Seat und Seat CUPRA arbeiten an E-Auto im B-Segment für den Massenmarkt

Seat arbeitet an E-Auto für Massenmarkt

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Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender SEAT, gab bereits im März zu verstehen, dass man erstmals eine neue Fahrzeugplattform zusammen mit der Marke Volkswagen entwickeln werde. Bei dieser soll es sich um eine eigene, kleinere Version des MEB-Baukastens handeln. Als erstes Elektroauto soll ein Fahrzeug im B-Segment auf dieser Plattform aufgebaut werden, welches für um die 18.000 Euro auf den Markt kommen soll.

Künftig sollen auf dieser Plattform alle Marken des Volkswagen Konzerns Autos mit etwa vier Metern Länge fertigen können. Hierdurch wird es den Unternehmen ermöglicht die Entwicklung erschwinglicher Elektroautos, die bereits zu einem Einstiegspreis von unter 20.000 Euro verkauft werden sollen voranzutreiben. Im Rahmen der IAA 2019 gab de Meo gegenüber Autocar zu verstehen: “Wir müssen eine Lösung für ein kleineres Auto als den El Born finden. Wir müssen uns eine[elektrische] Lösung im B-Segment ansehen, da ein großer Teil des Marktes nicht abgedeckt ist.” Gemeinsam mit VW wird man an einem “elektrischen Supermini Auto” arbeiten, welches sich um die 18.000 Euro positionieren wird.

Die Erzielung eines solchen Preises wird durch die Nutzung der Skaleneffekte der MEB-Plattform unterstützt, die, wie de Meo bestätigte, “uns die Möglichkeit geben wird, die Sache neu zu gestalten”, weg vom Aussehen des verbrennungsmotorisierten Ibiza. Die MEB-Plattform wird auch unter Cupras erstem maßgeschneiderten elektrischen SUV, dem Tavascan, eingesetzt, von dem de Meo sagte, er habe die Serienversion “bereits gesehen”.

Für das E-Auto im B-Segment gilt allerdings, dass man warten muss, “bis die Batteriekosten vernünftig sind, um das Auto zu einem vernünftigen Preis zu bringen. Ein Auto im B-Segment für 30.000 € zu bringen…. nein, vielen Dank”, so de Meo. Bis Anfang 2021 wird Seat sechs Elektro- und Plug-in-Hybridmodelle auf die Straße bringen, das E-Auto im B-Segment, welches als Rivale des Peugeot e-208 gehandelt wird, zählt noch nicht dazu. Da es wohl erst 2022 auf die Straße kommen soll.

Die Verzögerung bei der Entwicklung, Produktion und Markteinführung ist darauf zurückzuführen, dass der VW-Konzern dem Roll-out von margenstärkeren Elektroautos Priorität einräumt und gleichzeitig die Batteriekosten in der Zwischenzeit sinken.

De Meo behauptet, dass ein maßgeschneiderter Ansatz für Elektroauto-Plattformen ein weniger kompromittiertes Auto mit besserer Effizienz, mehr Platz und einem unverwechselbareren Stil schaffen wird als die PSA-Route zur Entwicklung einer gemeinsamen Benzin-Diesel-Elektro-Plattform.

Obwohl de Meo es nicht offiziell bestätigen würde, wird angenommen, dass sich auch eine Cupra-Variante des kleinen Elektroautos in der Pipeline befindet. In Verbindung mit der Diskussion über dieses Modell sagte de Meo: “Unsere nächste Kompaktsportwagen könnte ohne Rauch aus dem Auspuff kommen.”

Zunächst werden der Seat Mii  – der derzeit als günstigstes E-Auto im VW-Konzern gilt – als auch der Seat el-Born die ersten beiden vollelektrischen Fahrzeuge aus dem Haus der spanischen VW-Tochter sein. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die kommende Modellgenerationen des Seat Leon und der neue Seat Tarraco als Plug-in-Hybridversionen auf den Markt kommen.

Quelle: Autocar.co.uk – Small Seat EV to spawn Cupra model

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Eine Antwort

  1. Da ein VW ID so viel Platz wie ein Verbrenner- Passat aufweist, ist klar, dass eine reine Elektroplattform mehr Gegenwert für den Käufer bringt. Ob BMW und CO. dem Kunden vermitteln können, dass weniger Platz in ihren Mischplattformen “hochwertiger” ist, wird sich zeigen. Zumal ein ID trotz Heckantrieb und hohem Antriebskomfort überlegene Raumökonomie bietet, als beide Welten vereint.

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