NewMotion: Ladenetzwerk umfasst mehr als 100.000 Ladepunkte

NewMotion Ladenetzwerk umfasst mehr als 100.000 Ladepunkte
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Im Oktober 2017 sorgte Shell fürAufsehen, als man die Übernahme des Mobility Service Provider NewMotion verkündete. Zum damaligen Zeitpunkt verfügte dieser über nicht weniger als 50.000 Ladestationen in ganz Europa und eigener Aussage nach das größte Ladenetz in Europa besitzt.

Mitte März verkündet NewMotion, dass man als erster Anbieter der Branche mehr als 100.000 Ladepunkte in seinem Roaming-Ladenetzwerk im Einsatz hat. Dieses Netzwerk an öffentlichen Ladepunkten kann man nur betreiben, da man mit mehr als 200 Roamingpartnern in 28 europäischen Ländern zusammenarbeitet.

Des Weiteren blickt man auf mehr als 170.000 registrierte Nutzer der Ladekarte von NewMotion zurück. Durch die Ladekarte wird eine internationale, nahtlose Rechnungsabwicklung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer pro Land ermöglicht. Sowohl Unternehmen und privaten E-Autofahrern in ganz Europa wird ein transparentes und einfaches Ladeerlebnis gestattet.

“Unser Ziel ist es, das Erlebnis für E-Autofahrer durch den Ausbau unseres Netzwerks in ganz Europa kontinuierlich zu verbessern. Prinzipiell gilt, dass E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und Dienstleistungen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern immer auf höchste Effizienz ausgelegt sein müssen. Mit unseren Partnern und allen E-Autofahrern im Blick werden wir in den kommenden Jahren weiterhin neue und noch bessere Services entwickeln.” – Sytse Zuidema, CEO von NewMotion

Mithilfe des Ladenetzwerks sowie weiteren intelligenten Dienstleistungen von NewMotion können E-Autofahrer zu Hause, während der Arbeit und unterwegs ohne Schwierigkeiten ihr Fahrzeug wieder aufladen. Privatpersonen und Unternehmen wird dadurch der Umstieg auf saubere Transportmittel so leicht wie möglich gemacht.

Neben der Akquisition des größten europäischen Anbieters von Ladesäulen hat sich Shell am Joint Venture IONITY der Automobilhersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen beteiligt. Im Zuge dieser Partnerschaft werden bis Ende 2020 zunächst 80 der größten Shell Autobahn-Stationen mit 350-kW-Schnellladesäulen ausgerüstet.

Quelle: NewMotion – Pressemitteilung per Mail

2 Kommentare

  1. Dazu kommt der Riesentrend der privaten Wallbox (inzwischen für ca. 650 Euro zzgl. ca. 900 Euro Installationskosten zu haben) und der Preis wird rapide fallen.

    Es wird ein Nachbarschafts-Sharing der Wallboxen Alltag und danach auch die PV-Anlage zum Lieferanten des Sharing-Netzes. Diese kann dann ohne Netzanschluss für den ausschließlichen Eigenverbrauch genutzt werden = keine EEG-Umlage.

    Die Durchsetzung dieser Erkenntnis in der vertrieblichen Argumentationskette der Anlagen wird auch zu einer Stärkung der Motivation führen E-Antriebsfahrzeuge zu kaufen.

    Aldi, Lidl, Supermärkte, Parkhäuser in City-Lagen, Marktplatz-Parkplätze überall schießen die Ladestationen wie Pilze nach dem Herbstregen aus dem Asphalt.

    Die Umwelt hat gewonnen.

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