Peugeot e-208 kommt „ab Winter 2019“ auf die Straße

Peugeot e-208 Frontansicht

Copyright Abbildung(en): Elektroauto-News.net

Bekanntermaßen wird der Peugeot e-208 Antriebsstrang und Batterien mit dem DS 3 Crossback E-Tense teilen und sollte laut einer ersten Ankündigung bereits in der zweite Jahreshälfte 2019 auf die Straße kommen. Ende vergangener Woche wurde Peugeot konkreter und teilte mit, dass der Peugeot e-208 „im Winter 2019“ zu erwarten ist. Eine interne Quelle hat uns mitgeteilt, dass mit der tatsächlichen Auslieferung im Januar 2020 zu rechnen ist.,

„Ab dem Launch unseres neuen Kleinwagens werden wir in Zukunft alle neuen Pkw-Modelle mit einer elektrifizierten Variante anbieten. So können unsere Kunden den Antrieb wählen, der zu ihrem Lebensstil passt.“ – Steffen Raschig, Geschäftsführer von PEUGEOT Deutschland

Peugeot e-208: Auslieferung ab Januar 2020 zu erwarten

Die vermeintlich schnelle Markteinführung des Peugeot e-208 kommt zustande, da das Elektroauto auf der CMP-Plattform des PSA-Konzerns aufbaut, die sich für unterschiedliche Karosserien und Motoren nutzen lässt. Durch Aufbau auf Basis der CMP-Plattform wird es dem Fahrzeug möglich sein 30 Kilogramm einzusparen. Des Weiteren weist das E-Auto diverse weitere Vorteile auf, darunter eine verbesserte Aerodynamik mit glattem Unterboden und elektronisch gesteuerte Lufteinlässe.

Im Winter 2019 wird der Peugeot 208 mit drei verschiedenen Motorenvarianten auf den Markt kommen: als Benziner, Diesel sowie als vollelektrische Version Peugeot e-208. Optisch fällt der neue Kleinwagen durch sein sportliches, an die Coupé-Limousine Peugeot 508 angelehntes Design auf.

Vergangenen Freitag – wir erinnern uns an die i-Mobility Rallye – konnten wir einen ersten Blick auf den neuen Peugeot e-208 riskieren, welcher erstmals in Deutschland auf der Messe i-Mobility in Stuttgart präsentiert wurde.  Wie bereits in unserem ersten Artikel zum Peugeot e-208 angedeutet lassen sich viele Sicken zu erkennen, ebenso ein tieferer und schmalerer Kühlergrill und eine flache Motorhaube mit großem Abstand zum Grill.

Bei den flankierenden Scheinwerfer hat man sich auch ein wenig zurückgehalten und lässt diese schmaler ausfallen. Darunter sind die hochstehenden LED-Tagfahrleuchten zu erkennen. Für besonderes Aufsehen sorgte jedoch der Innenraum, welcher nicht nur wie einem Guss wirkt, sondern ein äußerst modernes Design verfolgt.

PEUGEOT i-Cockpit® mit neuem 3D-Kombiinstrument sorgt für Aufsehen

Highlight ist hier sicherlich das sogenannte PEUGEOT i-Cockpit®. Es besteht aus einem höher ins Blickfeld gerichteten neuen 3D-Kombiinstrument, einem bis zu 10 Zoll (25,4 cm) Touchscreen und einem kompakten Multifunktionslenkrad. Informationen wie Geschwindigkeit und Drehmoment werden durch die hohe Position des 3D-Kombiinstruments stets im Sichtfeld des Fahrers digital angezeigt. Je nach Ausstattungsvariante unterteilen sie sich in zwei Ebenen. Die wichtigen Hinweise liegen näher am Auge. Dadurch steigt die Reaktionsfähigkeit um eine halbe Sekunde.

Peugeot e-208 Innenraum

Wie wir erfahren haben kann der Fahrer selbst entscheiden, welche Daten auf welcher Ebene des neuen 3D-Kombiinstrument angezeigt werden. Hierdurch bekommt man die Möglichkeit individuell zu entscheiden, was man wie wo sehen möchte.

Es scheinen in der Tat alle Zeichen auf E-Offensive zu stehen. Peugeot wird 2019 elektrifiziert und ändert seine Markenzeichen für die E-Offensive, wie wir die Tage bereits erfahren haben. Und einen Blick auf das Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance konnten wir ebenfalls bereits riskieren.

Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 25. April 2019

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Sorry
Aber so lange wie es keine garantierten Reichweiten gibt (700 – 900 km) kauft diese Fahrzeuge keiner weil sie zu teuer in Anschaffung und Unterhaltung sind, hin zu kommt noch das das ladenetz zum nachtanken in ganz Europa so schwach ausgelegt und kompliziert ist, daß sich kein Otto normal Verbraucher so was an tut. Den in Deutschland gibt es ja noch nicht mal Gerechtigkeit ( Diesel Skandal) geschweige den gerechten Lohn für geleistet Arbeit und hinter allem steht der Staat.

Hallo
Kein Mensch braucht ein Auto mit über
700km Reichweite das schaffen nicht einmal die meisten Verbrenner.
Ich fahre seit 2004 Elektroauto mein derzeitiges Fahrzeug hat eine 41kWh Batterie eine Reichweite im Winter und Autobahn (140) von 200km und fahre im Jahr fast 35000 km !!!
Mehr braucht niemand und ich bin dafür das es in den Fahrzeugen die Leistung der Batterie auf Max. 60 kWh begrenzt wird, alles andere macht kein Sinn!
Detlev Haas

Leider vernimmt man noch sehr wenig über die E- Technik aus dem Hause PSA. Auch vom neuen E – Corsa Opel nicht.
Opel könnte doch nur den E Motor vom alten Ampera der bei auch bei GM in den Volt eingebaut wurde einsetzen .Und den mit einem 40 KWH AKKU speisen dann kämen 250 Km Reichweite zustande. Dies im Gegenzug zum Corsa Benzinmotor den die Amis zum Antrieb des Range extenders in diesem PHEV einsetzten.

Stand 18.06.2020: PSA vertröstet auf KW32 (August 2020) für die deutsche Variante des e208 (mit 3-phasen Lader) und ich glaube, es wird noch viel viel später…
Zeit den Händler in Verzug zu setzen…

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