Shell macht sich für elektrischen Rennsport stark

Shell Logo in der Nacht

Copyright Abbildung(en): Shell

Zum Start der fünften Saison ist beim Formel E-Team von Nissan e.dams Shell als Sponsor mit eingestiegen. Die beiden Elektrorennwagen von Sebastien Buemi und Oliver Rowland werden daher seit Saison 5. mit dem Logo des Energie-Konzerns geschmückt. Ein großer Schritt, vor allem, wenn man bedenkt, dass Shell eigentlich aus der “alten Welt” kommt. Dort ist man seit über 100 Jahren im Motorsport als Sponsor aktiv. Dennoch soll das Sponsoring nicht als Kehrtwende verstanden werden, wie Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zu verstehen gibt.

“Aus unseren Kooperationen im Motorsport wie etwa mit Ferrari in der Formel 1, BMW Motorsport bei der DTM oder Hyundai in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC ziehen wir unter den extremen Bedingungen der Rennstrecke wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von innovativen Kraft- und Schmierstoffen für die Straße”, so Toschka. Er ergänzt allerdings, dass Shell durchaus bewusst ist, dass sich der Antriebsmix weiter diversifizieren wird.

Aus seiner Sicht wird die Bedeutung der Elektromobilität zunehmen, und diese Entwicklung möchte man unterstützen. “Mit Blick auf die Klimaziele möchten wir unseren Beitrag leisten, sauberere Energielösungen bereitzustellen. Auch Elektro-Auto-Besitzer sollen im Sinne unserer GO WELL-Mission stets so angenehm wie möglich unterwegs sein. Deshalb engagieren wir uns jetzt auch in der Formel E.”

Um auch Autofahrern von batteriebetriebenen Fahrzeugen ein Angebot machen zu können, hat Shell 2017 New Motion gekauft. Neben der Akquisition des größten europäischen Anbieters von Ladesäulen hat sich Shell am Joint Venture IONITY der Automobilhersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen beteiligt. Im Zuge dieser Partnerschaft werden bis Ende 2020 zunächst 80 der größten Shell Autobahn-Stationen mit 350-kW-Schnellladesäulen ausgerüstet.

Da die Elektrifizierung langsam aber sicher an Fahrt aufnimmt, denkt Shell zudem darüber nach, noch in diesem Jahr erstmals auch Schnellladesäulen an die Straßentankstellen im deutschen Netz zu bringen.

Des Weiteren hat man sich in einer 31 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde, als größter Neuinvestor, beim amerikanischen Start-Up Ample eingekauft. Das Start-Up selbst hat es sich auf die Fahne geschrieben eine Technologie zu entwickeln, welche den autonomen Batterietausch ermöglicht. Gerade in Bezug auf die nach vorne drängende Elektromobilität ein interessantes Einsatzgebiet.

Anfang Februar 2019 hat Shell vereinbart, die sonnen Gruppe mit Sitz in Wilpoldsried und damit einen der führenden Anbieter von intelligenten Strompeichern und innovativen Energiedienstleistungen für Privathaushalte zu übernehmen.

Quelle: Shell – Pressemitteilung vom 06. März 2019

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