Macht Neuron EV dem Tesla Semi und Tesla Pickup-Truck Konkurrenz?

Neuron EV zeigt E-Pickup und Truck

Copyright Abbildung(en): Neuron EV

Neuron EV, ein kalifornisches Start-up-Unternehmen, das 2017 gegründet wurde, präsentierte vor kurzem zwei Elektrofahrzeugkonzepte mit einem futuristischen Design, die zweimal hinschauen ließen. Zum einen zeigt Neuron EV ein multifunktionales All-in-One EUV (Elektro-Utility-Vehicle) namens T/ONE, das in verschiedenen Versionen aufgebaut werden kann, einschließlich einer Pickup-Variante. Das zweite E-Fahrzeug kommt als Elektro-LKW TORQ daher, welcher ein wenig dem Tesla Semi ähnelt.

Das amerikanische Start-Up konzentriert sich zu einem nur auf elektrische Nutzfahrzeuge und legt hierbei, eigener Aussage nach, vollen Fokus auf Nachhaltigkeit. Der T/ONE präsentiert sich hierbei als E-Auto, welches sowohl für den gewerblichen, als auch privaten Gebrauch entwickelt wurde, während der Neuron TORQ ein elektrischer Semi-Truck ist, der als die Lösung der nächsten Generation für den gewerblichen Verkehr entwickelt wurde.

Neuron T/ONE – multifunktionales E-Auto

Beide Fahrzeuge zeichnen sich durch eine modulare Plattform, aufrüstbare Technologie, vielseitige Cargo-Funktionalität, ein erstklassiges Innenraumerlebnis und eine ikonische Aerodynamik aus. Zu erwähnen ist, dass beide E-Fahrzeuge auf dem modularen elektrischen Nutzfahrzeugsystem von Neuron basieren. Des Weiteren ist gerade der T/ONE in sich variabel aufgebaut. Hierdurch lassen sich austauschbare Karosseriekomponenten leicht anbringen und abnehmen, wodurch sich Aussehen und Funktionalität leicht verändern lassen.

Neuron EV

Der schlanke elektrische Antriebsstrang wirkt sich positiv auf die Platzverhältnisse aus, senkt den Schwerpunkt, um so eine leicht zu fahrende Plattform zu schaffen. Die Kabine wird nach vorne verschoben, um die Fahrsicht zu verbessern, den Innenraum zu optimieren und die Ladekapazität zu erhöhen. Beide Fahrzeuge verstehen sich als Abbild der Neuron-Produktphilosophie, welche sich durch Einfachheit und Funktionalität auszeichnet. Sie sind einfach zu bedienen, universell einsetzbar und auf den neuesten Stand der Technik aktualisierbar. Anders ausgedrückt “Neuron ist zeitlos”, wie Casey Hyun, Branding Specialist von Neuron EV zu verstehen gibt.

Elektro-LKW TORQ setzt auf funktionale Architektur

Das Multi-Source-Antriebssystem der Lkw bezieht seinen Strom aus einem vollelektrischen Traktionsbatteriepack, einer austauschbaren Reservestromquelle und einer abnehmbaren Solaranlage, welche auf der Ladefläche vorzufinden ist. Dieses Design steht im Einklang mit Neurons praktischer Lösung für erneuerbare Energien – der Anpassung an die Verfügbarkeit der Natur und der Innovation in Richtung einer On-Demand-Ladeinfrastruktur.

Der Fahrersitz bietet dank drahtloser Kameras, die ihre visuelle Daten in den Bildschirm des Fahrers übertragen, eine Rundumsicht von 360°. Die intuitive Fahrzeugoberflächenanwendung bietet volle Kontrolle über den Betrieb und arbeitet mit jedem persönlichen Gerät, das, wenn es in die Innenarchitektur integriert ist, nahtlos alle physischen Knöpfe und Schalter ersetzt. Dieses übersichtliche und offene System ist mit den neuesten Gadgets und Internetlösungen kompatibel.

Die funktionale Architektur der Lkw ist ein aerodynamisches Profil mit integriertem funktionellem Fondbereich. Eine glatte und robuste Schale schützt die darin gelagerte Technologie und die darin sitzenden Passagiere. Neuron EV gibt seine Vision so zu verstehen, dass man die Menschheit durch Innovationen im Bereich alternativer Fahrzeuge zu bereichern. “Wir haben ein Ideal namens “Driven to Be the Change”, das bedeutet Einheit bei der Verbesserung der Zukunft der Nachhaltigkeit”, so Edward Lee, CEO Neuron EV.

Quelle: Neuron EV – Pressemitteilung vom 06. November 2019

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4 Antworten

  1. Wow! Ich hasse ja diese unnötigen Pixkups und riesiegen SUVs, aber dieses Design ist genial! Die Fzge wirken bullig und kraftvoll, haben aber trotzdem die notwendige Aerodynamik um nicht unnötig viel Energie zu verschwenden.

  2. E-Fahrzeuge werfen bei mir immer
    noch viele Fragen auf, auf die ich
    bislang keine Antworten gefunden habe.
    Z. B. sind die Innenräume aus nachwachsenden Rohstoffen, oder
    Recyclingmaterialien hergestellt? Wie
    groß ist die Reichweite gerade bei
    Nutzfahrzeugen?

  3. Immer her damit !!!
    die angezielte Sparte kann Tesla eh nicht alleine abdecken, die Produktionskapazitäten überfordern eine einzelne Firma.
    Allein herrscht Skepsis vor – woher ! will Neuron die Massen an Akkus bekommen, die man für derartige Fahrzeuge braucht ?
    Alleine die Karosserie macht noch kein Fahrzeug.
    Die Devise heisst liefern – klotzen statt prahlen…..

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