Skoda startet Serienfertigung des Elektroautos Citigo-e iV

Copyright Abbildung(en): Skoda

Der Autohersteller Skoda hat die Elektrifizierung seiner Modellpalette gestartet: Vor kurzem lief im Volkswagen Werk in der slowakischen Hauptstadt Bratislava der erste Citigo-e iV vom Band. Der emissionsfreie Stadtflitzer, der sich mit dem e-UP! von Volkswagen die Plattform teilt, ist das erste batterieelektrische Modell von Skoda. Der Fünftürer erzielt eine praxisnahe Reichweite von bis zu 260 Kilometer und begeistert mit hohem Drehmoment und dynamischen Fahrleistungen, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Als Energiespeicher dient dem emissionsfreien Stadtflitzer, dessen Basisversion 20.950 Euro kostet, eine Lithium-Ionen-Batterie mit 32,2 kWh nutzbarer Nettokapazität. Sie speist einen 61 kW (83 PS) starken Elektromotor, dessen Drehmoment von 212 Nm schon beim Anfahren zur Verfügung steht. Der frontgetriebene Citigo-e iV zieht in 12,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, den Zwischensprint von 60 auf 100 km/h bewältigt er in 7,3 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit stehen 130 km/h zu Buche.

Ist die Batterie voll geladen, fährt der Citigo-e iV unter Alltagsbedingungen mit einer Akkuladung bis zu 260 Kilometer weit. Als kleines emissionsfreies Fahrzeug mit überdurchschnittlichem Platzangebot für Passagiere und Gepäck eignet sich der Citigo-e iV perfekt für innerstädtische Fahrten. Bei kompakten Dimensionen von gut 3,6 Meter Länge und 1,6 Meter Breite bietet er genug Raum für vier Insassen. Das Volumen des Gepäckabteils lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehne von 250 auf bis zu 923 Liter erhöhen.

„Mit dem Produktionsstart des Citigo-e iV erreichen wir einen neuen Meilenstein in der Historie von Skoda: Er ist das erste batterieelektrische Modell unserer Marke und überzeugt mit vielen praktischen Vorzügen sowie einer sehr hohen Fertigungsqualität.“ – Michael Oeljeklaus, Skoda Vorstand für Produktion und Logistik

Markantestes äußeres Kennzeichen der batterieelektrischen Version ist der in Wagenfarbe lackierte, weitgehend geschlossene Skoda Grill. Dazu trägt der Citigo-e iV den Skoda Schriftzug in Einzelbuchstaben am Heck sowie iV-Plaketten. Nebelleuchten und LED-Tagfahrlicht gehören zum Serienumfang, auf Wunsch ist die Abbiegelicht-Funktion erhältlich.

Skoda bietet den Citigo-e iV ausschließlich als Fünftürer in den Ausstattungsversionen Ambition und Style an. Darüber hinaus können Kunden mehrere attraktive Pakete ordern. Das Ausstattungspaket Funktion 1 beispielsweise beinhaltet Multimediahalter, Abfallbehälter und Netzprogramm im Kofferraum. Mit dem Komfort-Paket kommen die Nutzer in den Genuss von beheizbaren Vordersitzen, sechs Lautsprechern sowie Parksensoren hinten. Zum Ausstattungspaket Komfort PLUS gehören so angenehme Features wie beheizbare Frontscheibe, beheizbare Vordersitze, Licht- und Regensensor, Coming-home- und Leaving-home-Funktion, Abbiegelicht für Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten und sechs Lautsprecher.

Ein serienmäßiger Fahrer- und deaktivierbarer Beifahrerairbag sowie Kopf-Thorax-Seitenairbags stehen für ein hohes passives Sicherheitsniveau. Auch der Spurhalteassistent (Lane Assist) gehört in jedem Citigo-e iV zur Serienausstattung. Einen Blick auf die Konzernschwestern: Seat Mii electric sowie VW e-Up! haben wir ebenfalls bereits riskiert.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 20.11.2019

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10 Antworten

  1. Der Preis für so eine Hundehütte schämt euch was ihr werdet schon sehen wie ihr auf den Kisten sitzen bleibt Kein normal Ootto Verbraucher kann sich so was leisten

  2. Wir haben einen Seat Mii Baujahr 2013 und überlegen auf einen der 3 E-Modelle (Up, Mii oder Citigo) zu wechseln.
    Durch die, sehr wahrscheinlich, kommende Staatliche Prämie wird es eigentlich erst interessant, ansonsten ist der Aufpreis aktuell eigentlich viel zu viel.

    Was uns aber aktuell am meisten überrascht hat ist die Tatsache das die Kosten der KFZ Versicherung bei einem wechsel von unserem Mii zu einem neunen, oder eines der beiden Schwestermodelle, sich mal ganz locker verdoppeln und das bei absolut gleichen Versicherungsschutz und Parameter.
    Von aktuell ca. 180 € im Jahr, was nicht einmal das günstigste auf dem Markt ist, auf Minimum 387 € im Jahr welches wiederum das günstiges auf dem Markt ist was ich finden konnte.
    Es ist also immer wie es bei geförderten Sachen ist:
    Staatliche Förderungen kommen nicht zu 100 % beim Verbraucher an weil sich dazwischen immer eine Bank oder Versicherung die Taschen voll machen muss. Egal ob Hausbau, Altersvorsorge oder jetzt E-Mobilität.

    Bei ca. 200 € Mehrkosten nur an Versicherung ist der Kostenvorteil eines E-Auto schon wieder dahin bzw. kaum noch relevant.
    Denn 200 € sind bei ca. 30 Cent die Kwh sind ja schon ca. 5000 km Fahrleistung im Jahr wenn man den Referenzwert eines Up im Energieverbrauch nimmt.

    Somit wird ein Staatliches Anschieben in Form von Prämien also entweder zur Nullrunde oder Verpufft ohne überhaupt einen Effekt zu haben.
    Außer man informiert sich überhaupt nicht und Rennt der Prämie blind hinterher.

    Vielleicht solltet ihr das mit der Versicherung auch mal als Thema aufnehmen 😉

    1. Dass die Versicherung so erheblich teurer ist, kann ich so nicht gelten lassen. Der Verbrenner Citigo kostet neu ab 2020 für mich 230,–€, der Elektro 350,–€. Dagegen stehen aber im Vergleich 10.000€ Fahrzeug-Neupreis gegen 20.000€ Neupreis. Also kein objektiver Vergleich. Außerdem ist der Elektro praktisch vollausgestattet. Und nach Abzug der 6.000 € Prämie erhalten ich für 14.000€ ein Fahrzeug, welches mich in den nächsten 10 Jahren wesentlich weniger an Unterhalt kostet.

      1. Das mit der Prämie hängt natürlich auch einfach von der Regional-klasse ab.
        Bei ihnen sind es “nur” 120 € mehr im Jahr, in anderen Regionen sieht es dagegen wieder ganz anders aus.

        Klar, es gibt natürlich noch mehr Aspekte bei den Kosten als nur die Versicherung. Jedoch waren wir nach unseren ersten Angeboten wirklich erstmal “bedient” 😉
        Was nicht bedeutet das das Thema sich damit erledigt hat. Wir stehen ja nach wie vor noch in der Planung und müssen noch andere Dinge klären wie Wallbox etc.
        Und ein Angebot incl. der Erhöhnten Förderprämie liegt ja auch noch nicht vor da das ganze von der Regierung ja noch nicht abgeschlossen wurde.

  3. Ja und der allgemeine Durchschnittspreis eines gekauften gebrauchten Autos lag bei?
    Wer ” kauft ” oder least die meisten Neuwagen? Nein das sind nicht Privatpersonen
    Der Dacia Duster ist auch deswegen der meist verkaufte Wagen auf dem deutschen Markt weil er unter 20000€ liegt.
    Bitte erst einmal eine richtige Statistik zur Hand nehmen bevor man so was publiziert.

    Ohne staatliche Finanzierung würden die Zahlen komplett uninteressant sein.

    Nennt man auch Planwirtschaft.

  4. Wenn im Lande der Denker und Erfinder, schon bei der Einführung des Computers und des Internet soviel Zaudern und Zweifeln gegeben hätte, wie zurzeit bei der Akzeptanz und Entwicklung der Elektromobilität, dann gäbe es Heute immer noch die berittene Post und Tintenfaß mit Federkiel. Ja, super!

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