig viele DS Stationen aufstellen. Zudem muss dann immer ein geeigneter Stellplatz vorhanden sein. Das wird in den Innenstädten kompliziert. Jeder kennt die Parkplatz suche da… Da ist auch noch nicht alles damit zugepflastert. In Berlin hat das einzige E Taxi (Tesla) aufgegeben. Nicht wegen dem Auto, das war gut. Nein die Lade Infrastruktur war mies… Und das in der Hauptstadt…
Aber man muss es sich auch leisten können. Ich kann, will und werde mir keine 50.000 Euro vors Haus stellen.
In ländlichen Raum ist man auf individual Verkehr angewiesen. Das muss auch bezahlbar sein. Insofern bin ich gespannt wohin die Entwicklung und der Markt geht.
Hyundai, Toyota, Mercedes haben Wasserstoff Fahrzeuge im Portfolio.BMW bringt nach meinen Wissens auch eins auf dem Markt. Wenn ich die Kommentare einiger hier lese, müssen die Herstelker wohl vollkommen“ daneben „sein.Da es ja angeblich totaler Blödsinn ist.
Wir werden sehen was in Zukunft neben einander für Formen gibt.

Ich hoffe für Deutschland und das Klima, dass der Ladeinfrastruktur Masterplan gelingt. Ein positiver Ansatz zu einem Leuchtturm in Europa zu werden, der in den übrigen Ländern auch Schule machen wird. Dies soll Motivation genug sein, um die angebrochene Dekade aktiv zu gestalten.
Für eine nachhaltige Zukunft mit der Elektromobilität und gegen die ewigen Zweifler, Nörgler, Schwarzmaler und diejenigen, die den Kopf in den Sand stecken.

Wie viele Kommentatoren hier „… geht nicht, … kann nicht, … darf nicht sein, … muss eine Anhängerkupplung haben, sonst geht nix, … muss in 5 Minuten weiter fahren könne, sonst wird das nix, … bin immer nur der kleine Mann und deshalb ein ewiges Opfer, …“ und tausend andere „Aber“ gepaart mit Neid und Missgunst par Excelence sich dem Status Quo verpflichtet fühlen ist schon armseelig. Als Schweizer bin ich nur sprachlos, erlebe aber Deutschland meistens ganz Anders und wirklich aufgeschlossen.

Und weshalb ? Man stelle sich mal vor es geht nur darum die Elektromobiltät zu stärken und Arbeitsplätze zu schafen indem die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bei allen Tankstellen eingeleitet wird, ohne jemandem etwas weg zu nehmen. Wenn schon nur dieser ganz simple und kreative Ansatz zu einem solchen Problem für viele hier wird, dann macht mich das sehr nachdenklich.

Tesla und andere Elektromobilitäts Pioniere haben in vielen Ländern Europas, China, Indien schon längst die Zukunft eingeleutet haben und werden full steam ahead weiter machen, während Deutschland immer noch seinen Weg sucht. In Shenzen sind beinahe schon alle Busse, Taxis und Mopeds elektrisch. Europa hinkt schon jetzt 10 Jahre hinter der neuen Welt in China hinterher.

Trotzdem beweist die Elektromobilitäts Community tag täglich, dass Vorwärtsdenken sich auszahlt. In diesem Sinne, einen guten Start in ein Neues Jahrzehnt, das der Elektromobiltät gehört, zumindest in vielen Ländern und ich hoffe Deutschland gehört dazu.

An Tankstellen laden ist so ziemlich das Allerletzte, was ich möchte und es ist die dümmste Idee eines möglichen Standortes für Ladesäulen. Hört auf zu denken, wie Verbrennerfahrer! E Autofahrer tanken nicht, sie laden! Und laden tut man da, wo das Auto steht und fährt NIE zur stinkenden Tanke.. NIE! Vergesst diese durchgeknallt Furzidee! NIE!

Ich arbeite täglich im Service außerhalb. Nach einer gewissen Zeit meldet sich die Blase und nach 4 Stunden möchte ich auch mal eine Pause einlegen. Ich wünsche mir schon seit Jahren mehr Lademöglichkeiten an Tankstellen. In 30 Minuten Pause kann ganz nebenbei geladen werden und ein Kaffee ist auch noch drinn.
Ich danke allen Tankstellenbetreibern die schon jetzt eine Lademöglichkeit anbieten.

Ich darf kurz erwären das im letzten Jahr in Deutschland ca 58.000 E-Fahrzeuge zugelassen wurden, ein kleines Start Up die Post elektrifieziert hat. Die ersten Wasserstoff Züg ( troz schlechten Wirkungsgrades) erfolgreich fahren. Das Autobahn Abschnitte für den Schwerlastverkehr eletrifieziert werden. Auch E Busse sind auf unseren Straßen unterwegs, insofern wird die Mobilität in Deutschland auch für die Zukunft gut gerüstet sein. Deutschland aus dem Kohlestrom Schrittweise austritt.
Ich finde es aber anmaßend alle die hier ein Komentar schreiben und nicht sofort „hurrra“schreien, als „die ewigen Zweifler, Nörgler, Schwarzmaler und diejenigen, die den Kopf in den Sand stecken zu bezeichnen.
Nicht jeder, für manchen unverständlich, kann sich halt die neue Technick leisten, das hat nix mit Neid zutun. Mir ist es egal welches Markenlog mein Fahzeug träg, es muß für mich passend sein.
In Bezug auf die Anhängerkupplung kamen mir gestern auf wenigen Autobahn Kilometern 4 Famielen mit Wohnwagen entgegen. Mal drüber nach gedacht das diese sich vielleicht kein Hotel leisten können? Schaut mal nach wieviele Campingplätze es gibt, die schieben bestimmt alle ihren Wohnwagen dahin!
In der “ Welt “ stand gestern ein großer Artikel zum Thema “ Alternative Kraftstoffe“. Die Übrigens schon in einigen Eu Staaten eine Zulassung haben. Da hängen wir in Deutschland wohl noch hinter her, vermutlich auch in der Schweiz. Die Mobilität wird sich verändern, mit welchen Antrieb wird sich zeigen. Man muß offen sein für alle Arten und nicht in eine Art Fanatismus verfallen nur weil es andere Kritisch sehen.

E-Fuels für CO2-arme Verbrenner?
Machen durchaus Sinn, langfristig hat ein noch größerer Teil der Verbrenner als heute ein H-Kennzeichen.
Um das automobile Kulturgut zu erhalten kann E-Fuel sinnvoll sein.

Ich finde es gut, zumindest 14.500 Tankstellen mit Lademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Das Elektrofahren soll definitiv unterstützt werden und ich glaube, dass damit Tankstellen profitieren können.

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