Premiere in Hamburg: Ridesharing MOIA startet Testbetrieb

MOIA

Mit der ersten Fahrt auf einer öffentlichen Straße stellen MOIA, der Mobilitätsdienstleister des Volkswagen Konzerns, die Stadt Hamburg und die HOCHBAHN die neuen vollelektrischen Fahrzeuge vor. Von nun an gehören die schwarz-gelben Kleinbusse zum Hamburger Straßenbild, zunächst noch im Rahmen einer letzten Testphase, in der MOIA technische Erprobungen durchführt und mehrere hundert Fahrer schult. Nach Abschluss dieser Testphase startet voraussichtlich im April dieses Jahres der öffentliche Betrieb.

„Innovationen sind entscheidend, um die Mobilität in Hamburg umweltfreundlicher, leiser und sicherer zu machen. Ridesharing-Dienste schließen die Lücke zwischen Taxi und öffentlichem Nahverkehr – Einzelfahrten werden reduziert, der Stadtverkehr insgesamt entlastet. 2021 werden wir Gastgeber des ITS-Weltkongresses sein. Diese Chance wollen wir nutzen, um die Digitalisierung und Effizienz auf unseren Straßen weiter voranzubringen.“ – Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen

Beim sogenannten Ridesharing sollen der Individualverkehr durch ein gutes Mobilitätsangebot reduziert und die Straßen effizienter genutzt werden. Per App können dann alle Hamburgerinnen und Hamburger Fahrten buchen und eine neue, komfortable und effiziente Form der innerstädtischen Mobilität nutzen. Der öffentliche Betrieb soll im April mit einer Flotte von 100 Fahrzeugen starten. Zu diesem Zeitpunkt werden bereits mehrere hundert Personen für MOIA arbeiten.

In den kommenden zwölf Monaten soll die Flotte schrittweise auf 500 Fahrzeuge erweitert werden. In einer späteren Ausbaustufe plant MOIA, die Fahrzeugflotte auf bis zu 1000 Fahrzeuge zu vergrößern. Die Zahl der MOIA-Mitarbeiter erhöht sich dann auf mehrere tausend Personen.

„MOIA bietet ein Angebot aus Hamburg und für Hamburg. Seit Anfang 2017 arbeitet unser Team in der Hansestadt daran, das größte, vollelektrische Ridesharing-Projekt Europas umzusetzen. In diesen zwei Jahren haben wir das Kundenerlebnis ausgearbeitet, die Software entwickelt, aber auch die betrieblichen Voraussetzungen geschaffen. Hierzu zählen beispielsweise die Suche nach Fahrern und der Aufbau von Betriebshöfen und Ladesäulen.“ – Robert Henrich, MOIA COO

Die Premierenfahrt am Rathaus teilten sich Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die MOIA-Geschäftsführer Ole Harms und Robert Henrich sowie der HOCHBAHN-Vorstandsvorsitzende Henrik Falk. Die HOCHBAHN ist größter Mobilitätsanbieter in Hamburg und plant, MOIA in die eigene Plattform switchh zu integrieren.

„Wir geben einen Vorgeschmack auf das neue Mobilitätsangebot von MOIA, das künftig den Hamburger Angebotsmix um eine weitere attraktive Komponente ergänzen wird. Als Partner von Städten und Verkehrsunternehmen arbeiten wir gemeinsam an Lösungen, um die verkehrsinduzierten urbanen Probleme wie Stau, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel zu lösen. Wir bringen im Herzen Europas ein neues, integriertes Mobilitätsangebot auf die Straße und kombinieren dabei ein speziell zugeschnittenes, elektrisches Fahrzeugkonzept mit einem komplexen, digitalen Produkt. – Ole Harms, MOIA CEO

switchh bündelt die Dienste unterschiedlicher Mobilitätsanbieter in Hamburg und bietet Nutzern den Zugang über eine einzige Anwendung. Bislang sind neben dem öffentlichen Nahverkehr Angebote von Car- und Bike-Sharing und myTaxi Teil von switchh.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, mit einer stärkeren Elektrifizierung und Digitalisierung die über Jahrhunderte gewachsene Verkehrsinfrastruktur Hamburgs effizienter zu nutzen, weiter zu entwickeln und den Menschen eine Alternative zum privaten Pkw zu bieten. Dazu muss der neue Ridesharing-Service sinnvoll mit den bestehenden Mobilitätsangeboten Hamburgs verzahnt werden. Wir streben mit MOIA eine vertriebliche Partnerschaft an, die unter anderem die Einbindung von MOIA in die Plattform switchh beinhaltet.“ Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG

MOIA ist ein Tochterunternehmen und eigenständige Marke des Volkswagen Konzerns. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin, Hamburg und Helsinki entwickelt Mobilitätsdienstleistungen und arbeitet partnerschaftlich mit Städten und den vor Ort ansässigen öffentlichen Verkehrsträgern zusammen. Derzeit entwickelt und implementiert MOIA verschiedene Services entlang der Mobilitätswertschöpfungskette mit unterschiedlichen Angeboten für verschiedene Kundengruppen. Ridesharing von MOIA ist ein modulares Gesamtsystem, um Individualverkehr zu vermeiden und die Straßeninfrastruktur in Städten effizienter zu nutzen.

Quelle: MOIA – Pressemeldung vom 09.01.2019

3 Kommentare

  1. ehrlich ich kenne Hamburg zu wenig.wenn man den verkehr von der strasse wegkriegen will gibt es nur eines, elektozüge in die höhe und als Metros in die tiefe bauen,dann noch die verbrenner aus der city verbannen und mit ev s ersetzen die mind 200 km Reichweite haben.wieweit sich dann e Autofahrer vernetzen, wenn sie z. bspl. viel material dabei haben ist denen ihre sache. bald jeder hat sms e mail und what s up. möge jeder ein eigenes netzwerk aufbauen auch für diese zwecke. für anderes tun sie es auch. oder weshalb lehnt sich die halbe Menschheit nur noch ins smart Phon hinein ?

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