StreetScooter stärkt deutsche Standorte und nimmt von Verlagerung ins Ausland Abstand

StreetScooter hält an deutscher Fertigung fest

Copyright Abbildung(en): Deutsche Post DHL Group

Anfang September konnten wir bereits berichten, dass die Post 10.000 StreetScooter auf den Straßen unterwegs hat, dazu kommen 13.500 Ladesäulen und dennoch will man sich vom E-Transporter trennen. Eine Verlagerung der Produktion ins Ausland sei allerdings keineswegs geplant.

Dies gab Geschäftsführer Jörg Sommer gegenüber der Aachener Zeitung zu verstehen. Man sei zwar auf Expansionskurs, allerdings an den eigenen Standorten in Aachen und Düren. Bis zu 200 zusätzliche Arbeitsplätze sollen entstehen, 50 Mitarbeiter wurden bereits seit August eingestellt, weitere sollen folgen.

Diese wird man benötigen, denn wie Sommer zu verstehen gab wolle man die “führende Plattform für Energie- und Logistikdienstleistungen werden”.  Seit Anfang Oktober verstärken hierzu zwei international erfahrene Topmanager aus der Autoindustrie das Management des Aachener E-Nutzfahrzeugherstellers.

Des Weiteren sei geplant, dass man sich internationaler ausrichten werde. Vor allem China sei von Interesse, da dort ein Bedarf von gut 2,5 Millionen StreetScooter besteht, so Sommer. Neben der Fertigung ist auch der Aufbau eines Standorts für Forschung und Entwicklung in China mit den Schwerpunkten eLCV-Komponentenentwicklung, Technologie, Fahrzeugarchitektur und -design, autonome Logistik- und Energielösungen geplant.

Zudem habe man die USA im Blick. Man erwäge dort ebenfalls eine Fertigungsstätte zu errichten. Anvisiert werde ein Standort an der Westküste, da es dort die besten Bedingungen gebe. Geht es nach dem Unternehmen werde in Amerika eine spezielle US-Version des Elektro-Lieferwagens auf die Straße kommen. Zeitlich hat man sich auf die kommenden zwei bis drei Jahren in den Vereinigten Staaten festgelegt.

Dabei konzentriere sich Streetscooter zunächst auf Flotten, mit denen Pakete zugestellt werden, auch in Europa.  Zudem verhandle man auch mit direkten Konkurrenten der Deutschen Post AG. Um Verträge abzuschließen, rechnet Sommer mit Verhandlungszeiten von zwölf bis 18 Monaten.

In die Karten könnte der Deutschen Post Tochter die Tatsache spielen, das man mit den kürzlich vorgestellten Nachfolgeversionen der vollelektrischen Nutzfahrzeuge “WORK” und “WORK L” ganz ansehnliche und leistungsfähige E-Transporter auf die Straße bringt.

Quelle: Aachener Zeitung – Streetscooter expandiert und sucht Mitarbeiter

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).