Porsche erhöht Anteile an Rimac: Positive Auswirkung auf Reichweite vermutet

Porsche erhöht Anteile an Rimac

Copyright Abbildung(en): Porsche AG

Das kroatische Unternehmen Rimac entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Mit Porsche ist man bereits im Juni 2018 eine Partnerschaft eingegangen, um hinsichtlich der eigenen E-Offensive Fortschritte zu machen. Diese soll nun vertieft werden.

Wie die Wirtschaftswoche erfahren haben will, hat Porsche seine Anteile am Elektroauto-Hersteller Rimac erhöht. Dieser soll von zehn auf 15,5 Prozent gestiegen sein. Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke bestätigte den Ausbau der Kooperation: „Porsche und Rimac können viel voneinander lernen. Wir sind von Mate Rimac und seiner Firma überzeugt, deshalb haben wir jetzt unsere Anteile erhöht und bauen unsere Zusammenarbeit im Bereich der Batterietechnologie aus.“

2009 begann die Geschichte von Rimac in der Garage des gleichnamigen Gründers Mate Rimac. Dieser arbeitete dort an seiner Vision eines schnellen, elektrisch angetriebenen Sportwagens. Im März 2018 wurde der “C Two” auf dem Genfer Autosalon präsentiert. 2.000 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h sind entscheidende Faktoren. Des Weiteren verfügt der C Two von Rimac über eine Reichweite von 650 Kilometer nach NEFZ. An entsprechenden 250 kW-Schnellladesystemen kann dieser innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Konzernschwester Audi arbeitet ebenfalls mit Rimac zusammen.  Für Audi spielt vor allem die Batterietechnologie von Rimac eine entscheidende Rolle, wie nun für Porsche auch. Bekannt wurde bisher, dass Audi Zugang zu der neuesten Solid-State-Batterietechnologie (Festkörperbatterie) haben wird, die eine Erhöhung der Kapazität und Reichweite mit sich bringt. Eine Entwicklung von der Porsche nun auch profitieren könnte.

Des Weiteren liefert Rimac Batterien an den Sportwagenbauer Koenigsegg, an Jaguar und Aston Martin und kooperiert mit der VW-Konzerntochter Seat. Hyundai und Kia haben 80 Millionen in die kroatische Firma investiert und wollen bis 2020 mit Rimac zwei Elektro-Modelle entwickeln.

Quelle: Wirtschaftswoche – Porsche erhöht Anteile an E-Autohersteller Rimac

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