Skoda-Technikchef: „Müssen Fahrzeuge umweltverträglicher machen“

Copyright Abbildung(en): Škoda

Christian Strube, bei der tschechischen VW-Tochter Skoda zuständig für die technische Entwicklung der Fahrzeuge, sprach in einem Interview mit dem Fachmagazin Edison über emissionsfreies Fahren und die nächsten Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie. Skoda hat für den Weg dorthin eigens die Submarke iV und eine neue Produktfamilie ins Leben gerufen.

Das ist eine Herausforderung, der man sich als Ingenieur nicht nur aus beruflicher, sondern auch aufgrund seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung stellen möchte“, sagt Strube über den Druck auf die Autohersteller, angesichts immer schärferer CO2-Limits und der drohenden Klimakrise nachhaltiger werden zu müssen. „Für uns Ingenieure und Entwickler ist es jetzt an der Zeit, alle Erfahrungen und Ideen, die wir im Laufe unseres Berufslebens gesammelt haben, einzubringen, um unsere Fahrzeuge weiter umweltverträglicher zu machen“, so der Skoda-Manager im Interview.

Allerdings müssen die Autohersteller auch „Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen“, sagt Strube, was nicht immer einfach sei. Aber jetzt schlage „das Pendel durch die gesetzlichen Vorgaben und gesellschaftlichen Wandel stärker zugunsten Umwelt und Nachhaltigkeit“ aus. Den CO2-Verbrauch der Neuwagenflotte auf die ab 2020 mit 95 Gramm CO2 pro Kilometer recht strengen Vorgaben der EU zu trimmen sei „eine Herausforderung“ der sich die Ingenieure bei Skoda „tagtäglich mit aller Konsequenz stellen. Wenn man die Verantwortung für eine Marke hat, setzt man natürlich alles daran, diese Ziele zu erreichen.“

Skoda sei „gut unterwegs“, die Zielmarke zu erreichen. Eine große Rolle dabei spielt der Citigo e iV, das erste Elektroauto der Marke. Abzüglich aller Prämien kostet der elektrische Kleinwagen in Deutschland 16.570 Euro, im Leasing ist schon ab 145 Euro im Monat zu haben. „Und das inklusive Batterie. Das ist ein toller Startpunkt für Skoda“, so Strube. Das Auto sei „für eine Vielzahl unserer Kunden erschwinglich und das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt“, findet der Manager.

Zeitgleich mit dem E-Auto Citigo kommt der Superb iV als Plug-in-Hybrid zu den Händlern, auch der nächste Octavia werde als Teilzeitstromer erhältlich sein. Und mit dem Vision iV, der als Konzeptauto bereits auf den Automessen in Genf sowie in Shanghai zu sehen war, kommt Ende 2020 auch der erste Skoda-Stromer auf VWs Elektroauto-Plattform MEB auf die Straße. Das Modell soll „ein echter Skoda“ sein und all das erfüllen, was Kunden an einem Skoda schätzen, „beispielsweise jede Menge Raum mit größtmöglicher Variabilität im Inneren“, so Strube im Interview.

Quelle: Edison – „Die Zeit ist reif für die Elektromobilität“

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Eine Antwort

  1. @deutsche Autoindustrie @skoda

    Wie wäre es damit: Einfachmal nicht bescheißen! Einfach mal von Grund auf Motoren entwickeln, die günstig im Verbrauch sind und die Umwelt nicht so belasten. Das, was ihr jetzt macht, ist das Gegenteil. Ihr doktert an euren Downsizern immer mehr rum. Anstatt besser wird es immer schlimmer. Hauptsache ihr könnt Autos mit 200PS anbieten. Schaut mal wie einige Japaner das machen. Mazda mit Skyaktiv oder Toyota mit deren Hybriden. Einfache Motoren, wenig Verbrauch und von Haus aus sauber ohne für tausende Euros Anbauteile an den Motorblock zu basteln, die sowieso alle naselang kaputtgehen.

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