smart ohne Kompromisse rein elektrisch in die Zukunft – alle Fakten, Fotos und Details

smart wird vollelektrisch mit der nächsten Generation

Copyright Abbildung(en): smart / Daimler AG

Auf der diesjährigen IAA 2019 in Frankfurt wird sich smart im komplett neuen Gewand präsentieren. Ausschließlich batterieelektrische Antriebe treffen auf optisch und digital komplett überarbeitete smart fortwo- und forfour-Modelle.

Die neue smart-Generation versteht sich als “Wegweisend. Digital. Urban.” und warten rein elektrisch mit einem progressiven Design und intelligenter Vernetzung auf. Alle Fakten, Fotos und Details gibt es nachfolgend.

Kommende smart Generation präsentiert sich konsequent elektrisch

Nun ist es endgültig, im März 2018 bereits angekündigt, ist es nun soweit: smart wird zur rein elektrischen Automarke. Bereits seit 2007 bietet der Automobilhersteller in jeder Generation eine vollelektrische Option an. Nun steigt smart konsequent auf die emissionsfreie, batterieelektrische Antriebstechnologie um. Als erster Automobilhersteller weltweit wechselt die Marke von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe.

“Als Pionier der urbanen Mobilität gehört es seit jeher zum Selbstverständnis von smart, die Dinge neu zu denken. Der Umstieg des gesamten Produktportfolios auf reinen Elektroantrieb markiert den Beginn eines neuen Kapitels der Marke smart. Zusammen mit innovativen Sharingkonzepten und digitalen Services sind wir der erste Hersteller, der komplett und konsequent von Verbrennungsmotoren auf ausschließlich elektrische Antriebe umstellt.” – Daniel Lescow, Leiter Marken- und Produktmanagement smart

Nachfolgend haben wir die technischen Daten der neuen, vollelektrischen smart-Modelle eingebettet. Bevor wir gemeinsam weitere Details der neuen smart Generation betrachten.

 smart EQ fortwo smart EQ fortwo cabriosmart EQ forfour
Motor/BauartSynchronmotorSynchronmotorSynchronmotor
Dauerleistung (kW)414141
Max. Leistung (kW) 606060
Max. Drehmoment (Nm)160160160
Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km), 4,6 kW-Bordlader16,5-15,216,8-15,417,3-15,9
Stromverbrauch kombiniert
(kWh/100 km), 22 kW-Bordlader
15.2-14,015,4-14,215,9-14,6
CO2-Emission kombiniert (g/km) 000
EffizienzklasseA+A+A+
Reichweite (km)147-159145-157140-153
Beschleunigung 0-60 km/h (s)4,84,95,2
Beschleunigung 0-100 km/h (s)11,611,912,7
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 130130130

smart: Elektrisierender Fahrspaß auf ganzer Linie

Fassen wir die technischen Daten doch einmal kurz in Worte. Festhalten lässt sich, dass diese bei den drei Modellen nur geringfügig voneinander abweichen. Der Unterschied liegt hierbei im Detail. Mit 160 unmittelbar verfügbaren Newtonmeter Drehmoment beschleunigen die elektrischen Modelle weit besser, als die 60 kW/82 PS der fremderregten Synchronmaschine im Heck vermuten lassen.

An der Ampel sprintet der smart EQ fortwo coupé von 0 auf 60 km/h in gerade einmal 4,8 Sekunden und lässt damit auch leistungsstarke Verbrenner auf den ersten Meter hinter sich. Die Energie beziehen die smart Modelle aus einer kompakten Hochvolt-Batterie. Bestehend aus drei HV-Modulen und insgesamt 96 HV-Zellen kommt die von der Daimler-eigenen Deutschen Accumotive zugelieferte Lithium-Ionen-Batterie auf eine Kapazität von 17.6 kWh und ist damit ausreichend für 159 Kilometer Reichweite nach NEFZ.

Des Weiteren profitieren die vollelektrischen smart fortwo- und forfour-Modelle von der sogenannten radargestützten Rekuperation in der Stadt. Sie lässt den smart automatisch zu einem vorausfahrenden Fahrzeug abbremsen. So werden Roll- und Bremsphasen ideal abgestimmt, um die maximale Menge an kinetischer Energie wieder in die Batterie rückführen zu können. Energie bezieht der smart aber nicht nur durch Rekuperation. Auch beim Laden gibt es unterschiedliche Lösungen.

Mit seinem optionalen 22 kW-Bordlader mit Schnellladefunktion sind auch die neuen Modelle in weniger als 40 Minuten wieder von 10% auf 80% Reichweite geladen und das ohne auf seltene Gleichstrom-Ladesäulen angewiesen zu sein, wenn das Laden je nach örtlicher Gegebenheit über drei Phasen möglich ist. Eine durchschnittliche Tagesfahrleistung lädt der smart ganz ohne Wallbox an einer 230-V-Steckdose in gut 3,5 Stunden nach.

Unterwegs profitiert man als Fahrer eines der neuen smart Elektroautos durch die Kooperation mit dem Ladenetzwerk-Partner Plugsurfing. Denn dadurch steht den Kunden nun beinahe jede öffentliche Ladesäule zur Verfügung. Über die smart EQ control App können diese Ladesäulen angezeigt werden und man kann sich direkt in der App bei Plugsurfing anmelden.

“Der neue smart ist radikal simpel” – in allen Belangen

Einfacher lässt sich das Design des neuen smart wahrlich nicht beschreiben. Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG, gibt zu verstehen, dass man die typische smarte Identität inszeniert habe mit den neuen Modellen. “Entlang der smart DNA setzen wir den Grill tiefer und die Leuchten darüber und erzeugen so einen sportlichen – progressiven Auftritt”, so Wagener weiter.

Dabei scheint man ein wenig vom verspielten Look alter smarts abgekommen und wendet sich einem modernen, erwachsenem Design zu. Dies äußert sich bereits dadurch, dass bei den rein elektrischen smart-Modellen nun erstmals fortwo und forfour auf eine andere Front setzen. Wo der Viersitzer einen dynamischen, vom Showcar smart Vision EQ fortwo bekannten, nach unten geöffneten „A-shape“ mit optional integrierten Nebelscheinwerfern trägt, bleibt der fortwo beim bekannten freundlichen Gesicht.

Der “V-shape”-Grill präsentiert sich bewusst ohne Emblem, in Kombination mit dem darüberliegenden smartSchriftzug knüpft die Marke an ihre stilistischen Anfänge der ersten Modelle an. Neu für beide Modelle ist die Farbgebung: Erstmals werden die Frontgrills von fortwo und forfour in der Farbe des Fahrzeugs lackiert und nicht mehr kontrastierend. Von den beiden Studien smart forease und smart forease + hat smart sic in puncto Lichttechnik inspirieren lassen. So gibt es die neuen Modelle optional mit langlebigen Voll-LEDs. Dabei sorgen drei große aktive Leuchtdioden-Elemente nicht nur für eine charakteristische Lichtsignatur, sondern übernehmen neben Abblend- und Fernlicht auch die Fahrtrichtungsanzeige.

Auch die Heckleuchten der modernisierten Modelle von smart stellen einen weiteren optischen wie technischen Höhepunkt dar. In der bekannten rhombischen Grundgeometrie bilden nun hunderte aufwändig inszenierte LED-Leuchtelemente die Leuchtenkontur. Sie sorgen unter der flächigen Kunststoffabdeckung nicht nur für eine besondere Tiefenwirkung, sondern auch für eine homogene Ausleuchtung. Kleine, aber feine Details, welche die neue Generation der smart-Modelle als diese auszeichnet. Als Betrachter entsteht so je nach Abstand und Blickwinkel zum Fahrzeug eine ständig wechselnde Signatur des Lichts.

Das bekannte und prägende „One-anda-half-box“-Design mit den extrem knappen Überhängen an Front und Heck ergibt mit den bündig in den breiten Radkästen stehenden Rädern weiterhin den charakteristischen „stance“ – dem mächtigen Stand auf der Straße. Ein Designelement, welches bei der vollelektrischen Zukunft von smart-Modellen nicht wegzudenken ist. Im Inneren blickt man weiterhin auf ein für diese Fahrzeuge großes Platzangebot. Wie smart zu verstehen gibt, haben die Designer eine völlig neu gestaltete Mittelkonsole entworfen, damit der Platz noch besser ausgenutzt werden kann. Anstelle der versteckten seitlichen Schublade gibt es nun vor dem Wählhebel ein großes Ablagefach, das mit einem Rollo verschlossen werden kann.

Erstmals setzt smart mit dem neuen UX-Konzept rein auf das nahtlose Zusammenspiel mit den kundeneigenen Mobiltelefonen und deren Rechenleistung. Dargestellt wird dies alles auf einem 8-Zoll-Touch-Display. Für den Kunden handelt es sich wohl um die günstigste Infotainment-Systemlösung. Ausschlaggebend ist nicht mehr die Software und Leistung des smart Mediasystems, sondern die des eigenen Smartphones. Sobald man auf ein neues Smartphone umsteigt oder durch ein Software-Update neue Apps verfügbar sind, ziehen sie umgehend auch in den smart ein.

Übersichtliche Modellauswahl mit System

smart gestaltet nicht nur den Antrieb, das Design und weitere technische Details fortschrittlich. Vorbei sind zudem die Zeiten, in denen man sich mühsam durch die Preislistenseiten las. Mit der neuen Generation smart wird auch die Ausstattungsstruktur smarter. Neben dem Basismodell stehen die drei bekannten Ausstattungslinien passion, pulse und prime zur Auswahl. Jede Linie kann jeweils mit einem von drei Ausstattungspaketen kombiniert werden.

Die Auswahl fällt zumindest in diesen Punkten einfacher. Ein wenig schwieriger könnte es in Sache Farbe werden. Hier präsentieren sich die neuen smart Modelle vielfältiger den je. Für den fortwo gibt es nun für die Tridion-Zelle und die Bodypanels carmine red und gold beige sowie lime green nur für die Bodypanels. Beim forfour steht ice white für Bodypanels und Tridion neu in der Farbkarte. Exklusiv den Bodypanels vorbehalten bleibt das neue steel blue für den Viertürer.

Auch im Interieur gibt es für die Ausstattunglinien passion und pulse neue Designs der Bezugsstoffe und eine zusätzliche Farboption. Neben black/black gibt es nun auch black/blue, das bis in die Ziernähte und Akzentteile für mehr Kontrast im Interieur sorgt. Neu sind zudem vier Felgendesigns. Jeweils in silver und bi-color stehen sie in 15“, bzw. 16“ für die Ausstattungslinien zur Verfügung.

smart „ready to“-Services: digitale Mehrwerte bündeln

smart „ready to” steht für innovative Services, die das Leben in den Metropolen erleichtern. Auch die neuen vollelektrischen smart Modelle der nächsten Generation warten damit auf.

  • „ready to share“: Teilen leicht gemacht
  • „ready to park“: Bequemer parken per App
  • „ready to spot“: Ruckzuck zurück zum smart
  • „ready to pack“: Spielend einfach beladen
  • „theft recovery“: Das digitale Frühwarnsystem gegen Diebstahl

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 04. September 2019

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4 Antworten

  1. Da hat Herr Löffler recht, ist mir auch gleich aufgefallen. Was soll der „alte“ Smartt in diesen News? Außerdem solltest du erwähnen, das der Verbrauch, warum auch immer, in unzeitgemäßem NEFZ angegeben ist! Seit 01.08.2018 gilt WLTP.

  2. Ich möchte zu diesem Kapitel (SMART voll elektrisch) nur darauf hinweisen, dass Herr Hayek sen. vor X Jahren den Smart elektrifizieren wollte und Daimler Benz dazu kein grünes Licht gegeben hat.
    Die Einsicht ist doch noch gekommen aber um Jahre zu späht.

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