Pläne für Tesla-Gigafactory in Deutschland werden konkreter

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Bereits im Juli 2018 sowie in einem Update im April 2019 konnten wir darauf hinweisen, dass eine Tesla-Gigafactory in Europa laut Tesla-Chef Elon Musk gar nicht so unwahrscheinlich zu sein scheint. Interessanter war da eher die Tatsache, dass Musk Deutschland als “erste Wahl” für ein solches Werk von Tesla in Betrachtung zieht.  Mittlerweile werden die Pläne immer konkreter.

So rücke Niedersachsen immer stärker in den Fokus des amerikanischen Autmobilherstellers. Ein Sprecher von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) bestätigte, dass das Ministerium den Firmenvertretern „potenzielle Standorte“ im Land präsentiert habe. Die Initiative ging hierbei von er E-Auto-Produzent aus.

Nach bisherigen Informationen sei Tesla vor allem an möglichen Standorten in Küstennähe interessiert. Laut der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) sollen Emden und das Emsland auf der Liste der Kandidaten ganz oben stehen. Das Ministerium wollte dieses nicht kommentieren.

“Eine gute Lage im europäischen Verkehrsnetz samt Hafen-Anbindung, eine dynamische Forschungslandschaft und erneuerbare Energien vor der Haustür: Niedersachsen ist eine der weltweiten Top-Regionen der Automobilwirtschaft, das ist auch Tesla bekannt. Ich würde mich über ein Engagement des Unternehmens und die damit verbundenen neuen Arbeitsplätze in unserem Land freuen.” – Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister

Zur Größe einer integrierten Fahrzeugfertigung wollte sich Althusmann nicht äußern, da man Verschwiegenheit vereinbart habe. Starten wolle man aktuell wohl mit um die 1.000 bis 2.000 Arbeitsplätzen.

Quelle: NDR.de – Kommt Tesla in den Nordwesten Niedersachsens? // Teslarati – Tesla closing in on Lower Saxony, Germany as final Europe Gigafactory location: report

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3 Antworten

  1. Und Schleswig-Holstein träumt schon weiter seinen Blues vom strukturschwachen Bundesland und bedauert sich ob seiner massiven militärischen Standortschließungen……

    So ‘ne Gigafactory…….hey, wär’ das nicht mal eine adäquate Nutzung für einen stillgelegten Militärflugplatz? Küstenanbindung sollte in SH auch kein Problem sein. Und unsere ständig im Leerlauf befindlichen Windkrafträder fände ein Elon Musik sicher auch interessant für die Co2-Neutralität eines Werkes. Aber: Man müsste ihn wenigstens mal fragen und ihm vielleicht mal Angebote machen, wie man eine echte WinWin-Situation schaffen könnte.

    Aber nee, lass’ ma’,….. unsere Landespolitik macht weiter mit ihrer Lethargie. SH ist so schön strukturschwach, dass man sich darauf trefflich ausruhen kann. Mitleid als System….

    Eine Gigafactory in SH…… hey, damit würde sogar mancher Bundesminister bemerken, dass zwischen Elbe und Dänemark noch was ist, was zu Deutschland gehört. Nur muss man rechtzeitig anfangen mit dem Aufwachen. Und sich nicht um alle Chancen bringen, indem man bis zum letzten Moment pennt und dann erst ewig lange Verfahren abarbeiten muss. Darauf wartet ein Elon Musik sicher nicht. Der ist alles andere als lethargisch.

  2. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Wir wollen doch nicht in bedrohlicher Nähe zur ach so allseits geliebten deutschen Autoindustrie eine heute schon sehr ernst zu nehmende Konkurrenz ansiedeln lassen. Wenn da nicht mal die Lobbyisten schon ihre Finger im Spiel haben. Ich wünsche TESLA, dass sie ihre Plattform in Europa erhalten, wenn nicht in Deutschland, dann sicher in den Niederlanden. Und dann können sich die hiesigen Autobauer ihre Spaltmaße sonst wo hin stecken; dann geht die Post ab – für TESLA.

  3. Tesla Musk spricht ganz klar darüber, wieviel Jahreskapazität eine neue Batteriefabrik haben wird. Es sind ungeheurliche 1 Terrawattstunden. Die mehrfache momentane gesamte Weltjahresproduktion von Batteriezellen.

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