RG Nathalie E-Supersportwagen mit Methanol Power Cell ab Mitte 2020

Roland Gumpert Fuel Cell Sportwagen ab Mitte 2020

Copyright Abbildung(en): Roland Gumpert

Deutschland und China machen für den Elektro-Supersportwagen mit Methanol Power Cell RG Nathalie gemeinsame Sache. 2017 mit Sitz im automobilen Kerngebiet Ingolstadts gegründet, wird die Roland Gumpert GmbH ab 2019 den straßenzugelassenen Supersportwagen RG Nathalie in einer exklusiven Kleinserie auflegen. So die einleitenden Worte unseres dazugehörigen Artikels aus dem Oktober 2018. Gut ein Jahr später muss man dem Elektro-Supersportwagen noch ein wenig Zeit einräumen. Ab Mitte 2020 soll er auf die Straße kommen.

Methanol-Powercell: Die bessere Alternative zu Wasserstoff

Als Energieträger nutzt die Methanol-Powercell MPC Methanol. Das Unternehmen selbst teilt mit, dass man hierdurch die Gefahren umgehe, die flüssiger oder gasförmiger ungebundener Wasserstoff in sich trägt, weil er hochexplosiv, flüchtig und leicht brennbar ist. Die Brennstoffzelle macht aus einem Liter Methanol 2 kWh, die über einen elektrochemischen Prozess in das System geleitet werden. Gekoppelt mit einer internen 70 kWh Pufferbatterie beträgt die Gesamtleistung des Systems mit 70 Liter Tank laut Gumpert 210 kWh. Die damit erzeugbare Gesamtreichweite betrage etwa 1.000 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h.

Das Besondere an dem System ist, dass der während des katalytischen Prozesses anfallende Wasserstoff-Überschuss üblicherweise verschwendet wird. Für die Methanol-Powercell MPC wird dieser dagegen genutzt, um die Temperatur für die katalytische Reaktion in Gang zu halten. Somit kommt man auf einen höheren elektrischen Wirkungsgrad von 45 Prozent. Statt langem Laden soll das E-Fahrzeug in gerade einmal drei Minuten aufgetankt sein.

Feststeht mittlerweile, dass die ersten Serienfahrzeuge des limitierten Sportwagens mit Methanol-Brennstoffzelle im Sommer 2020 ausgeliefert werden sollen, Kunden gebe es bereits. Offiziell vorstellen will Gumpert das Serienmodell der First Edition beim Genfer Auto Salon Anfang März. Das Fahrzeug selbst präsentiert sich als Supersportwagen mit Trackperformance-Eigenschaften. Dessen Konstruktionsvorgaben, Ideen und das Konzept des Fahrzeugs stammen von Roland Gumpert, CPO von AIWAYS sowie CEO von GUMPERT AIWAY. Für die Konstruktion ist Roland Maier verantwortlich. Entsprechende Details haben wir im eingangs verlinkten Artikel bereits ausführlich betrachtet.

Neu ist die Tatsache, dass die Methanol-Brennstoffzelle zusammen mit dem dänischen Methanol-Brennstoffzellen-Spezialisten Blue World Technologies entwickelt wird, von dem Aiways Anfang 2019 Anteile erworben hat. Kürzlich wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die gemeinsame Entwicklung absichern soll.

Quelle: Ecomento.de – Methanol-Brennstoffzellen-Stromer Gumpert Nathalie soll Mitte 2020 starten

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4 Antworten

  1. Das bei der Methanol Brennstoffzelle CO2 frei wird ist halt ein kleiner Schönheitsfehler.
    2 Methanol + 3 Sauerstoff > 4 Wasser + 2 CO2

    Auch irgendwie nicht optimal!

  2. > Somit kommt man auf einen höheren elektrischen Wirkungsgrad von 45 Prozent.
    Bei Verwendung von “nur mit Akku” kommt man auf über 90%. Zudem braucht es weniger aufwändige Technik, weniger Ressourcen etc. …Machbarkeit versus Ressourcenverbrauch!

  3. Hallo leute,

    Vergesst nicht, das es sich um einen Sportwagen handelt. Da interessieren die ressourcen und die Umwelt nicht. Die leute die sich diese Kiste kaufen, wollen nur Spaß beim fahren. Das ist eine ganz andere Menschengruppe

  4. Wie wäre es denn wenn umweltfreundliche Autos entwickelt würden die sich Otto Normalverbraucher und Geringverdiener die pendeln müssen leisten können und nicht überzüchtete Supersportwagen für Leute die mit der Kohle nicht mehr wohin wissen.

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