Seat Mii electric: Das derzeit beste Stadtauto?

Seat Mii electric - Front

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Das der Seat Mii electric ab 16.270 Euro als günstigstes Elektroauto des VW Konzern auf die Straße kommen soll steht schon seit einiger Zeit fest. Rein technisch steht er mit dem VW e-up! und Škoda Citigo e iV auf einer Stufe. Doch wie schlägt sich das nach Seats Aussage beste Stadtauto tatsächlich im Alltag? Was bekommt der Fahrer des E-Autos geboten? Und wie soll es von dort aus für Seat weitergehen? Fragen auf die ich eine Antwort in Madrid gesucht habe.

Inhaltsverzeichnis

Seat hat Mitte November nach Madrid eingeladen, um einen Blick auf den Seat Mii electric werfen zu können. Sowie diesen während einer Testfahrt ein wenig besser kennen zulernen. Da diese natürlich nicht so lange ausfallen kann, wie wir uns bei einem ausführlichen Testbericht die Zeit für ein E-Auto nehmen können, kommt dieser Event-Bericht auch entsprechend komprimierter daher. Aber sicherlich nicht weniger informativ.

Madrid als Vorreiter in puncto nachhaltiger Mobilität

Fabian Simmer, Leiter der Produkt- und Eventkommunikation bei Seat, gab uns auf der einleitenden Pressekonferenz in Madrid zu verstehen, dass man sich für diese Stadt entschieden habe, da diese durchaus als Vorreiter in puncto nachhaltiger Mobilität gelten kann. Carsharing – mit Augenmerk auf E-Autos – sowie entsprechende E-Scooter seien dort überall zu sehen. Auch der Seat Mii electric wird in Seats Carsharing-Flotte Spiro aufgenommen werden. Des Weiteren verfügt die Stadt zudem über sogenannte “Low Emission Areas” in welche künftig Verbrenner nicht mehr einfahren können; E-Autos schon.

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Unterbreitet wurden uns diese Gedanken während wir in einer Tiefgarage in Madrid neben parkenden, als auch ladenden Mii electric auf Barhocker saßen, genüsslich ein kaltes Bier tranken und Chips aßen. Aber auch dieser Ort wurde nicht ohne Hintergedanken gewählt. Stylisch war er auf jeden Fall, damit ganz passend zur jungen Designsprache des Seat Mii electric und ein Zeichen für den Wandel. Denn auch das Bild in unseren Großstädten wird sich wandeln. Künftig werden PKW nicht einfach nur mehr geparkt in Parkhäuser, sie können dort laden und den Fahrer mit vollerem Akku empfangen, als er dieses zurückgelassen hat.

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Ein Wandel findet statt. Ein Wandel auf vielen Ebenen und Seat möchte vorne mit dabei sein und stellt mit dem Seat Mi electric dass eigener Aussage nach beste Stadtauto hierfür zur Verfügung. Ob, dies tatsächlich der Fall ist haben wir für euch getestet.

Einsteigen, losfahren und die Stadt erkunden

Mit dem Mii electric bringt SEAT ein Elektrofahrzeug auf den Markt, das nicht teurer ist als ein vergleichbares Modell mit Verbrennungsmotor. Daher ist es nur verständlich, dass das E-Auto als die ideale Lösung für einen mühelosen Umstieg auf die Elektromobilität bei Seat gilt. Bevor wir uns jedoch den Preisen und Leasingraten im Detail widmen zunächst die Erfahrungen von zwei, drei Stunden mit dem Seat Mii electric in und um Madrid. Vorab sei gesagt, es sind alles rein subjektive Eindrücke, welche dieser Artikel wiedergibt.

Seat Mii electric: Reduziert auf das Wesentliche

Der Seat Mii electric kommt auf den ersten Blick stark reduziert auf das Wesentliche daher. Mag zu einem daran liegen, dass an dem 1.481 mm hohen, 1.645 mm breiten und 3.556 langen Gefährt nicht sonderlich viel dran ist. Zu anderem, dass unser Testwagen in der unauffälligsten Farbe Candy Weiß aufzuwarten wusste. Persönlicher Favorit wäre durchaus Tornado Rot oder Costa Blau gewesen. Diese kommen ein wenig kräftiger und auffälliger daher und holen den unscheinbaren E-PKW auch optisch in den Vordergrund. Alternativ gibt es mit Deep Schwarz und Tungsten Silber zwei weitere, zurückhaltende Farben, welche es mit Candy Weiß aufnehmen können.

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Neben den fünf Außenfarben, welche einen breiten Geschmack abdecken sollten wartet der Mii electric  optisch in der gewohnten Designsprache auf. Äußerlich ist dieser auch nur leicht modifiziert worden, wenn man den Vergleich zur Verbrenner-Variante heranzieht. Das vollelektrische Modell ist durch den „electric“-Schriftzug am Heck und „electric“-Sticker an der Seite erkennbar. Des Weiteren dadurch, dass beim Öffnen des Tankdeckels eben kein Einfüllstutzen sondern die Ladeanschlüsse für den elektrifizierten Mii vorzufinden sind.

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Ebenfalls wurden Innenraum kleinere Veränderungen vorgenommen. Dazu gehören ein neu gestaltetes Armaturenbrett und eine Ambientebeleuchtung, die dem Interieur des E-Autos einen neuen modernen Look verleihen soll. Wobei man zumindest über das neu gestaltete Armaturenbrett diskutieren darf. Dieses wirkt gewollt modern und könnte in zwei, drei Jahre schon nicht mehr angesagt sein. Der Basisfarbton ist in Weiß gehalten und durch auflockernde, kontrastierende Linien gezeichnet. Eventuell hätte es hier auch eine einfarbige Alternative getan. 

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Zwei Ausstattungen, drei Pakete und zwei Einzeloptionen

Seat wollte das Ausstattungsangebot des Mii electric bewusst übersichtlich halten und bringt daher lediglich zwei Ausstattungsvarianten an den Start. Die Basisvariante Mii electric sowie die höherstufige Mii electric Plus-Variante. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Details der beiden Ausstattungsvarianten aufgelistet.

Seat Mii electric

  • Elektrischen Fensterhebern vorne
  • ESP
  • Reifendruckkontrollanzeige
  • Zentralverriegelung
  • Wegfahrsperre
  • Seiten- und Curtain-Airbags
  • Climatronic
  • Spurhalteassistent
  • Berganfahrhilfe
  • SEAT Fahrprofile (normal, eco, eco+)
  • SEAT Connect
  • 3-phasiges Typ-2-Ladekabel

In der Ausstattungslinie Mii electric Plus verfügt das Modell zudem über folgende Ausstattungsdetails: 

Seat Mii electric Plus

  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • getönte Rückscheiben
  • schwarze Lederbezüge für Lenkrad
  • beheizbare Vordersitze
  • beheizte und elektrisch verstellbare Außenspiegeln
  • Nebelscheinwerfer
  • Audiosystem mit sechs Lautsprechern

Des Weiteren sind drei Pakete und zwei Einzeloptionen für den Mii electric verfügbar: „Fahrassistenz Paket“, „Easy Flex“, „Winter Paket“, „Netzkabel für Haushaltssteckdose“ und „Fast“, welche wir nachfolgend noch einmals betrachten.

Fahrassistenz Paket

Erweitert die Ausstattung des Mii electric um Parksensoren hinten, eine Geschwindigkeitsregelanlage und Ambientebeleuchtung

Winter- Paket

Ergänzt die Standardausstattung um beheizbare Vordersitze, beheizte, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine beheizbare Windschutzscheibe, Licht-/Regensensor sowie eine Coming-Home-Funktion

Easy-Flex

Umfasst höhenverstellbare Vordersitze, einen Taschenhalter im Bereich des Handschuhfachs, eine geteilt umklappbare Rücksitzbank und einen variablen Gepäckraumboden

Netzkabel für Haushaltssteckdose

Umfasst ein Ladekabel zum Aufladen des Fahrzeugs an einer konventionellen Haushaltssteckdose (2,3 kW)

CCS-Ladedose

Bietet einen CCS-Adapter für Gleichstromladen mit einer Ladeleistung von 40 kW

Für die Stadt erdacht, für die Stadt gemacht

Der Mii electric wurde für den urbanen Raum erdacht, kommt äußerst kompakt daher und weiß gerade deshalb und wegen seinem E-Antrieb agil im urbanen Verkehr zu reagieren. Das Fahrwerk und die Servolenkung sind ebenfalls ideal auf den Stadtverkehr abgestimmt. Dynamische Perfomance und zügiges Vorankommen werden ebenfalls gewährleistet. Einen Sportwagen darf man bei 61 kW/ 83 PS nicht erwarten, dafür aber 212 Nm Drehmoment, welche dem Mii electric sofortigen Vortrieb bei durchgedrücktem “Strom”-Pedal gestatten.

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In diesem Fall weiß dann auch das erste Elektroauto von Seat seine Sprintfähigkeiten zu beweisen. Von 0 auf 50 km/h sprintet dieser in 3,9 Sekunden. Der Sprint von 0 auf 100 km/h zieht sich mit 12,3 Sekunden ein wenig länger, wobei bei 130 km/h dann auch Schluss ist. Aber gerade diese Obergrenze wird man eher selten erreichen. Einfach aus dem Grund, dass der Mii electric es versteht seine Stärken  in der Stadt auszuspielen. 

Hierbei steht nicht im Vordergrund, ob man möglichst schnell von A nach B kommt. Vielmehr lässt der Seat Mii electric seinen Fahrer zum Teilnehmer des urbanen Treibens werden, ohne unangenehm aufzufallen. Klein, wendig und dennoch schnell genug, um Lücken auszunutzen schlängelt man sich im E-Auto durch den Verkehr. Auch enge, schmale Gassen wie wir sie in Madrid vor uns hatten waren kein Problem. Im Gegenteil, der Mii electric schien wie erdacht dafür. Der geringe Wendekreis von 9,8 Meter machte es dann auch nicht sonderlich schwer spontan zu wenden, wenn man sich trotz Navi verfahren hatte. Soll vorkommen…

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Ein Raumwunder darf man beim Seat Mii electric nicht erwarten. Aber für die täglichen Einkäufe reicht er allemal aus. Seat gibt das Fassungsvermögen des Kofferraum mit 251 Liter an, mit umgeklappten Sitzen bringt es der Mii electric auf  923 Liter. Im Stadtverkehr empfiehlt es sich auf die Rekuperation des E-Autos zu setzen. Diese kommt überraschend stark daher und bremst den Stromer beim Fuß vom “Strom”-Pedal nehmen spürbar ab. Die aus diesem Vorgang gewonnene Energie wird selbstverständlich in den Akku zurückgespeist.

Reichweite, Lademöglichkeiten und Fahrmodi

Das Modell wurde aber nicht nur mit Blick auf die fahrdynamischen Anforderungen des Stadtverkehrs entwickelt, sondern bietet mit seinem 32,3-kWh-Lithium-Ionen-Akku (Nettokapazität) auch eine hohe Reichweite. Laut WLTP-Testverfahren bietet der Stromspeicher eine Reichweite von bis zu 259 Kilometern, die sich im reinen Stadtverkehr auf bis zu 358 Kilometer mit einer einzigen Ladung erhöhen kann.

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So weit die Theorie. In der Praxis konnte man dann aber feststellen, dass Seat in puncto Reichweitenanzeige beziehungsweise Algorithmus noch ein wenig Feinschliff betreiben muss. Dieser schwankte durchaus doch äußerst stark. Ohne, dass man spürbar etwas am eigenen Fahrstil verändert hat. Angegeben wird der Stromverbrauch kombiniert mit 12,9- 12,7 kWh/100 km. Nach unserer Testfahrt kamen wir auf 17,8 kWh/100 km. Nun kann man noch zu Gute halten, dass Autobahn mit dabei war und wir den Mii electric ein wenig ausgereizt haben und nicht immer sonderlich Energiesparend gefahren sind. Hier wird sich bei einem längeren Test zeigen müssen, ob der E-PKW die angegebenen Werte erreichen kann.

Was bereits feststeht sind die Lademöglichkeiten des E-Autos. Dieses lässt sich an einer DC-Schnellladestation mit 40 kW Ladeleistung in nur einer Stunde auf 80 Prozent aufladen. Bei Anschluss an eine Wallbox mit Dreiphasenwechselstrom und einer Ladeleistung von 7,2 kW beträgt die Ladedauer etwa vier Stunden.

Seat Mii electric - erstes Connected Car von Seat

Auf ein teures Infotainment-System verzichtet der Mii electric. Stattdessen kommt das E-Auto mit SEAT Connect daher. Diese Konnektivitätslösung ermöglicht den Fernzugriff auf das Fahrzeug über eine Smartphone-App. Als Mii electric-Besitzer bekommt man hierdurch nicht nur zahlreiche Fahrdaten, die Parkposition und den Fahrzeugstatus wie etwa Türen und Scheinwerfer angezeigt. Sondern kann auch den Ladevorgang planen und die Klimaanlage fernsteuern.

Deutlich interessanter dürfte im Alltag allerdings die Möglichkeit sein, während der Fahrt über die DriveMii App auf Musik, Radio und Navigationsdienste auf dem Smartphone zuzugreifen. Wodurch man noch mehr Fahrspaß und Komfort mit den gewohnten Apps geboten bekommt. Dabei ist es auch egal, ob ein Android-Smartphone oder eines mit iOS mit dem Stromer verbunden wurde.

Preise, Leasing und Auslieferung

Bei seinem Marktstart in Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Frankreich, Spanien, Österreich, Großbritannien, der Schweiz, Italien, Belgien, Dänemark, Finnland, Schweden und Polen wird er zu den günstigsten Elektroautos gehören, da scheint sich Seat sicher. Ab Februar 2020 soll er auf die Straße kommen. In Deutschland ab 16.270 Euro, nach Abzug des Umweltbonus.

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Das Elektromodell kostet dann nicht mehr als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Gleichzeitig fallen die Betriebskosten angesichts des geringen Wartungsbedarfs von E-Fahrzeugen deutlich niedriger aus. Die Rede war bei der Pressekonferenz von rund 30 Prozent Kostenvorteil für den Stromer.

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Neben dem Barkauf bietet SEAT für den Mii electric auch Leasing an: Bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Laufleistung von 10.000 Kilometern pro Jahr ist der erste vollelektrische Seat schon für eine monatliche Leasingrate von 145 Euro ohne Anzahlung erhältlich. Definitiv eine Ansage an den Markt, welche es gestattet für Stromer-Verhältnisse kleines Geld vollelektrisch unterwegs zu sein.

Seat Mii electric: Tatsächlich das beste Stadtauto?

Seat zeigte sich in Madrid äußerst zuversichtlich, dass der Mii electric das beste Stadtauto ist. Die zwei Geschwister-Stromer aus dem VW-Konzern werden dabei nicht als Konkurrenz angesehen. Rein von den Fahrerfahrungen, dem Package sowie dem derzeitigen Angebot am Markt kann man durchaus zum Urteil kommen, dass der Mii electric das “derzeit beste Elektro-Stadtauto” ist. Wie lange er diesen Titel hält wird sich zeigen müssen. Der Microlino und e.GO Life stehen noch in den Startlöcher.

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Dürfte Seat aber vielleicht auch ausreichen. Denn rein subjektiv scheint es, als ob der Mii electric lediglich eine Übergangslösung für wenige Jahre ist. Eine klare Aussage zu Lebensdauer wurde nicht getroffen. Fabian Simmer gab aber zumindest zu verstehen: “Richtiges Fahrzeug um Startschuss zu machen in eine elektromobile Welt”, was danach kommt wollte man uns noch nicht sagen.

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Rück- und Ausblick bei Seat

Nach den Eindrücken des Seat Mii electric folgen nun noch einige Informationen zu Seat selbst, die im Rahmen der Pressekonferenz aufgeschnappt werden konnten. Als uns auch über den Tag verteilt hingetragen wurden.

"Die Elektrifizierung schreitet rapide voran. In den ersten acht Monaten dieses Jahres ist der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge um 75 Prozent gewachsen. SEAT ist bereit, diese steigende Nachfrage zu bedienen – und zwar zu einem für quasi jedermann erschwinglichen Preis. Der SEAT Mii electric gibt den Startschuss für SEAT ins Zeitalter der Elektromobilität und bereichert den Markt um ein erschwingliches Elektroauto."

Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A.

Seat selbst blickt auf ein bisher äußerst erfreuliches Jahr 2019 zurück. Bis Ende Oktober konnte das Unternehmen rund 500.000 Fahrzeuge am Markt absetzen, was einem plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bis Ende 3. Quartal führte dies zu 248 Millionen Euro Gewinn. Eine Basis auf der man in Zukunft aufbauen kann. Derzeit sei der Erfolg vor allem durch das starke Produktprotfolio gestützt, in welchem SUV maßgeblich zum Erfolg beitragen. Aber auch der Seat Marke CUPRA kommt immer mehr Bedeutung zu. Diese konnte bis Ende Oktober 20.600 Fahrzeuge absetzen.

Für die Zukunft spielt allerdings die ganzheitliche Betrachtung der Mobilität eine entscheidende Rolle für das Unternehmen. Was sich bereits dadurch zeigt, dass Seat als Marke im VW Konzern ausgewählt wurde, welche sich mit dem Thema Mikromobilität detaillierter auseinandersetzen wird. Hierbei spielen Kick Scooter, ein vollelektrischer Seat Scooter im L3E-Segment, als auch der SEAT Minimó eine entscheidende Rolle.

Neben der Mikromobilität plant Seat und auch CUPRA aber durchaus auch mit einer E-Offensive. Den Anfang macht bekanntermaßen der Seat Mii electric. Darauf folgen sollen der Seat el-Born, der Seat Tarraco FR PHEV und auch aus dem CUPRA Tavascan könnte Realität werden. Ebenfalls war auf unserem Portal bereits die Rede von einem E-Auto im B-Segment für den Massenmarkt, welches von Seat / CUPRA entwickelt werden soll. Hierzu gab es allerdings keine Bestätigung im Rahmen der Mii electric Vorstellung.

Seat hat zur Testfahrt des Seat Mii electric nach Madrid, Spanien eingeladen und hierfür die Reisekosten übernommen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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8 Antworten

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht!
    Der Mii (bzw Citigo und e-Up) sind meines Erachtens konkurrenzlos. Der Microlino ist eine ganze Fahrzeugklasse niedriger und eher Konkurrent zum Twizy und der e.Go kann bei Qualität, Ausstattung und Platz nicht ansatzweise mit den Drillingen mithalten. Der smart forfour hat wiederum zu wenig Reichweite und weniger Platz bei vrstl. gleichem Preis. Bin gespannt auf die erste Fahrt!
    VG, Marcus

    1. Sehe das gleich.
      Nun bin ich gespannt was die 3 aus dem gleichen Konzern mit den VP machen.
      Sicherlich wird bei gleicher Ausstattung der VW der teuerste sein, alles andere würde an ein Wunder grenzen.
      VG, Rolf

  2. Der Seas Mii Electric und seine Brüder Skoda CITIGO IV, VW e-UP! wurden nun schon vor über einem Monat vorgestellt. Inzwischen gibt es zu allen drei Modellen alle Informationen und Preise. Alle “theoretischen” Fragen sind so gut beantwortet.

    Daher ist dieser Berich für jemanden der das seit Wochen jeden Informationsschnippsel zu den drei aufsaugt auch etwas langweilig weil er nichts neues bietet.

    WAS interessant gewesen wäre sind Antworten auf Fragen die sich eben nur mit einem echten neuen Wagen beantworten lassen.

    Z. B. wie schnell lädt der neue Akku am CSS von 20% auf 80% und 100%. Oder von 0% auf 80% und 100%. Wie sieht es mit dem mehrfachen Aufladen bei längeren Strecken aus, bricht da die Ladegeschwindigkeit ein?

    Zumindest das einmalige Laden per CSS wäre in der Zeit die dem Tester zur Verfügung gestanden hat drin gewesen. Schade.

    1. Arne, Danke für deine Info. Laden wäre eben zeitlich nicht drin gewesen. Sonst hätten wir es entsprechend mit untergebracht. Eventuell können wir dies in einem ausführlicheren Test bei uns vor Ort nachliefern.

  3. Danke für den Bericht! Kleine Bemerkung am Rande zu den Fotos:
    Ein paar weniger Totalen von außen hätten durchaus gereicht. Dafür wäre es interessanter gewesen, mehr Bilder als “Rundumsicht” aus Sicht des Fahrers zu machen, also vom Fahrersitz aus fotografiert, auch Details aus dieser Sicht (Bedienelemente, Tachodisplay etc.).

  4. “Bei Anschluss an eine Wallbox mit Dreiphasenwechselstrom und einer Ladeleistung von 7,2 kW…” soso!
    Das riecht für mich nach: Die dreiphasige Wallbox muss für 22 kW (3×32 Ampere) zugelassen sein (diese hohe Kapazität lassen sich manche Netzbetreiber teuer bezahlen! und möglicherweise muss die Hausinstallation verstärkt werden), denn nur dann kann dieses Fahrzeug 7,2 kW ziehen – auf nur EINER Phase (32 Ampere!). Also zwar ein Typ 2-Ladekabel, tatsächlich aber ein Typ 1-Lader (vulgo “Schnarchlader”). Erinnert mich an einen aufgesteckten Doppelauspuff…

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