Zetta City Module 1 - billigste E-Auto der Welt

Das russische Zetta City Modul 1 möchte zum billigsten E-Auto der Welt werden

Copyright Abbildung(en): Zetta

Die Frage: Was kostet das billigste Elektroauto? hatten wir auf Elektroauto-News.net schon einmal beantwortet. Zumindest in Bezug auf E-Autos, welche bei uns erhältlich sind. Weltweit führt die Ora R1 dieses Ranking mit einem Preis von etwas über 8.300 US-Dollar an. Soll nun aber vom russischen Zetta City Modul 1 abgelöst werden, welches zum billigsten E-Auto der Welt werden möchte, mit einem geschätzten Preis von um die 7.000 US-Dollar.

Das Zetta City Modul 1 wird bereits seit einiger Zeit entwickelt und in Richtung Serienfertigung getrimmt. Das nachfolgend eingebundene Video zeigt das CM1, wie es von seinem Hersteller Zetta auch genannt wird als frühen Prototypen. Und gibt entsprechende, erste Einblicke auf das Elektroauto mit ganz eigenem Design frei.

Das 7.000 US-Dollar teure Elektroauto ist 3,04 Meter lang, 1,60 Meter breit, 1,60 Meter hoch und hat einen Radstand von 2 Metern. Das Unternehmen Zetta hinter dem CM1 gibt zu verstehen, dass es sich bei diesem um ein Viersitzer handelt. Schwer vorstellbar, ist dieser nur 34 cm länger als ein Smart Fortwo. Daher ist es fraglich, ob in der Tat vier Erwachsene Platz finden. Zwei Kinder könnte man durchaus unterbringen. Angetrieben wird das Zetta City Modul 1 Elektroauto über Induktionselektromotoren in jedem Rad.

„Die Sommer- und Wintervalidierung hat uns gezeigt, dass Asynchronmotoren den dynamischen Belastungen der Straße standhalten können. Sie sind beständig gegen Chemikalien, Staub, Wasser usw. Alle Räder sind mit einem einzigen Managementsystem verbunden, das elektrische ABS und ESP mit hoher Rückgewinnungsfähigkeit simuliert.“ – Denis Schurovsky, CEO von Zetta

Sollten die Informationen aus dem Video noch dem aktuellen Stand der Technik entsprechen bringt es das CM1 auf nominale 46 PS (34,4 kW) Nennleistung und 97 PS (72,4 kW) maximale Leistung. Das CM1 hat offensichtlich kein Getriebe und Zetta hat ein eigenes Batteriepack und Batteriemanagementsystem entwickelt. „Es ermöglicht uns, die Ladezeit um 30 Prozent zu verkürzen, da die Ausgleichsperiode minimiert wird“, so Schurovsky. Er verspricht eine Reichweite von bis zu 200 km im ECO-Modus. Derzeit ist geplant, dass das Fahrzeug im November vorgestellt und im Dezember in Produktion geht.

Quelle: InsideEVs – Russian Zetta City Module 1 Wants To Be World’s Cheapest Electric Car

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Wünsche viel Vergnügen mit diesem fahrenden Bügeleisen.
Hohe ungefederte rotierende Massen sind das schlimmste was man einem Fahrzeug antun kann, also …. Fehlkonstruktion.
Wird sich wohl nur für Spezialanwendungen in Russland und Indien verkaufen lassen.

Ein Auto aus Russland .. die BEV-Welt erzittert.
Ähnlich wie VW, toyota und all die anderen panische Angst vor den preiswerten Ladas haben.
Ich bin gespannt was von dem Projekt in 1 – 2 Jahren übrig ist.

Es klingt ganz interresant, hoffentlich wird das fertige Produkt noch weiterentwickelt, damit die grosse Autokonzerne uns nicht mehr lange Ihre sündteueren Autos verkaufen. Die Preise werden künstlich hochgehalten auch wenn in den Elektroautos um ein drittel weniger Ersatzteile verbaut sind. Ich denke in 5-6 Jahren werden die Elektroautos die Benzin fahrzeuge ablösen.

Dem Quatsch mit den hohen ungefederten Massen bei Radnabenmotoren muß ich wirklich widersprechen. Denn Gelenkwellen ( Antriebswel-
len ) gehören ebenfalls anteilig zu den ungefederten Massen. Bei Radnabenmotorenantrieb gibt es aber keine Gelenkwellen. Daher fallen hier schon Teile der üblichen ungefederten Massen weg. Ich habe zwei Mountainbikes auf Radnabenantrieb umgebaut und fahre seit neun Jahren völlig problemlos damit fast täglich ( oft mehrmals ). Beim Tretlagermotorantrieb erfolgt die Kaftübertragung über die Fahrradkette, welche dadurch höher beansprucht wird und eher verschleißt. Außerdem ist der Antrieb über das Tretlager durch zusätzliches Getriebe schwerer. Zusätzliches Gewicht ist beim Elektroantrieb wiederum nachteilig.
Mein Junior fährt einen Isuzu D-Max. Er meinte hierzu: heb mal eines meiner Räder hoch.
Wännä hat halt recht!

Ich fahre seit ca. 10 Jahren Pedilec Bionx. Bin nach wie vor begeistert. Fahre ca. 6000 km im Jahr.

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