Peugeot e-208: Erste technische Daten, Fotos und Preise des französischen Stromers

Peugeot e208 in der Stadt

Copyright Abbildung(en): Peugeot

Peugeot hat weitere Infos zum Peugeot e-208 veröffentlicht – der Artikel hat daher nach Veröffentlichung (25. Februar 2019) am 07. Juni 2019 ein Update erfahren.

Im Juli 2018 wurden Gerüchte laut, dass der Peugeot 208 GTi als E-Auto auf den Markt kommen soll. Aufgebaut wird dieser Peugeot 208 auf einer neuen modularen Plattform. Diese soll mehr Effizienz, geringere Produktionskosten und die Voraussetzungen für reinen Elektroantrieb bieten. Nun sind erste technische Daten und Fotos des Peugeot e-208 aufgetaucht.

Peugeot e208 beim Laden

Französische Medien sind an erste Fotos und Daten des  kommenden vollelektrischen Peugeot e-208 gelangt, der voraussichtlich auf dem Genfer Autosalon 2019 vorgestellt wird. Laut Peugeot wird der Peugeot e-208 Antriebsstrang und Batterien mit dem DS 3 Crossback E-Tense teilen – geplant für die zweite Jahreshälfte 2019. Möglich wird dies, da der Peugeot e-208 auf der CMP-Plattform des PSA-Konzerns aufbaut, die sich für unterschiedliche Karosserien und Motoren nutzen lässt.

Durch Aufbau auf Basis der CMP-Plattform wird es dem Fahrzeug möglich sein 30 Kilogramm einzusparen. Des Weiteren weist das E-Auto diverse weitere Vorteile auf, darunter eine verbesserte Aerodynamik mit glattem Unterboden und elektronisch gesteuerte Lufteinlässe.

Peugeot e-208 bis zu 340 Kilometer Reichweite nach WLTP-Zyklus

Im Vergleich zur Vebrenner-Version des Peugeot 208 verliert man kein Kofferraumvolumen, da die Batterie der elektrifizierten Variante im Fahrzeugboden untergebracht ist. Der 50 kWh große Akku bietet laut Peugeot eine Reichweite von bis zu 340 Kilometern nach dem neuen WLTP-Fahrzyklus ermöglicht. Gemessen nach der NEFZ-Norm bringt es der Peugeot e-208 auf 450 Kilometer am Stück.

Geladen wird das Lithium-Ionen-Akku an einer Haushaltssteckdose in kapp 16 Stunden angegeben. Mit einer Wallbox braucht es fünf Stunden und 15 Minuten beim dreiphasigen Laden (11 kW) oder acht Stunden beim einphasigen Laden (7,4 kW). Innerhalb von 30 Minuten soll es an einer öffentlichen Ladestation mit 100 kW  von 0 auf 80 Prozent gehen. Hierfür setzt der rein elektrische Peugeot auf eine flüssigkeitsgekühlte Temperaturregelung, die mit dem Wärmekreislauf des Innenraums verbunden ist.

Vortrieb durch 100 kW starken E-Motor

Die Energie, aus dem im Unterboden verbauten Akku, wird von einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor genutzt, der mit einem maximalen Drehmoment von  260 Nm daherkommt. In drei Fahrmodi bringt der Peugeot e-208 seine Kraft auf die Straße. Im Eco-Modus wird die Reichweite optimiert, der Normalmodus bietet den besten Komfort und im Sport-Modus geht es von Null auf Hundert in 8,1 Sekunden.

Peugeot e208 Front

Neben den Fahrmodi können über den Schalthebel unterschiedliche Einstellungen zum Bremsverhalten gewählt werden, um die Batterie via Rekuperation aufzuladen.

Peugeot e-208 – optische Veränderungen inklusive

Designchef des Unternehmens, Gilles Vidal, erklärte bereits im vergangenen Jahr gegenüber Autocar, dass die Elektroversion des Peugeot 208 keinen eigenen maßgeschneiderten Look erhalten wird. Dies scheint sich nun zu bestätigen. Generell kommt der Peugeot e-208 eine Spur eckiger und kantiger daher als sein Vorgänger.

Peugeot e208 am Strand

Ansonsten sind viele Sicken zu erkennen, ebenso ein tieferer und schmalerer Kühlergrill und eine flache Motorhaube mit großem Abstand zum Grill. Bei den flankierenden Scheinwerfer hat man sich auch ein wenig zurückgehalten und lässt diese schmaler ausfallen. Darunter sind die hochstehenden LED-Tagfahrleuchten zu erkennen.

Es scheinen in der Tat alle Zeichen auf E-Offensive zu stehen. Peugeot wird 2019 elektrifiziert und ändert seine Markenzeichen für die E-Offensive, wie wir die Tage bereits erfahren haben. Und einen Blick auf das Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance konnten wir ebenfalls bereits riskieren.

Der Marktstart des Peugeot e-208 erfolgt zusammen mit den Verbrenner-Ausführungen im Herbst dieses Jahres.

Peugeot e-208: Ausstattung und Preise

Die französische Marke Peugeot hat am 07. Juni 2019 erste Informationen zu den Preisen des Elektroautos aus Frankreich veröffentlicht. Das E-Auto wird in vier Ausstattungslinien am Markt erhältlich sein. Nachfolgend haben wir die Ausstattung der jeweiligen Linie aufgeführt, gefolgt von den Preisen.

  • Active Version = Bremsassistent, Spurassistent, Geschwindigkeitsbegrenzer/Regler, Kollisionswarnung, sechs Airbags, elektrische Fensterheber vorne, manuelle Klimaanlage, automatische Beleuchtung, 7-Zoll-Display, Rücksitze 2/3-1/3, angeschlossenes Radio, elektrische Außenspiegel, zusätzliche LED-Leuchten
  • Allure-Version = Active-Version + 16-Zoll-Felgen, automatische Klimaanlage, automatische Scheibenwischer, elektrische Handbremse, hintere Einparkhilfe
  • GT-Linie Version = Allure-Version + Voll-LED-Leuchten, 10-Zoll-Display, 17-Zoll-Felgen
  • GT-Version = GT-Linienversion + Tote-Winkel-Überwachung, adaptiver Geschwindigkeitsbegrenzer, Alcantara-Sitze, beheizte Vordersitze

Nun zu den Preisen des Elektroautos Peugeot e-208.

  • Active-Version: 32.100 Euro
  • Allure-Version: 33.300 Euro
  • GT-Linie-Version: 35.600 Euro
  • GT-Version: 37.150 Euro

Quelle: InsideEVs – First Leaked Images Of Peugeot e208 Electric Car Slip Out // Automobile Propre – Peugeot e208 : la citadine électrique en fuite // Peugeot – Pressemitteilung vom 25. Februar 2019

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13 Antworten

  1. Schade, dass der Peugeot kein dreiphsiges Laden mit 22 kw erlauben wird, damit hat er einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Renault Zoe, der zuhause mit 22 kw doppelt so schnell lädt.

    1. Normalerweise wird für zuhause nur 11kW genehmigt. 22kW hat Vorteile an innerstädtischen Ladesäulen, Renault hat noch kein CCS.

    1. Äh, der Corsa der gerade auf dem Weg ist wird sich technisch nicht soooo stark unterscheiden, ist doch inzwischen die selbe Firma, klar, ist nen schön designter Blitz drauf

  2. auch die sicht nach hinten ist schlechter als im zoe. dafür eine sitzt im neuen 208 er Peugeot eine stärkere batterie mit 50 kwh. Renault hat z.zt. max. 40 kwh im zoe, der nächste schritt wird dort zu einem 60 kwh Akku gehen, und dies bei gleichen Abmessungen. tja,der markführer markiert Präsenz.

  3. 1445kg. Der Topf wiegt fast 1,5 Tonnen. 33.000 Euro… gehts noch?
    Er ist der erste schöne E-wagen, der langsam in die richtige Richtung geht.
    Aber: 850 kg sollte er wiegen, und dann sind 50 kw schön.
    Und 11,900,- Ein Auto null Firlefanz und es passt.
    Genau davor fürchten sich die Hersteller.
    Was alles erzählt wird, und wie hier oft 2500 kg Bluntzen mit 250 kx + gepriesen werden.

    GILT DIE PHYSIK NICHT MEHR? UND UMWELT? WARUM SO SCHWER?

    angekommen?

  4. Tja, es tut sich was hinter dem Vorhang bei PSA. Positiv ist, dass sie schneller reagieren als die meisten neuen Startuper.
    Aber ein Volksauto wird der kleine 208 er so nie………. Mit den Preisen wird er gegen den Zoe, Honda E, Corsa E , und den neuen von VW nicht ankommen. Da zählen eben nicht ein paar PS mehr. Jene Kundschaft kauft heute TESLA oder den E Niro aus Korea.

  5. leider erheblich teurer als erwartet beheitzte Vordersitze nur in der Topausstattung?????? was soll diser Unsinn dann kann ich ja gleich noch läppische 7000 Euro drauflegen und bekomme dann aber ein Model 3 mit topausstattung und 5 beheizbaren sitzen gößeren Akku und vor allem eine sportliche motorisierung schade

  6. Auch unter den Kommentatoren einer elektroauto-news-Seite tummeln sich viele Miesmacher und Tagträumer. In welcher Welt bitte gibt es einen Kleinwagen mit adaptivem Geschwindigkeitsregler und Sitzheizung in der Basisausstattung? Einen e208 in Topausstattung mit einem Model 3 in Basisausstattung zu vergleichen ist genauso wenig zielführend wie die Behauptung, er käme preislich nicht gegen einen (sicher lobenswerten) Zoe an – der kostet nämlich mit halbwegs vergleichbarem Motor (80kW) und Kaufbatterie (40kWh) auch 36.000 €… Ich halte den Peugeot für ein absolut alltagstaugliches modernes E-Auto mit herausragendem Design, innen wie außen.
    Wer wirklich konsequent am billigsten und leichtesten elektrisch unterwegs sein will, soll sich bei real ein Pedelec für 699 € oder bei Aldi einen E-Roller für 999 € holen (der schafft sogar 45 km/h!) – und nein, die haben keine Assistenzsysteme.

  7. Tja, warten wir mal ab. Das von Peugeot sind erst Ankündigungen. Vertrauen kann man erst haben von etwas das schon lange läuft wie der Renault Zoe. Uebrigens der kommt mit 51 KWh Batterie und kann schnell an CCS laden.

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