Neuste Mitarbeiter von Rivian stammen von Tesla, McLaren, Ford und Faraday Future

Rivian R1S im Schnee

Copyright Abbildung(en): Rivian Motors

Rivian, mit Sitz in Plymouth, Michigan, plant bis Ende nächsten Jahres mit der Produktion seines E-SUV Rivian R1S und seines E-Pickup-Truck Rivian R1T zu beginnen. Beide werden von Batteriepacks angetrieben und sind als Luxusfahrzeuge konzipiert, die viele der Verbraucher ansprechen könnten, welche derzeit von Tesla angesprochen werden.

Tesla, McLaren, Ford und Faraday Future – Rivian setzt auf erfahrene Mitarbeiter

Um diese Zeitschiene stemmen zu können rekrutiert das Unternehmen fleißig neue Mitarbeiter. Mittlerweile soll die Anzahl der Mitarbeiter auf 750 angewachsen sein. Darunter eine Vielzahl ehemaliger Mitarbeiter von Tesla, McLaren, Ford und Faraday Future.

Gerade von Faraday Future sollen etwa 50 Mitarbeiter ihren Weg zu Rivian gefunden haben. Die Vielzahl nach der angekündigten Beurlaubung im vergangenen Jahr. Hinsichtlich ihrer Kompetenzen sind diese vor allem mit Batterie- und Elektroantrieben vertraut. Wissen, welches sich bei Rivian sicherlich bezahlt macht.

Rivian hat auch mindestens 20 Mitarbeiter von Ford eingestellt – vielleicht nicht so überraschend, wenn man bedenkt, dass Ford 500 Millionen Dollar in die Investition und Partnerschaft mit dem Startup investiert hat. Ende April wurde bekannt, dass Ford auf die Partnerschaft mit Rivian setzt, um seine Anstrengungen zur Einführung einer Reihe von Elektroautos und Lastkraftwagen zu beschleunigen und gleichzeitig die Abläufe zu rationalisieren, die Kosten zu senken und die Rentabilität zu steigern.

Zusätzlich sind seit letztem Sommer zwölf Mitarbeiter aus Tesla nach Rivian gekommen und das Startup hat auch 24 ehemalige McLaren-Mitarbeiter im vergangenen Jahr verpflichtet, wie ein Bericht von The Verge zu verstehen gibt.

Potenzial scheint reichlich vorhanden

Nach Angaben von Rivian-Gründer und -Chef R.J. Scaringe liegen bereits Zehntausende Vorbestellungen für die ersten beiden Elektroauto-Modelle vor. Wie viele genau wollte er nicht verraten. Dennoch kann man davon ausgehen, dass diese eher noch mehr zunehmen, als zurückgehen.

Rivian-CEO RJ Scaringe wurde kürzlich von der New York Times porträtiert. In den Vorgesprächen hierzu ließ Scaringe auch eine erste Produktionsschätzung für den R1T Pickup und den R1S SUV fall. Im Jahr 2021, dem wohl ersten vollen Jahr, in dem Rivian Fahrzeuge vom Fließband rollen, erwartet Scaringe, dass 20.000 bis 40.000 Fahrzeuge hergestellt werden.

Quelle: Electrek.co – Recent Rivian hires come from Tesla, McLaren, Ford — but especially Faraday Future

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Eine Antwort

  1. Na, also keine Arbeitsplatzverluste in den USA wegen E Autos ! Lediglich eine Verschiebung.
    Die Jammerlieder der deutschen Gewerkschaften sollten jetzt ein Ende haben.
    Einverstanden, die neuen E Autobauer haben auch lieber solche die schon etwas Erfahrung in der Produktion und Bau von E- Autos haben. Auch die Koreaner haben solche Mitarbeiter bei der Konkurrenz früher schon in Japan geholt.

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