NIO stellt neue vollelektrische Limousine und Schnellladestation vor

NIO ET Preview - Ausblick auf kommendes E-Auto
NIO

Im Vorfeld der Auto Shanghai haben wir berichtet, dass NIO nicht nur den kleinen Bruder NIO ES6 des „Elektro-SUV Nio ES8: Dickschiff mit reichlich Platz für 7“ vorstellen, sondern auch einen Ausblick auf das eigene Schnellladenetzwerk geben wird. Des Weiteren hat man mit dem „ET Preview“ ein weiteres Elektroauto von NIO vorgestellt, zunächst allerdings nur als Konzept.

Das Unternehmen verkauft und liefert bereits den elektrischen SUV ES8 und es folgte der ES6, ein kleinerer elektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 510 Kilometer und einem Preis von 45.800 Euro im vergangenen Jahr. Der NIO ET Preview steht laut dem chinesischen Elektroauto-Start-Up für die „Erforschung einer völlig neuen Karosserie“.

Diese stellt eine Karosserie da, „deren elegante neue Konturen elegante Proportionen mit Kraft und Schönheit durch ein minimalistisches Design verbinden“, so NIO selbst über den ET Preview. Über technische Spezifikationen hat das Start-Up nur wenig verlauten lassen.

NIO präsentiert leistungsstarke Plattform für Elektromobilität

Man könnte in diesem Zusammenhang lediglich Vermutungen anstellen, da NIO seine Elektromotor-, Steuergeräte- und Leistungsbatterietechnologie präsentierte. Welche das Unternehmen in einer leistungsstarken Plattform für Elektromobilität vereint, die die hochenergetische Dichte der Nickel-Kobalt-Mangan-Batteriepack-Technologie NCM811 mit hocheffizienten Permanentmagnetmotoren vorne und leistungsstarken Induktionsmotoren hinten kombiniert, um eine NEFZ-Reichweite von bis zu 510 km zu erreichen.

Darüber hinaus spiegelte der 220 kW Permanentmagnet-Synchronmotor-Elektroantrieb, das Kohlefaser-Batteriepack und andere bahnbrechende Technologien die technische Leistungsfähigkeit von NIO sowie die Stärke von Forschung und Entwicklung wider, so das Unternehmen selbst über die eigene E-Plattform. Mit ein wenig gutem Willen könnte man davon ausgehen, dass dies der Antriebsstrang sein würde, der für eine zukünftige Serienversion der Elektrolimousine vorgesehen ist.

NIO präsentiert neue Schnellladestationen

Neben der neuen Limousine präsentierte NIO auch seine neue Schnellladestation. Die Fahrzeuge von NIO können öffentliche Ladestationen nutzen und für die eigene Infrastruktur konzentrierte sich das Unternehmen auf Batteriewechselstationen.

Batteriewechselstation von NIO

Neben dem nun angekündigten Ladenetzwerk macht die Marke vor allem mit seinen 18 Batteriewechselstationen, die mehr als 2.000 Kilometer Schnellstraße abdecken, von sich reden. Anfang Januar wurde bekannt, dass der erste Abschnitt über 1.000 Kilometer mit acht Batteriewechselstationen fertiggestellt wurde.

NIO produziert seine Autos derzeit in Zusammenarbeit mit JAC im Werk von JAC in Hefei, China. 2017 sah das Start-Up noch vor eine eigene Fabrik in Shanghai zu errichten. Dies wird nun aber nicht passieren. Vielmehr sei man sich sicher, dass die Produktionsstätte von JAC für die nächsten zwei bis drei Jahre noch ausreichen wird.

Quelle: electrek.co – NIO unveils new all-electric sedan and fast-charging station

2 Kommentare

  1. Im Batteriewechsel sehe ich keine Zukunft, da man hier nicht die eigene Batterie hat und die ggf. auch mal defekt ist oder schwache Zellen haben kann.
    Zudem ist so eine Wechselstation technisch hoch komplex und auf Grund veler beweglicher Teile auch verschleiß und reparaturanfällig.
    Zukunftsorientiert sind extrem schnelle Ladestationen, in Kombination mit Batterien, die das auch aufnehmen können.
    Die Batterieentwicklung bleibt nicht auf der Stelle stehen und da kommen gigantische neue Zellen und Batterieblöcke.

  2. Im Sinne eines Journalismus mit Aufklärung über Hintergründe (investigativ) interessiert es mich nicht nur was wann zu welchem Preis bei uns angeboten wird, sondern auch, was, wann und wo noch zu welchem Preis auf den Markt kommt!

    Was kostet das Paket in China? Welche Förderung erleichtert dort den Kauf?

    (PS: Akku-Wechsel machen wenig Sinn. Wenn drei oder mehr Fahrzeuge an einer Wechselstation stehen, vergeht genauso viel Zeit, wie beim Tanken oder Laden.

    Schnellladen von Hochleistungsakkus mit den zukünftigen Möglichkeiten (Feststoff-Akkus, kontaktlose Lademöglichkeiten u.v.m.) sind wesentlich effizienter, variabler und verfügbarer.

    …sonst müssen ja von Hersteller-Seite je Fahrzeug mehrere Akku-Packs eingepreist werden und bedarfsgerecht (regional) zur Verfügung stehen.

    Das ist wohl einfach nicht zu Ende gedacht. Nur mit restriktiver, dirigistischer Einweg-Technologie wirtschaftlich.

    Also alle im Markt verwenden die gleiche Technik, die gleichen Akkus, die gleichen Wechsel-Stationen.

    Dadurch wird das Interesse an Technologie-Fortschritt massiv gebremst.
    Was ein Mal eingeführt wurde muss sich erst Mal rechnen.

    Lineare, vertikale Entwicklungsstufen mit Innenfinanzierung unter Wettbewerbsdruck (Innovations-Treiber) werden verhindert.

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