Opel Corsa-e gut 58% günstiger im Unterhalt als Verbrenner und 30% günstiger als Diesel

Opel Corsa-e gut 58% günstiger im Unterhalt als Verbrenner und 30% günstiger als Diesel

Copyright Abbildung(en): Opel AG

Im Rahmen einer statischen Präsentation hatten wir die Chance für euch die komplett neu entwickelte sechste Generation des Corsa als reines Elektroauto unter die Lupe zu nehmen. Haben kurz darauf mit Frank Jordan, Director Advanced Engineering Opel, Gedanken zum E-Auto von Opel ausgetauscht und können nun mitteilen, dass der Opel Corsa-e gut 58% günstiger im Unterhalt als die Verbrenner- und 30% günstiger als die Dieselvariante ist.

Zu diesem Ergebnis ist Opel selbst gekommen, welche die drei Antriebsvarianten des Corsa hinsichtlich ihrer laufenden Kosten gegenübergestellt haben. Das Ergebnis, am neuen, batterie-elektrisch angetriebenen Corsa‑e führt kein Weg vorbei, wenn man niedrige laufende Kosten haben möchten. So gilt es neben den Kosten für Wartung und Verschleiß auch die derzeit geltenden Kfz-Steuervorteile und die aktuellen Energie- beziehungsweise Kraftstoffkosten zu berücksichtigen. Hierdurch sinken mit dem Corsa-e die laufenden Kosten im Vergleich zu den Benziner- oder Dieselvarianten um rund ein Drittel.

Des Weiteren profitiert man als Halter der reinen E-Variante von unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, welche den eigenen Geldbeutel schonen. Dazu gehört unter anderem der in Deutschland verfügbare Umweltbonus, der demnächst von 4.000 Euro auf dann 6.000 Euro steigen soll. Fährt man den Corsa-e dann noch als Dienstwagen, dann greift der reduzierte Steuersatz von 0,25 Prozent. Welcher vom Corsa-e-Neuwagenpreis als geldwerter Vorteil zu versteuern ist.

Es gilt anzumerken, dass vor allem Energie- und Kraftstoffpreise ein wesentlicher Einfluss bei den laufenden Kosten sind, die in den europäischen Ländern stark variieren. Doch obwohl Deutschland im internationalen Vergleich zu den Hochpreisländern bei den Energiekosten gehört, liegen auch hierzulande die laufenden Kosten des Corsa-e rund 30 Prozent unter den Verbrennern.

111,57 Euro pro Monat für den Benziner, weniger als 65 Euro für den Corsa-e

Verglichen wird der Corsa-e mit 100 kW/136 PS mit dem 75 kW/102 PS starken Corsa 1.5 Diesel und dem Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 74 kW/100 PS. In der Beispielrechnung, auf Deutschland bezogen, ergeben sich für den Ottomotor mit 1,2 Litern Hubraum monatliche Kosten von durchschnittlich 30,40 Euro für Service, Wartung und Verschleiß exklusive Reifen. Hinzu kommen Kraftstoffkosten von 74,00 Euro sowie Kfz-Steuern in Höhe von 7,17 Euro. Macht in Summe 111,57 Euro pro Monat.

Vergleich der Antriebsvarianten des Opel Corsa
Opel AG

Der Corsa-e liegt im Vergleich dazu in allen drei Teildisziplinen vorne. Service und Reparaturen schlagen aufgrund der wartungsfreundlichen Konstruktion der Elektro-Aggregate mit nur 22,88 Euro zu Buche, die Energiekosten liegen bei 42,00 Euro und bei der Besteuerung steht die schwarze Null. Die Elektro-Variante kommt bei den laufenden Kosten so mit nur 64,88 Euro pro Monat aus.

Beim Diesel summieren sich die drei Einzelposten auf 92,40 Euro (30,40 Euro für Service, Wartung und Verschleiß; 48,00 Euro Kraftstoffkosten sowie 14,00 Euro Kfz-Steuern). Auch hier liegt der Corsa-e klar vorn. Wenn auch ein wenig zurückhaltender, als im direkten Vergleich zwischen e-Corsa und Verbrenner-Variante. Künftig sollen potentielle Corsa-Fahrer die Möglichkeit bekommen, über einen dynamischen Kostenrechner als Teil des Fahrzeug-Konfigurators, die verschiedenen Antriebsvarianten auch hinsichtlich der laufenden Kosten miteinander zu vergleichen.

Quelle: Opel AG – Pressemitteilung vom 04. Dezember 2019

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Interessant wäre ein Wertverlust nach 8 Jahren zu berechnen. Dann ist ein Diesel noch lange nicht am Ende. Da die Langzeiterfahrung mit Batterien völlig fehlt, ausgenommen Gemietete, muss der Wert im 9. Jahr nach Ende der Batteriegarantie Null sein. Wer weiss denn dass ihm die Karre dann nicht abliegt und er keine 10 000.- Euro hat für einen neuen AKKU. Oder tauschen die Firmen solche Autos noch um 5 T. ein ?

schön dieser Vergleich, aber die Hauptkosten beim Fahrzeug sind der Wertverlust

Niedriger als bei jedem Verbrenner, der ist nämlich in wenigen Jahren nur noch nach Afrika zu verkaufen

Vor allem R. Zottmann und einige andere die meine Frage nicht beantworten. Unterhalt ist klar eindeutig zu Gunsten E Auto. WEicht mir nicht aus zu meiner Frage beim Restwert eines 9 jährigen E Autos !! Ich würde keinen solchen kaufen mit Ausnahme mit Leihbatterie wo Renault die Garantie auf ewig übernimt. Nicht geschenkt würde ich im jetzigen Zeitpunkt bei so wenig Langzeiterfahrung weder einen solchen TESLA noch jeder anderen nehmen. Beim 10 jährigen Akku vom E Bike (Flying crane aus China) musste jetzt der AKKU aufbearbeitet werden. 200 Euro und geht jetzt doppelt so weit im selben Batteriegehäuse. Diese Arbeit war in 2 Stunden gemacht. Ich erwarte eine klipp und klare Antwort wie dies bei solchen Autofirmen gehandhabt wird. Das ist der Grund weshalb Renault Marktführer ist und die E Mobillität nicht in Fahrt kommt !

Wir reden hier von Batterie Haltbarkeit und deren Austausch Herr Plümer. Was tun sie nach 8 Jahren? Bringen sie mir eine solche und bauen sie selber um. Dass ein E Auto 20 Jahre läuft ist klar. Ich hatte in meinem Leben 4 neue MB Diesel 12 Jahre Einsatz und über 400 000 Km. Und dies ohne finanziellem Blindflug nach dem 8. Jahr. Auch ohne weitere Garantie lief dieser Motor problemlos nochmals 4 Jahre weiter. Klar das machen auch die E Motoren in den neuen Autos aber…………………….

Der Restwert eines Verbrenners aus dem Baujahr 2019 (z.B. Diesel-6d-Temp) beträgt in 8 Jahren ziemlich genau 0 Euro!

Ähnlich sieht es mit allen anderen aus. Bereits heute können Sie Diesel so gut wie gar nicht mehr in Zahlung geben.

Die Frage ist also schon aus heutiger Sicht komplett an den Realitäten vorbei.

Stecken Sie den Kopf ruhig weiter in den Sand, Herr Strauss.

Uwe, du kannst doch nicht rechnen, sonnst würdest Du nicht nach 8 Jahren einen Diesel verschenken. Oekonomisch kannst Du den noch 4 Jahre weiterfahren. Oekologisch lieber nicht. Aber wir reden hier lediglich über das Kapitel Wertverlust eines E Autos wegen limitierter Akku Laufzeit bei z.Zt nicht bekannten Kosten eines Ersatzakkus. Man redet heute von 20 Jahren Laufzeit eines E Autos. Sobald dies so ist, werden viele umsteigen .
Die Kasse muss eben auch stimmen. Nur mit gesundbeterischen frommen Oekowünschen kriegen wir die Mehrheit nie zum E Auto. Bevor ich meinen Chevi Volt evtl. im 9. Jahr verschrotten muss, habe ich ihn jetzt für 12 T. verkauft. Du kannst drei mal raten was für ein neuer jetzt im Hof steht.

Diese Diskussion wird genauso sterben, wie der ICE Motor in PKWs.

Was hat der E Motor eines Hochgeschwindigkeitszuges mit einem E Auto zu tun?
Ja aber natürlich soll man Diskussionen offen halten. Die E Mobilität steht immer noch am Anfang der Entwicklung. Der Verbrenner ist am Ende.
Dies wissen alle nur Mazda nicht. Nach dem Kreiskolbenmotor und anderer Augenwischerei werden sie nächstens noch Konstruktionszeichnungen vom luftgekühlten VW Käfermotor anfordern. Die Industrie ist dankbbar für technische Vorschläge, schliesslich kamen die immer von der Praxis. Aber am Liebsten eben von solchen die schon über 8 Jahre ein E Auto fahren .Verbesserungspotential besteht bei den Akkus und vereinheitlicherer Aufladerei sowie Austausch der selben.

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