Opel Corsa-e vs VW ID.3: Welcher ist das bessere “Volks-Elektroauto”?

Opel Corsa-e vs VW ID.3: Welcher ist der bessere Elektro-Volkswagen?

Copyright Abbildung(en): Opel AG / VW AG

Nach den Eindrücken aus der Vorabpremiere des neuen Opel Corsa-e, welches im Frühjahr 2020 auf die Straße kommen soll, kamen immer wieder die Vergleiche zum kommenden VW ID.3 auf. Bereits beim Presse-Event zur Vorstellung des Corsa-e war der Vergleich ein heißes Diskussionsthema. Daher haben wir uns es zur Aufgabe gemacht einen Vergleich anzustrengen, um zu klären, welches der beiden Fahrzeuge nun das bessere “Volks-Elektroauto” ist.

[toc]

VW ID.3 mit 45 kWh-Akku versus Opel Corsa-e – Selection

Während sich Opel beim Corsa-e auf eine Motorvariante sowie eine Einheitsbatterie verständigt hat, setzt VW derzeit auf aktuell vier unterschiedliche ID.3-Varianten. Damit allerdings Äpfel mit Äpfel verglichen werden, haben wir den VW ID.3 mit der 45 kWh-Batterie gegenüber dem Opel Corsa-e in der Ausstattung Selection betrachtet.

Nachfolgend zunächst die harten Fakten, welche wir aufgrund diverser Testberichte, Pressemeldungen und technischen Datenblätter bis Stand 14.08.2019 zusammengetragen haben.

 VW ID.3 - 45 kWhOpel Corsa-e - Selection
Markteinführung1. April 20201. February 2020
Preis ohne Umweltbonus29.990 Euro29.900 Euro
Leasingrate-ab 299 Euro / Monat
Batterie-Kapazität45 kWh (netto)50 kWh (brutto)
WLTP-Reichweitebis zu 330 kmbis zu 330 km
geschätzte reale Reichweite230- 330 km230- 330 km
berechneter Verbrauch19,6- 13,6 kWh⁄100 km21,7 - 15,15 kWh⁄100 km
AntriebHinterradantriebVorderradantrieb
Leistung in kW110 kW100 kW
Leistung in PS150 PS136 PS
maximaler Drehmoment (Nm)310 Nm260 Nm
Höchstgeschwindigkeit160 km/h150 km/h
0 auf 50 km/h-2,8 Sekunden
0 auf 100 km/h8,0 Sekunden8,1 Sekunden
Ladefähigkeit - Drehstromanschluss AC7,2 kW (16 A zweiphasig)7,2 kW (16 A zweiphasig)
Ladefähigkeit - CCS-Schnellladen100 kW (DC)100 kW (DC)
Länge4,26 Meter4,06 Meter
Breite1,81 Meter1,76 Meter
Höhe1,55 Meter1,43 Meter
Radstand2,70 Meter2,54 Meter
Kofferraumvolumen390 Liter267 Liter

VW ID.3 das große/kleine E-Auto

Rein optisch könnte man die beiden E-Autos im gleichen Feld einordnen. Ein Blick auf die tatsächlichen Maße verrät allerdings, dass der VW ID.3 jedoch gut 20 Zentimeter länger gegenüber dem Corsa-e auf die Straße kommt. Bringt es der ID.3 auf 4,26 Meter Länge, kommt der Corsa-e auf 4,06 Meter Länge. In der Breite fällt der Größenunterschied kaum spürbar aus. Hier bringt es der Corsa-e auf 1,76 Meter, der ID.3 auf 1,81 Meter. Seine wahre Stärke spielt der Corsa-e in der Höhe von 1,43 Meter aus, wohingegen es der ID.3 von Volkswagen auf 1,55 Meter bringt.

Trotz der größeren Außenmaße kommt das erste reine E-Auto auf MEB-Basis von VW mit einem cw-Wert von 0,26 windschnittiger als der Corsa-e von Opel mit 0,29 daher. Ein Vergleich hinsichtlich des Leergewichts konnten wir leider nicht vornehmen; da hier noch entsprechende, verifizierte Aussagen der Hersteller nicht vorhanden sind. Anmerken möchten wir, dass die Maße der beiden Modelle hinsichtlich der verschiedenen E-Auto-Varianten nicht unterschiedlich ausfallen.

opel corsa e

Vergleichen konnten wir zudem das Kofferraumvolumen des ID.3 gegenüber dem Corsa-e. Letztgenannter bringt es auf 267 Liter Kofferraumvolumen, der ID.3 hingegen auf 390 Liter. Ausgehend von den Eindrücken des Opel Elektroauto im B-Segment kann man mit Sicherheit sagen, dass selbst 267 Liter Kofferraumvolumen ausreichen, um Wocheneinkäufe durchzuführen.

VW ID.3 besserer Verbrauch als Opel Corsa-e

Der VW ID.3 mit der 45 kWh-Batterie (Netto-Kapazität) soll es auf bis zu 330 km nach WLTP-Zyklus bringen, wobei man davon ausgeht, dass die reale Reichweite zwischen 230- 330 km
liegen wird. Hierdurch bringt es das Elektroauto auf MEB-Basis auf einen berechneten Verbrauch von 19,6 bis 13,6 kWh⁄100 km. Dem gegenüber steht der Corsa-e von Opel. Bei diesem wurde allerdings nicht ersichtlich, ob die Leistung der 50 kWh-Batterie sich auf Netto- oder Brutto-Kapazität bezieht. Aktuell gehen wir davon aus, dass es sich bei den technischen Daten um die Brutto-Kapazität handelt; sollte man beim Verbrauch-Vergleich beachten.

Der Opel Corsa-e kommt bekanntermaßen nur mit einem “Einheits-Akku” daher. Dieser wird mit 50 kWh-Leistung angegeben. Dieser soll es laut WLTP-Zyklus ebenfalls auf bis zu 330 km, bei einer realen Reichweite von 230- 330 km bringen. Der berechnete Verbrauch des Corsa-e bringt es auf 21,7 – 15,15 kWh⁄100 km und fällt somit höher aus, als der des vergleichbaren ID.3 von Volkswagen.

Nicht außen vorlassen wollen wir die beiden anderen ID.3-Serienvarianten mit 58 kWh-Akku (Nettokapazität) – 420 km Reichweite WLTP / realistische Reichweite 300- 420 km – sowie die Variante mit 77 kWh-Akku – 550 km Reichweite WLTP / realistische Reichweite 390- 550 km. Der mittlere Akku erzielt einen berechneten Verbrauch von 19,3- 13,8 kWh⁄100 km, der größte Akku des ID.3 bringt es auf 19,7- 14,0 kWh⁄100 km.

Hinterrad- trifft auf Vorderradantrieb

Angetrieben wird der MEB-Stromer durch einen Hinterradantrieb, mit einer Leistung von 110 kW/150 PS in der kleinenVariante. Die mittlere und größte Variante des ID.3 kommen mit 150 kW/204 PS Leistung daher. Die limitierte VW ID.3 1.ST-Edition kommt ebenfalls mit der kleineren Motorisierung daher. Bei unserem Vergleichsobjekt kann ein maximaler Drehmoment von 310 Nm genutzt werden. Die Höchstgeschwindigkeit des E-Autos ist bei 160 km/h abgeriegelt. Gesprintet wird von 0 auf 100 km/h in 8 Sekunden.

opel corsa e

Durch das höhere Akku-Gewicht der 58 kWh-Akku-Variante fällt deren Sprintfähigkeit mit 8,5 Sekunden geringer aus. Die größte Akku-/Motor-Variante des ID.3 bringt es auf 7,5 Sekunden Sprintfähigkeit, trotz höherem Akku-Gewicht. Dieses wird durch den größeren Motor ausgeglichen. Des Weiteren ist die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h abgeriegelt.

Der Opel Corsa-e kommt mit einer 100 kW/ 136 PS-Motorisierung daher und wird über einen Vorderradantrieb angetrieben. 260 Nm beträgt das maximale Drehmoment des Opel E-Stromers, von 0 auf 50 km/h geht es für diesen in 2,8 Sekunden, in 8,1 Sekunden und somit nur unwesentlich langsamer als der ID.3 geht es von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit hat Opel bei 150 km/h abgeriegelt.

Zum eigentlichen Thema Hinterrad- oder Vorderradantrieb möchte ich noch ein Zitat von Christian Buhlmann vom VW-Produktmarketing aufgreifen. Dieser gab vor einiger Zeit, mit Blick auf frontgetriebene E-Autos folgendes zu verstehen: „Es ergibt nicht viel Sinn, denn wenn man an das von Beginn an verfügbare Drehmoment und die dynamische Gewichtsverteilung denkt: Das Gewicht wird von der Front- in Richtung der Hinterachse verschoben – genau dort braucht man das Drehmoment, wenn beschleunigt wird. Aus diesem Grund ergibt es physikalisch keinen Sinn, nur die Frontachse zu nutzen, wenn das Fahrzeug gleich von Beginn an viel Drehmoment bietet.“

Ab dem Frühjahr 2020 elektrifizieren VW und Opel deutsche Straßen

Die limitierte VW ID.3 1.ST-Edition wird Mitte 2020 auf die Straße kommen. Ab Spätsommer 2020 sollen dann die Serienversionen in den drei unterschiedlichen Akku-Varianten folgen. Der Opel Corsa-e soll bereits im Februar 2020 auf die Straße kommen, wie wir am Dienstag bei der Corsa-e Pressekonferenz erfahren haben; spätestens aber Ende März 2020.

Zur Ladefähigkeit der beiden E-Autos wollen wir natürlich auch ein paar Worte verlieren. Hier scheint man gleich auf zu sein. Beim “normalen” Laden kommt der MEB-Stromer mit 7,2 kW (16 A zweiphasig)-Ladefähigkeit daher. Die anderen ID.3-Varianten sind in der Lage bis zu 11 kW (3×230 V, 16 A dreiphasig) zu laden. Der Corsa-e kommt mit vergleichbar schnellerem 11 kW On-Board-Lader daher.

Update – 15.08.2019 – In der Tat kommt der Corsa-e mit einem schnellerem 11 kW On-Board-Lader daher. Allerdings nur gegen Aufpreis. Ab Werk ist er ebenfalls wie der VW ID.3 mit einem 7,2 kW (16 A zweiphasig)-Lader ausgestattet. Die Vergleichstabelle haben wir ebenfalls angepasst.

Schnellladefähig sind beide Elektroautos. Wohingegen es der ID.3 in der Spitzen-Variante auf 125 kW (DC)-Ladeleistung bringt. Alle Varianten darunter auf 100 kW (DC)-Ladeleistung. Der Corsa-e kommt ebenfalls mit der Schnellladefähigkeit von 100 kW daher.

Opel Corsa-e versus VW ID.3: Welcher ist das bessere “Volks-Elektroauto”?

Wir erinnern uns an die Aussage von OPEL-Ceo Lohscheller, der zu verstehen gab, dass man mit dem Corsa-e ein Volkselektroauto auf die Straße bringt. Eigentlich die Parade-Disziplin von VW, wie deren Name zu verraten weiß.

“Der neue Corsa ist elektrisch. Wir haben ein Volkselektroauto versprochen – hier ist es!” – Michael Lohscheller, CEO Opel

Doch welches der beiden E-Autos ist nun eigentlich das bessere “Volks-Elektroauto”? Die Entscheidung fällt schwer. Denn zumindest preislich nehmen sich beide E-Autos nichts. Sowohl der Corsa-e kommt mit seinen 29.900 Euro vor Umweltbonus unter 30.000 Euro auf die Straße, als auch der ID.3 – wobei bei diesem der endgültige Preis noch nicht kommuniziert wurde. Hinsichtlich Reichweite scheint man ebenfalls gleichauf zu sein. Hier wird sich erst nach realen Testfahrten zeigen, wer denn nun den besseren Verbrauch auf die Straße bringt.

Beim Laden hat der Corsa-e die Nase vorne, da er im Gegensatz zum kleinen ID.3 mit einem 11 kW On-Board-Lader ausgestattet ist, der ID.3 bringt es lediglich auf 7,2 kW-Ladeleistung. Beim Schnellladen ist man dann wieder gleichauf. Bleibt noch die Motorisierung. Hier hat der ID.3 die Nase vorne und bringt es auf 110 kW/150 PS, wohingegen der Corsa-e mit 10 kW weniger, also 100 kW/136 PS aufzuwarten weiß. Ob, man den Unterschied auf der Straße später spürt, wird man noch erfahren. Aus unserer Sicht wird eher die verwendete Plattform spürbare Einflüsse auf das eigentliche Fahrverhalten ausüben.

Für uns ist zumindest aktuell klar, das bessere “Volks-Elektroauto” gibt es nicht. Beide E-Autos wissen in einzelnen Punkten Mal mehr, Mal weniger zu überzeugen. Alles in allem stehen aber Elektroautos vor uns, welche durchaus das Zeug dazu haben in der Mitte der Bevölkerung anzukommen.

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

39 Antworten

  1. Der ehrlichere in der Konstellation ist sicher der Opel…Opel hat vorher nie einen supergünstigen Preis genannt, um den dann bei Einführung fast zu verdoppeln…der ID wurde mit 25 tsd als DAS Auto angepriesen, jetzt kostet die Kiste 45 tsd, das ist ein schlechter Witz und wieder einmal Vera…. aus dem Hause VW….Opel hat ein schönes, funktionales Auto gebracht, in der Tat nicht günstig, aber das hat ja vorher auch niemand gesagt…somit wenigstens ehrlich….damit hat Opel den Titel wohl am ehesten verdient….Erfolg werden beide haben…mit Blick auf VW leider

    1. VW sagte nie, dass das Topmodell des ID.3 um 25000 EUR zu haben ist. Sie sprachen von einem gut ausgestatteten TDI mit vergleichbarer Leistung.
      Das Basismodell ist für 30000 EUR zu haben, wenn man dann noch Musk like die Förderprämie abzieht stehen 26000 EUR auf der Rechnung.
      Wer aber zum Topmodell mit 77 kWh Akku, 150kW, Glasdach, LED Matrix, Augmented Reality, 20 Zoll Räder, 2 fach Lackierung etc. greift muß auch mehr blechen. Die Preisspanne des Golf streckt sich ja auch um Faktor 3 und kaum einer meckert deswegen.

    2. ‘das Auto’ kostet nicht 45 kEuro sondern nur eine limitierte Sonderserie zum Produktionsstart. Der Wagen wird in Standardkonfiguration anschließen für unter 30.000 vor Förderung angeboten.
      Wo ist das Problem? Das ist absolut klar und ehrlich.
      Das du den Opel für schön und funktional hältst ist eine sehr subjektive Einschätzung die andere – wie auch nicht nicht teilen – ich finde den ID.3 schön und funktional und der Opel ist eine effekthaschende Bastellösung.
      Ist aber unwichtig da ganz persönlicher Geschmack.

      Und warum neidest du VW den Erfolg? Hast du ein Problem? Wenn sie gute Autos bauen sollen sie Erfolg haben.

  2. Der VW ID.3 kommt in seiner Basisversion ca. 1 Jahr nach dem Opel Corsa e auf den Markt, wir wissen noch nicht wie sich die Preise entwickeln. Opel muss den Corsa e in der 50kWh Version verkaufen, da es keine Möglichkeit gibt größere Akkus zu verbauen. VW könnte hochpreisige Longrange Performance Modelle mit Allrad verkaufen um leistungsstarke VW Golf Versionen wie den GTI zu ersetzen. Im tempolimitierten Ausland nutzt ein Verbrenner über 200PS wenig, da man nicht in hohe Lastbereiche mit gutem Motorwirkungsgrad kommen kann.
    Denn die starken Autos haben einen höheren CO2 Ausstoß als Basismotorisierungen, man bräuchte auch weniger Elektroautos zu verkaufen, die deutlich teurer sind. Ausserdem käme Tesla etwas unter Druck.
    Weiterhin wäre es wichtig eine deutlich stärkere Version des ACT Verbrennungsmotors mit Alublock und Zylinderabschaltung anzubieten. Dann bräuchte man keine 1,8Liter Motoren mit recht hohem CO2 Ausstoß mehr.

  3. Also, sollte der ID.3 mit dem vergleichbaren Akku tatsächlich zum gleichen Preis wie der Corsa kommen, dann ist der Vergleich aber so was von eindeutig für den VW, dass PSA gar nicht mehr auf Verkäufe hoffen braucht!
    Dann reden wir vom Innenraum eines Passat in Vergleich zu einem Kleinwagen kombiniert mit knapp 30 Prozent mehr Kofferraum bei mehr Leistung und weniger Verbrauch zum gleichen Preis. Wie der Autor da zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt ist mir unklar.

    1. Wenn ich Platz wie ein Passat brauche, dann kaufe ich einen Passat. Der Corsa hat 20cm weniger, JA, aber genau das ist der Sinn für ein Stadtflitzer. Während der ID noch auf Parkplatzsuche ist, drinkt der/die Corsafahrerin bereits einen Cappuccino. 😉

      1. Info: es geht hier um eine Volks-Elektroauto und nicht um einen Stadtflitzer. Für letzteres wäre stünden die neuen vw-Drillinge zur Wahl. Noch kleiner, noch weniger Verbrauch und das ganze unter 20.000 Euro vor Förderung.
        Aber ein Volks-Elektroauto solle für Familie/urlaub/usw usw eine breite Nutzbarkeit haben und das setzt eine gewissen Größe voraus.
        Kompaktklasse eben – nicht city-fun-car ..
        Also id.3 .. außen Golf/astra – innen groß.
        Das ganze zum Elektro-Kleinwagen-Preis

  4. Abgesehen von inhaltlichen Mängeln mit denen der Vergleich “daherkommt” (?) – und den Rechtschreibfehlern – eine schöne Zusammenfassung der bisher bekannten Fakten. Allein die im Titel angekündigte Frage wird nicht beantwortet. Das liegt natürlich – auch – an den bisher bekannten Fakten und fehlende Vergleichsmöglichkeiten. Schade, dass nicht mal die Chance beim Thema “Hinterradantrieb trifft auf Vorderradantrieb” genutzt wurde: inhaltlich geht der Inhalt des Abschnitts komplett am Thema vorbei. Gerade so ein Vergleich wäre aber, wegen der vorliegenden Fakten und bekannten Abhandlungen zum Thema “Hinterrad/Vorderrad-Antrieb” tatsächlich möglich und interessant gewesen.
    Den Text würde man inhaltlich heute wohl mit ein bisschen KI auch automatisch generieren können.
    Hoffentlich kommt der nächste Artikel wieder etwas anspruchsvoller “daher”.

    1. Vielen Dank für Ihre Kritik. Einige Punkte habe ich versucht aufzugreifen und zu verbessern. Habe Ihnen zudem eine Mail geschrieben, um über andere, von ihnen angesprochene Punkte mehr zu erfahren. Hoffe, dass wir so unsere Artikel auf lange Sicht entsprechend verbessern können. Danke sehr!

    1. Kannst du mir hierzu eine Quelle für deine Information benennen? Hatte hierzu nichts gefunden. Würde ich dann natürlich anpassen. Danke.
      Ergänzung: Habe hierzu auch OPEL bereits kontaktiert. Mal sehen wer schneller antwortet 😉

  5. Mal abgesehen von den peinlichen VW-Hasser-Kommentaren, die, wenn die Fakten es nicht hergeben einfach mal lügen, sind im Artikel einige Fehlinformationen vorhanden, die die Bewertung beinflussen.
    Der Opel Corsa-e Selection hat NICHT 11kw, sondern ebenfalls 7,2kw, ich meine sogar nur 1-phasig.
    Die 50kwh beim Opel sind brutto, das hat ein Opel-Verantwortlicher auf einer Messe mal ausgeplaudert.
    Der VW hat, in der Basis-Ausführung keine 310NM, sondern auch wohl um die 260NM. Die 310 sollen Aufpreis kosten.
    Erscheinungstermine passen auch nicht ganz. Bei Opel habe ich Frühjahr immer wieder gehört, der Februar ist aber Winter, der id.3-Basis kommt ab Juni/Juli. Im April werden die 1st-Editions ausgeliefert.
    Quellen sind immer Aussagen von VW-Angehörigen in Foren und Videos und sollten schon eine gute Basis haben, aber leider kann ich jetzt nicht selbst alle raussuchen.
    Wer kompletten Bullshit hier verbreitet, wie id.3 kostet 45.000€ in der Basis und Basisversion kommt erst 2021, der sollte vielleicht überlegen einfach nicht mehr zu kommentieren, damit man sich nicht komplett lächerlich macht.

    1. Danke wosch. Die Lademöglichkeit haben wir bereits geupdatet und angepasst. Waren Fehlinformationen, warten hier noch auf aktuelle Aussage vonseiten Opel. Hinsichtlich Liefertermine habe ich diese aus ebenfalls sicherer Quelle erhalten. Daher halten wir an diesen fest. Die von dir erwähnten 260 Nm beim ID.3 lese ich heute zum ersten Mal. Aktuell kommuniziert VW noch die 310 Nm; dienen somit als Basis des Vergleichs.

      Des Weiteren bin ich ebenfalls auf den brutto/netto Vergleich der Batterie bereits eingegangen. Auch hier warten wir auf ein Update durch Opel. Dann können wir die Daten entsprechend anpassen. Solange muss der Hinweis im Artikel reichen. Deinem letzten Absatz kann man durchaus zustimmen 😉

  6. Beide Kandidaten laden nur mit 11 kW am Typ2. Das ist in Deutschland leider überhaupt nicht sinnvoll, da annähernd alle öffentlichen Ladesäulen mit Typ 2 ausgestattet sind und auch meistens mit 22 kW laden. Die Ladeoption für zuhause, mit 7,2 kW (einphasig) ist ja wohl ein Witz, die Schieflast im Netz ist sicherlich nicht besonders “gesund”… Ich verstehe auch nicht warum alle vermeintlichen Nutzer große Akkus haben müssen. Der Akku im EQC resp. e-Tron wiegt mehr als 700 kg! Komplett der falsche Weg, kleine, leichte Akkus und Schnellader wie z.B. beim Smart EQ.

  7. Das wahre Volks E Auto wird wahrscheinlich der Sion werden. Mit 35kWh Batterie und Teilweiser Selbstladung, durch Solarzellen und ca. 25000 € Kaufpreis.

    1. plus beim Sion von Sono:
      erster interessanter Ansatz Solarzellen zu integrieren. Eröffnet neue Perspektiven.
      ganz neue Plattform
      Firmen committment: ausschliesslich 100% BEV.
      Aussage: “We want sustainable mobility for everyone”.

      minus beim Sion von Sono:
      One Size Fits All
      Kein Batterie Upgrade für zukünftige Modelle über die 35kWh.

        1. Habe nirgendswo gesagt, dass es mein Traumauto ist !

          Aber ich achte den Mut, die Vision, den Erfindergeist sich dem Ansatz mit Solarzellen zu widmen als sehr zukunftsorientiert.
          Einem jungen Start-Up, mit einem wichtigen Committment und für mich ganz zentral wichtigen Aussagen in Bezug auf die Elektromobilität gehört auf jeden Fall eine Chance.

          Und ja, ganz bestimmt wird es zur Auslieferung kommen. Wer von Anfang an negativ denkt wird nie gewinnen.

          Man hat auch am Anfang Tesla Motors belächelt und sie haben es geschaft den Tesla Roadster 2500 mal an die Leute zu bringen und einer davon bin ich im 2011.

          Auch VW und Opel werden es ganz bestimmt schaffen und ein Kundensegment beliefern, das bis jetzt noch nicht so sehr beachtet wurde.

          1. mein Kommentar bezog sich auf @volker, der sich den Sion als quasi existent zu eigen gemacht hat.
            Außerdem ist höchst fraglich bzw in keiner Weise bewiesen oder auch nur plausibel, dass der Einbau von Solarzellen in ein BEV zukunftsorientiert ist. Es kann ebenso Ressourcenverschleuderung sein.

  8. Hallo Jungs,
    da muss man nicht bei OPEL anrufen. EInfach den Konfigurator auf der Homepage aufrufen, Corsa mit E-Motor auswählen, dann Editionen vergleichen, da hat man alle wichtigen Daten nebeneinander im Vergleich.
    So schwer ist das nicht…
    VG

  9. Irgendwie ist dieser Vergleich ganz schräg ..
    Wenn man die Frage stellt: Welches ist das bessere Volks-Elektroauto muss man ZUNÄCHST mal die Kriterien und ihre Gewichtung klar legen. Dann kann ich eine Bewertung vornehmen.

    In fast allen Daten liegt der ID.3 klar vorne und mir ist völlig unklar, wie man zum Schluss auf ein ‘unentschieden’ kommen kann.
    Klar – beide Wagen konnten nicht gefahren werden und gehören in unterschiedliche Klassen: Kleinwagen gegen Kompaktklasse.
    Wenn dann – wie es Foristen hier tun – die geringere Größe es corsa als Plus sehen muss man noch andere Wagen mit in den Vergleich einbeziehen und dann wäre das als Kleinstwagen der vw-Drilling…
    Also … ganz konkret in jeder Hinsicht ein vermurkster Vergleichsversuch. Das einzige was man mitnehmen kann ist die Tabelle .. sie bringt ein paar schöne Sachen in Übersicht.
    Ansonsten: Leider ist der Corsa nicht konkurrenzfähig – ich hätte es mir gewünscht. Wenn man ein Verbrennerchassis mit Akkuklötzchen irgendwie auffüllt ist das eine Bastellösung mit hohem technischen Aufwand, die einen konkurrenzfähigen Preis und eine skalierende Akkubestückung ausschließen. Leider Murks.

    1. Gebe Ihnen vollkommen recht. Die Akkubestückung ala Opel Corsa lässt darauf schliessen, dass bei Opel immer noch Leute am Werk sind, die noch nicht vom ICE losslassen können. So eine Art Nostalgie.

      Wer wirklich Elektroautos bauen will muss von Top bis Down pro Klima denken können und das von A-Z. Sonst kommen immer Notlösungen heraus. So wie beim Audi e-tron, wo einfach der Diesel rausgeschmissen wurde und an derselben Stelle, wie wenn es auch ein Dieselmotor wäre, ein Elektromotor eingebaut wurde. Der Elektromotor hat dann in der Hälfte platz und der Rest ist reine Platzverschwendung.
      Oder wie beim Mercedes EQC, wo auf der Webseite noch 0% CO2 Emissionen angegeben ist und von Benzin/Diesel die Rede ist.

      Lasst die alte Welt hinter Euch und kommt an in der neuen Welt.

    1. Es gibt keinen sion und wird es höchstwahrscheinlich nicht geben.
      Warum formulierst du deine Wünsche nicht als solche sondern suggerierst, dass es einen Sion gibt.

  10. Hoffentlich kann man beim VW ID.3 und beim Opel E-Corsa eine Anhängervorrichtung für einen Autoanhänger ungebremst bis 750 kg Gesamtgewicht montieren,die beim Sion schon in Serie montiert ist

  11. Bestimmt werden beide ein Volksauto. So wie früher der Opel Olympia und der Käfer. Ob 20 cm mehr bei den Grössen oder welche Achse angetrieben wird ist nicht entscheidend für diese Autoklasse. Auch bezüglich Leistung ist die Wirtschaftlichkeit dominant. Wer die noch geringere Leistung der Renault Zoe kennt kann dies bestätigen. Man kennt keinen Fall wo ein Tesla-Fahrer wagte beim Ampelstart in der Stadt ein Zoe zu überholen…………..Ganz wichtig , dass beide Neuen die Lademöglichkeit mit Lichtstrom 1 phasig haben. Bei 10 Ampere hängt kein Netz schief. Aber diesen Anschluss hat jedes Haus.Wichtig im Urlaub in ländlichen Gebieten.Zumindest über Nacht kann man etwas aufladen und es kann andern Tags weitergehen. Das sind keine Hybrids wo ein Verbrenner autom . anspringt bei leerem AKKU.

  12. Nett, die Kalkulationen von Verbrennerfahren:
    1. Ich bewege meinen Kona EV mit großer Batterie zügig mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 11,5 kWh,
    weil ich segle, wann immer das sinnvoll ist und rekuperiere, wenn ich wirklich verzögern muss – wenn der Corsa
    auch segeln kann, wird er zügig mit 10,5 kWh zu bewegen sein – one-pedal-driving, bei gleicher Durchschnitts
    -geschwindigkeit erfordert vollkommen unnötige 5-8 kWh mehr.
    2. Mit keinem Elektrovorderradantrieb beschleunige ich weitaus besser als mit einem Verbrennervorderradantrieb,
    weil ich meine Leistung von 0 – 175 km/h wohldosiert, ohne störende Gangwechsel durchweg unmittelbar vor der
    Traktionsgrenze auf die Straße bringe. Herr Christian Buhlmann sollte sich vielleicht mal eines der vorhandenen
    E-Autos ausleihen, um vielleicht eine technische Ahnung von diesen zu bekommen.

    Für mich steht fest:
    alle Aktionen des VAG-Konzern gehen derart in die Hose, dass wieder mal der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird – der für Deutschland “systemrelevante” VAG wird vor dem Bankrott gerettet und gaukelt den deutschen Dumpfbacken weiterhin vor, dass nur Verbrenner heilbringend sind – so das vermutliche Kalkül großer Autohersteller (siehe Schildbürgerstreiche Audi E-Tron, DB-EQC, Jaguar I-Pace).

    Tja die Rechnung geht bereits jetzt nicht mehr auf – mein Kona-EV 64 mit allen vernünftigen Extras kostete 35.000, abzüglich (spärliche) 2.000 vom Staat und ist mit Abstand mein bislang “geilstes” Fahrzeug. Bei Tesla bekommt man tatsächlich die angegebene Garantie, selbst wenn man nie eine Werkstatt besucht hat. Bei uns haftet der Vertragshändler 6 Monate – danach gilt Umkehr der Beweislast – der Kunde wird 1,5 Jahre belogen – nach zwei Jahren ist der Händler entlastet und Garantie des Herstellers greift – hat man 1-2 Millionen Euro übrig, kann man ja privat gegen einen deutschen Autohersteller klagen. In USA siehts anders aus – dort kommen die Sammelklagen – VAG wird sein blaues Wunder erleben (oder doch nicht – ist ja vielleicht so geplant – man weiß es nicht).

  13. 16 cm mehr Radstand ist mehr als eine Klasse Unterschied beim Innenraum. Wer Familie hat, muss da zwangsläufig zum VW greifen. Der Opel ist für Single und als Zweitwagen eine gute Option, aber vergleichsweise zu teuer. Ein Golf kostet ja auch nicht so viel wie ein Passat.

    1. wer einen Zweitwagen braucht nimmt sich eine der vw-e-Drillinge UpMiGo
      Unter 16.000 Euro nach Förderung und 265km Reichweite WLTP.
      4 Türen und Klimaautomatik

      Wo ist am Markt da Platz für einen e-Corsa über 30.000 Euro?

      1. Herr Egon Meier ist ja an Dummheit nicht zu überbieten.
        Soviel Bauernschläue ist schon echt Rekordverdächtig.
        Da es ja im C-Segment einen VW Golf gibt und im A-Segment einen VW Up, braucht das B-Segment nicht mehr bedient werden.
        Verehrter Herr Egon Meier, im folgendem Link wird Ihr totgesagtes Opel-B-Segment mit einem 30.000,- € Volkswagen Verbrenner bedient, nicht mit einem Elektro-Fz. !

        https://www.youtube.com/watch?v=eWYtK5TAkVI

        Im übrigen, ist die PSA Group mit 7,6Mio Fz. p.a. unweit vom VW-Konzern. 🙂
        Wie das in 10 Jahren aussieht, warten wir das mal ab.
        Ich glaube der Corsa ist viel näher am Golf als der ID.3
        Trotzdem wünsche ich Ihnen im VW Käfer der Neuzeit (Heckmotor/Heckantrieb/Trommelbremsen) mit komplett kopierter Bedienarchitektur vom 2012er BMW i3 allzeit gute Fahrt. 🙂
        HaMi :-))))

  14. Solange das Thema Autoheizung in Elektroautos noch wie in der Bibel über dem Wasser schwebt, muss man sich den Einsatz eines Stromers reiflich überlegen. Es sei denn, im Winter käme eine Eberspächer Standheizung zum Zug, da müsste man aber wieder an die Tanksäule.
    Eine Alternative wäre die klimaneutrale Holzpelletheizung mit Holzvergaser im Heck. Ein Platz für die Holzschnitzel ist sicher auf dem Rücksitz noch vorhanden, alles schon mal dagewesen…

  15. Einige Informationen stimmen nicht bzw widersprechen sich mit Infos die ich in anderen Quellen gesehen habe.
    Der Opel Corsa-e kommt nur in der allerkleinsten Basisversion mit einen 7,2kW Lader. Dieser ist auch nicht 2 Phasig 16A sondern 1 Phasig mit 32A. Begründet wird dies damit, das viele Häuser in anderen Ländern wie Frankreich zum Beispiel gar keinen Drehstromanschluss haben und dann bei einen mehrphasigen Lader mit 16A nur 3,6kW laden könnten. Die nächst höhere Version “Edition” kostet nur 550€ mehr und bietet dann schon den 11kW 3x 16A Lader.
    Das der ID.3 mit einen 2 Phasen Lader kommt halte ich für unahrscheinlich. Ich vermute hier wird es genauso sein.

    Weiterhin wird hier gesagt das beim ID.3 die Version mit dem größten Akku 125kW Schnellladen kann und alle Versionen darunter 100kW. Ich kann es zwar nicht bestätigen, aber andere Newsseiten berichten hier, dass das 45kWh Modell auf 50kW Schnellladeleistung begrenzt sein wird.

  16. Es wird zuerst keinen ID für 30 000€ geben. Die First Edition soll 41 000€ kosten. Ob der Verbrauch und der CW Wert des ID wiklich stimmt, müssen Praxistests erst zeigen. De Corsa-e kann man in der Edition Version bei Carw.. schon für 20 000€ bekomme. Die hat auch die 11KW AC. Das ist für zu Hause sinnvoll. Wer ein Haus hat, hat in Deutschland zum Kochen meistens 400V AC drei Phasen Drehstrom. Da kann man je nach Stromnetz eine Wallbox mit bis zu 32A/22 KW drei Phasen AC DDrehstrom anschließen lassen.

  17. Finde den Vergleich der beiden nachwievor Interessant. Für mich sehe ich folgende Vorteile:

    Pro ID.3:
    – HR-Antrieb
    – Mehr Platz
    – Eigenes Elektro-Design
    – Wendekreis kleiner

    Pro Corsa-e:
    – Kompakter
    – Beschleunigung besser 8,1 vs. 9,0 s. (150 PS-Version)
    – Ladeanschluss links (passt bei uns besser am Haus)

    Der Corsa-e geht bis 60 km/h nach bisherigen Infos in 3,2 s., der ID.3 mit 204 PS in 3,5 s. Bin gespannt, was Vergleiche messen werden.
    Zwar kostet das Upgrade von 126 PS auf 150 PS voraussichtlich ca. 1300 €, aber dafür hat der ID.3 schon LED Scheinwerfer und Parkpiepser serienmäßig, was sich preislich wohl etwa ausgleicht. Beim Corsa-e GS gibt es schöne Sportsitze, beim ID.3 wohl nicht. Ob der kleine ID.3 mit 150 PS auch 100 kW Laden gegen Aufpreis bekommen wird?

    Mal sehen, wie der Astra-e kommen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).