Schleswig-Holstein bewirbt sich für Batterie-Forschungsfabrik

Schleswig-Holstein bewirbt sich für Batteriezellen-Forschung

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 1220821351

Grüner Strom durch Windenergie, dafür steht Schleswig-Holstein; Autokonzerne sind dort allerdings nicht ansäßig, welche diesen Strom einsetzen könnten. Dennoch kann es gerade dieser grüne Strom sein, welcher die Voraussetzung für eine Batteriezellen-Produktion, mit einem möglichst kleinen CO2-Fußabdruck, schafft. Mittlerweile haben sich insgesamt fünf Bundesländer – Niedersachsen (Braunschweig), Baden-Württemberg (Ulm), Bayern (München), Sachsen (Dresden) und Nordrhein-Westfalen (Münster) – um die vom Bund ausgeschriebene erste Batteriezellen-Forschungsfabrik in Deutschland beworben.

Als Standort sei Itzehoe, Kreis Steinburg, vorgesehen, an der das 550-Millionen-Projekt errichtet werden könnte. In Itzehoe befindet sich bereits das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT). Gemeinsam mit diesem Institut habe man die 500 Seiten starke Bewerbung erarbeitet. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) werde am 8. Juli die Entscheidung über den Standort bekanntgeben.

ISIT-Chef Axel Müller Greling betonte, man habe zwar keine Autoindustrie in Schleswig-Holstein, aber dafür grünen Strom durch die Windenergie. Grüner Strom sei Voraussetzung für eine Batteriezellen-Produktion mit einem möglichst kleinen CO2-Fußabdruck. Im Falle eines Zuschlags wird die Landesregierung für den Bau der Forschungsfertigung 145 Millionen Euro zur Verfügung stellen und die Batterieforschung zu einem Förderschwerpunkt machen. Die Stadt Itzehoe und der Kreis Steinburg haben außerdem 15 Millionen Euro für das Projekt zugesagt.

Kretschmann, der sich natürlich für Ulm stark macht, spricht sich aber auch im Allgemeinen positiv für eine deutsche Battereiezellenforschung aus. Aus seiner Sicht wird „neben der Elektrifizierung des Verkehrs in allen Wirtschaftsbereichen eine verstärkte Nachfrage nach batterieelektrischen Speichern, angefangen bei Werkzeugen, über Haushalts- und Gartengeräte hin zu Medizinprodukte, erwartet.“ Ebenso spiele auch die stationäre Speicherung mit Batterien in den nächsten Jahren eine entscheidende Rolle.

Quelle: Automobilwoche – 550-Millionen-Euro Projekt: Schleswig-Holstein bewirbt sich um erste Batterie-Forschungsfabrik

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Schleswig-Holstein bewirbt sich für Batterie-Forschungsfabrik“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Diese News könnten dich auch interessieren:

Ganzheitlich nachhaltig: BMW legt neue Umwelterklärung für Werk Landshut vor
Hyundai plant wohl Performance-Version IONIQ 5 N
Topmodell des DS 9 mit Plug-in-Antrieb ab sofort bestellbar
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).