NIO stellt EC6 als vollelektrisches Coupé-SUV vor

NIO stellt EC6 als Coupé-SUV vor

Copyright Abbildung(en): NIO

Nach den positiven Zahlen für das dritte Quartal, sowie den Subventionsrückgang in China war ungewiss wie sich die Absatzzahlen für NIO verhalten. Doch bereits im Oktober konnte man beweisen, dass es hinsichtlich Absatzzahlen weiter bergauf geht. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im November ab. Mit dem Ende Dezember vorgestellten vollelektrischen Coupé-SUV EC6 weitet das Unternehmen nun noch seine Produktpalette aus.

Das dritte Serienmodell von NIO – das smart electric coupe SUV EC6 – feierte seine Premiere. Zu sehen gab es ein E-Auto in Coupé-Karosserie, welches einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,27Cd erreicht. Des Weiteren verfügt der EC6 über ein 2,1m² großes Ganzglasdach. In einer sogenannten Performance Version wird es das dritte Modell des chinesischen Start-Ups mit einem 160 kW PM-Motor und einem 240 kW Induktionsmotor ausgestattet daherkommen. Dadurch wird es dem E-Auto möglich sein in nur 4,7 Sekunden vom Stillstand auf 100km/h zu beschleunigen.

Erwähnenswert ist sicherlich die Tatsache, dass der EC6 auf den neuen flüssigkeitsgekühlten, thermostatischen 100kWh-Batteriepack setzt. Dieser ermöglich eine Reichweite von bis zu 615 km (NEFZ) in der Performance Version. Es wird erwartet, dass NIO die Preise und Spezifikationen der EC6 im Juli 2020 bekannt geben und die Auslieferung im September beginnen wird. Passt auch zu der Bekanntgabe, dass man voraussichtlich in Q4/2020 mit der Auslieferung der 100kWh-Batteriepacks beginnen wird.

Nicht nur der EC6 wird dann von einer höheren Reichweite profitieren. Auch der NIO ES8 wird seine Vorteile daraus ziehen. Denn die flexible Aufrüstung von Akkupacks war schon immer ein echter Pluspunkt für NIO-E-Auto-Fahrer. Seit der Markteinführung des 70 kWh Akkupacks im Jahr 2018 hat NIO jedes Jahr seine Akkukapazität erweitert, um den Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden, und damit “Batterie als Service” geschaffen.

Zudem steht der ES3 noch auf NIO’s Agenda. Beim angekündigten ES3 geht man davon aus, dass dieser in der eigenen Fabrik vom Band laufen soll. Wobei diese aktuell eigentlich nicht mehr auf der Agenda steht und nach unserem dazugehörigen Artikel vom 11. November tatsächlich kein Thema mehr ist. Dennoch rechnet NIO damit noch in 2020 80.000 Modelle des ES3 zu verkaufen und bis 2021 diesen Absatz auf 150.000 Einheiten zu steigern.

Quelle: NIO – Pressemitteilung vom 28. Dezember 2019

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3 Antworten

  1. In Anbetracht daß Nio die baldige Insolvenz vorhergesagt wird bleibt zu hoffen die Ankeraktionäre bleiben an Board. Neue Modelle und autonomes Fahren sind gut , wichtiger jedoch ist der Aufbau einer stringenden Produktion. Geld ist wahrscheinlich das kleinere Problem. Den heimischen Markt erschliessen und dann exportieren sind die Herausforderungen der nächsten Jahre.

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